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Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen




Naan



* ½ Würfel Frischhefe

* 1 TL Zucker

* 300g Mehl

* 2 EL Soja-Joghurt

* 3 EL Pflanzenöl

* ½ TL Backpulver

* 1 TL Salz

* 150ml Wasser



Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.



Raita



* 30 frische Minzeblätter

* 5-10 cm Gurke

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1-2 TL Zitronensaft

* 350 g Soja-Joghurt

* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)



Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!



Mango Chutney



* 1 Mango, noch nicht ganz reif

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 4 EL Zucker

* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone

* Ingwerstückchen, Walnussgroß

* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry



Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!



Gemüse Pakora



* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)

* Kichererbsenmehl

* Kreuzkümmel, Curry & Salz

* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)



Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 



Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!


Samstag, 10. August 2013

Käsekuchen mit Mandel-Buchweizen-Boden und Mango-Schicht (glutenfrei)

Ich probiere immer mal wieder auch mit "alternativen" Getreiden rum und diesmal ist dabei rausgekommen: ein knuspriger Mürbteig aus Mandeln & Buchweizen und somit ist dieser leckere Käsekuchen vegan & glutenfrei! ...hier in der sommerlichen Version mit einer Mango-Maracuja-Schicht und Beeren oben drauf.

Für eine große Springform

* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...

Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...

* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...

Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.

Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.

Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:

* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel

Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!

Dienstag, 9. Oktober 2012

"Oreo"-Kuchen mit Himbeersoße


Oreo-Torten sind eine leckere Angelegenheit! Das Rezept das ich kannte ist jedoch alles andere als vegan: Gelatine, Frischkäse, Butter, Oreokekse... Daher hab ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und herausgekommen ist ein Rezept für einen leckeren veganen Oreokuchen (nur dass keine Oreos drin sind ;) ) !

Edit: mittlerweile sind Oreos ja sogar vegan! Das heißt man kann sie auch mit in den Kuchen packen. Nachdem allerdings einige Menschen Vorbehalte gegen die Firma Kraft Foods haben und soweit ich weiß auch das nicht ganz zweifelsfreie Palmöl verarbeitet ist, kann man auch komplett ohne Oreos einen "Oreo"-Kuchen zaubern. Und billiger ists so auch noch!


* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 40 g Kakao
* 120 g Margerine
* 1 TL Backpulver
* Prise Salz

Aus diesen Zutaten einen bröseligen Teig herstellen - evtl. noch etwas Mineralwasser zufügen wenn es zu bröselig ist. 3/4 des Teigs (der Rest kommt in die Masse oben) auf den Boden einer gefetten und gemehlten Springform drücken und für ca. 10 Minuten bei 175°C backen. Währenddessen kann man die Masse zubereiten:

* 1,5 große Natursojajoghurts (-> 750 g)
  (ich hatte noch veganen "Wie Frischkäse" von Heirler übrig, den habe ich verwendet, dafür weniger Joghurt)
* Schale und Saft einer halben Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL Rohrzucker (oder mehr oder weniger, wie man möchte)
* 3 EL Öl (Sonnenblume/Raps)
* 100 g Zartbitterschokolade

Schokolade hacken, alles vermischen und abschmeckten! Wenn der Kuchenboden fertig gebacken ist, abkühlen lassen und wieder platt drücken (er ist durch das Backpulver wahrscheinlich etwas aufgegangen). Dann kann man auch schon das Agar Agar vorbereiten, damit die obere Schichte später schön geliert:

* 200 ml Pflanzenmilch
* 1 leicht gehäufter TL Agar Agar

Die Milch mit Agar Agar und 3 - 4 EL von der Joghurtmasse zusammen aufkochen lassen. Wenn es gekocht hat schnell und gleichmäßig mit der restlichen Joghurtmasse verrühren und die restlichen Schokobrösel unterheben (wenn es zu unbröselig ist, einfach nochmal mit etwas mehr Mehl mit den Knethaken vom Mixer rühren). Alles zusammen auf den Teig in die Springform gießen. Bis der Kuchen richtig fest ist, dauert es ca. 30 - 60 Minuten.

Ich mag Schokolade u.ä. gern mit Himbeersoße, ich finde das immer ein schön frischer Kontrast. Wer also noch eine Himbeersoße dazumöchte, der schmeißt beliebig viele Himbeeren - frische oder aufgetaute aus der Kühltruhe - mit etwas Zimt, Zitronensaft und Zucker in den Mixer!

Freitag, 7. September 2012

Basilikum-Zitronen-Himbeer Torte


Das ist hier ist eine richtige Paradiesfuttertorte - hellgrün (gut, das Basilikum könnte noch satter färben) und rosa! Ich habe letzten Sommer einmal Basilikum-Zotronen-Eis gegessen und hatte schon immer wieder den Gedanken das mal in einem Kuchen umzusetzen und das ist dabei rausgekommen!

Diese Tort befindet sich noch in der "Beta-Phase", da die obere Himbeerschicht dazu neigt, zu rutschen, ich grübele nach Lösungen, aber vollendet ist das Rezept bisher noch nicht.

* 200 g Mehl
* 100 g Margerine
* 2 EL Öl
* 2 EL Mineralwasser
* 1/2 Päckchen Backpulver
* 80 g Zucker
* Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Aus diesen Zutaten einen Mürbteig kneten und ca. eine Viertelstunde bei 180°C in einer runden Springform (mit hohen Rand!) backen. Abkühlen lassen und zusammendrücken, falls der Teig etwas aufgegangen ist.

* 500 g Sojanaturjoghurt
* 250 g Sojavanillejoghurt (Natur geht auch, dann aber etwas mehr Zucker)
* 1 kleine Hand voll frische Basilikumblätter
* Saft von 1 Zitrone
* Schale von 1/2 Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL brauner Zucker (oder mehr, je nach Geschmack)
* 1,5 TL Agar Agar
* Becher Sojamilch

Alles bis auf Sojamilch und Agar Agar in einen Mixer (Basilikum natürlich waschen) und abschmecken.
1,5 TL Agar Agar mit 2 - 4 EL von der Masse und einem Becher Sojamilch aufkochen lassen und dann mit dem Rest sehr gut verrühren und schnell auf den Boden in der gießen. Vor der Tür/auf dem Balkon/im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen, währenddessen die Himbeerschicht zubereiten:

* 250 g Sojavanillejoghurt
* 300 - 400 g Himbeeren
* Zucker nach Geschmack
* 1/2 TL Agar Agar
* 1/2 Becher Sojamilch

Himbeeren, Joghurt und Zucker zusammen pürieren/mixen und abschmecken. Agar Agar wieder mit etwas davon und Sojamilch aufkochen lassen, unterrühren und schnell auf den Kuchen gießen. Achtung: Diesen Arbeitsschritt erst tätigen, wenn die Basilikum-Zitronenmasse schon einigermaßen fest ist!!
Nochmal gelieren lassen und dann diesen exotischen Kuchen genießen!
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