Posts mit dem Label Hauptgericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hauptgericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. Juni 2016

Asiatischer Spitzkraut-Salat mit knusprigen Austernpilzstreifen



Seit kurzem bekomme ich von der Münchner solidarisch-landwirtschaftlichen Genossenschaft Kartoffelkombinat wöchentlich frisches Obst und Gemüse. Ganz saiasonal, also das was zurzeit im Münchner Norden eben so wächst. Dieses mal war Spitzkraut dabei - meinen Recherchen nach ist das das gleiche wie Spitzkohl. Da er, v.a. jetzt im Frühling, sehr zart ist, kann man damit super rohen Krautsalat zubereiten - und anstatt einer bayrischen Variante habe ich mich für eine etwas würzigere Version entschieden: Veganer Krautsalat mit asiatisch inspiriertem Dressing und wunderbar knursprigen Austernpilzstreifen oben drauf! Kann man als leichtes, sommerliches Hauptgericht genießen - evtl. noch mit etwas Tofu oder Reis dazu, je nach Hunger - oder z.B. als Grillbeilage. Wenn man sowieso grillt, kann man die Austernpilze natürlich auch ein bisschen eingeölt auf dem Rost anstatt wie im Rezept unten zubereiten.

Sonntag, 17. April 2016

Chinesische Charcoal-Jiǎozi - gedämpfte Gemüse-Teigtaschen mit Misosuppe

Auch wenn ich, wenn es um asiatisches Essen geht, so im großen und ganzen mehr mit der indischen oder thailändischen Küche anfangen kann, gibt es doch auch einige Leckereien in der chinesischen Küche. Letztes Jahr verbrachte ich ein paar Wochen in Taiwan und hatte dort - wie auch in Singapur, wo ich im Rahmen meines Auslandssemesters lebte - einige Male köstliche Dumplings gegessen. Es gibt verschiedene Versionen dieser Teigtaschen. Diese Jiaozi werden - im Gegensatz zu Wan Tans zum Beispiel - "trocken" und nicht als Suppeneinlage gegessen. Die Dumplings selbst schmecken gar nicht so intensiv, aber zusammen mit der Soße ist es ein fantastisches Essen. Dazu gab es eine einfache japanische Misosuppe. Etwas Fusionküche also ;)

Und nun fragt sich vielleicht man eine*r: was zum Henker ist das schwarze da? Das sind ebenfalls Dumplings - geschmacklich gleich, aber in der "Charcoal" Version. V.a. in Japan und China sind Lebensmittel mit schwarzer Kohle gerade beliebt. Schwarze Brötchen habe ich öfter mal gesehen, sogar Starbucks hatte in Singapur schwarze Snacks. Und weil das vom Look her mal was anderes ist, habe ich mich auch mal drangewagt. Geschmacklich völlig gleich und gesundheitlich unbedenklich. Ich habe mir Aktivkohlegranulat - welches normalerweise in der Most- und Schnapsherstellung verwendet wird - im Internet bestellt und im Mixer pulverisiert. Sophia Hoffmann hat auf ihrem Blog bereits ausführlich über Kochen mit Kohle geschrieben! Wer darauf keine Lust hat, kann natürlich auf die Aktivkohle verzichten und ganz normale helle Dumplings machen. Und so gehts:

Samstag, 28. November 2015

Ravioli mit Pilzfüllung, Salbeibutter & gerösteten Pinienkernen

 Mhhh... selbstgemachte Pasta ist einfach wunderbar! Und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Für MorgenLand habe ich mir dieses Raviolirezept mit Pilzfüllung ausgedacht, ihr findet es daher auch noch hier! Basics zu hausgemachter veganer Pasta findet ihr hier, in meiner Extra-Nudel-Rubrik, ebenso wie immer mehr Rezeptideen für frische Pasta!

* 400 g Hartweizengrieß
* 180 ml Wasser, sehr warm

Den Hartweizengrieß mit sehr warmen Leitungswasser verkneten. Nach einigen Minuten Kneten sollte ein geschmeidiger Teig entstehen. Nun für mindestens eine halbe Stunde in einer abgedeckten Schüssel im Kühlschrank ruhen lassen.

* 2 Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 250 g Champignons
* 100 ml Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* Gewürze nach Geschmack (Salz, Pfeffer, Oregano...)
* 100 g Pinienkerne
* 6 Blättchen frischer Salbei oder Kräuter nach Wahl
* 200 g Kirschtomaten

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie schön gebräunt sind und beiseite stellen.
Zwiebeln, Knoblauch und Champignons würfeln und in 5 EL heißem Alba-Öl anbraten. Nach Geschmack würzen und beiseite stellen. Die Hälfte der Pinienkerne hacken und unter die Pilzfüllung mischen, die restlichen Pinienkerne für später aufheben.

Den Nudelteig portionsweise in einer Nudelmaschine ausrollen, ca. 1 mm, Stufe 5. Alternativ kann man das auch mit einem Nudelholz machen, es muss aber wirklich sehr dünn werden. Mit einem runden Ausstecher, z.B. einem Wasserglas, Kreise aus den Nudelplatten ausstechen. In die Mitte eine kleine Portion der Pilzfüllung geben, einen zweiten Nudelkreis darauf setzen und mit einer Gabel und Fingern die Ränder gut andrücken.

In einem Topf leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen und die Ravioli ca. 3-5 Minuten gar kochen und abgießen. In einer Pfanne das restliche Alba-Öl erhitzen, grob gehackte Salbeiblätter dazugeben, die Tomaten halbieren und alles zusammen einige Minuten anrösten. Anschließend die fertigen Ravioli auf den Tellern anrichten und mit dem Kräuter-Tomaten-Öl beträufeln. Nun die restlichen gerösteten Pinienkerne darüber streuen und genießen! Perfekt abgerundet wird es zusätzlich noch - wie jedes Pastagericht - vom himmlischen veganen gerösteten Nussparmesan!

Mittwoch, 26. August 2015

Spinat-Semmelknödel mit geröstetem Nussparmesan & Veganem Butteröl


Semmelknödel sind ein gern und oft gegessenes Gericht in Süddeutschland. Oft mit Pilz-Rahm-Soße, auch eins meiner Lieblingsgerichte, aber manchmal gibt es auch Variationen wie diese: Semmelknödel mit Spinat. Zum ersten Mal habe ich es auf einer Ski-Hütte in Österreich gegessen und war hin und weg. Damals noch vegetarisch mit Parmesan, echter Butter und mit Sicherheit auch Ei im Knödelteig. Semmelknödel kann man aber auch ganz einfach ohne Ei machen - die Sojamilch reicht als Ei-Ersatz zum binden völlig aus. Dazu Spinat wie damals und statt Butter schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack - göttlich! - und mein gerösteter veganer "Nussparmesan", von dem ich immer einen Vorrat zuhause habe, weil ich kein Nudelgericht mehr ohne ihn esse ;)
Zurück zu den Knödeln:

 Für 4 Personen

* 350 g Knödelbrot
* 450 g TK-Spinat
* 350 ml Sojamilch
* 2 Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Semmelbrösel nach Bedarf (alternativ Weizen- und Sojamehl)
* Salz & Pfeffer
* Nüsse nach Wahl
* Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack, z.B. von Teutoburger Mühle aus dem Bioladen), alternativ z.B. ein leckeres Nussöl

* Gerösteter Nussparmesan -> Rezept

Veganes Knödelbrot könnt ihr mit etwas Glück fertig beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen, oder aber ihr habt selbst alte Semmeln/Brötchen/Weißbrot daheim oder kauft am Vortag einfache weiße Brötchen oder Baguettes, schneidet es in Scheiben und lasst es z.B. auf einem Tablett verteilt trocknen.

Soweit zur Vorbereitung, nun zum eigentlichen Rezept: den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Das Knödelbrot (in dünnen Scheiben) in eine große Schüssel geben. Die Sojamilch leicht anwärmen und über das Knödelbrot kippen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln, mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten und zum Knödelbrot geben. Der aufgetaute und abgetropfte Spinat kann ebenfalls untergemischt werden. Die Knödelmischung sollte gut durchgerührt mind. 15 Minuten ziehen, damit die Sojamilch auch von jedem Brötchenkrümel aufgesaugt werden kann. Im Anschluss mit dem Händen gut durchkneten, salzen & pfeffern und solange Semmelbrösel, Soja- oder Weizenmehl zugeben, bis der Teig fest genug ist, dass man gut Knödel formen kann. Die Knödel müssen "fest gerollt" sein, damit sie nicht beim Kochen in Einzelteile zerfallen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Hitze zurückdrehen, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Nun können die Knödel ins Wasser geworfen werden und je nach Größe 10-20 Minuten ziehen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, weil sonst ein Zerfallen droht. Fertig sind die Knödel wenn sie schon seit wenigen Minuten oben schwimmen. Man kann zum Test auch immer einen Knödel rausnehmen und zerteilen, um zu sehen ob er innen auch schon durch ist. Nicht zu viele Knödel auf einem kochen, damit nichts zusammenklebt ;)

Die Knödel abtropfen lassen und zum warm halten z.B. in den leicht warmen Ofen stellen oder abdecken. Nun fehlen nur noch die gerösteten Nüsse - nehmt Walnüsse oder was ihr lieber mögt und röstet sie kurz trocken in einer Pfanne an, bis sie gebräunt sind und duften. Das Alba-Öl könnt ihr anwärmen, wenn ihr möchtet, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann gebt die Knödel auf eure Teller, träufelt etwas Alba-Öl drüber und ein paar geröstete Nüsse und Nussparmesan.

Und dann gehts ans Genießen!

Dienstag, 15. April 2014

Räuchertofu-Döner mit Bärlauchsoße in Sesam-Fladenbrot


Nach einem langen Tag in der Uni brauch ich manchmal was deftiges ;)

Für 4 große Döner

* 1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Tütchen getrocknete
* 250 ml lauwarmes Wasser
* je 1 TL Zucker & Salz
* 50 ml Öl
* 500 g Mehl (ich hatte halb Vollkorn)
* 50 g Sesam + etwas zum drauf streuen

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Dann in einer großen Schüssel mit Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. An einer warmen Stelle eine halbe Stunde lang gehen lassen. (Ich hatte großen Hunger und habe ihn nur 10 Minuten gehen lassen - hat auch geklappt, aber wenn man Zeit hat, ist etwas länger schon besser ;) ) Danach in 4 Teile teilen und zu runden Fladen formen, mit etwas Wasser betupfen, mit etwas Sesam bestreuen und 20 Minuten bei 180° C backen.

* 200 g Sojajoghurt von Provamel (Alpro ist zu süß)
* 8 frische, gewaschene Bärlauchblätter
* 2 EL Olivenöl
* 1 EL Zitronensaft
* Salz, Pfeffer, Paprikapulver...
* optional: 1 Knoblauchzehe (der Bärlauch bringt allerdings auch schon einen ähnlichen Geschmack mit)

Die Bärlauchblätter sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen oder gleich alles zusammen in den Mixer schmeißen und gut abschmecken.

* 250-400 g Räuchertofu von veggie life (gibts bei Rewe, Edeka... alle anderen finde ich so la la)
* jeweils 1/2 TL Oregano, gemahlene Koriandersamen, Thymian, Majoran & Paprikapulver
* Schuss Sojasoße zum ablöschen

Für 4 ganz hungrige Personen würde ich eher 400g Tofu empfehlen, aber bei uns haben auch 250g gereicht. Den Tofu in sehr dünne Scheiben schneiden und diese evtl. noch mal halbieren. In einer Pfanne einige Esslöffel Öl erhitzen und den Tofu scharf anbraten. Würzen und mit etwas Sojasoße ablöschen.
* Tomaten, Gurken, Zwiebeln und ähnliches zum garnieren

Das fertig gebackene Brot zu einer "Dönertasche" aufschneiden und befüllen!

Sonntag, 13. April 2014

Rote Linsen Bolognese Lasagne


Bolognese Lasagne mal anders! Und zwar mit Roter Linsen Bolognese. Ich mag Linsen sehr gern und versuche sie wegen des hohen Eiweißgehaltes und anderen Vitaminen/Mineralstoffen regelmäßig in meinen Speiseplan einzubauen :)

Für eine große Auflaufform / 6 Portionen


* 2 Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 400 g rote Linsen Linsen
* 3 Dosen gehackte Tomaten (jeweils 400g)
* Salz & Pfeffer
* jeweils ½ TL Oregano, Thymian, Majoran
* optional: Prise Chili
* optional: 100 ml Rotwein

Zwiebeln & Knoblauch schälen und würfeln, in einer großen Pfanne mit Öl anbraten. Mit Rotwein oder alternativ Wasser ablöschen und die Linsen und Tomaten dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Linsen müssen nicht in der Pfanne gekocht werden, weil sie ja später im Backofen noch genug Zeit zum garen haben.

* 500 ml Sojamilch
* 2 EL Apfelessig
* 3 gehäufte EL Hefeflocken
* 150 ml Öl (neutrales, z.B. Rapsöl)
* 4-5 gehäufte EL Speisestärke
* 1 TL Salz

In einem Mixer oder hohen Gefäß für einen Stabmixer alle Zutaten ca. 1 Minute gut durchmixen. Das ist unsere Gratinsoße. Die verwende ich gerne für alles mögliche, das "käsig" überbacken werden soll und stütze mich dabei auf das Rezept von Holgers Maulwurfshügel.

* Lasagneplatten (ca. 250-300 g - geschätzt, ich habe nicht abgewogen)

Eine große Auflaufform mit etwas Öl einpinseln und den Boden mit Lasagneplatten auslegen. Bei mir wurden es 3 Schichten, also Linsenmasse sowie die Soße gedanklich in 3 Teile teilen. Eine Schicht Linsenmasse drauf streichen - also ein Drittel - und etwas von der Soße vorsichtig drübergießen. Und dann wieder von vorne beginnen, mit Lasagneplatten.... bis die Linsenmasse aufgebraucht ist. Dann vollständig mit der Gratinsoße bedecken und ca. 45 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.

Donnerstag, 13. März 2014

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott

Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)

Für 4 Personen

Apfel-Birnen-Kompott

* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale

Kaiserschmarrn

* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries,  kleine geschnittene Datteln o.ä.
   und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker

Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!

Sonntag, 19. Januar 2014

Veganes Schnitzel in knuspriger Mandelpanade


Schnitzel in Mandelpanade war eines meiner Lieblingsessen früher. Und da Mandeln natürlich von sich aus vegan sind, kann man diese wunderbar, knusprig leckeren Schnitzel auch aus Sojaschnitzeln zaubern!

Für 4 normale Portionen oder 2 Personen mit sehr großem Schnitzelhunger

* 2 trockene Soja Big Steaks
* 1 TL Hefeextrakt (von Alnatura/dm günstiger als bei Vitam...)
* 3-4 EL helles Mehl 
* 3-4 EL Kichererbsen- oder Sojamehl
* Gewürze (z.B. Grillgewürz), Salz, Peffer
* jeweils eine große handvoll Mandelblättchen & ungesüßten Cornflakes

Big Steaks in kochendem Wasser einweichen, mind. eine Viertel Stunde. Dann gut ausdrücken und mit kaltem Wasser ausspülen. Ich hatte sie dann noch 2 weitere Stunden in kaltem Wasser liegen, aber das muss man nicht, wenn man weniger Zeit hat.
1 TL Hefeextrakt in ca. 2-3 EL warmen Wasser auflösen. Die Steaks nochmals (am besten zwischen 2 Küchenbrettern) sehr gut auspressen und jeweils mit ca. 4 TL Hefeextraktwasser beträufeln - das gibt einen leicht deftigen Geschmack. In einer Pfanne ein paar EL Öl erhitzen und die Steaks ein paar Minuten von beiden Seiten anbraten. Die Steaks enthalten bis dahin ja recht wenig Fett, aber damit es später saftig wird, werden sie bereits vor dem Panieren schon einmal angebraten.
In einem flachen Suppenteller aus den Mehlen mit der restlichen Hefeextrat-Wasser-Soße, Gewürzen und noch mehr Wasser eine dicke Nasspanade anrühren, sie sollte die Konsistenz von dickem Pfannkuchenteig haben. In einem zweiten Suppenteller Cornflakes & Mandelblättchen vermischen, gerne mit den Händen etwas zerbröseln.
Dann kann man auch schon wieder die Pfanne heiß machen! Es sollte mind. 0,5 cm Öl in der Pfanne stehen, damits schön kunsprig und saftig wird.
Ich habe nach dem ersten anbraten aus den 2 Big Steaks 8 Dreiecke geschnitten. Diese dann durch die Nasspanade ziehen, danach von beiden Seiten in den Bröselteller tunken und direkt in die heiße Pfanne geben. Goldbraun braten, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zitrone & Salz servieren!

Dienstag, 7. Januar 2014

Karamellisierter Ingwer-Chili Tofu


Das ist echt leckeres "Soul-Food"! Frittierter Tofu in Ingwer-Chili mit viel Knoblauch und zur Abrundung in Agavendicksaft geschwenkt. Aber es war nicht ganz meine eigene Idee, sondern ich habe dieses Rezept aus der Schrot&Korn-Zeitschrift etwas adaptiert. A propos: Wer Schrot&Korn nicht kennt - das ist eine tolle monatliche Zeitschrift, die kostenlos in so gut wie allen Bio- und Reform-Läden ausliegt. Neben kreativen Rezepten gibts auch sehr interessante Themen rund um Nachhaltigkeit, Gesundheit & Bio!

Für 2-3 Portionen

* 400 g fester Tofu natur
* 40 g Ingwer, frisch
* 1-2 TL Chiliflocken
* 3-4 Knoblauchzehen
* 4 EL Sojasoße
* 2 EL Öl

* reichlich Öl zum frittieren/braten
* 1 Zwiebel
* ca. 4 EL Agavendicksaft (oder Rohrzucker, Ahornsirup geht sicher auch...)
* dazu: z.B. Gemüse & Reis

Ingwer & Knoblauch miniklein hacken. Mit Chili, Öl und Sojasoße zu einer Soße vermischen. Tofu in Würfel schneiden. Ich habe Soße & Tofu noch eine Stunde zusammen ziehen lassen, muss man aber nicht. Falls man den Tofu mariniert, sollte man die Paste allerdings vor dem Frittieren wieder größtenteils "abkratzen". In einer Pfanne (vorzugsweise Wok) 1 cm hoch Öl erhitzen und den Tofu ca. 5 Minuten darin frittieren - so lange eben, bis er schön gebräunt ist. Dann das Öl (mit Sieb in eine Porzellanschüssel) abgießen - das kann man einmal durchgesiebt nach und nach ganz normal zum normal braten aufbrauchen (oder noch mehr frittieren ;) ). Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Im leeren Wok 3-4 EL vom Öl erhitzen und die Zwiebel und die Soßenpaste darin 1-3 Minuten anbraten. Nun noch die Tofuwürfel dazugeben, mit einem guten Schuss Sojasoße ablöschen, den Agavendicksaft draufträufel und nochmal gut durchmischen. Und nun mit Beilage der Wahl genießen!


Dienstag, 31. Dezember 2013

Veganes Schweizer Käsefondue!


Für 4 Personen
* 80 g Öl
* 4-6 Knoblauchzehen
* 60 g / 4 EL helles Mehl
* 220 ml Wasser
* 8 EL / 50 g Hefeflocken
* 300 ml trockener Weißwein
* ¼ TL Kurkuma
* 1 TL Salz
* 1 TL mittelscharfer Senf
* Peffer

optionale Zutaten, die das Käsefondue verfeinern:
* 2 cl Kirschwasser
* 1 TL helle Misopaste (mit etwas Wasser angerührt)
Das Öl in einem Topf erhitzen, die Knoblauchzehen fein gehackt dazugeben und das Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Vom Herd nehmen und nach und nach das komplette Wasser dazugeben - gut rühren, sonst drohen Klümpchen! Jetzt auch noch die Hefeflocken einrühren und wieder ab auf den Herd und aufkochen/andicken lassen. Nun auch noch den Wein dazugeben und mit den restlichen Zutaten abschmecken! Die Konsistenz je nach Belieben mit weiterer Wasser/Weinzugabe steuern.

Das wars auch schon! Wir essen zum Fondue üblicherweise Baguette, dazu gerne auch noch etwas Salat, Silberzwiebeln, Gürkchen, Oliven...


Freitag, 22. November 2013

Japanische Miso-Suppe mit Pilzen, Hokkaido, Edamame und Wakame-Algen


Bei meiner letzten "Reise" in den Asia Laden (Reise, weil ich oft lange Zeit im Laden verbringe und mir alles ganz genau ansehe - es gibt so viel zu entdecken, das man noch nie gesehen hat!) fiel mir auf, dass ich - außer Sushi & Matcha Tee - der japanischen Küche noch nie wirklich Beachtung geschenkt habe. Und so kaufte ich helle Misopaste (das Würzmittel der japanischen Küche), Edamame Schoten (junge, grüne Sojabohnen, die man direkt aus der Schote heraus isst) und Makame Algen. Miso ist beim ersten (und evtl. auch noch beim zweiten) mal probieren wahrscheinlich gewöhnungsbedrürftig vom Geschmack. Es ist einfach eine Geschmacksrichtung, die völlig neu ist. Wenn man sich aber auf das neue einlässt, kann man tolle Sachen damit machen! Als Anregung diente mir der Blog Wagashi Maniac: es gibt v.a. viele japanische Süßigkeiten, aber

Für 4 große Portionen

* 1 kleine Zwiebel
* 8-10 frische Pilze (ruhig gemischt Champinons, Shiitake, Austernpilz......)
und/oder kleine handvoll gemischte Trockenpilze
* 1,5 l Wasser
* 1 kleiner Hokkaido Kürbis (ganz, nicht ausgehöhlt 550-600 g)
* 150 g Edamame-Schoten (grüne Sojabohnenschoten, gibts tiefgekühlt im Asia-Laden)
* optional: 1-2 Scheiben Ingwer, ca. 5 mm dick
* 2 geh. TL helle Misopaste
* 1 TL Rohrzucker
* 6 EL Sojasoße

Zwiebel und frische Pilze in dünne Scheiben schneiden und in etwas Öl in einem großen Topf anbraten. Mit 1,5 Liter Wasser aufgießen und die getrockneten Pilze dazugeben. Den Kürbis "ausnehmen" und in kleine Würfel schneiden (schälen ist nicht nötig) und zur Brühe geben. Dann 15-20 Minuten köcheln lassen und nach dieser Zeit die Edamameschoten und evtl. ein Stück Ingwer hinzugeben und weitere 12 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und mit Sojasoße, Rohrzucker und Miso würzen. Fertig!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Chana Masala - indisches Kichererbsen-Curry

Bei Chana Masala handelt sich um eins meiner liebsten indischen Curries: Kichererbsen in Tomaten mit feiner Ingwer-, Chili-, Kreuzkümmel- und Koriandernote.

Für 4-6 Portionen

* 250 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
* 2 Dosen gehackte Tomaten
* 1 Zwiebel
* 2 Knoblauchzehen
* 30-50 ml Öl
* Ingwer, frisch ca. 30 g (5 0,5cm dicke Scheiben)
* 2-3 EL gehacktes Koriandergrün oder 1 TL Korianderpaste
* Chili, Kurkuma, Curry, Koriandersamen - jeweils 1/2 TL
* 1 TL Kreuzkümmel
* 4-5 kleine Kardamonschoten, davon die kleinen inneren Kerne
* optional: Garam Masala - dann kann man sich auch einige Gewürze von oben sparen
* Salz & Pfeffer

Falls man die Kichererbsen aus der Dose nehmen möchte dürfte man 3-4 Dosen benötigen - genau kann ich das aber nicht sagen.
Die eingeweichten Kichererbsen 25 Minuten im Dampfschnellkochtopf garen (im normalen Topf mit Wasser dauert es meist eine gute Stunde). Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hacken und anbraten. Mit den Tomaten ablöschen, Ingwer fein hacken und dazugeben. Die Kichererbsen mit in die Pfanne werfen und mit den ganzen Gewürzen gut abschmecken. Nun lässt man es am besten noch eine gute Weile mit geschlossenem Pfannendeckel köcheln und durchziehen. Bei mir stand es eine halbe Stunde bei kleiner Flamme - eine viertel sollte aber auch reichen, wenn man es eilig hat.

Bei mir gabs Vollkorn-Basmati-Reis dazu. Normaler Reis, Quinoa oder Couscous eignen sich natürlich genauso gut!

Freitag, 9. August 2013

Palak Chana - Spinat Kichererbsen Lasagne indisch inspiriert

Palak Paneer (Spinat mit indischem Käse) oder Palak Chana (die vegane Version mit Kichererbsen) sind leckere indische Gerichte. Statt der normalen Spinatlasagne dachte ich mir diesmal, ich interpretiere sie ein wenig indisch!

Für eine große Auflaufform / ca. 6 große Portionen


* 800 g TK-Blattspinat
* 1 Zwiebel
* Olivenöl
* 2-3 Knoblauchzehen
* 300 ml Kokosmilch
* Salz, Pfeffer, evtl. Muskatnus und 1 TL Garam Masala (sonst Curry, Chili, Kümmel...)
* 200 g Kichererbsen

Spinat auftauen. Gewürfelte Zwiebel in Olivenöl andünsten und Spinat dazugeben. Gut würzen und die restlichen Zutaten dazugeben. Dann mit Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten (ich hatte als unterstes Platten, dann Soße usw.).

Zum Überbacken habe ich mich an der Gratin-Basis von Holger aus dem Maulwurfshügel orientiert!
Einfach die folgenden Zutaten zusammen im Mixer oder einem hohen Gefäß mit Pürierstab zu einer cremigen Masse aufschlagen. Über die bereits geschichtete Lasagne geben.

* 200 ml Sojamilch
* 70 ml Öl
* 1 EL Senf
* 1 EL Gemüsebrühe
* 2 EL Zitronensaft/Essig
* 1 geh. EL Hefeflocken
* Salz, Pfeffer

Ca. 30-40 Minuten bei 170° C Umluft im Backofen überbacken!

Mittwoch, 7. August 2013

Vegane Sauerkraut-Speck-Käse-Nudeln mit Bratensoße

Heute mal was absolut deftiges: Schinken-Nudeln mit veganem Speck & Käse - und Sauerkraut ist auch noch dabei, neben der absolut leckeren brauen Bratensoße. Wahrlich kein Gesundheitsessen (heute sogar nicht mal Vollkornnudeln), aber ab und zu kann man sich das ja gönnen ;)
Wenn man Sauerkraut und Bratensoße weglässt hat man klassisch bayrische Schinkenudeln, wie ich sie kenne!

Für 2 große Portionen

* 200-250 g Nudeln
* 4 Streifen Bacon von Vantastic Foods oder alternativ 100 g Räuchertofu
* ca. 100 g Wilmersburger Pizzaschmelz
* 200 g fertiges Sauerkraut (z.B. aus der Dose)

Für die Bratensoße kann ich dieses Rezeptvideo von den Umsteigern empfehlen. Ansonsten kurz erklärt: 1 gehackte Zwiebel mit 500 ml Wasser und 50 ml Sojasoße ca. eine Stunde köcheln lassen (die Flüssigkeit soll ich auf die Hälfte einreduzieren). Dann Zwiebeln abschöpfen (und z.B. später unter die Nudeln mischen) und mit einer Alsan/Öl-Mehlschwitze und weiteren 200 ml Wasser andicken.

Nudeln kochen, veganen Speck/Räuchertofu klein würfeln und mehrere Minuten schraf anbrutzeln mit genug Öl - Achtung, Deckel drauf! Der vegane Speck entwickelt sich sonderbarer Weise zu einer explosiven Angelegenheit und katapultiert sich in teilweise rasanter Geschindigkeit in der Pfanne umher. Nach ein oaar Minuten dann Temperatur zurückschalten und die Nudeln, die Zwiebeln aus der Soße, Sauerkraut und Wilmersburger Käse dazugeben. Salzen & pfeffern nicht vergessen und dann mit Bratensoße servieren!

Sonntag, 14. Juli 2013

Räuchertofu-Mandelsahne-Carbonara

Es ist so ein Phänomen, dass die meisten meiner absoluten Lieblingsgerichte es nie auf diesen Blog schaffen. Meist koche ich frei der Nase nach, ohne Mengenangaben aufzuschreiben und aufgegessen ists oft auch, bevor ich überhaupt ein Foto machen kann. Aber diesmal hab ichs erwischt!

Ich mische oft Zucchinispagetti (also Zucchini in Spagettiform geschnitten) mit "echten" Spagettis, so halb/halb. Normale Pasta stopft so schnell finde ich, aber nur Zucchinispagetti sind mir manchmal auch zu fad, aber zusammen ists perfekt! Dann hält es lang satt, schmeckt zusammen aber auch sehr lecker frisch.

Für 4-5 große Portionen


* Spagetti z.B. 250 g "echte" & 2-3 Zucchinis oder 500 g Spagetti "pur"

Spagetti nach Anleitung kochen, Zucchinis mit Spiralschneider oder Julienne-Hobel (ich habe einen Börner-Hobel) in Spagettiform schneiden.

* 50 g Mandeln, am besten mind. 2 Stunden einweichen
* 50 g Öl
* 200 ml Wasser

Daraus mit leistungsstarkem Mixer oder Pürierstab Mandelsahne machen - einfach ein paar Minuten lang turbodurchmixen! Anstatt Mandelsahne selbstmachen, kann man auch 50 g Mandelmus mit Wasser und evtl. Öl anrühren!

* 200 g Räuchertofu
* 1 rote Zwiebel
* 2 Knoblauchzehen
* Salz, Pfeffer, Prise Chiliflocken & italienische Kräuter nach Belieben

Räuchertofu & Zwiebel klein würfeln, Knoblauch hacken und zusammen in einer großen Pfanne mit etwas Öl anbraten. Dann die Mandelsahne dazugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Die Mandelsahne dickt noch etwas an, einfach nach Belieben noch weiteres Wasser zugeben. Falls man Zucchinispagetti macht am besten noch 2-3 Minuten in der Soße heiß werden lassen, dann die anderen Nudeln dazu und mit selbstgemachtem geröstetem Nussparmesan servieren!

Sonntag, 7. Juli 2013

Thai Massaman Curry



In Bangkok habe ich bei May Kaidee einen vegetarisch-veganen Thai Kochkurs gemacht - von den ca. 10 Gerichten die wir in knapp 4 Stunden gekocht haben, waren alle bis auf eins sowieso schon vegan - im Pad Thai war optional ein Ei vorgesehen, aber das konnte man auch weglassen :)

Der Kurs war super, die Tipps & Tricks zu lernen und alles selbst zu machen, bringt glaube ich 1000 mal mehr als sich ein Kochbuch zu kaufen (und das ganze zum Preis, den man hierzulande schnell für ein Kochbuch ausgibt). Ich empfehle allen, die irgendwann mal in Bangkok (oder Chiang Mai) sind und einen halben Tag Zeit haben einen Kurs zu machen oder zumindest in eins der Restaurants zu gehen. Die zwei in Bangkok liegen sehr zentral an den beiden Enden der Khao San Road. Ein kleines Rezeptbüchlein von den gekochten Gerichten haben wir auch bekommen. Was mich am meisten überrascht hat war, wie schnell alles ging! Natürlich war Gemüse etc. schon von den Helferlein vorgeschnibbelt, aber die reine Kochzeit betrug nie über 5-10 Minuten!

Das Massaman Curry ist eine Variation des Red Currys, nämlich zusätzlich mit gelbem Currypulver.

Für 2 große Portionen

* 3 EL Öl
* 1/2 große Zwiebel (oder eine kleinere)
* 2 Tomaten
* 1/2 Zucchini
* 1 Süßkartoffel

* 200 g Naturtofu, auspressen (geht aber natürlich auch ohne Tofu!)
* 1 EL gelbes Currypulver
* 1 EL Red Curry Paste (einfach original selbstgemacht oder Asialaden - aber dort ist manchmal Shrimpaste drin!)
* 100 ml Wasser
* 200 ml Kokosmilch
* 2-3 EL Sojasoße
* 2 EL Zitronen- oder Limettensaft
* 1 EL Rohrzucker
* optional: geröstete Erdnüsse

Man kann auch anderes Gemüse nehmen, z.B. Karotten, normale Kartoffeln, Weißkraut, Aubergine...

Die Süßkartoffel in kleine (ca. 1-2 cm Kantenlänge) Würfel schneiden und ca. 15 Minuten dampfgaren oder in Wasser kochen. Das Öl erhitzen (idealerweise in einem Wok, aber geht auch in jeder anderen Pfanne) und in Streifen geschnittene Zwiebel und gewürfelten Tofu anbraten. Zucchini in Scheiben schneiden und halbieren, Tomaten würfeln und zusammen mit Currypulver und der Chili Paste in die Pfanne dazugeben. Mit dem Wasser ablöschen, die Kokosmilch zugeben und mit Sojasoße, Limettensaft und Rohrzucker abschmecken. Nun noch die vorgekochten Süßkartoffeln zugeben und evtl. an der Schärfe nachjustieren. Mit gerösteten Erdnüssen servieren.
So habe ich das Curry in Bangkok gelernt, ich liebe es und es ist wirklich keine Zauberei, sondern geht wirklich recht schnell!

Dazu kann man natürlich ganz klassisch Reis servieren, aber es schmeckt beispielsweise auch mit Quinoa!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Rote Beete-Apfel-Meerettich-Suppe mit Kokosmilch


Gestern habe ich zum ersten Mal frischen Meerettich in der Gemüseabteilung entdeckt und will damit nun etwas experimentieren. Als erstes gabs heute diese fruchtig-ganz leicht meerettich-scharfe Cremesuppe. Weitere Meerettichrezepte folgen!

Für 4 Personen

* 1 Apfel
* 1 Zwiebel
* optional: Prise Konbolauchgranulat (selbstgemacht natürlich ;) )
* 3-4 Knollen gekochte rote Beete (je nachdem wie intensiv mans mag)
* 500 ml Gemüsebrühe
* 1 EL Zitronensaft
* Sojasoße nach Geschmack
* 2-4 EL Kokosmilch
* ca. 2 EL haar-klein gewürfelten frischen Meerettich

Apfel und Zwiebel würfeln und in Öl andünsten. Dann die gewürfelte Rote Beete dazu und mit Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen - sehr fein pürieren.
Nun ein wenig köcheln lassen, währendessen ca. 4 je ca. 2 mm dicke Scheiben von der Meerettichwurzel (vorher schälen) abschneiden und sehr fein wüfeln/hacken - Achtung: roher, frischer Meerettich ist seeeehr scharf - selbst das kleine Stückchen, das ich probiert hab, hat mir die Luft wegbleiben lassen :D
Nun kann man die Temperatur ausschalten, den Meerettich zugeben (evtl. nochmal durchpürieren) und mit Zitronensaft und Sojasoße würzen. Dann ist das feine Süppchen auch schon fertig!

Mit einem Klecks Kokosmilch und wer möchte z.B. mit Sprossen und Sonnenblumenkernen garnieren.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Indisches Vegetable Toor Dhal


Auf meiner knapp zweimonatigen Reise durch Malysia, Kambodscha und Thailand habe ich sehr viel indisch gegessen - v.a. in Malysia, wo Inder ca. ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.
Dhal wurde mir so gut wie zu allem gereicht - Naan, Chapati, Tosai... (Fladenbrotarten) - und ist auch immer verfügbar. Auf meiner Reise habe ich es fast täglich gegessen und endlich mache ich es auch mal selbst :)

Angelehnt habe ich mein Rezept an das von Manjula von "Manjula's Kitchen - Indian Vegetarian Recipes" - kennt ihr die? Für Liebhaber des infischen Essens eine super Seite!

Für 3-4 große Portionen oder 6-8 Beilagen

* 1 kleine Tasse Toor Dhal (gelbe Linsen - z.B. aus dem Asia Laden oder Biomarkt)
* 3 kleine Tassen Wasser
* Salz
* 1 TL Kurkuma
* 1 TL gehackten Ingwer (oder Pulver)
* 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt (ca. 1x1 cm)

Linsen waschen, mind. 30 Minuten einweichen und dann mit 3 Tassen Wasser und den anderen o.g. Zutaten in einen Schnellkochtopf. Ca. 15 Minuten fest verschlossen kochen lassen (Linsen sollten danach weich sein) und Topf wieder öffnen.

* 1/2 TL Kreuzkümmel
* 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, habe ich nach dieser Anleitung selbstgemacht)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 Lorbeerblätter
* 1/2 TL Knoblauchpulver oder 1-2 frische Zehen
* 1/2 TL schwarzer Sesam
* 1 Karotte sehr fein gewürfelt
* 1 Tomate fein gewürfelt

Restliche Zutaten dazugeben und mit Salz abschmecken. Man kann auch noch anderes Gemüse wie Okraschoten, breite Bohnen und Zucchini hinzufügen - diese am besten vorher anbraten, damit sie halbwegs gar sind, bevor sie mit in den Topf kommen.
Alles zusammen nochmal ein paar Minütchen kochen lassen und dann mit Reis oder indischem Brot (Naan, Chapati...) servieren!


Mittwoch, 29. Mai 2013

Vollkorn-Späzle mit cremiger Weißwein-Hefeschmelz Soße


Für 4 normale Portionen oder 8 Beilagenportionen

* 400 g Vollkornmehl (ich habe Dinkel- und Weizen gemischt)
* 3 EL Sojamehl
* ca. 375 - 425 ml Wasser
* 3 EL Öl (ich hatte eine Olivenöl-Leinöl-Mischung)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Alles mit Handrührer/Mixer o.ä. Gerätschaft zu einem Teig verarbeiten. Dann mit einem Späzle-Hobel oder vergleichbarer Späzle Gerätschaft in gesalzenes, kochendes Wasser geben, wenn sie oben schwimmen noch kurz weiterköcheln lassen und abschöpfen. Natürlich kann man sie mit etwas veganer Butter und Salz nun auch schon so als Beilage genießen, aber wenn man mag, kann man sie auch noch zu veganen Käsespäzle weiterverarbeiten:

* 5 EL Öl
* 3 EL Mehl
* 3 EL Hefeflocken
* 400 ml Wasser
* 100-150 ml Pflanzensahne
* Salz, Pfeffer
* optional: Schuss Weißwein

Öl in einem Topf erhitzen, Mehl einrühren und nach und nach das Wasser einrühren (zwischendurch immer wieder andicken lassen). Dann können irgendwann auch noch Sahne und wer möchte ein Schuss Weißwein dazu (kann ich nur empfehlen, sehr köstlich...), Hefeflocken dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Noch einmal kurz köcheln lassen.

* 1-2 Zwiebeln

Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. Abwechselns Späzle und Soße in eine Auflaufform schichten, Zwiebeln mit reinmischen und obendrauf auch noch welche! Nun noch ca. 30 Minuten bei 170° C überbacken und fertig ist der cremige Schmaus!


Fresh Spring Rolls & selbstgemachte Chili-Süß-Sauer Sauce mit Banana Fritters



6 Wochen bin ich nun schon wieder von meiner Reise durch Malaysia, Cambodia und Thailand zurück. Und nach und nach komme ich dazu alle leckeren Sachen von dort nachzukochen!

Heute gab es frische Frühlingsrollen - das sind die nicht-frittierten - mit selbstgemachter Chili-Süß-Sauer Sauce und als Nachtisch Banana Fritters - also Bananen im Teigmantel frittiert:

Sweet Chili Sauce - 2 Portionen

* 2 EL Zucker
* 4 EL Wasser
* 1 knappen TL Chiliflocken
* 1 EL Sojasauce
* 1/2 Zitrone oder Limette -> Saft
* 1 Knoblauchzehe
* etwas Zitronengras & Ingwer

Denkbar einfach: alles zusammen in eine Pfanne - am besten natürlich ein Wok - und ca. 10 Minuten köcheln lassen!

Fresh Spring Rolls

* Reisblätter (aus dem Asia-Laden oder Supermarkt mit größerer Asia Abteilung)
* Füllung nach Belieben: z.B. Salatblätter, Erdnussbutter, Karotten, Zucchini, Sprossen, Tofu, Seitan, Frühlingszwiebel, Sesam........

Die Reisblätter muss man ca. 10 Sekunden in Wasser tauchen, damit sie biegsam werden. Dann alles in die Mitte, was man reinhaben will, die kurzen Enden zur Mitte klappen und zu einer Frühlingsrolle rollen. Auch schon fertig!

Wem das nicht reicht, der kann zum Nachtisch noch diese leckeren, aber fettigen Banana Fritter machen:

Banana Fritters - 2 Portionen

* 2 Bananen
* ca. 5 EL Mehl (ich hatte Dinkelvollkorn + 1 EL davon Reismehl)
* Prise Zimt, Salz, Zucker
* Sojamilch
* optional: 1 EL Sesam
* Öl

Einen dickflüssigen Teig anrühren, Bananen schälen, halbieren und dann längs nochmal 3-teilen. Im Teig wenden und ab ins heiße Öl! Dazu schmeckt dann am besten noch etwas Agavendicksaft.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...