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Dienstag, 14. Juni 2016

Asiatischer Spitzkraut-Salat mit knusprigen Austernpilzstreifen



Seit kurzem bekomme ich von der Münchner solidarisch-landwirtschaftlichen Genossenschaft Kartoffelkombinat wöchentlich frisches Obst und Gemüse. Ganz saiasonal, also das was zurzeit im Münchner Norden eben so wächst. Dieses mal war Spitzkraut dabei - meinen Recherchen nach ist das das gleiche wie Spitzkohl. Da er, v.a. jetzt im Frühling, sehr zart ist, kann man damit super rohen Krautsalat zubereiten - und anstatt einer bayrischen Variante habe ich mich für eine etwas würzigere Version entschieden: Veganer Krautsalat mit asiatisch inspiriertem Dressing und wunderbar knursprigen Austernpilzstreifen oben drauf! Kann man als leichtes, sommerliches Hauptgericht genießen - evtl. noch mit etwas Tofu oder Reis dazu, je nach Hunger - oder z.B. als Grillbeilage. Wenn man sowieso grillt, kann man die Austernpilze natürlich auch ein bisschen eingeölt auf dem Rost anstatt wie im Rezept unten zubereiten.

Montag, 15. Oktober 2012

Gulasch mit geröstetem Brot


Neulich war ich ein Wochenende in Prag, wo es gleich 3 Filialen der tollen internationalen veganen Schnellrestaurantkette "Loving Hut" gibt und dort gabs Gulasch! Richtig lecker wars und von daher habe ich das dann auch mal in Angriff genommen - eigentlich ganz leicht, man braucht nur die Gewürze um den typischen Gulaschgeschmack zu bekommen und man muss früh genug anfangen, weil es ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln muss:

Für 4 Personen

* 3 - 4 Zwiebeln (ich hatte 3 kleine weiße und 1 große rote)
* 1 Paprika (in meinem Fall eine rote)
* 3 - 5 getrocknete Tomaten
* 3 Knoblauchzehen
* 200 ml Rotwein
* 1 große Karotte
* 4 - 5 Kartoffeln
* 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g
* 300 ml Gemüsebrühe
* Gewürze: 1 TL Majoran, 1 EL Kümmel, Thymian, Lobeerblatt, Paprikapulver, Msp. gemahlene Nelken

Ich hatte noch 100 g Sojaschnetzel zuhause - wer also etwas "fleischiges" drinhaben möchte, kann noch Sojaschnetzel oder Würfel 10 Minuten in heißem Wasser einweichen und im Laufe des Kochens dazugeben!

Als erstes werden Zwiebeln in Streifen, Paprika und Kartoffeln in Würfel und Karotten in Rädchen geschnitten, außerdem die getrockneten Tomaten und Knoblauch gehackt. Zwiebeln, Paprika, getrocknete Tomaten und Knoblauch mit etwas Öl in einem großen Topf (wo später auch alles reinpasst) kurz scharf anbraten und mit Rotwein ablöschen. Tomaten, Brühe und Gewürze dazu und abschmecken. Karotten und Kartoffeln dürfen dann auch noch mit in den Topf und dann darf das Gulsch ca. eine Stunde vor sich hinköcheln (natürlich eher auf niedriger Stufe).

Als Beilage hatte ich das herhafte Pendant zu meinen Karamellpfannentoasts - wer das dazu möchte:
(Achja, witzigerweise hatte das Brot irgendwie etwas von Schweinebratenkruste, keine Ahnung :D )

Man braucht Brotscheiben - jenachdem wie viele man möchte, diese werden von beiden Seiten mit jeweils 1 - 2 TL Olivenöl angebraten und gesalzen (z.B. mit grobem Salz aus der Mühle) und gepfeffert. Total easy, ist aber eine tolle Beilage!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Bolognese-Lasagne


Lasagne!

Für eine große Auflaufform - 4 - 5 Portionen

* 125 g Sojagranulat
* 2 Karotten
* 1 Zucchini
* 1 - 2 Zwiebeln
* 4 Konoblauchzehen
* Olivenöl
* 150 ml Rotwein
* 2 Dosen Tomaten (à 400g)
* Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Pfeffer, Salz, Muskatnuss...
* Nudelplatten

* 6 EL Margerine
* 6 EL Mehl
* 250 ml Wasser
* 100 ml Soja/Hafersahne
* 4 EL Hefeflocken
* 1 TL Senf
* 1 TL Salz

Sojagranulat in heißem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen. Derweil Karotten schälen und raspeln oder klein schneiden, die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und halbieren oder vierteln, sowie Zwiebel und Knoblauch klein würfeln bzw. hacken. Sojaranulat mithilfe eines Siebes abgießen. Das alles in Olivenöl anbraten und mit Wein ablöschen. Danach kommen auch noch die Tomaten dazu und es darf kräftig gewürzt werden!

Als nächstes kommt der Hefeschmelz dran, der als Käsealternative zum überbacken dient (ähnlich wie in diesem Käsenudeln Rezept) ! Hierzu Margerine in einem Topf verflüssigen, Mehl einrühren und anschwitzen lassen. Dann das Wasser, Hefeflocken, Senf und Salz (und sonstige Gewürze wenn man möchte) hinzufügen und noch einmal kurz aufkochen lassen.

Nun gehts an die Auflaufform! Als erstes eine Schicht Bolognese-Soße, dann so viel wie möglich mit Nudelplatten abdecken und etwas vom Hefeschmelz drauf. Das nun so lange wiederholen (ich hatte 3 Schichten) bis die Soße weg ist (ganz oben sollte Soße sein), dann alles mit dem restlichen Hefeschmelz bedecken und für ca. 45 Minuten bei 180°C im Ofen überbacken!

Mittwoch, 5. September 2012

Deftiger Linseneintopf


Ich liebe Linsensuppe bzw. richtige leckere, deftige Linseneintöpfe. Da ich sowas aber noch nie selbst gekocht, sondern eher im Winter auf Hütten gegessen hatte, habe ich mich nun auch einen selbst ans Werk gemacht und es ist so ziemlich das rausgekommen, was ich mir vorgestellt habe!

Für 4 Portionen

* 250 g Linsen (ich hatte getrocknete Berglinsen aus dem Rossmann Bio-Regal)
* 2 Kartoffeln
* 1 - 2 Karotten
* 2 große Tomaten
* 50 g Räuchertofu
* evtl. Tofu-Wiener
* 1 - 2 Zehen Knoblauch
* evtl. etwas Soßenbinderpulver
* Gewürze: Gemühsebrühe, Rosmarin, Kreuzkümmel, Koriander, Rauchsalz, Thymian, Oregano, Majoran, Curry, Paprikapulver, Bohnenkraut, Lobeerblatt, Muskatnuss, Pfeffer, Salz...

Die Berglinsen die ich hatte, konnte man ohne Einweichen laut Verpackung in 40 Minuten weich kochen.
Also habe ich ca. 3 mal so viel Wasser wie Linsen in einen großen Topf und schonmal köcheln lassen. Nach 20 Minuten habe ich klein gewürfelte Kartoffeln und Karottenscheiben dazu (beides geschält natürlich). Auch den klein gehackten Knoblauch, klein geschnittene Tomaten und Räuchertofu nach weiteren 10 Minuten hinzufügen. Wichtig ist - laut Verpackung - erst ganz am Ende Salz hinzuzufügen, was mich aber nicht aufgehalten hat die ganzen Gewürze - bis auf Salz - schon vorher reinzutun: Man sieht, im Eintopf ist fast der komplette Gewürzschrank gelandet, wer aber etwas oben genanntes nicht hat, kann einfach selbst ein bisschen mit den Gewürzen rumprobieren! Kurz vor Schluss habe ich dann noch klein geschnittene Tofu-Mini-Wienerle rein (von Turkan, gibts z.B. bei Rewe und im Bioladen - die find ich geschmacklich ganz ok). Ich hab das ganze am Ende noch mit etwas Soßenbinder aufkochen lassen, weil es vorher noch etwas zu wässrig war - für meinen Geschmack.
Guten Appetit!

Übrigens: nach ein paar Stunden standzeit finde ich schmeckts sogar noch besser, also wahrscheinlich ist nun alles besser durchgezogen.
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