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Samstag, 10. Dezember 2016

Schnelles Walnuss-Vollkornbrot



Brot backe ich gern selbst - das ist nämlich mit den richtigen Rezepten auch gar nicht so aufwändig, wie manche denken! Und man kann wunderbar eigene Kreationen umsetzen. Mit verschiedenen Körnern und Saaten, einem kleinen Gemüse-Anteil wie z.B. beim Karottenbrot oder auch mit Nüssen verfeinern! Hier ein Rezept für ein schnelles und feines Walnuss-Brot. Die Basis ist ein gesunder Hefe-Vollkornteig, verfeinert mit knackigen Walnüssen, die beim Backen ihr volles Aroma entfalten und dem Brot eine besonders leckere Note geben...

Für ein Kastenbrot

* 500 g Vollkornmehl
* 1 Würfel frische Hefe
* 3 EL Rohrzucker oder Apfeldicksaft
* 450 ml lauwarmes Wasser
* 2 EL Apfelessig
* 1 TL Meersalz
* 200 g Walnusskerne (oder -bruch)

Den frischen Hefewürfel in eine Tasse bröseln und mit der Apfelsüße und 5 EL lauwarmem Wasser verrühren. Das Dinkelmehl in eine große Rührschüssel geben.

In die Mitte eine Kuhle drücken und die Hefeflüssigkeit hinein geben. In einem großen Messbecher 450ml lauwarmes Wasser abmessen und den Essig sowie das Meersalz einrühren.

Mit Knethaken oder einer Küchenmaschine beginnen den Teig zu verquirlen und nach und nach das Wasser aus dem Messbecher dazuschütten. Wenn der Teig schon relativ gleichmäßig vermengt ist, den Walnussbruch dazugeben und nochmals gut verrühren. Wenn die komplette Wassermenge verbraucht ist, sollte ein sehr zähflüssiger Teig entstanden sein.

Nun eine Backform (z.B. Kastenform) einfetten, mit etwas mit Mehl bestäuben und den kompletten Teig in die Form geben. Auf die Oberfläche werden noch ein paar Walnusshälften gedrückt.

Es ist kein Vorheizen des Backofens nötig – einfach die gefüllte Brotform in den kalten Ofen stellen. Auf 200°C Ober/Unterhitze ca. eine Stunde backen. Falls die Oberseite droht zu dunkel zu werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken. Wenn die Stunde vorbei ist, mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brots stechen. Wenn nichts daran kleben bleibt und es sich „hohl“ anhört, wenn man oben auf die Brotkruste klopft, ist das Brot fertig. Wenn am Stäbchen noch feuchte Klümpchen o.ä. hängen bleiben, dann das Brot nochmal für 5-10 Minuten in den Ofen und danach den Test wiederholen.

Wenn das Brot fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen holen und auf einem Rost auskühlen lassen. Erst in abgekühltem Zustand das Brot aus der Form lösen. Wenn das Brot vollständig ausgekühlt ist, ist es servierbereit. 

Tipp: Auch getoastet macht es sich sehr gut. Durch die neutrale „Würzung“ passt dieses Walnuss-Vollkornbrot sowohl zu süßen, als auch zu herzhaften Aufstrichen. Als leckere süße Honigalternative eignet sich übrigens auch Apfeldicksaft sehr gut! Andere leckere süße und herzhafte Aufstriche gibts hier.

PS.: Dieses Rezept findet ihr ebenfalls auf der Rezept-Website von MorgenLand!

Samstag, 5. November 2016

Paranuss-Chai-Shake mit Kokosnote und feinen Gewürzen


Paranüsse mag ich besonders gern! Als Shake mit Chai-Gewürzen sowohl heiß oder kalt ein wahrer Genuss. Außer, dass sie gut schmecken haben sie aber auch einiges drauf: Sie werden auch Brasilnüsse oder Amazonenmandeln genannt und wachsen in den Regenwäldern Südamerikas. Mit einem hohen Anteil einer Vielzahl an Mineralstoffen strotzen sie nur so vor gesunden Inhaltsstoffen. Experten bezeichnen die Paranuss zudem als den größten natürlichen Lieferant für Selen. In diesem Rezept wird eine Paranussmilch hergestellt und mit indischen Gewürzen zu einem leckeren Chai-Shake verfeinert, abgerundet von einer feinen Kokosnote, wenn man möchte. Sowohl warm oder heiß ist diese fein gewürzte Nussmilch ein Traum, auch als sommerlich eisgekühlter Shake eignet sie sich. Ran an den Mixer!

Für 4 Gläser

* 100 g Paranüsse
* 1 Liter Wasser
* 1 TL Zimt
* 6 Nelken
* 6 Kardamomkapseln
* 4 EL Kokosblüten-Zucker oder Süßungsmittel nach Geschmack
* 40 g Kokoscreme oder -milch

Alle Zutaten gleichzeitig in den Mixbehälter eines leistungsstarken Mixers füllen und je nach Leistungsstärke eine halbe oder ein bis zwei Minuten mixen. Es sollten keine Stückchen mehr erkennbar sein und die Kokoscreme sollte sich gut verbunden haben. Evtl. alles ein klein wenig anwärmen, falls die Kokoscreme sich nicht durchs Mixen allein bereits gut aufgelöst hat. Um eine feine Milch zu erhalten, muss die Flüssigkeit nun durch einen Nussmilchbeutel oder ein Küchensieb geschüttet werden. Die abgesiebte Chai-Nusspaste kann man z.B. ins Müsli geben oder in einen Kuchen-, Keks- oder Brotteig mischen. Je nach Belieben kann die Chai-Nussmilch nun angewärmt, erhitzt oder so wie sie ist nochmal kurz im Mixer oder mit Pürierstab aufgeschäumt und in Gläsern serviert werden.  Tipp: Im Sommer kann man durch Eiswürfelzugabe vor dem Servieren für einen erfrischenden Drink sorgen. Auch mit etwas Kakaopulver zusätzlich kann man eine leckere heiße indisch gewürzte heiße Schokolade anrühren. Aber auch für andere Gerichte wie Milchreis oder Müsli eignet sich die fein gewürzte Paranussmilch hervorragend. Lassts euch schmecken!

PS.: Da ich dieses Rezept für MorgenLand entwickelt habe, findet ihr es auch hier :)

Sonntag, 29. November 2015

Veganer Quark-Stollen mit Cranberries & gerösteten Mandeln




Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt! Nachdem ich die Weihnachtszeit letztes Jahr durch mein Auslandssemester in Singapur und Taiwan verbracht habe - wo man sich leider recht wenig weihnachtlich fühlen kann und es auch nicht danach schmeckt - freue ich mich umso mehr, diesmal wieder zuhause zu sein! Die ersten Vanillekipferl sind schon gebacken und nun habe ich auch noch das Quark-Stollen-Rezept meiner Großmutti herausgekramt, mühevoll entziffert und veganisiert. Außerdem habe ich zusätzlich ein paar Inhaltsabwandlungen vorgenommen, da ich weder Orangeat, Zitronat noch Rosinen so richtig gern esse. In dieser Version kommt die feine Zitrusnote daher allein von frisch geriebener Zitronen- und Orangenschale und statt Rosinen stößt man erfreulicherweise auf Cranberries. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle schmecken lassen!  

Für 2 mittelgroße Stollen
* 500 g Mehl
* 1/2 Würfel frische Hefe
* 100 g gemahlene Mandeln
* 100 g gehackte Mandeln, vorher trocken in der Pfanne geröstet
* Prise Salz
* 150 g Rohrzucker
* abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* abgeriebene Schale einer Bio-Orange
* 100 g Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 250 g Sojajoghurt (gerne mit Mandelgeschmack!)
* 100 g Cranberries

Aus diesen ganzen Zutaten mithilfe einer Küchenmaschine den Stollenteig kneten. Anschließend in zwei Hälften teilen und in die typische längliche Stollenform bringen. Auf einem Blech mit Backpapier schon mal in den Backofen stellen und bei geringer Hitze (weniger als 50°C, kurz aufheizen und dann Temperatur abschalten) ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 50-60 Minuten bei ca. 170° C backen. Nach einem positiven Stäbchentest (beim reinstechen klebt nichts am verwendeten Holz-Schaschlik-Stäbchen) können die Stollen rausgeholt werden.

Dekoration
* Puderzucker und Alba-Öl nach Bedarf

Noch im warmen Zustand mit Alba-Öl einpinseln und sofort Puderzucker drübersieben. Der Zucker wird gleich vom Öl aufgesaugt - also noch mehr Zucker hinterher, bis er wie frischer Pulverschnee auf den Berg- bzw. Stollengipfeln liegen bleibt ;)

Tja und nun? Ab auf den Kaffeetisch zu all den anderen Leckereien :)


Mittwoch, 26. August 2015

Spinat-Semmelknödel mit geröstetem Nussparmesan & Veganem Butteröl


Semmelknödel sind ein gern und oft gegessenes Gericht in Süddeutschland. Oft mit Pilz-Rahm-Soße, auch eins meiner Lieblingsgerichte, aber manchmal gibt es auch Variationen wie diese: Semmelknödel mit Spinat. Zum ersten Mal habe ich es auf einer Ski-Hütte in Österreich gegessen und war hin und weg. Damals noch vegetarisch mit Parmesan, echter Butter und mit Sicherheit auch Ei im Knödelteig. Semmelknödel kann man aber auch ganz einfach ohne Ei machen - die Sojamilch reicht als Ei-Ersatz zum binden völlig aus. Dazu Spinat wie damals und statt Butter schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack - göttlich! - und mein gerösteter veganer "Nussparmesan", von dem ich immer einen Vorrat zuhause habe, weil ich kein Nudelgericht mehr ohne ihn esse ;)
Zurück zu den Knödeln:

 Für 4 Personen

* 350 g Knödelbrot
* 450 g TK-Spinat
* 350 ml Sojamilch
* 2 Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Semmelbrösel nach Bedarf (alternativ Weizen- und Sojamehl)
* Salz & Pfeffer
* Nüsse nach Wahl
* Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack, z.B. von Teutoburger Mühle aus dem Bioladen), alternativ z.B. ein leckeres Nussöl

* Gerösteter Nussparmesan -> Rezept

Veganes Knödelbrot könnt ihr mit etwas Glück fertig beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen, oder aber ihr habt selbst alte Semmeln/Brötchen/Weißbrot daheim oder kauft am Vortag einfache weiße Brötchen oder Baguettes, schneidet es in Scheiben und lasst es z.B. auf einem Tablett verteilt trocknen.

Soweit zur Vorbereitung, nun zum eigentlichen Rezept: den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Das Knödelbrot (in dünnen Scheiben) in eine große Schüssel geben. Die Sojamilch leicht anwärmen und über das Knödelbrot kippen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln, mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten und zum Knödelbrot geben. Der aufgetaute und abgetropfte Spinat kann ebenfalls untergemischt werden. Die Knödelmischung sollte gut durchgerührt mind. 15 Minuten ziehen, damit die Sojamilch auch von jedem Brötchenkrümel aufgesaugt werden kann. Im Anschluss mit dem Händen gut durchkneten, salzen & pfeffern und solange Semmelbrösel, Soja- oder Weizenmehl zugeben, bis der Teig fest genug ist, dass man gut Knödel formen kann. Die Knödel müssen "fest gerollt" sein, damit sie nicht beim Kochen in Einzelteile zerfallen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Hitze zurückdrehen, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Nun können die Knödel ins Wasser geworfen werden und je nach Größe 10-20 Minuten ziehen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, weil sonst ein Zerfallen droht. Fertig sind die Knödel wenn sie schon seit wenigen Minuten oben schwimmen. Man kann zum Test auch immer einen Knödel rausnehmen und zerteilen, um zu sehen ob er innen auch schon durch ist. Nicht zu viele Knödel auf einem kochen, damit nichts zusammenklebt ;)

Die Knödel abtropfen lassen und zum warm halten z.B. in den leicht warmen Ofen stellen oder abdecken. Nun fehlen nur noch die gerösteten Nüsse - nehmt Walnüsse oder was ihr lieber mögt und röstet sie kurz trocken in einer Pfanne an, bis sie gebräunt sind und duften. Das Alba-Öl könnt ihr anwärmen, wenn ihr möchtet, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann gebt die Knödel auf eure Teller, träufelt etwas Alba-Öl drüber und ein paar geröstete Nüsse und Nussparmesan.

Und dann gehts ans Genießen!

Sonntag, 15. Juni 2014

Afrikanisch inspiriert: Schwarzer Bohnen-Süßkartoffel-Erdnuss Eintopf



Ich bin immer sehr neugierig, was die Küche anderer Weltregionen anbelangt. Und so googelte ich letztens ein bisschen nach afrikanischer Küche und ihren Gewürzen und fand dabei ein Kochheft im pdf-Format vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit vielen Rezepten aus den verschiedenen Ländern Afrikas. Natürlich kaum vegan, aber ich habe mich von den Gemüsesorten und v.a. von Gewürzen inspirieren lassen. Heraus kam dann ein schmackhafter Eintopf!

Für 4-5 Portionen

* 200 g schwarze Bohnen

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 2-3 Knoblauchzehen
* Ingwerstück, walnussgroß
* 1 große Süßkartoffel – 450-500g
* 2 Dosen gehackte Tomaten (je 400g)
* 4 EL Erdnussmus (z.B. von Alnatura/dm im Glas für 1,99€)
* Gewürze: Chili, Koriandersamen, Kardamonsamen, Zimt, optional: Berbere 

Die Bohnen in reichlich Wasser einige Stunden oder über Nacht einweichen (bei mir waren es 6 Stunden). Dann in einem Topf mit Wasser und einem halben TL Natron 20 Minuten kochen. Ohne Natron gehts auch, ich habe aber gelesen, dass es den Garvorgang beschleunigt! Generell kann es bei schwarzen Bohnen anscheinend sehr unterschiedlich lang dauern, bis sie gar sind. Einfach so lange kochen, bis sie zwar noch Biss haben, aber schon relativ durch erscheinen. Danach abgießen und beiseite stellen.
Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein schneiden und mit etwas Öl in einem großem Topf anbraten. Süßkartoffel schälen und ebenfalls klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm) und in den Topf dazugeben. Mit den Tomaten ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln durch sind.
Dann Erdnusmuss und die Bohnen dazugeben, gut würzen, mit Salz abschmecken und zusammen nochmal ein bisschen köcheln lassen.

Dienstag, 1. April 2014

Radicchio-Salat mit Apfel, Erdbeeren, Nüssen & Walsnuss-Ingwer-Zitronendressing


Ich habe bisher selten Radicchio gegessen, dabei ist das eigentlich ein sehr leckerer Salat, wenn man ihn mit einem guten, leicht süßen Dressing anmacht. Vom Elixier in München in der Schrannenhalle habe ich das beste Walnussöl bekommen, das ich jemals probiert habe - so intensiv & zart zugleich.. unbeschreiblich :D Zusammen mit Ingwer, Zitrone und leicht karamelligem Agavendicksaft ergibt das ein tolles Dressing; Äpfel, Erdbeeren - man kann auch jegliche andere Früchte verwenden - und Nüsse runden geschmacklich ab. Noch ein, zwei Scheiben Vollkornbrot dazu und fertig ist eine schnelle & gesunde Mahlzeit!

2 Portionen

* 1/2 Kopf Radicchio
* 1 Apfel
* 4 Erdbeeren (oder anderes Obst)
* Nüsse nach Geschmack
* optional: Nussparmesan (Rezept)

Dressing

* 4-5 EL gutes Walsnussöl
* 2-4 hauchdünne Scheibchen Ingwer (Durchmesser meines Ingwerstückes ca. 2-3 cm)
* 1/2 ausgepresste Zitrone
* 2-4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
* Salz & Pfeffer

Radicchio waschen und in Streifen schneiden. Apfel & Erdbeeren entstrunken/entkernen und in sehr feine Scheibchen schneiden. Salat mit den Obstscheiben auf 2 Tellern anrichten. Für das Dressing eine halbe Zitrone auspressen und mit dem Walsnussöl, fein gehacktem frischem Ingwer, Agavendicksaft sowie Salz & Peffer vermischen. Ich verwende für Dressings gerne eine kleines leeres Marmeladenglas: ich fülle alle Zutaten rein, Deckel zu und dann gut durchschütteln!
Nüsse evtl. vorher in einer trockenen Pfanne anrösten (je nachdem wie viel Zeit man grad hat ;) ) und über den Salat streuen. Dann fehlt nur noch das Dressing, welches direkt drüber geträufelt werden kann!

Freitag, 22. November 2013

Russischer Bratapfel-Zupfkuchen mit gebrannten Mandeln


Russischer Zupfkuchen ist der wahrscheinlich am häufigsten von mir gebackene Kuchen. Und damit wieder ein Beweis dafür, dass meine absoluten Lieblingsgerichte nicht auf diesem Blog zu finden sind, weil ich sie immer zu schnell aufesse oder das Rezept nicht mitschreiben/nach Gefühl koche/backe. Aber diese winterliche, absolut fantastische Version musste ich dann doch mal der Welt erzählen :D Ein Gedicht aus Vanille, Bratapfel, Gewürzen & Nüssen - eingebettet in einen russischen Zupfkuchen!

Für eine große Springform oder einen langen Kastenkuchen

* 200 g Mehl
* 75 g Zucker
* 120 g Margerine
* Prise Salz
* 30-40 g Kakao
* 1 TL Backpulver (zur Not geht auch ohne ganz gut)
* evtl. 1-3 EL Sojamilch

Alles zusammen zu einem Mürbteig verkneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

* 500 g Sojajoghurt (man kann auch einen Teil Vanille-Joghurt nehmen)
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 120 g zerlassene Margerine
* Vanillezucker
* 50 g Zucker

Alles zusammen zu einer glatten Masse verrühren. Die Form mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden, etwa 1/4 des Teigs für die Streußel zurücklegen. Die Joghurt-Masse darauf gießen und schonmal in den vorgeheizten Backofen (175°C) stellen.

* 50 g Zucker
* 40 ml Wasser
* 100 g Mandeln oder andere Nüsse, gehackt
* 1 TL Zimt
* 1 TL Kakao
* optional: andere winterliche Gewürze (Lebkuchengewürzmischung, Nelken...)

In einer kleinen Pfanne Zucker und Wasser schmelzen/zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen und die gehackten Nüsse und restlichen Zutaten dazugeben. Nun eine viertel Stunden abkühlen lassen (am besten draußen in der Kälte) und derweil 2 Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann den Kuchen nochmal kurz aus dem Backofen holen und die Apfelscheiben vorsichtig obendrauf legen. Wiederum darauf kommen dann noch die karamellisierten Nüsse und die Schokostreußel aus dem restlichen Teig. Alles in Allem sollte der Kuchen ca. 50-60 Minuten im Backofen verbringen!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Zuckerfreie marmorierte Schokoladen-Kekse

Naschen muss nicht unbedingt ungesund sein! Vitaminbomben sind diese Kekse trotzdem nicht, aber zumindest sind sie schonmal komplett zuckerfrei (mit Datteln und Agave gesüßt) & bestehen aus Vollkornmehl. Das macht sie außerdem zu perfekten "Kinderkeksen" - die kleinen müssen ja nicht von Anfang an mit pappsüßem Industriezeug durchgefüttert werden. Morgen hab ich auch eine kleine Testerin, mal sehen wie es ihr schmeckt ;)
Wenn man sich etwas weniger Arbeit machen will, kann man den Teig auch ohne Marmorierung machen - in dem Fall einfach das "Teig in 2 Hälften teilen" überlesen!

Ergibt 2 Bleche voll kleiner Kekse

* 10 Datteln, über Nacht in 80 ml Wasser eingeweicht
* 100 g Alsan, zimmerwarm
* 225 g Mehl (ich hatte zum größten Teil Vollkornmehl & etwas weißes Roggenmehl)
* 100 g gemahlene Mandeln
* Prise Zimt
* optional: abgeriebene Bio-Ornangen Schale
* 4 EL reines Kakaopulver

Schokoladenglasur:
* 4 EL geschmolzene Kakaobutter
* 3 EL Agavendicksaft
* 2-4 EL Kakaopulver

Datteln zusammen mit dem mittlerweile leicht sirupartigen Einweichwasser fein pürieren/mixen bis es cremig ist. Dann Alsan zugeben (sollte mind. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen worden sein) und cremig schlagen. Dann bis auf das Kakaopulver alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem plätzchenteigartigen Teig kneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und in eine Hälfte das Kakaopulver einkneten. Falls einem der Teig zu wenig süß erscheint kann man noch etwas z.B. mit Stevia und/oder Agavendicksaft nachjustieren. Nun für ca. 30 Minuten ab in den Kühlschrank! Danach die beiden Teige grob verkneten, sodass eine Marmorierung bleibt, ausrollen und nach Lust ausstechen. Schlussendlich noch für 10-15 Minuten bei 170°C im Backofen backen.

Für die Schokoglasur die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten einrühren.

Freitag, 10. Mai 2013

Karottengrün-Nuss-Pesto


Wer liegt in der Küche und ist beleidigt? Das Karottengrün, weil es immer total unterschätzt und weggeschmissen wird! Dabei hat es Potential für eine Karriere weit jenseits des Kaninchenfutters: Pesto zum Beispiel...

Für reichlich Pesto - sagen wir mal 1-2 Marmeladengläser

* 1 Bund Karottengrün
* 2 Zehen Knoblauch
* 2 getrocknete Tomaten
* falls man es grad da hat: ein paar Blättchen Basilikum, Rosmarin, Salbei...
* 200 g Nüsse (ich hatte Pinienkerne, Cashews, Walnüsse und Mandeln)
* ca. 200 ml Olivenöl
* Salz, Pfeffer, evtl. Zitronensaftspritzer

Karottengrün waschen. Die Nüsse ohne Öl in einer Pfanne ein paar Minuten lang anrösten. Wer keinen allzu leistungsstarken Mixer oder Pürierstab hat, sollte die Nüsse jetzt mit einem großen Messer soweit es geht zerkleinern. Knoblauch in Stückchen schneiden, getrocknete Tomaten klein schneiden (auch damit tun sich viele Mixer nämlich schwer). Und dann einfach alles zusammenschmeißen und mit der bevorzugten Zerkleinerungsmethode zu Pesto verarbeiten!

...Schmeckt ganz klassisch natürlich zu Nudeln, aber auch aufs Brot, als Marinade, wahrscheinlich auch auf Pizza...

Mein erster Karottengrünkochversuch ist super gelungen, ich denke man kann es auch noch in alle möglichen anderen Gerichte mischen zum Würzen oder in den grünen Smoothie.. die Testphase ist eröffnet!

Montag, 6. Mai 2013

Mandelmus selbstgemacht

Spätestens seit Atilla Hildmanns Kochbüchern Vegan for Fun und Vegan for Fit ist Mandelmus in aller Munde, der einzige Haken ist der Preis: 6-10€ sind es meist für ein 250g Glas :O
Und Mandeln pur: unter 2€ wenn nicht Bio und ca. 3,50€ für Biomandeln. Hier lohnt es sich also mal wieder selbst ans Werk zu gehen. Mandelmus ist schnell und einfach gemacht, einzige Voraussetzung: ein guter Mixer, der mit Nüssen fertig wird!
Meiner kann es, wenn man sich nicht sicher ist, wie viel er aushält, würde ich die Mandeln erstmal so mit einem großem Messer hacken und es dann ausprobieren.

* Mandeln
* Prise Salz
* Prise brauner Zucker oder Agavendicksaft
* optional: neutrales Öl oder Nussöl


Die Mandeln werden ohne Öl in einer Pfanne einige Minuten angeröstet und dann in den Mixer geworfen! Zuerst wird es ganz normal gerieben aussehen, aber das "Geheimnis" ist, dass die Mandeln nach 10-15 Minuten mixen ihr eigenes Öl abgeben und es dann ein sehr cremiges Mandelmus wird! Dann kann man es noch mit Salz und Zucker beprisen und je nachdem wie man die Konsistenz haben möchte etwas Öl hinzufügen. Während der Mixzeit kleben sich die Mandeln immer mal wieder an den Rand, d.h. ab und zu mal in den Mixer schauen.

Mandelmus kann man als Brotaufstrich verwenden, aber besonders toll machen sich 1-2EL in Sahnesoßen, das schmeckt nicht nur gut, sondern auch die Konsistenz wird um eiiiniges cremiger!

Zum Kaufen gibt es meist weißes Mandelmus, meine Version ist quasi "Vollkorn" mit Schale, aber man kann wenn man will auch geschälte Mandeln kaufen und weißes Mus herstellen!

Gerösteter Nuss-"Parmesan"


Den meisten Veganern dürfte Nuss-Parmesan bereits bekannt sein, aber diesmal ist er so gut geworden, dass ich das einfache "Rezept" teilen wollte!

Wer Nuss-Parmesan noch nicht kennt: Es handelt sich hier nicht um echten Käse, sondern ein würziges, einfach und günstig herzustellendes Gewürz, das v.a. auf Pasta, aber auch in allen möglichen anderen Rezepten super schmeckt!

Ein genaues Rezept zum abwiegen habe ich nicht, ist aber eigentlich auch nicht nötig. Im Grunde genommen sucht man sich Nüsse und Samen aus (eine Sorte allein oder aber alles mögliche mischen - so mache ichs immer), röstet sie und mixt das ganze kurz und klein mit Salz und Hefeflocken (aus dem Bioladen).

Und so habe ichs diesmal gemacht:

* Mandeln, Walnüsse, Cashews, Sonnenblumen- und Kürbiskerne
* Salz
* Hefeflocken (Bierhefe/Nährhefeflocken)

Die Nüsse werden trocken, ohne Öl, 5-10 Minuten in einer Pfanne gröstet. Danach mit großzügig Salz und Hefeflocken im Mixer pulverisieren. Von den Anteilen Nüssen/Salz/Hefeflocken muss man  selbst abschmecken wie es einem am besten gefällt. Normalerweise wiege ich nichts ab, sondern schmeiße einfach alles zusammen - als kleinen Anhaltspunkt für Neulinge habe ich diesmal aber abgewogen: ich hatte grob 250 g Nüsse, 30 g Salz und ca. 30 g Hefeflocken... Fertig!

Wer keinen Mixer hat, der mit Nüssen fertig wird, kann auch fertig geriebene Nüssen kaufen, das anrösten (wobei das wahrscheinlich schneller anbrennt) und mit Salz und Hefeflocken abschmecken :)

Dienstag, 8. Januar 2013

Cashew-Mousse au Chocolat

Das Dessert zu Heiligabend: Mousse au Chocolat auf einer Cashewmusbasis!

Für 10 kleine Dessertschälchen

* 200 g Cashews (zuvor über Nacht oder mind. 3 Stunden in kaltem Wasser einweichen)
* 300 g Zartbitterschokolade
* 300 ml Soyatoo (oder andere gute aufschlagbare Pflanzensahne)
* 250 ml Soja/Hafersahne/cuisine
* 5 EL Kakao
* 125 ml Wasser
* 200 ml Milch (Reis/Soja/Hafer...)
* etwas Agavendicksaft und Zimt

Die eingeweichten, abgetropften Cashews mit Pürierer oder im Mixer musen - je nach Bedarf des Mixers immer wieder etwas Einweichwasser dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und kühl stellen. In einem Topf Milch, Wasser und Cuisine erhitzen und die Schokolade zerkleinert darin schmelzen lassen. Die Schokomasse mit dem Cashewmus vermengen, Kakao dazu und mit Agavendicksaft und Zimt abschmecken. Da die ganze Masse durchs erhitzen noch etwas warm ist, müssen wir sie (z.B. vor der Haustür oder auf dem Balkon) halbwegs abkühlen lassen, bevor die Sahne untergehoben werden kann! Am besten bis zum servieren kalt stellen, damit sich ein halbwegs festes Mousse entsteht!

Guten Appetit!

Sehr gut dazu passen frische (oder tiefgeühlte) Früchte wie Himbeeren, ich hatte außerdem Granatapfel, Sternfrucht und Cumquat oben drauf.

Montag, 17. Dezember 2012

Müsliriegel

Mein Powersnack fürs Rave on Snow Festival - selbstgemachte Müsliriegel. Dauert nicht lang, kann man nach Belieben "selbst gestalten", man weiß was drin ist (habe zum Vergleich eine ellenlange Zutatenliste eines fertigen Müsliriegels gesehen...) und noch dazu schmeckts fantastisch!

Here we go:

Für ca. 20 Riegel

* 250 g Haferflocken (ich hatte eine Mischung, in der noch ein paar andere Körner drin sind)
* 200 g Nüsse (ich habe Paranüsse, Cashews und Mandeln gemischt)
* 50 g Sonnenblumenkerne
* 50 g Sesam
* 75 - 100 g getr. Cranberries
* Prise Zimt

* 200 g Zucker (ich hatte Rohrzucker)
* 50 g Alsan (vegane Margerine)
* 75 g Agavendicksaft (ja Gramm, nicht ml!)

Die Trockenmischung kann man eigentlich beliebig variieren - wenn man z.B. keinen Sesam hat oder mag, einfach stattdessen mehr Haferflocken, oder Leinsamen oder ganz was anderes... Das Verhältnis trocken zu Zuckermischung muss nur stimmen!

Die Nüsse hacken und mit einer Prise Zimt (wenn man mag) ohne Öl in einer Pfanne anrösten. Auch die Cranberries müssen etwas zerkleinert werden. Andere Trockenfrüchte gehen natürlich auch! Nüsse, Cranberries, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Sesam vermischen - dann gehts an den Zucker!

In einer großen Pfanne Zucker, Alsan und Agavendicksaft erhitzen. Der Zucker schmilzt und karamellisiert dann nach einiger Zeit. Wenn alles schön flüssig ist, die Müslimischung einrühreren - das wird dann alles etwas klumpig. Zum auskühlen auf ein Blech oder Brett mit Backpapier streichen (ca. 1,5 cm dick) und platt drücken (z.B. mit einem weiterem großen Brett). Nach einer Viertstunde dürfte das ganze hart genug sein, um mit einem großen Messer Riegel zu schneiden. Wenn diese nach weiterem auskühlen noch zu weich oder bröselig sind, kann man sie auch noch für eine halbe Stunde bei 100 - 120° C im Backofen trocknen lassen!

Dienstag, 28. August 2012

Chewy Himbeer-Nuss-Brownies


Ich liebe richtig schokoladige, chewy - also innen noch etwas klebrige - Brownies. Vegane hatte ich bis jetzt auch noch nie gemacht, bis ich das Rezept von Sarah von veganguerilla gefunden habe! Darauf basiert das folgende auch, abgesehen von kleinen Änderungen - außerdem habe ich noch Himbeeren ins Spiel gebracht, weil ich die Kombi Himbeeren-Schokolade sowieso sehr gerne mag und sie den sehr schokoladigen Brownies noch etwas Frische geben.

Für viele Brownies, wenn man sie in Muffinförmchen macht oder ein halbes Blech (je nach Blechgröße)

* 200 g Zartbitterschokolade (ich nehme immer Blockschokolade)
* 300 g Mehl
* 250 ml Soja/Reis/Hafermilch
* 150 g Zucker (ich habe weißen und braunen gemischt)
* 125 ml Sonnenblumenöl
* 150 g Nüsse (ich hatte Walnüsse und Paranüsse) - wobei man die auch weglassen kann, wenn man keine mag
* 50 g Kakaopulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1 Päckchen Backpulver
* 2 gehäufte EL Sojamehl oder eine halbe Banane
* 100 g Himbeeren (ich hatte tiefgefrorene)

Die trockenen Zutaten - (Soja+)Mehl, (Vanille+)Zucker, Backpulver, Kakaopulver mischen, danach die nassen - Milch und Öl - dazugeben und gut verrühren. Dann die Schokolade mit einem großen Küchenmesser in kleine Stückchen hacken und zusammen mit den Nüssen und Himbeeren unterrühren. In eine entsprechende, gefettet und gemehlte Backform oder in Muffinförmchen geben und bei 180° C Umluft backen. Je nachdem wie klebrig oder durch man sie innen haben möchte, kann man sie nach ca. 20 - 35 Minuten aus dem Ofen nehmen (ich hatte sie 20-25 Minuten drin). Und dann - ehe man sich versieht sind sie alle weg!

Sonntag, 22. Juli 2012

Knuspermüsli mit Nüssen & Cranberrys (V)


Knuspermüsli selbstmachen: geht schnell, ist lecker nach eigenen Wünschen kombinierbar und man weiß genau was drin ist! (Keine so überflüssigen Dinge wie Farb-, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und so weiter)

* Haferflocken (ich habe ein "Basismüsli" in das noch ein paar andere Körner gemischt sind)
* Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse...) und Körner (Sonnenblume, Sesam, Leinsamen...) nach Belieben
* Rohrzucker
* "Toppings": Trockenfrüchte (Cranberrys, Mango, Himbeeren......), Schokolade, Cornflakes...

Ich habe bewusst keine genaueren Mengenangaben hingeschrieben, weil man das immer nach Bedarf und Belieben selbst dosieren kann! :)

Nüsse mit einem großen Messer etwas zerkleinern (außer man hat schon z.B. gehackte Mandeln). Diese zusammen mit Körner (wenn man möchte) in eine beschichtete Pfanne geben (ohne Öl) und ein paar Minuten anrösten. Danach Haferflocken dazu (die Füllung sollte nicht mehr als 1 - 2 cm über Pfannenboden einnehmen) und nochmal kurz weiter rösten. Dann kommt der Zucker: nicht zu geizig! Damit genug zum karamelliesieren da ist, bei vollständig bedecktem Pfannenboden mind. 3 EL. Wenn die Pfanne heiß ist, sollte der Zucker schon nach kurzer Zeit schmilzen (rühren nicht vergessen!). 1 - 2 Minuten kann man das ganze noch vor sich hinbrutzeln lassen (wichtig ist die ganze Zeit zu rühren, Zucker brennt schnell an!) und dann lässt man alles abkühlen.
Abgekühlt könnte der Pfanneninhalt nun wegen des Zuckers etwas zusammenkleben, deshalb einfach auseinaderbröckeln! Dann können auch noch die Trockenfrüchte, Schokolade & Co. dazu (alles noch etwas zerkleinern vorher). Guten Morgen und guten Appetit! :)


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