Mhhh... selbstgemachte Pasta ist einfach wunderbar! Und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Für MorgenLand habe ich mir dieses Raviolirezept mit Pilzfüllung ausgedacht, ihr findet es daher auch noch hier! Basics zu hausgemachter veganer Pasta findet ihr hier, in meiner Extra-Nudel-Rubrik, ebenso wie immer mehr Rezeptideen für frische Pasta!
* 400 g Hartweizengrieß
* 180 ml Wasser, sehr warm
Den Hartweizengrieß mit sehr warmen Leitungswasser verkneten. Nach einigen Minuten Kneten sollte ein geschmeidiger Teig entstehen. Nun für mindestens eine halbe Stunde in einer abgedeckten Schüssel im Kühlschrank ruhen lassen.
* 2 Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 250 g Champignons
* 100 ml Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* Gewürze nach Geschmack (Salz, Pfeffer, Oregano...)
* 100 g Pinienkerne
* 6 Blättchen frischer Salbei oder Kräuter nach Wahl
* 200 g Kirschtomaten
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie schön gebräunt sind und beiseite stellen.
Zwiebeln, Knoblauch und Champignons würfeln und in 5 EL heißem Alba-Öl anbraten. Nach Geschmack würzen und beiseite stellen. Die Hälfte der Pinienkerne hacken und unter die Pilzfüllung mischen, die restlichen Pinienkerne für später aufheben.
Den Nudelteig portionsweise in einer Nudelmaschine ausrollen, ca. 1 mm, Stufe 5. Alternativ kann man das auch mit einem Nudelholz machen, es muss aber wirklich sehr dünn werden. Mit einem runden Ausstecher, z.B. einem Wasserglas, Kreise aus den Nudelplatten ausstechen. In die Mitte eine kleine Portion der Pilzfüllung geben, einen zweiten Nudelkreis darauf setzen und mit einer Gabel und Fingern die Ränder gut andrücken.
In einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen und die Ravioli ca. 3-5 Minuten gar kochen und abgießen. In einer Pfanne das restliche Alba-Öl erhitzen, grob gehackte Salbeiblätter dazugeben, die Tomaten halbieren und alles zusammen einige Minuten anrösten. Anschließend die fertigen Ravioli auf den Tellern anrichten und mit dem Kräuter-Tomaten-Öl beträufeln. Nun die restlichen gerösteten Pinienkerne darüber streuen und genießen! Perfekt abgerundet wird es zusätzlich noch - wie jedes Pastagericht - vom himmlischen veganen gerösteten Nussparmesan!
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Samstag, 28. November 2015
Montag, 19. Oktober 2015
Apfel-Kürbis Marmelade mit Vanille & Zimt
Es ist Herbst, das lässt sich leider langsam nicht mehr leugnen... die Bäume vor dem Balkon fangen an ihre Blätter gelb und orange abzuwerfen und nach einem schönen Sommer verlagert sich das Leben langsam drinnen, ins Warme. Herbst ist auch Kürbis High-Season und ich liebe v.a. die unkomplizierten, süßen Hokkaidos in allen möglichen Variationen! Ich hatte noch ein paar verschrumpelte Äpfel zuhause und Lust auf eine herbstlich gewürzte Marmelade, also kam folgendes dabei raus: eine sehr cremige, sämige Apfel-Kürbis-Marmelade mit einem Hauch Vanille und Zimt. Das ist nicht nur unglaublich lecker auf dem veganen Butterbrot, sondern auch zu Milchreis, Pfannkuchen & Co. und möglicherweise passt sie sogar in die Plätzchenküche... Das teste ich dann wenns soweit ist ;)
Für ca. 1,5 kg Marmelade / 4-6 Gläser Marmelade
* 400 g Äpfel, geschält & entkernt
* 400 g Kürbis, Hokkaido, ausgehöhlt gewogen
* 200 ml Wasser
* Ingwerstückchen, etwa haselnussgroß
* 500 g Gelierzucker 2:1
* 1-2 TL Zimt
* 1/2 TL Bourbon Vanille / Mark von 1 frischen Schote
* 100 ml Zitronensaft / ca. 2 Zitronen
Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Hokkaidokürbis waschen, halbieren, aushöhlen, in kleine Würfel schneiden und ebenfalls 400 g abwiegen (ca. die Hälfte eines durchschnittlichen Hokkaido-Kürbisses). Ingwer waschen und fein würfeln. Das alles zusammen in einen Topf geben und mit den 200 ml Wasser etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weichgekocht ist.
In der Zwischenzeit können die Marmeladengläser vorbereitet werden. Dazu kochendes Wasser in die leeren Gläser bis zum Rand einfüllen und auch in den Deckel ein bisschen was. Damit werden die Gläser sterilisiert, damit die Marmelade auch lange gut bleibt.
Anschließend Zimt und Vanille in den Topf zugeben und den Gelierzucker unterrühren. Jetzt kann die Masse mit einem Pürierstab fein gemixt werden. In dieser Form 2-3 Minuten köcheln lassen und währenddessen die 2 Zitronen auspressen. Es sollten ca. 100 ml dabei rauskommen, wenn es weniger ist, mit einem Schluck Wasser auf 100 ml auffüllen. Ebenfalls zur kochenden Marmeladenmasse geben und nochmal 2-3 Minuten kochen lassen. Anschließend abschmecken.
Die Marmeladengläser entleeren und die kochend heiße Marmeladenmasse bis oben zum Rand einfüllen. Sofort fest verschließen (Handschuhe oder Geschirrtücher zur Hilfe nehmen ;) ) und für 10 Minuten kopfüber abkühlen lassen. Wie alle eingekochten Marmeladen sind sie so viele Monate und Jahre haltbar! Ein nicht ganz voll gefülltes Glas hingegen am besten im Kühlschrank lagern und als erstes verbrauchen ;)
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Mittwoch, 26. August 2015
Spinat-Semmelknödel mit geröstetem Nussparmesan & Veganem Butteröl
Semmelknödel sind ein gern und oft gegessenes Gericht in Süddeutschland. Oft mit Pilz-Rahm-Soße, auch eins meiner Lieblingsgerichte, aber manchmal gibt es auch Variationen wie diese: Semmelknödel mit Spinat. Zum ersten Mal habe ich es auf einer Ski-Hütte in Österreich gegessen und war hin und weg. Damals noch vegetarisch mit Parmesan, echter Butter und mit Sicherheit auch Ei im Knödelteig. Semmelknödel kann man aber auch ganz einfach ohne Ei machen - die Sojamilch reicht als Ei-Ersatz zum binden völlig aus. Dazu Spinat wie damals und statt Butter schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack - göttlich! - und mein gerösteter veganer "Nussparmesan", von dem ich immer einen Vorrat zuhause habe, weil ich kein Nudelgericht mehr ohne ihn esse ;)
Zurück zu den Knödeln:
Für 4 Personen
* 350 g Knödelbrot
* 450 g TK-Spinat
* 350 ml Sojamilch
* 2 Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Semmelbrösel nach Bedarf (alternativ Weizen- und Sojamehl)
* Salz & Pfeffer
* Nüsse nach Wahl
* Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack, z.B. von Teutoburger Mühle aus dem Bioladen), alternativ z.B. ein leckeres Nussöl
* Gerösteter Nussparmesan -> Rezept
Veganes Knödelbrot könnt ihr mit etwas Glück fertig beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen, oder aber ihr habt selbst alte Semmeln/Brötchen/Weißbrot daheim oder kauft am Vortag einfache weiße Brötchen oder Baguettes, schneidet es in Scheiben und lasst es z.B. auf einem Tablett verteilt trocknen.
Soweit zur Vorbereitung, nun zum eigentlichen Rezept: den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Das Knödelbrot (in dünnen Scheiben) in eine große Schüssel geben. Die Sojamilch leicht anwärmen und über das Knödelbrot kippen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln, mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten und zum Knödelbrot geben. Der aufgetaute und abgetropfte Spinat kann ebenfalls untergemischt werden. Die Knödelmischung sollte gut durchgerührt mind. 15 Minuten ziehen, damit die Sojamilch auch von jedem Brötchenkrümel aufgesaugt werden kann. Im Anschluss mit dem Händen gut durchkneten, salzen & pfeffern und solange Semmelbrösel, Soja- oder Weizenmehl zugeben, bis der Teig fest genug ist, dass man gut Knödel formen kann. Die Knödel müssen "fest gerollt" sein, damit sie nicht beim Kochen in Einzelteile zerfallen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Hitze zurückdrehen, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Nun können die Knödel ins Wasser geworfen werden und je nach Größe 10-20 Minuten ziehen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, weil sonst ein Zerfallen droht. Fertig sind die Knödel wenn sie schon seit wenigen Minuten oben schwimmen. Man kann zum Test auch immer einen Knödel rausnehmen und zerteilen, um zu sehen ob er innen auch schon durch ist. Nicht zu viele Knödel auf einem kochen, damit nichts zusammenklebt ;)
Die Knödel abtropfen lassen und zum warm halten z.B. in den leicht warmen Ofen stellen oder abdecken. Nun fehlen nur noch die gerösteten Nüsse - nehmt Walnüsse oder was ihr lieber mögt und röstet sie kurz trocken in einer Pfanne an, bis sie gebräunt sind und duften. Das Alba-Öl könnt ihr anwärmen, wenn ihr möchtet, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann gebt die Knödel auf eure Teller, träufelt etwas Alba-Öl drüber und ein paar geröstete Nüsse und Nussparmesan.
Und dann gehts ans Genießen!
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Sonntag, 15. Juni 2014
Afrikanisch inspiriert: Schwarzer Bohnen-Süßkartoffel-Erdnuss Eintopf
Ich
bin immer sehr neugierig, was die Küche anderer Weltregionen anbelangt.
Und so googelte ich letztens ein bisschen nach afrikanischer Küche und
ihren Gewürzen und fand dabei ein Kochheft im pdf-Format vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit vielen Rezepten aus den verschiedenen
Ländern Afrikas. Natürlich kaum vegan, aber ich habe mich von den
Gemüsesorten und v.a. von Gewürzen inspirieren lassen. Heraus kam dann
ein schmackhafter Eintopf!
Für 4-5 Portionen
* 200 g schwarze Bohnen
* 2 mittelgroße Zwiebeln
* 2-3 Knoblauchzehen
* Ingwerstück, walnussgroß
* 1 große Süßkartoffel – 450-500g
* 2 Dosen gehackte Tomaten (je 400g)
* Ingwerstück, walnussgroß
* 1 große Süßkartoffel – 450-500g
* 2 Dosen gehackte Tomaten (je 400g)
* 4 EL Erdnussmus (z.B. von Alnatura/dm im Glas für 1,99€)
* Gewürze: Chili, Koriandersamen, Kardamonsamen, Zimt, optional: Berbere
Die
Bohnen in reichlich Wasser einige Stunden oder über Nacht einweichen
(bei mir waren es 6 Stunden). Dann in einem Topf mit Wasser und einem
halben TL Natron 20 Minuten kochen. Ohne Natron gehts auch, ich habe aber
gelesen, dass es den Garvorgang beschleunigt! Generell kann es bei
schwarzen Bohnen anscheinend sehr unterschiedlich lang dauern, bis sie
gar sind. Einfach so lange kochen, bis sie zwar noch Biss haben, aber
schon relativ durch erscheinen. Danach abgießen und beiseite stellen.
Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein schneiden und mit etwas Öl in einem großem Topf anbraten. Süßkartoffel schälen und ebenfalls klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm) und in den Topf dazugeben. Mit den Tomaten ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln durch sind.
Dann Erdnusmuss und die Bohnen dazugeben, gut würzen, mit Salz abschmecken und zusammen nochmal ein bisschen köcheln lassen.
Dann Erdnusmuss und die Bohnen dazugeben, gut würzen, mit Salz abschmecken und zusammen nochmal ein bisschen köcheln lassen.
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Donnerstag, 13. März 2014
Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott
Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)
Für 4 Personen
Apfel-Birnen-Kompott
* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale
Kaiserschmarrn
* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries, kleine geschnittene Datteln o.ä.
und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker
Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!
Für 4 Personen
Apfel-Birnen-Kompott
* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale
Kaiserschmarrn
* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries, kleine geschnittene Datteln o.ä.
und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker
Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!
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Samstag, 20. Oktober 2012
Sahnenudeln mit würzigem Gemüsetopping
Ein etwas eigenartiger Rezeptname, mir ist aber nichts besseres eingefallen, ist nicht sehr kompliziert und schmeckt richtig lecker!
Für 4 Personen
* 400 g Nudeln (ich hatte Vollkorn)
* 1/2 rote Zwiebel
* 1 Zucchini (ca. 20 cm)
* ca. 6 - 8 getrocknete Tomaten
* 2 Knoblauchzehen
* 100 ml Pflanzensahne (Soja/Hafercuisine...)
* Olivenöl
* Gewürze: Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chiliflocken, Muskatnuss, Salz, Pfeffer...
Nudeln kochen, währenddessen Zwiebel, Zucchini und die getr. Tomaten in kleine Würfelchen schneiden und die Knoblauchzehen hacken. In einem kleinen Topf Olivenöl erhitzen, Zwiebeln etwas anbraten, danach den Rest dazu (vom Knoblauch aber mind. die Hälfte erstmal aufheben!). Das ganze wird dann mit Pfeffer (die getrockneten Tomaten sind in der Regel schon sehr salzig), Chiliflocken, Basilikum, Thymian und Rosmarin gewürzt und darf eine Weile köcheln. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und den restlichen Knoblauch und die Sahne unterrühren, außerdem mit geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken!
Dann wars dann auch schon... Sehr lecker dazu (wie bei den meisten Pastagerichten) sind geröstete Pinien-, Sonnenblumen-, Kürbis- oder sonstige Kerne oder Mandelparmesan.
Für 4 Personen
* 400 g Nudeln (ich hatte Vollkorn)
* 1/2 rote Zwiebel
* 1 Zucchini (ca. 20 cm)
* ca. 6 - 8 getrocknete Tomaten
* 2 Knoblauchzehen
* 100 ml Pflanzensahne (Soja/Hafercuisine...)
* Olivenöl
* Gewürze: Rosmarin, Basilikum, Thymian, Chiliflocken, Muskatnuss, Salz, Pfeffer...
Nudeln kochen, währenddessen Zwiebel, Zucchini und die getr. Tomaten in kleine Würfelchen schneiden und die Knoblauchzehen hacken. In einem kleinen Topf Olivenöl erhitzen, Zwiebeln etwas anbraten, danach den Rest dazu (vom Knoblauch aber mind. die Hälfte erstmal aufheben!). Das ganze wird dann mit Pfeffer (die getrockneten Tomaten sind in der Regel schon sehr salzig), Chiliflocken, Basilikum, Thymian und Rosmarin gewürzt und darf eine Weile köcheln. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und den restlichen Knoblauch und die Sahne unterrühren, außerdem mit geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken!
Dann wars dann auch schon... Sehr lecker dazu (wie bei den meisten Pastagerichten) sind geröstete Pinien-, Sonnenblumen-, Kürbis- oder sonstige Kerne oder Mandelparmesan.
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Montag, 15. Oktober 2012
Gulasch mit geröstetem Brot
Neulich war ich ein Wochenende in Prag, wo es gleich 3 Filialen der tollen internationalen veganen Schnellrestaurantkette "Loving Hut" gibt und dort gabs Gulasch! Richtig lecker wars und von daher habe ich das dann auch mal in Angriff genommen - eigentlich ganz leicht, man braucht nur die Gewürze um den typischen Gulaschgeschmack zu bekommen und man muss früh genug anfangen, weil es ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln muss:
Für 4 Personen
* 3 - 4 Zwiebeln (ich hatte 3 kleine weiße und 1 große rote)
* 1 Paprika (in meinem Fall eine rote)
* 3 - 5 getrocknete Tomaten
* 3 Knoblauchzehen
* 200 ml Rotwein
* 1 große Karotte
* 4 - 5 Kartoffeln
* 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g
* 300 ml Gemüsebrühe
* Gewürze: 1 TL Majoran, 1 EL Kümmel, Thymian, Lobeerblatt, Paprikapulver, Msp. gemahlene Nelken
Ich hatte noch 100 g Sojaschnetzel zuhause - wer also etwas "fleischiges" drinhaben möchte, kann noch Sojaschnetzel oder Würfel 10 Minuten in heißem Wasser einweichen und im Laufe des Kochens dazugeben!
Als erstes werden Zwiebeln in Streifen, Paprika und Kartoffeln in Würfel und Karotten in Rädchen geschnitten, außerdem die getrockneten Tomaten und Knoblauch gehackt. Zwiebeln, Paprika, getrocknete Tomaten und Knoblauch mit etwas Öl in einem großen Topf (wo später auch alles reinpasst) kurz scharf anbraten und mit Rotwein ablöschen. Tomaten, Brühe und Gewürze dazu und abschmecken. Karotten und Kartoffeln dürfen dann auch noch mit in den Topf und dann darf das Gulsch ca. eine Stunde vor sich hinköcheln (natürlich eher auf niedriger Stufe).
Als Beilage hatte ich das herhafte Pendant zu meinen Karamellpfannentoasts - wer das dazu möchte:
(Achja, witzigerweise hatte das Brot irgendwie etwas von Schweinebratenkruste, keine Ahnung :D )
Man braucht Brotscheiben - jenachdem wie viele man möchte, diese werden von beiden Seiten mit jeweils 1 - 2 TL Olivenöl angebraten und gesalzen (z.B. mit grobem Salz aus der Mühle) und gepfeffert. Total easy, ist aber eine tolle Beilage!
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Dienstag, 9. Oktober 2012
"Oreo"-Kuchen mit Himbeersoße
Oreo-Torten sind eine leckere Angelegenheit! Das Rezept das ich kannte ist jedoch alles andere als vegan: Gelatine, Frischkäse, Butter, Oreokekse... Daher hab ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und herausgekommen ist ein Rezept für einen leckeren veganen Oreokuchen (nur dass keine Oreos drin sind ;) ) !
Edit: mittlerweile sind Oreos ja sogar vegan! Das heißt man kann sie auch mit in den Kuchen packen. Nachdem allerdings einige Menschen Vorbehalte gegen die Firma Kraft Foods haben und soweit ich weiß auch das nicht ganz zweifelsfreie Palmöl verarbeitet ist, kann man auch komplett ohne Oreos einen "Oreo"-Kuchen zaubern. Und billiger ists so auch noch!
* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 40 g Kakao
* 120 g Margerine
* 1 TL Backpulver
* Prise Salz
Aus diesen Zutaten einen bröseligen Teig herstellen - evtl. noch etwas Mineralwasser zufügen wenn es zu bröselig ist. 3/4 des Teigs (der Rest kommt in die Masse oben) auf den Boden einer gefetten und gemehlten Springform drücken und für ca. 10 Minuten bei 175°C backen. Währenddessen kann man die Masse zubereiten:
* 1,5 große Natursojajoghurts (-> 750 g)
(ich hatte noch veganen "Wie Frischkäse" von Heirler übrig, den habe ich verwendet, dafür weniger Joghurt)
* Schale und Saft einer halben Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL Rohrzucker (oder mehr oder weniger, wie man möchte)
* 3 EL Öl (Sonnenblume/Raps)
* 100 g Zartbitterschokolade
Schokolade hacken, alles vermischen und abschmeckten! Wenn der Kuchenboden fertig gebacken ist, abkühlen lassen und wieder platt drücken (er ist durch das Backpulver wahrscheinlich etwas aufgegangen). Dann kann man auch schon das Agar Agar vorbereiten, damit die obere Schichte später schön geliert:
* 200 ml Pflanzenmilch
* 1 leicht gehäufter TL Agar Agar
Die Milch mit Agar Agar und 3 - 4 EL von der Joghurtmasse zusammen aufkochen lassen. Wenn es gekocht hat schnell und gleichmäßig mit der restlichen Joghurtmasse verrühren und die restlichen Schokobrösel unterheben (wenn es zu unbröselig ist, einfach nochmal mit etwas mehr Mehl mit den Knethaken vom Mixer rühren). Alles zusammen auf den Teig in die Springform gießen. Bis der Kuchen richtig fest ist, dauert es ca. 30 - 60 Minuten.
Ich mag Schokolade u.ä. gern mit Himbeersoße, ich finde das immer ein schön frischer Kontrast. Wer also noch eine Himbeersoße dazumöchte, der schmeißt beliebig viele Himbeeren - frische oder aufgetaute aus der Kühltruhe - mit etwas Zimt, Zitronensaft und Zucker in den Mixer!
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Montag, 16. Juli 2012
Soja-Bolognese (V)
Neulich habe ich Soja-Granulat Bioladen entdeckt und später festgestellt, dass es das auch (billiger) im Bio-Regal von Rossmann gibt, wahrscheinlich findet man das auch bei anderen Drogeriemärkten! Wenn man mal Lust auf eine etwas "inhaltsreichere" Nudelsoße oder Lasagne hat, eignet sich das sehr gut, v.a. weil sie keinen großartigen Eigengeschmack haben, sondern eher für Struktur sorgen!
Für 4 große Portionen
* 500 g Nudeln (ich nehme gerne Vollkorn; Achtung Bandnudeln enthalten oft Ei!)
* 100 g Sojagranulat (Wird auch manchmal als "granuliertes Soja" oder "Fleischersatz" verkauft...)
* 300 ml Gemühsebrühe
* Öl zum Braten
* 2 Dosen gehackte Tomaten / passierte Tomaten
* 1 große Zwiebel - ich verwende gerne die roten
* 2 Knoblauchzehen (oder weniger oder mehr je nach Vorliebe)
* 200 ml Rotwein (muss keine guter/teurer sein)
Gemüse je nach Kühlschrankinhalt und Belieben, z.B.:
* 1 - 2 große Tomaten
* halbe Zucchini/Aubergine oder etwas weniger...
* etwas Sellerie
* 2 - 4 Karotten
* 1 - 2 Paprika
* etwas Lauch
* Oliven, Kapern...
...
Gewürze je nach Gewürzschrank und Belieben, z.B.:
* Salz, Pfeffer
* Olivenöl
* Thymian
* Oregano
* Paprikapulver
* Sojasoße
* Selleriesalz
* Basilikum
* Rosmarin
* Gemüsebrühe
...
Das Sojagranulat mit 300 ml kochender Gemüsebrühe aufgießen und ca. 10 Minuten quellen lassen.
Derweil kann man schon mal Zwiebeln, Knoblauch und das präferierte Gemüse klein würfeln, z.T. auch raspeln.
Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten, dann das Sojagranulat mithilfe eines Siebes abgießen und mitanbraten.
Nach und nach kann dann auch das restliche Gemüse dazu!
Nach einer Weile mit dem Rotwein ablöschen, die Dosentomaten dazugeben und nun beginnt es, das große Würzen! Salz braucht man recht viel, beim Rest kann man je nach Lust und Laune selbst etwas dosieren und solange abschmecken bis es mundet!
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