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Donnerstag, 16. Juni 2016

Feine Rhabarber-Himbeer-Marmelade



Wie bereits beim Rhabarber-Streusel-Kuchen erwähnt, bin ich großer Rhabarber-Fan und freue mich jedes Jahr wieder sehr auf die Saison! Gerade kann man ihn hier noch ernten und um das süße Vergnügen noch ein bisschen auszudehnen, liegt die Idee nahe, sich schnell noch ein bisschen Rhabarber in Marmeladenform zu konservieren, für das restliche rhabarberlose Jahr! Ich finde die Kombination mit einem Hauch Himbeeren sehr lecker und Apfel ist meine Geheimwaffe für besonders cremige Marmeladen - geschmacklich merkt man davon aber am Ende eigentlich nichts. Bei mir wird sie samtfein püriert und so schmeckt sie nicht nur auf Brot hervorragend, sondern z.B. auch als Fruchtcreme mit Vanilleeis... Das Brot auf dem Bild ist ein sehr feines, unaufwändiges Walnuss-Dinkelvollkorn-Brot, das Rezept dafür folgt demnächst. Aber genug geschwärmt, ran an den Rhabarber, bevor er sich wieder für den Rest des Jahres verabschiedet!

Dienstag, 14. Juni 2016

Asiatischer Spitzkraut-Salat mit knusprigen Austernpilzstreifen



Seit kurzem bekomme ich von der Münchner solidarisch-landwirtschaftlichen Genossenschaft Kartoffelkombinat wöchentlich frisches Obst und Gemüse. Ganz saiasonal, also das was zurzeit im Münchner Norden eben so wächst. Dieses mal war Spitzkraut dabei - meinen Recherchen nach ist das das gleiche wie Spitzkohl. Da er, v.a. jetzt im Frühling, sehr zart ist, kann man damit super rohen Krautsalat zubereiten - und anstatt einer bayrischen Variante habe ich mich für eine etwas würzigere Version entschieden: Veganer Krautsalat mit asiatisch inspiriertem Dressing und wunderbar knursprigen Austernpilzstreifen oben drauf! Kann man als leichtes, sommerliches Hauptgericht genießen - evtl. noch mit etwas Tofu oder Reis dazu, je nach Hunger - oder z.B. als Grillbeilage. Wenn man sowieso grillt, kann man die Austernpilze natürlich auch ein bisschen eingeölt auf dem Rost anstatt wie im Rezept unten zubereiten.

Montag, 17. August 2015

Veganer Obazda!


Juhu, ein Traum wird wahr! Nach dreinhalb Jahren Obazda-Verzicht bin ich endlich dazu gekommen einen veganen Obazda zu kreieren und es wirklich traumhaft geworden... Für alle Nicht-Bayern: Obazda kann man als "Zusammenbazter, Zusammengematschter" übersetzen. Normalerweise wird dazu Camembert oder andere reife Weichkäse, Butter und je nach Rezept auch Frischkäse oder ähnliches "zusammengebazt" und mit Zwiebeln, Paprikapulver, Kümmel, Kräutern und oft auch Bier gewürzt. Diese Käsecreme genießt man dann traditionell als Brotzeit mit Brezn.

Ich habe ja nicht so richtig dran geglaubt, aber ich habe tatsächlich ein Rezept gefunden, das dem Original meiner Meinung nach in seiner Leckerheit gerecht wird. Angefangen hat es mit der Bio-Gewürzmischung "Obazd Is" von Herbaria, welche ich von meinen lieben Kollegen zum Abschluss meines ereignisreichen Praktikums in einer Fernsehproduktionsfirma geschenkt bekommen habe. Im Prinzip besteht es nur aus den traditionellen Obazda-Gewürzen. Ich habe dann etwas rumprobiert und das ist dabei rausgekommen:

* 200 g weicher Tofu Natur (Taifun)
* 120 g Alsan (vegane Butter/Margerine)
* 80 g Cashewnüsse
* 100 ml Weißbier oder Wasser
* optional: 2 EL Alba-Öl (Schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 2 Schalotten (oder eine kleine rote Zwiebel)
* 2 EL Herbaria "Obazd Is" Gewürzmischung oder Paprikapulver, Kümmel, Petersilie...
* 4 EL Hefeflocken
* Salz & Pfeffer
* dazu: Zwiebelringe & Schnittlauch zur Deko, Brezn, Weißbier, andere Brotzeit-Requisiten...

Eigentlich recht simpel! Die Cashewnüsse für mind. 1 Stunde in Wasser einweichen. Die Butter, pardon, Alsan (ich empfehle die grüne, nicht-bio, die schmeckt buttriger) kann man auch schon mal aus dem Kühlschrank nehmen. Der weiche Tofu (da schwöre ich auch Taifun Naturtofu) wird mit den Händen recht fein zerbröselt, in eine Schüssel. Dazu kommt Alsan in Stückchen. Die eingeweichten Cashews werden dann abgegossen und mit 100 ml Weißbier oder Wasser, wie man möchte, und 2 EL Alba-Öl oder alternativ neutralem Raps/Sonnenblumenöl in einen Mixer / Foodprossesor gegeben und solange gemixt, bis eine cremige Masse mit so wenig Stückchen wie möglich entstanden ist. Dann ist es ander Zeit 2 Schalotten oder alternativ eine mittelgroße rote Zwebel in kleine Würfel zu schneiden. Danach können Tofu, Alsan, Cashew-Creme mit den Zwiebeln vermengt werden und gut mit den Obazda-Gewürzen, Hefeflocken, Salz, Pfeffer, evtl. noch etwas extra ganzem Kümmel, Kurkuma... abgeschmeckt werden. Angerichtet wird Obazda oft in Halbkugelform auf Zwiebelringen, mit frischem Schnittlauch oben drauf neben Brezn und einem Weißbier. Natürlich kann man die vegane Käsecreme auch direkt nach der Zubereitung verzehren, aber richtig köstlich wird es - so wie beim klassischen Obazden auch - wenn er so richtig durchgezogen ist. Hält sich im Kühlschrank auch ein Weilchen!

Und nun: ran an die Küchengeräte! Wer ein richtiges bayrisches Frühstück zusammenstellen will, holt sich am besten noch die veganen Weißwürste von Wheaty aus dem Bioladen und reicht dazu süßen körnigen Senf. Ein Traum! Ich gespannt was ihr davon haltet und bin gern für neue Variationen und Vorschläge offen!

Sonntag, 16. August 2015

Kalte Sobanudeln mit Sesamöl, Ingwer & Tempeh


Ein wunderbares, sommerliches Gericht! Ich liebe Sobanudeln (das sind japanische Nudeln mit Buchweizen, machen sich nicht nur in der Miso-Suppe gut), geröstetes Sesamöl (damit schmeckt alles sofort gut!), Ingwer & Koriander sowieso (was man aber notfalls auch weglassen kann, wenn man kein Ingwer- oder Koriander-Fan ist) und Tempeh ist auch immer lecker! Da Tempeh eine indonesische Spezialität ist und der Rest eher japanisch, kann man keine eindeutige Länderzuordnung treffen, aber multi-kulturell ist ja meist sowieso besser ;) aber probiert selbst, es ist köstlich!

Für 2 Portionen

* 150-200 g Sobanudeln (Asia-Laden)
* 100 g Tempeh (Asia-Laden)
* 2 Frühlingszwiebeln

* 2 EL Zitronensaft
* 1 EL Agavendicksaft
* 6 EL Sesamöl, geröstet/dunkel (Asia-Laden)
* 6 EL Sojasoße
* 1 Stück Ingwer, daumengroß

* 1 Zweig frischer Koriander
* 1/2 Gurke
* Sesam & Cashews zum Garnieren

Die Sobanudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abspülen.
Tempeh in Scheiben und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit Öl golden anbraten.
Für das Dressing Zitronen- Agavedicksaft, Sesamöl, Sojasoße und Ingwer (fein geraspelt oder gehackt) gut vermischen, am besten mit einem Pürierstab mixen. Die gekochten Sobanudeln in einer großen Schüssel mit dem Dressing übergießen. Die Gurke in dünne Halbkreise schneiden und zusammen mit Tempeh & Frühlingszwiebeln unter die Nudeln mischen. Jetzt noch eine trockene Pfanne (ohne Öl) erhitzen und Sesam & Cashews anrösten und zusammen mit gehacktem frischen Koriandern über die Nudeln geben - fertig!
Guten Genuss :)

Donnerstag, 26. Juni 2014

Himbeer-Creme-Torte


Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)

Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!

Dienstag, 10. Juni 2014

Einfacher Eistee


An warmen Tagen schmeckt ein leckerer Eistee besonders gut und das kann man ziemlich easy selbstmachen & nach Belieben abwandeln. Eistee hausgemacht!

* 1,5 l Wasser
* 2-3 Teebeutel schwarzer Tee
* 5 EL Limetten- oder Zitronensaft
* 3-4 EL Rohrzucker
* Frisch gepresster Saft einer Orange oder Schuss anderen Saft (Maracuja, Mango, Kirsche...)
* Bio-Zitronenscheiben & anderes Obst zum garnieren
* optional: Eiswürfel

500 ml Wasser aufkochen und in einer kleinen Teekanne die Teebeutel damit übergießen. 5-7 Minuten ziehen lassen. Dann Rohrzucker oder anderes Süßungsmittel einrühren, in eine große Karaffe umfüllen und den restlichen Liter möglichst kaltes Wasser dazugießen. Mit Limettensaft abschmecken - ich habe diesmal den Bio-Direkt-Limettensaft von Alnatura/DM verwendet, anstatt selbst auszupressen - man soll sich an so heißen Tagen ja nicht zu sehr anstrengen ;)
Je nach Belieben dann noch etwas Saft dazugeben - ich habe einfach eine Orange ausgepresst, aber ich kann es mir mit anderen Säften auch sehr gut vorstellen - und noch ein paar Zitronenscheiben und evtl. auch anderes Obst reinschmeißen, ich habe dazu einen Pfirsich in Streifen geschnitten.
Dann noch ein Weilchen kalt stellen oder gleich auf Eiswürfeln servieren!

Dienstag, 1. April 2014

Radicchio-Salat mit Apfel, Erdbeeren, Nüssen & Walsnuss-Ingwer-Zitronendressing


Ich habe bisher selten Radicchio gegessen, dabei ist das eigentlich ein sehr leckerer Salat, wenn man ihn mit einem guten, leicht süßen Dressing anmacht. Vom Elixier in München in der Schrannenhalle habe ich das beste Walnussöl bekommen, das ich jemals probiert habe - so intensiv & zart zugleich.. unbeschreiblich :D Zusammen mit Ingwer, Zitrone und leicht karamelligem Agavendicksaft ergibt das ein tolles Dressing; Äpfel, Erdbeeren - man kann auch jegliche andere Früchte verwenden - und Nüsse runden geschmacklich ab. Noch ein, zwei Scheiben Vollkornbrot dazu und fertig ist eine schnelle & gesunde Mahlzeit!

2 Portionen

* 1/2 Kopf Radicchio
* 1 Apfel
* 4 Erdbeeren (oder anderes Obst)
* Nüsse nach Geschmack
* optional: Nussparmesan (Rezept)

Dressing

* 4-5 EL gutes Walsnussöl
* 2-4 hauchdünne Scheibchen Ingwer (Durchmesser meines Ingwerstückes ca. 2-3 cm)
* 1/2 ausgepresste Zitrone
* 2-4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
* Salz & Pfeffer

Radicchio waschen und in Streifen schneiden. Apfel & Erdbeeren entstrunken/entkernen und in sehr feine Scheibchen schneiden. Salat mit den Obstscheiben auf 2 Tellern anrichten. Für das Dressing eine halbe Zitrone auspressen und mit dem Walsnussöl, fein gehacktem frischem Ingwer, Agavendicksaft sowie Salz & Peffer vermischen. Ich verwende für Dressings gerne eine kleines leeres Marmeladenglas: ich fülle alle Zutaten rein, Deckel zu und dann gut durchschütteln!
Nüsse evtl. vorher in einer trockenen Pfanne anrösten (je nachdem wie viel Zeit man grad hat ;) ) und über den Salat streuen. Dann fehlt nur noch das Dressing, welches direkt drüber geträufelt werden kann!

Mittwoch, 21. August 2013

Picknick mit umweltfreundlichem Prodana-Palmblatt-Geschirr, veganen Mini-Hot Dogs & Karottenmuffins

 Von Prodana gibt es eine ganze Reihe an umweltfreundlichem Einweggeschirr - perfekt für Picknick, Biergarten oder andere Situationen in denen man ansonsten vielleicht Plastikteller- oder Becher mitnehmen würde. Ich durfte die aus Palmblättern gefertigte Linie testen und habe dazu ein kleines Picknick gemacht! Dazu gabs vegane Mini Hot Dogs, Karottenmuffins, schnelle Gemüse-Räuchertofu-Spießchen und kleine Knabbereien.
 Die Muffins habe ich grob nach dem Rezept von Totally Veg! gemacht und liebe sie!

Für die Mini Hot Dogs habe ich 4 kleine Hot Dog Brötchen gebacken:

* 200 g Mehl
* 100 ml Wasser
* 25 ml Öl
* 1 Packung Trockenhefe / 1/2 Würfel Frischhefe
* Prise Salz, Prise Zucker
* 1 EL Sojamehl
* Pflanzenmilch zum Bestreichen

Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 4 kleine (oder 2 größere) längliche flache Brötchen formen, mit Milch bestreichen und ca. 20 Minuten bei 170° C backen. Nach der Hälfte der Zeit nochmal bestreichen. Gefüllt habe ich sie mit Winzi-Weenies (vegane Würstchen) von Wheaty, Röstzwiebeln, Senf, Ketchup und selbstgemachter Mayo. Fürs Picknick: Würstchen in eine Thermoskanne geben, mit heißem Wasser auffüllen und dann hat man direkt vor Ort heiße Hot Dog Würstchen!

Von Prodana gibt es sogar ganz toll aussehende kleine Spieße! Die habe ich mir Räuchertofu und etwas Gemüse bestückt - nichts aufwendiges. Optisch gefallen sie mir sehr gut, allerdings muss man aufpassen, da sich von den Spießen auch gern mal kleine "Spreißel" abspalten. Dafür sind sie eben komplett natürlich & abbaubar (d.h. wenn man aus Versehen ein kleines Palmblatt-Spießchen im Wald vergisst sollte es zu keinen ökologischen Desastern führen ;) ).

Die Teller hingegen finde ich super, ich habe sie abgesehen vom Picknick auch für Chili sin Carne benutzt und so haben sie sich auch für "nässere", heißere Gerichte bewährt. Die kleinen eckigen Schalen waren perfekt für die Mini Hot Dogs und Spieße - generell sind sie wahrscheinlich perfekt für Fingerfood. Holz-Besteck gabs auch dazu: Löffel ist gut, Gabel und Messer (für Aufstriche) auch - allerdings sollte man fürs richtige Semmel-Aufschneiden evtl. noch ein schräferes Messer mitnehmen.

Preislich gesehen zahlt man für einen Teller um die 40 Cent - also nicht gerade billig. Wenn man allerdings keine nassen Sachen isst, sondern beispielsweise Muffins, kann man die Teller auch ohne Weiteres nochmal wiederverwenden!

Alles in allem finde ich es ein tolles Konzept natürliches, plastikfreies, biologisch abbaubares Einmal-Geschirr anzubieten und die Palmblatt-Version finde ich zudem auch noch wesentlich schicker als öde Plastikteller!


Samstag, 10. August 2013

Käsekuchen mit Mandel-Buchweizen-Boden und Mango-Schicht (glutenfrei)

Ich probiere immer mal wieder auch mit "alternativen" Getreiden rum und diesmal ist dabei rausgekommen: ein knuspriger Mürbteig aus Mandeln & Buchweizen und somit ist dieser leckere Käsekuchen vegan & glutenfrei! ...hier in der sommerlichen Version mit einer Mango-Maracuja-Schicht und Beeren oben drauf.

Für eine große Springform

* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...

Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...

* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...

Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.

Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.

Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:

* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel

Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!

Dienstag, 18. Juni 2013

Holunder-Pfannkuchen


Der Holunder wächst in jeder Straße, in jedem Park... Zeit ein bisschen Sammeln zu gehen! Neben Holundersaft, -sirup und -marmelade kann man auch leckere Pfannkuchen drauß machen!

Für 2 Personen - insg. 8 mittelgroße Pfannkuchen

* 4 Holunderblüten
* 120 g Mehl (ich hatte 2/3 Vollkorn, 1/3 weiß)
* Prise Salz
* Prise Zimt
* 1/2 TL Backpulver
* 2 EL Öl
* 220-250 ml Sojamilch (wenn man andere Milch nimmt, braucht man evtl. noch Sojamehl o.ä. zum Binden)
* Süßen nach Bedarf
* optional: etwas Zitronenschale & Vanille

Aus Allem, bis auf die Blüten, einen glatten Teig rühren. Pfanne mit Öl erhitzen, mittelgroße Schöpfkelle Teig rein und sofort von der Holunderblüte kleinere Büschelchen abzupfen und oben, auf den noch flüssigen Pfannkuchen geben. Ganz normal wenden und fertig braten.

Besonders frisch und lecker schmecken die Pfannkuchen mit ein paar Tropfen frischem Zitronensaft und Agavendicksaft/Rohrzucker!

Vegan Grillen!

Ich liebe Grillen. Hab ich auch schon immer geliebt. Aber erst, seitdem die einfache Methode "in den Supermarkt gehen und sich ein Packerl Würschtl und Grillfleisch holen" nicht mehr in Frage kommt, bin ich richtig kreativ geworden! Man kann alles Mögliche grillen und so eine bunte Vielfalt genießen, deswegen hier mal ein paar Anregungen zum Nachmachen... (keine genauen Rezepte, sondern nur Anregungen - ich mache das meist alles der Nase nach und es klappt ;) )

Auf dem Bild links: Thai Reisnudelsalat mit Spargel und Tempeh, würzige Petersilienwurzelcreme, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo, mediterrane Vollkornbrötchen und Grillgemüse.
Rechts: Bratwürstchen von Turkan, Wheaty Grillmix und selbstgemachte indische Kokos-Curry-Spieße aus Sojabällchen.

Thai Reisnudelsalat

* flache Reisnudeln einweichen
* grünen Spargel, Karotten und Tempeh in kleine Stücke schneiden und...
* mit etwas Knoblauch und Zwiebel anbraten
* die eingeweichten Glasnudeln mit in die Pfanne geben
* mit einer Mischung aus Chili Paste, Kokosmilch, Wasser und Sojasauce ablöschen und köcheln lassen
* Limettensaft und Rohzucker zum Würzen
* optional auch Kaffir Lime Blättchen und Ingwer

Würzige Petersilienwurzelcreme

Diese absolut geil würzige Creme hab ich von nach diesem Rezept gemacht. Richtig tolles Ding!

Kartoffelsalat

* Kartoffeln bissfest kochen - man kann sie auch gleich in Stückchen dampfgaren
* Rote Zwiebel klein würfeln
* Saure Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden
* Reichlich vegane Mayo dazu (schnell und easy selbstmachen, für 1 kg Kartoffeln 2-fache Mayo-Rezeptmenge)
* mit Salz, Peffer, Zitronensaft abschmecken!

Marinierte Sojabällchen

* VantasticFoods Sojawürfel (online hier, oder im örtlichen Veganladen) - Achtung sehr sehr ergiebig!
* mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach auspressen
* Marinade nach Wahl; bei mir war es Kokosmilch, Wasser, Curry, Garam Masala (Koriandersamen, Nelken, Zimt, Cayennepfeffer, Chili, Zitronengras, Ingwer...) und auf die Bällchen geben! Am besten mehrere Stunde oder auch 1-2 Tage durchziehen lassen

Grilled Veggies

* Gemüse nach Wahl (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Brokkoli...)
* marinieren mit: Olivenöl, Knoblauch, Salz, Peffer, Paprikapulver, Thymian...

Mediterrane Brötchen oder Baguette

* 500 g Mehl (ich mache halb/halb Vollkorn/normal)
* 1 Würfel frische Hefe
* 1-2 TL Salz
* 40 g Olivenöl (= ca. 3-4 EL)
* 220-250 ml lauwarmes Wasser
* Prise Rohrzucker
* mediterrane Gewürze: Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei...
-> In der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten, Brötchen/Baguette formen und 25-30 Min. (ohne Gehenlassen) in den unvorgheizten Backofen bei 200°C Ober-Unter-Hitze backen.

Weitere Grillideen, die nicht oben auf den Bildern sind...

* Süßkartoffelscheiben (ca. 0,5 cm dick) mit Olivenöl & Thymian mariniert
* Grüner Spargel mit etwas Öl oder Alsan und Kräutern
* Bratlinge
* Pizzataschen - Pizzateig mit Tomatensoße/veg. Bolognese füllen, zuklappen und von beiden Seiten grillen
* Bananen komplett in der Schale grillen, zum Nachtisch (bis sie außen schwarz sind!), evtl. Schokocreme dazu
* Die guten alten Folienkartoffeln in der Glut
* Maiskolben
* Tofuscheiben mariniert  - z.B. Mediterran mit Kräutern, Olivenöl, Knoblauch und Tomatenmark oder Gyros-Art mit Sojasauce, Thymian, Oregano, Majoran, Koriander...
* Tzaziki aus ungesüßtem Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kräutern, Gurke...
...

Eigentlich kann man wirklich alles grillen. Der Fantasie einfach freien Lauf lassen!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Minz-Zitronen Cupcakes



Meine ersten Cupcakes ever!

Für 12 Stück

* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* Saft & Schale einer halben Bio-Zitrone
* 2 gehäufte TL Backpulver
* 180 ml Sprudelwasser
* 60 ml Öl
* 4 Blättchen Minze, klein gehackt

Alles zusammen zu einem Teig verrühren und 20-30 Minuten in Muffinförmchen bei 170° C backen.

Nun kommt das Topping dran:

* 300 ml Cocossahne (oder andere Sahne von Soyatoo) - ich hab im Endeffekt weniger verbraucht, also 200 ml sollten auch reichen oder man ist ein Schleckermäulchen und isst das übrige Topping so...
* 1 Packung Sahnesteif
* Saft & Schale von einer ganzen Bio-Zitrone
* 6-10 Minzblätter, klein gehackt
* 30 g Alsan

Alsan mit Zitronensaft, -schale und Minze schmelzen. Derweil Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Wenn die Alsanmischung einigermaßen abgekühlt ist und die Sahne rühren.

Das Ganze dann auf die Muffins geben, etwas kühl stellen und genießen!

Freitag, 10. Mai 2013

Bärlauch-Creme Pasta



Der Bärlauch wuchert! Ich habe hier ein bisschen selbstgeflückten und gut gesäuberten zu einer feinen, cremigen Nudelsoße verarbeitet.

Für 2 Portionen

* 1/2 rote Zwiebel
* 1/2 TL brauner Zucker oder Agavendicksaft
* 1 Knoblauchzehe
* ca. 8 Bärlauchblätter
* 250 ml Sahne (Hafer/Soja/Reis...)
* 80 ml Wasser
* 1 EL Zitronensaft
* 1 EL Mandelmus (selbstmachen siehe hier)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Gemüsebrühe zum Würzen 

Zwiebel gewürfelt anbraten, wer will, kann sie mit etwas Rohrzucker oder Agavendicksaft karamellisieren lassen. Dann eine gehackte Knoblauchzehe und die klein geschnittenen Bärlauchblätter mit in die Pfanne. Dann könn auch Sahne, Wasser, Zitronensaft und Gewürze dazu! Ich habe noch einen Esslöffel selbstgemachtes Mandelmus hinzugefügt - das macht die Soße gleich um einiges cremiger! Etwas vor sich hin köcheln lassen, abschmecken und fertig!

Besonders gut schmeckts mit geröstetem Nuss-Parmesan. Das Rezept dazu gibts hier.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Erdbeer-Biskuit-Kuchen mit Zartbitterschokoschicht (V)


Die Anregung zu diesem himmlischen Kuchen fand ich bei Nade in the Kitchen! Anstatt einer Puddingschicht habe ich hier aber eine Zartbitterschokoschicht gemacht. Das kann man ja je nach Lust & Geschmack entscheiden!

Boden (eignet sich übrigens gut zum kreativen Belegen aller Art, statt Erdbeeren einfach anderes Obst verwenden oder wild durcheinander mixen...)

* 150 g Mehl
* 50 g Zucker (am besten natürlich vom Rohr...)
* Vanillezucker (oder natürlich echte Vanille)
* Prise Salz
* 1 Pckg. Backpulver
* 1/2 Apfel, gerieben (alternativ 5 EL Apfelmus)
* 120 ml Soja-/Reis-/Hafermilch (Milch)
* 1 EL Apfelessig
* 50 ml Öl (Raps, Sonnenblume... - hauptsache geschmacksneutral!)
* Saft & geriebene Schale einer Zitrone (sollte Bio sein, weil man die Schale gespritzer Zitrusfrüchte trotz viel Waschen nicht giftfrei bekommt...)

Zartbitterschicht

* 120 g Zartbitterschokolade (oder Blockschokolade oder Kouvertüre...)
* 50 ml Soja-/Hafersahne (Sahne)
* "gehäufter EL" Margerine (Alsan...) (Butter)
* eine Prise Zimt schadet auch nie (es sei denn man mag keinen)

Belag
* natürlich Erdbeeren! Je nachdem ob man die ganz draufhaut oder in Scheiben schneidet braucht man natürlich mehr oder weniger... Aber wenns ums einkaufen geht, denke ich ist man mit einer 500g Schale gute bedient und hat wahrscheinlich auch noch was übrig!
* wie schon angemerkt kann man den Boden natürlichstatt Erdbeeren auch beliebig belegen... Himbeeren, Banene, Mango, eingelegtes Obst... einfach der Fantasie freien Lauf lassen!

Den Teig bereitete man am besten so der Reihe nach zu, wie sie oben bei den Zutaten ist.
In einer eingefetteten & eingemehlten Springform dann ca. 20  Minuten bei 180° C backen.
In der Zwischenzeit kann man die Schokolade inkl. Sojasahne & Butter schmelzen lassen - ich mach das immer in der Mikrowelle, aber das geht natürlich auch im Wasserbad. Wenn die Schokolade einigermaßen zerlaufen ist mit einer Gabel so lange rühren bis es eine gleichmäßige Schokomasse ist.
(Sahne & Butter kommt übrigens dazu, damit die Schokolade nicht komplett fest wird, sonst würde der Kuchen nämlich brechen beim schneiden!)

Wenn der Boden fertig & schon etwas abgekühlt ist, auf eine Platte stürzen (Boden nach oben!), mit der Schokolade bestreichen und mit Erdbeeren (o.ä.) belegen!

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