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Mittwoch, 22. Februar 2017

Gefüllte Mini-Krapfen


 Gute vegane Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag sind war ein kleiner Aufwand, aber es lohnt sich! Letztes Wochenende habe ich sie auf einer Party gemacht und sie wurden ganz frisch und begeistert bis auf den letzten Krümel verzehrt. Mini-Krapfen (ø 4-5 cm) finde ich leichter und schneller zu machen als große und mir schmecken sie tatsächlich auch besser :) Probierts aus!

Für ca. 30 kleine vegane Krapfen     


400 g helles Mehl 
1 Würfel frische Hefe 
200 ml Sojamilch 
50 g neutrales Pflanzenöl oder Rapsöl mit Buttergeschmack 
60 g Zucker 
2 EL Sojamehl 
Prise Salz    
Neutrales Pflanzenöl zum Frittieren 
Apfelmus, Marmelade o.ä. zum Befüllen, ca. 200 g davon 
Puderzucker zum Bestäuben    

Die Sojamilch leicht anwärmen (nicht wärmer als Körpertemperatur, wenn man den Finger reinhält, sollte es also weder viel wärmer, noch viel kühler sein), 1 TL Zucker und das Öl hineingeben und die Hefe reinbröseln. Gut vermischen.

Dann in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Sojamehl und Salz vermengen. Die Flüssigmischung dazugeben und mit den Knethaken eines Rührgeräts einige Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Im Anschluss den Teig auf einer sauberen Oberfläche noch etwas weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht klebt.

Mit etwas Mehl bestäuben und in einer Schüssel mit einem Stofftuch abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. dem einmal ganz kurz angeheiztem Backofen) ca. 1 Stunde gehen lassen, er sollte mindestens doppelt so groß werden.

Nach Ablauf der Zeit den Krapfen-Teig nochmals von allen Seiten mit Mehl bestäuben und auf einer sauberen Oberfläche mit dem Nudelholz ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem schmalen Glas oder Ausstecher runde Teigkreise ausstechen und auf ein vorbereitetes Brett oder Backblech legen, das mit Backpapier und evtl. etwas Mehl bedeckt ist.

Hier müssen unsere kleinen Krapfen nun ein zweites Mal gehen, nochmal mindestens für eine halbe Stunde, bis sie deutlich aufgegangen sind.

In einem kleinen Topf mindestens 3 cm hoch Pflanzenöl erhitzen. Wenn man einen Schaschlikspieß oder Kochlöffel aus Holz in das Fett hält und kleine Bläschen aufsteigen, ist das Fett heiß genug. Nun einen Teigkreis nach dem anderen gaaanz vorsichtig aufheben und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun frittieren. Am besten testet man anfangs mal einen Krapfen, um zu sehen, wie schnell sie auch innen durch sind.

Wenn die kleinen Krapfen fertig frittiert sind, auf einem Stückchen Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß mithilfe einer Plastikspritze oder einem Spritzbeutel mit sehr dünnem Aufsatz die gewünschte Füllung ins Herz des Krapfens spritzen und mit Zucker bestäuben.

Und dann sind sie fertig! Diese wunderbaren veganen Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen möchte. Diese fluffigen, süßen, gefüllten Teile eben. Frisch sind sie übrigens wirklich am allerbesten. Wir haben alle sehr schnell aufgegessen, aber aus früheren Krapfensessions weiß ich, dass sie sehr schnell ihre Fluffigkeit gegen Festigkeit eintauschen, wenn man sie ein paar Stunden oder gar Tage liegen lässt. Das Öl, das ich zum Frittieren verwende, filtere ich übrigens immer im Anschluss mit einem Kaffeefilter und hebe es in einem Schraubglas auf. Dann kann ich es entweder nochmal zum frittieren verwenden oder nach und nach zum sonstigen Anbraten verwenden. Und nun ran ans Fett und den Zucker, es lohnt sich!

Donnerstag, 10. September 2015

Schwarzbier-Schokoladen-Kuchen


Ich habe mir schon länger gedacht, dass ich endlich mal mehr Bier in meine Koch- und Backaktivitäten einbinden sollte - und zwar nicht nur zu meiner Belustigung nebenher beim in der Küche stehen trinken, sondern tatsächlich in meine Rezepte integrieren! Das passt thematisch ja auch gerade ganz gut zur Saison. Meine Heimatstadt München bereitet sich nämlich gerade noch mit Hochdruck auf die anstehende "Fünfte Jahreszeit" aka Wiesn oder inernational "Oktoberfest" vor - das größte Bierfest der Welt. Man kann davon halten was man will, aber auch dort schreitet der Veganismus erfreulicherweise in großen Schritten voran: das Hauptkonsummittel "Bayrisches Bier" war zwar schon immer vegan, aber auch beim Essen, wo bayrischerweise leider immernoch Ochsen-Semmel, Brathähnchen, Schweinebraten und Weißwürste überwiegen, ändert sich etwas - auch dieses Jahr findet man in immer mehr Bierzelten explizit vegane Gerichte auf der Speisekarte (jenseits von Pommes, gebrannten Mandeln & Brezn). Diese Entwicklung hatte sich schon in den letzten Jahren abgezeichnet - aber vegane Gerichte wären noch vor 4-5 Jahren auf dem bayrischsten aller Feste noch undenkbar gewesen. Aber zurück zum Thema: ich halte mich derzeit für ein Praktikum in Berlin auf - da ists auch sehr schön - aber mental bin ich voll und ganz bei München und bereite mich in der Küche auf etwas andere Weise auf unser Bierfest vor!

Mein erstes Bier-Rezept ist also dieser tolle vegane Schokoladen-Schwarzbier-Kuchen geworden. Ich habe ihn für 52Kuchen zum Blog-Geburtstag gebacken, das Rezept findet ihr daher auch hier bei 52Kuchen!

Mehr Rezepte mit dem bayrischen Hopfenwässerchen gibts hier.

Zutaten

Für eine runde ø 26 cm Springform
* 250 g Mehl
* 100 g Kakaopulver
* 200 g Zucker
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 125 ml Raps/Sonnenblumenöl
* 400 ml Schwarzbier (dunkles Weißbier geht wahrscheinlich alternativ, Malzbier für eine alkoholfreie Variante)

Zubereitung

Das wars auch schon an Zutaten, wirklich keine Zauberei! Die trockenen in eine große Schüssel geben, ggf. sieben, falls im Mehl, Backpulver oder Kakao Klümpchen sind, und gut vermischen. Dann das Öl und nach und nach das Bier unterrühren. Das schäumt sehr, aber wenn man Schlückchen für Schlückchen einrührt, gelingt es sehr gut. Wenn alles gut vermischt ist, eine Kuchenform einfetten & -mehlen und den Kuchen für ca. 50 Minuten bei 175° C backen. Vollständig abgekühlt kann man sich dann überlegen, ob man noch einen Schokoguss oben drauf geben möchte oder ihn einfach – so fand ich es am leckersten – mit veganer Schlagsahne genießt!


Mittwoch, 26. August 2015

Spinat-Semmelknödel mit geröstetem Nussparmesan & Veganem Butteröl


Semmelknödel sind ein gern und oft gegessenes Gericht in Süddeutschland. Oft mit Pilz-Rahm-Soße, auch eins meiner Lieblingsgerichte, aber manchmal gibt es auch Variationen wie diese: Semmelknödel mit Spinat. Zum ersten Mal habe ich es auf einer Ski-Hütte in Österreich gegessen und war hin und weg. Damals noch vegetarisch mit Parmesan, echter Butter und mit Sicherheit auch Ei im Knödelteig. Semmelknödel kann man aber auch ganz einfach ohne Ei machen - die Sojamilch reicht als Ei-Ersatz zum binden völlig aus. Dazu Spinat wie damals und statt Butter schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack - göttlich! - und mein gerösteter veganer "Nussparmesan", von dem ich immer einen Vorrat zuhause habe, weil ich kein Nudelgericht mehr ohne ihn esse ;)
Zurück zu den Knödeln:

 Für 4 Personen

* 350 g Knödelbrot
* 450 g TK-Spinat
* 350 ml Sojamilch
* 2 Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Semmelbrösel nach Bedarf (alternativ Weizen- und Sojamehl)
* Salz & Pfeffer
* Nüsse nach Wahl
* Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack, z.B. von Teutoburger Mühle aus dem Bioladen), alternativ z.B. ein leckeres Nussöl

* Gerösteter Nussparmesan -> Rezept

Veganes Knödelbrot könnt ihr mit etwas Glück fertig beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen, oder aber ihr habt selbst alte Semmeln/Brötchen/Weißbrot daheim oder kauft am Vortag einfache weiße Brötchen oder Baguettes, schneidet es in Scheiben und lasst es z.B. auf einem Tablett verteilt trocknen.

Soweit zur Vorbereitung, nun zum eigentlichen Rezept: den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Das Knödelbrot (in dünnen Scheiben) in eine große Schüssel geben. Die Sojamilch leicht anwärmen und über das Knödelbrot kippen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln, mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten und zum Knödelbrot geben. Der aufgetaute und abgetropfte Spinat kann ebenfalls untergemischt werden. Die Knödelmischung sollte gut durchgerührt mind. 15 Minuten ziehen, damit die Sojamilch auch von jedem Brötchenkrümel aufgesaugt werden kann. Im Anschluss mit dem Händen gut durchkneten, salzen & pfeffern und solange Semmelbrösel, Soja- oder Weizenmehl zugeben, bis der Teig fest genug ist, dass man gut Knödel formen kann. Die Knödel müssen "fest gerollt" sein, damit sie nicht beim Kochen in Einzelteile zerfallen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Hitze zurückdrehen, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Nun können die Knödel ins Wasser geworfen werden und je nach Größe 10-20 Minuten ziehen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, weil sonst ein Zerfallen droht. Fertig sind die Knödel wenn sie schon seit wenigen Minuten oben schwimmen. Man kann zum Test auch immer einen Knödel rausnehmen und zerteilen, um zu sehen ob er innen auch schon durch ist. Nicht zu viele Knödel auf einem kochen, damit nichts zusammenklebt ;)

Die Knödel abtropfen lassen und zum warm halten z.B. in den leicht warmen Ofen stellen oder abdecken. Nun fehlen nur noch die gerösteten Nüsse - nehmt Walnüsse oder was ihr lieber mögt und röstet sie kurz trocken in einer Pfanne an, bis sie gebräunt sind und duften. Das Alba-Öl könnt ihr anwärmen, wenn ihr möchtet, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann gebt die Knödel auf eure Teller, träufelt etwas Alba-Öl drüber und ein paar geröstete Nüsse und Nussparmesan.

Und dann gehts ans Genießen!

Montag, 17. August 2015

Veganer Obazda!


Juhu, ein Traum wird wahr! Nach dreinhalb Jahren Obazda-Verzicht bin ich endlich dazu gekommen einen veganen Obazda zu kreieren und es wirklich traumhaft geworden... Für alle Nicht-Bayern: Obazda kann man als "Zusammenbazter, Zusammengematschter" übersetzen. Normalerweise wird dazu Camembert oder andere reife Weichkäse, Butter und je nach Rezept auch Frischkäse oder ähnliches "zusammengebazt" und mit Zwiebeln, Paprikapulver, Kümmel, Kräutern und oft auch Bier gewürzt. Diese Käsecreme genießt man dann traditionell als Brotzeit mit Brezn.

Ich habe ja nicht so richtig dran geglaubt, aber ich habe tatsächlich ein Rezept gefunden, das dem Original meiner Meinung nach in seiner Leckerheit gerecht wird. Angefangen hat es mit der Bio-Gewürzmischung "Obazd Is" von Herbaria, welche ich von meinen lieben Kollegen zum Abschluss meines ereignisreichen Praktikums in einer Fernsehproduktionsfirma geschenkt bekommen habe. Im Prinzip besteht es nur aus den traditionellen Obazda-Gewürzen. Ich habe dann etwas rumprobiert und das ist dabei rausgekommen:

* 200 g weicher Tofu Natur (Taifun)
* 120 g Alsan (vegane Butter/Margerine)
* 80 g Cashewnüsse
* 100 ml Weißbier oder Wasser
* optional: 2 EL Alba-Öl (Schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 2 Schalotten (oder eine kleine rote Zwiebel)
* 2 EL Herbaria "Obazd Is" Gewürzmischung oder Paprikapulver, Kümmel, Petersilie...
* 4 EL Hefeflocken
* Salz & Pfeffer
* dazu: Zwiebelringe & Schnittlauch zur Deko, Brezn, Weißbier, andere Brotzeit-Requisiten...

Eigentlich recht simpel! Die Cashewnüsse für mind. 1 Stunde in Wasser einweichen. Die Butter, pardon, Alsan (ich empfehle die grüne, nicht-bio, die schmeckt buttriger) kann man auch schon mal aus dem Kühlschrank nehmen. Der weiche Tofu (da schwöre ich auch Taifun Naturtofu) wird mit den Händen recht fein zerbröselt, in eine Schüssel. Dazu kommt Alsan in Stückchen. Die eingeweichten Cashews werden dann abgegossen und mit 100 ml Weißbier oder Wasser, wie man möchte, und 2 EL Alba-Öl oder alternativ neutralem Raps/Sonnenblumenöl in einen Mixer / Foodprossesor gegeben und solange gemixt, bis eine cremige Masse mit so wenig Stückchen wie möglich entstanden ist. Dann ist es ander Zeit 2 Schalotten oder alternativ eine mittelgroße rote Zwebel in kleine Würfel zu schneiden. Danach können Tofu, Alsan, Cashew-Creme mit den Zwiebeln vermengt werden und gut mit den Obazda-Gewürzen, Hefeflocken, Salz, Pfeffer, evtl. noch etwas extra ganzem Kümmel, Kurkuma... abgeschmeckt werden. Angerichtet wird Obazda oft in Halbkugelform auf Zwiebelringen, mit frischem Schnittlauch oben drauf neben Brezn und einem Weißbier. Natürlich kann man die vegane Käsecreme auch direkt nach der Zubereitung verzehren, aber richtig köstlich wird es - so wie beim klassischen Obazden auch - wenn er so richtig durchgezogen ist. Hält sich im Kühlschrank auch ein Weilchen!

Und nun: ran an die Küchengeräte! Wer ein richtiges bayrisches Frühstück zusammenstellen will, holt sich am besten noch die veganen Weißwürste von Wheaty aus dem Bioladen und reicht dazu süßen körnigen Senf. Ein Traum! Ich gespannt was ihr davon haltet und bin gern für neue Variationen und Vorschläge offen!

Donnerstag, 13. März 2014

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott

Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)

Für 4 Personen

Apfel-Birnen-Kompott

* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale

Kaiserschmarrn

* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries,  kleine geschnittene Datteln o.ä.
   und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker

Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!

Sonntag, 19. Januar 2014

Veganes Schnitzel in knuspriger Mandelpanade


Schnitzel in Mandelpanade war eines meiner Lieblingsessen früher. Und da Mandeln natürlich von sich aus vegan sind, kann man diese wunderbar, knusprig leckeren Schnitzel auch aus Sojaschnitzeln zaubern!

Für 4 normale Portionen oder 2 Personen mit sehr großem Schnitzelhunger

* 2 trockene Soja Big Steaks
* 1 TL Hefeextrakt (von Alnatura/dm günstiger als bei Vitam...)
* 3-4 EL helles Mehl 
* 3-4 EL Kichererbsen- oder Sojamehl
* Gewürze (z.B. Grillgewürz), Salz, Peffer
* jeweils eine große handvoll Mandelblättchen & ungesüßten Cornflakes

Big Steaks in kochendem Wasser einweichen, mind. eine Viertel Stunde. Dann gut ausdrücken und mit kaltem Wasser ausspülen. Ich hatte sie dann noch 2 weitere Stunden in kaltem Wasser liegen, aber das muss man nicht, wenn man weniger Zeit hat.
1 TL Hefeextrakt in ca. 2-3 EL warmen Wasser auflösen. Die Steaks nochmals (am besten zwischen 2 Küchenbrettern) sehr gut auspressen und jeweils mit ca. 4 TL Hefeextraktwasser beträufeln - das gibt einen leicht deftigen Geschmack. In einer Pfanne ein paar EL Öl erhitzen und die Steaks ein paar Minuten von beiden Seiten anbraten. Die Steaks enthalten bis dahin ja recht wenig Fett, aber damit es später saftig wird, werden sie bereits vor dem Panieren schon einmal angebraten.
In einem flachen Suppenteller aus den Mehlen mit der restlichen Hefeextrat-Wasser-Soße, Gewürzen und noch mehr Wasser eine dicke Nasspanade anrühren, sie sollte die Konsistenz von dickem Pfannkuchenteig haben. In einem zweiten Suppenteller Cornflakes & Mandelblättchen vermischen, gerne mit den Händen etwas zerbröseln.
Dann kann man auch schon wieder die Pfanne heiß machen! Es sollte mind. 0,5 cm Öl in der Pfanne stehen, damits schön kunsprig und saftig wird.
Ich habe nach dem ersten anbraten aus den 2 Big Steaks 8 Dreiecke geschnitten. Diese dann durch die Nasspanade ziehen, danach von beiden Seiten in den Bröselteller tunken und direkt in die heiße Pfanne geben. Goldbraun braten, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zitrone & Salz servieren!

Mittwoch, 7. August 2013

Vegane Sauerkraut-Speck-Käse-Nudeln mit Bratensoße

Heute mal was absolut deftiges: Schinken-Nudeln mit veganem Speck & Käse - und Sauerkraut ist auch noch dabei, neben der absolut leckeren brauen Bratensoße. Wahrlich kein Gesundheitsessen (heute sogar nicht mal Vollkornnudeln), aber ab und zu kann man sich das ja gönnen ;)
Wenn man Sauerkraut und Bratensoße weglässt hat man klassisch bayrische Schinkenudeln, wie ich sie kenne!

Für 2 große Portionen

* 200-250 g Nudeln
* 4 Streifen Bacon von Vantastic Foods oder alternativ 100 g Räuchertofu
* ca. 100 g Wilmersburger Pizzaschmelz
* 200 g fertiges Sauerkraut (z.B. aus der Dose)

Für die Bratensoße kann ich dieses Rezeptvideo von den Umsteigern empfehlen. Ansonsten kurz erklärt: 1 gehackte Zwiebel mit 500 ml Wasser und 50 ml Sojasoße ca. eine Stunde köcheln lassen (die Flüssigkeit soll ich auf die Hälfte einreduzieren). Dann Zwiebeln abschöpfen (und z.B. später unter die Nudeln mischen) und mit einer Alsan/Öl-Mehlschwitze und weiteren 200 ml Wasser andicken.

Nudeln kochen, veganen Speck/Räuchertofu klein würfeln und mehrere Minuten schraf anbrutzeln mit genug Öl - Achtung, Deckel drauf! Der vegane Speck entwickelt sich sonderbarer Weise zu einer explosiven Angelegenheit und katapultiert sich in teilweise rasanter Geschindigkeit in der Pfanne umher. Nach ein oaar Minuten dann Temperatur zurückschalten und die Nudeln, die Zwiebeln aus der Soße, Sauerkraut und Wilmersburger Käse dazugeben. Salzen & pfeffern nicht vergessen und dann mit Bratensoße servieren!

Dienstag, 18. Juni 2013

Knödel mit perfekter Soß


Bratensoße mhhhh.... Schade nur, dass mit dem Braten vor einem Jahr auch die Soße vom Teller verschwand... Nun habe ich immer wieder versucht, so eine richtig deftige, leckere, einfache Soße hinzubekommen - und es war lecker - hatte mit Bratensoße aber meist wenig gemein. Bis ich letztens doch mal wieder in den veganen Tiefen des Internets recherchiert habe und das absolut perfekte und gleichzeitig minimalistischste braune Soße Rezept gefunden habe. Auf YouTube, von dieumsteiger.blogspot.com. Achja, die Kartoffelnknödel habe ich auch zum ersten Mal selbstgemacht! Haben auch gut geschmeckt, sind aber sehr zeitaufwändig und wesentlich besser, als die aus dem halb/halb Knödelteig aus dem Kühlregal waren sie auch nicht... Für Versuchslustige trotzdem auch noch das Knödelrezept.

Für 4 Knödel mit Soß

Die perfekte braune Bratensauce

* 1 Liter Wasser
* 100 ml Sojasoße
* 2 Zwiebeln

* 2 EL Alsan/Öl
* 1-2 EL Mehl
* 200 ml Wasser

Zwiebeln grob zerkleinern und mit Wasser und Sojasoße in einem Topf 40-60 Minuten kochen lassen, bis sich die Flüssigkeit um ca. die Hälfte reduziert hat. Gegen Ende eine Mehlschwitze machen (Alsan in einem anderen Topf schmelzen, Mehl einrühren und immer wieder Wasser dazuschütten und eindicken lassen). Die Soße zur Mehlschwitze geben (ggf. Zwiebeln absieben) und noch einmal aufkochen lassen. Voilà! Ich wollte es selbst nicht glauben, bei diesen simplen Zutaten, aber sie ist genial!

Tipp: Die Soße kann man auch mit Pilzen, Hafer/Sojasahne oder anderen Zutaten nach Belieben verfeinern! Demnächst werde ich auch eine Dunkelbiersoße auf dieser Basis ausprobieren...

Kartoffelknödel selbstgemacht

* 250 g Kartoffeln schälen und kochen, wenn fertig, zerstampfen
* 500 g Kartoffeln schälen, roh und in kleinen Stückchen im Mixer zerschreddern
* Rohkartoffelmasse in einem Küchentuch ausdrücken (dauert ein paar Minuten, man kriegt immer wieder ein bisschen Flüssigkeit raus)
* Das abgetropfte Kartoffelwasser ein paar Minuten stehen lassen, dann vorsichtig abgießen und die unten gesammlte Kartoffelstärke zu den gekochten Kartoffeln geben
* beide Kartoffelmassen mit 50 g Sojajoghurt, 50 g Stärke und 2 TL Salz zusammenkneten
* Knödel formen (wer will, kann Croutons oder Zwiebeln in die Mitte geben) und in heißem Wasser (nicht sprudelnd!) 20-30 Minuten ziehen lassen

Mittwoch, 29. Mai 2013

Vollkorn-Späzle mit cremiger Weißwein-Hefeschmelz Soße


Für 4 normale Portionen oder 8 Beilagenportionen

* 400 g Vollkornmehl (ich habe Dinkel- und Weizen gemischt)
* 3 EL Sojamehl
* ca. 375 - 425 ml Wasser
* 3 EL Öl (ich hatte eine Olivenöl-Leinöl-Mischung)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Alles mit Handrührer/Mixer o.ä. Gerätschaft zu einem Teig verarbeiten. Dann mit einem Späzle-Hobel oder vergleichbarer Späzle Gerätschaft in gesalzenes, kochendes Wasser geben, wenn sie oben schwimmen noch kurz weiterköcheln lassen und abschöpfen. Natürlich kann man sie mit etwas veganer Butter und Salz nun auch schon so als Beilage genießen, aber wenn man mag, kann man sie auch noch zu veganen Käsespäzle weiterverarbeiten:

* 5 EL Öl
* 3 EL Mehl
* 3 EL Hefeflocken
* 400 ml Wasser
* 100-150 ml Pflanzensahne
* Salz, Pfeffer
* optional: Schuss Weißwein

Öl in einem Topf erhitzen, Mehl einrühren und nach und nach das Wasser einrühren (zwischendurch immer wieder andicken lassen). Dann können irgendwann auch noch Sahne und wer möchte ein Schuss Weißwein dazu (kann ich nur empfehlen, sehr köstlich...), Hefeflocken dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Noch einmal kurz köcheln lassen.

* 1-2 Zwiebeln

Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. Abwechselns Späzle und Soße in eine Auflaufform schichten, Zwiebeln mit reinmischen und obendrauf auch noch welche! Nun noch ca. 30 Minuten bei 170° C überbacken und fertig ist der cremige Schmaus!


Mittwoch, 19. September 2012

Zwetschgen-Datschi mit Streuseln


Momentan ist Zwetschgenzeit und da gibts jedes Jahr wieder Zwetschgendatschi, Zwetschgenknödel und co.
Für alle Nichtbayern: Zwetschgendatschi ist sowas wie Pflaumenkuchen (wobei Zwetschgen und Pflaumen meines Erachtens nicht ganz das selbe sind, oder?). Nun habe ich auch selbst einmal einen traditionellen Zwetschgendatschi gebacken und zwar mit sogenanntem "marmoriertem" Boden - d.h. eine Mischung aus Hefe- und Mürbteig. Natürlich kann man auch nur Hefe- oder Mürbteig machen, aber so eine Mischung ist dann doch mal ganz interessant und lecker!

Für eine normalgroße runde Springform | Für ein Blech alle Zutaten ca. 1,5 mal nehmen!

* 500 - 750 g reife Zwetschgen 

* 130 g Mehl
* 60 ml lauwarmes Wasse
* 10 g Zucker, Prise Salz
* 1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe

Mulde ins Mehl drücken, Wasser in die Mitte, Hefe (wenn Würfel: zerbröckeln) rein und auflösen/verrühren - Zucker, Salz dazu und mit den Händen oder Küchenmaschine zu einem Hefeteig verrühren. Von allen Seiten "bemehlen" und in einer Schüssel an einem warmen Ort (ich schalte dafür den Backofen auf die niedrigeste Stufe - 50°C) ca. 1 Stunde gehen lassen. Innerhalb dieser Zeit gibts sowieso noch genug zu tun:

* 120 g Mehl
* 40 g Zucker
* 60 g warme vegane Butter/Margerine

Das alles zu einem Mürbteig verkneten oder von einer Küchenmaschine verkneten lassen. Der Mürbteig kann dann noch etwas im Kühlschrank ruhen, während man sich den Streuseln zuwendet:

* 120 g Mehl
* 80 g warme vegane Butter/Margerine
* 80 g Zucker (ich habe halb halb braunen und weißen genommen)
* evtl. frisch geriebene Zitronenschale, Zimt...

Das ganze mit Knethaken zu Streuseln verquirlen - wenn es noch zu sehr pappt und zu wenig bröselt einfach noch mehr Mehl oder eben andersrum - wenns zu bröselig ist etwas Wasser oder Öl...

Dann müssen die Zwetschgen noch entkernt und geschnitten werden! Ich hab sie halbiert bzw. geviertelt.

Wenn eine Stunde so uuuungefähr um ist, den Hefeteig mit dem Mürbteig verkneten (ist ne klebrige Angelegenheit, man könnte noch etwas Mehl benötigen) - die beiden Teige sollten nicht komplett homogen verknetet sein, sondern eine leichte Marmorierung aufweisen. Dann damit den gefetteten und gemehlten Boden einer Springform auslegen, die Zwetschen eng draufdrapieren und die Streusel drüber. Dann bei ca. 175°C ungefähr 40 Minuten, ich habe so ca. 10 Minuten vor Ende noch etwas Sojasahne, Wasser und braunen Zucker vermischt und über den Kuchen geträufelt, damit die Streusel nicht so hart und insgesamt alles etwas saftiger wird!
Warm schmeckts am besten, auch mit Sahne oder Vanillesoße... Guten Appetit!

Donnerstag, 6. September 2012

Apfel-Nektarinen-Millirahmstrudel


Meine Omi macht immer Millirahmstrudel - also Apfelstrudel aber nicht mit Blätterteig sondern die Äpfel werden mit Schmand in Mürbteig gewickelt und beim Backen nach und nach mit Milch übergossen. Meine folgende Eigenkreation ist so ein Mischung aus Millirahmstrudel und Käsekuchen und die Nektarinen frischen das ganze noch etwas auf!

Für eine runde (Spring)Form - siehe Foto

* 200 g Mehl
* 80 g Zucker
* 80 g Margerine
* 2 EL Sojamehl
* 4 EL Mineralwasser

In das Mehl eine Mulde drücken, in der Sojamehl, Zucker und Mineralwasser verrührt werden, außenrum auf das Mehl kommt die Margerine in kleinen Stückchen, welche inkl. Mehl mit einer Gabel zerdrückt werden. Anschließend aus allem einen Mürbteig kneten.

* 2 große Äpfel
* 1 - 2 Nektarinen oder Pfirsiche

Nektarinen und geschälte Äpfel in kleine Spalten schneiden, Mürbteig in 5 - 7 Stücke teilen und jeweils dünn ausrollen, Apfel- und Nektarinenstückchen rein und zusammenrollen, dann vorsichtig in eine gefettete und gemehlte Form legen.

* 50 g Grieß
* 500 ml Soja/Reis/HaferMilch
* 50 g Margerine, zerlassen
* 1 Packung Vanillepuddingpulver
* 80 g Zucker

Alles zusammenrühren. Die Margerine wird zwar wieder in Flocken fest, aber das stört nicht.
Eine Schöpfkelle von der Vanillesoße kommt schonmal über die Strudelrollen, dann ab in den auf 180° C vorgeheizten Ofen. Nach 5 - 10 Minuten wieder etwas Soße drüber.  Insgesamt braucht es wahrscheinlich so gut 40 Minuten im Ofen, innerhalb der ersten 25 Minuten nach und nach die komplette Soße drübergießen.
Es sollte am Ende etwas gebräunt sein und eine Haut gebildet haben. Kurz vor Schluss kann man auch noch gehobelte Mandelblättchen draufstreuen, wenn man möchte.
Kann man heiß direkt aus dem Ofen genießen, dann ist die Soße größtenteils noch flüssig, später ist die Grießpuddingmasse dann schnittfest und kuchenartig!

Mittwoch, 5. September 2012

Deftiger Linseneintopf


Ich liebe Linsensuppe bzw. richtige leckere, deftige Linseneintöpfe. Da ich sowas aber noch nie selbst gekocht, sondern eher im Winter auf Hütten gegessen hatte, habe ich mich nun auch einen selbst ans Werk gemacht und es ist so ziemlich das rausgekommen, was ich mir vorgestellt habe!

Für 4 Portionen

* 250 g Linsen (ich hatte getrocknete Berglinsen aus dem Rossmann Bio-Regal)
* 2 Kartoffeln
* 1 - 2 Karotten
* 2 große Tomaten
* 50 g Räuchertofu
* evtl. Tofu-Wiener
* 1 - 2 Zehen Knoblauch
* evtl. etwas Soßenbinderpulver
* Gewürze: Gemühsebrühe, Rosmarin, Kreuzkümmel, Koriander, Rauchsalz, Thymian, Oregano, Majoran, Curry, Paprikapulver, Bohnenkraut, Lobeerblatt, Muskatnuss, Pfeffer, Salz...

Die Berglinsen die ich hatte, konnte man ohne Einweichen laut Verpackung in 40 Minuten weich kochen.
Also habe ich ca. 3 mal so viel Wasser wie Linsen in einen großen Topf und schonmal köcheln lassen. Nach 20 Minuten habe ich klein gewürfelte Kartoffeln und Karottenscheiben dazu (beides geschält natürlich). Auch den klein gehackten Knoblauch, klein geschnittene Tomaten und Räuchertofu nach weiteren 10 Minuten hinzufügen. Wichtig ist - laut Verpackung - erst ganz am Ende Salz hinzuzufügen, was mich aber nicht aufgehalten hat die ganzen Gewürze - bis auf Salz - schon vorher reinzutun: Man sieht, im Eintopf ist fast der komplette Gewürzschrank gelandet, wer aber etwas oben genanntes nicht hat, kann einfach selbst ein bisschen mit den Gewürzen rumprobieren! Kurz vor Schluss habe ich dann noch klein geschnittene Tofu-Mini-Wienerle rein (von Turkan, gibts z.B. bei Rewe und im Bioladen - die find ich geschmacklich ganz ok). Ich hab das ganze am Ende noch mit etwas Soßenbinder aufkochen lassen, weil es vorher noch etwas zu wässrig war - für meinen Geschmack.
Guten Appetit!

Übrigens: nach ein paar Stunden standzeit finde ich schmeckts sogar noch besser, also wahrscheinlich ist nun alles besser durchgezogen.

Dienstag, 28. August 2012

Pflanzen-Pflanzerl - Hackbällchen vegan


Kann man eigentlich vegetarische oder sogar vegane deftige Fleischpflanzerl (bayrisch) / Bouletten / Hackbällchen machen? Ja! Gleich beim ersten Versuch und der ersten Rezeptidee hats geklappt, hervorragend geschmeckt - einige meiner fleischessenden Freunde, die probieren durften, meinten auch, dass sie sie kaum von Fleischbällchen unterscheiden könnten und einem noch dazu böse Knorpelerlebnisse erspart blieben.
Wie auch immer - mir hats ebenso super geschmeckt und zusammen mit den selbstgebackenen Rosmarin-Tomaten-Kapern-Brötchen gabs ein sonniges Picknick an der schönen Münchner Isar.

Für 2 - 4 Personen

* 100g Sojagranulat (Sojafleisch fein)
* 1 EL Gemüsebrühe
* 6 - 8 Scheiben (Vollkorn)Toastbrot
* 2 gehäufte EL Sojamehl
* einpaar getrocknete Tomaten
* 1 Zwiebel
* Wasser
* Haferflocken
* Paniermehl
* Öl zum Braten
* Gewürze wie Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Senf, Thymian...

Das Sojagranulat mit 300 ml kochendem Wasser mit Gemüsebrühe 10 Minuten durchziehen/quellen lassen, dann die Brühe durch ein Sieb abgießen und aufheben. Die 2 gehäuften EL Sojamehl dazu (unter Umständen gehts sogar ohne Sojamehl, wenn man keines da hat - einfach mal etwas rumprobieren - oder alternativ mit einem Ei...). Dann 6 Toastscheiben in kleine Stückchen zerreißen, ein bisschen Brühe dazugeben und mit den Händen (in einer Schüssel) kneten. Die klein gewürfelte Zwiebel kommt auch noch dazu und nun gibt man solange noch zerrupftes Toast, Wasser, evtl. Haferflocken und Paniermehl dazu, bis eine einigermaßen klebrige/formbare Masse entsteht. Dann gehts ans Würzen - hier sind v.a. genug Salz und Pfeffer wichtig und ansonsten kann man sich nach Geschmack im Gewürzschrank austoben. Ich habe gemahlene Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Thymian und Chiliflocken verwendet.

Wenn man das ganze dann noch eine Zeit lang durchziehen lässt, klebt vielleicht alles noch ein bisschen besser, ich habe aber sofort angefangen kleine Bällchen zu formen und in einer heißen Pfanne mit genug Öl von beiden Seiten anzubraten. Guten Appetit!
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