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Samstag, 7. Januar 2017

Selbstgemachte Himbeer-Balsamico-Creme



Fruchtessige sind etwas ganz feines, ich selbst habe eine Zeit lang in einem tollen Essig- und Öl-Laden gearbeitet und konnte hier die ganze Vielfalt kennen lernen! Besonders gern mag ich Himbeer-Balsamico und anstatt den teuer zu kaufen, kann man ihn auch selbst machen. Zu Weihnachten haben einige liebe Menschen diesen Essig von mir bekommen - aber das ist auf jeden Fall ein Geschenk, für jeden Anlass. Und natürlich für die eigene Küche ;)
Und es ist tatsächlich nicht allzu aufwendig:

Für etwas mehr als 1 Liter Himbeer-Balsamico

* 300 g Himbeeren
* Optional: 5 g Ingwer (1 EL)
* 300 g Rohrzucker
* 500 ml Balsamico

Falls ihr tiefgekühlte Himbeeren verwendet, erstmal auftauen lassen. Dann - wer mag, zusammen mit etwas Ingwer - sehr fein pürieren/mixen.

Das Himbeermus mit dem Zucker vermischen und in einem Topf unter Rühren kurz aufkochen lassen.

Dann mit dem Balsamico vermischen und in mit kochendem Wasser ausgespülte Glas-Fläschchen oder Gläschen geben.

Im Kühlschrank aufbewahrt sollte der Essig auch lange gut bleiben! Meiner ist mittlerweile einen Monat alt und er schmeckt immer noch genauso gut, wie frisch abgefüllt.

Übrigens: Ich finde Himbeer-Essig zusammen mit einem Nussöl, z.B. geröstetem Walnussöl, immer besonders lecker!

Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen




Naan



* ½ Würfel Frischhefe

* 1 TL Zucker

* 300g Mehl

* 2 EL Soja-Joghurt

* 3 EL Pflanzenöl

* ½ TL Backpulver

* 1 TL Salz

* 150ml Wasser



Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.



Raita



* 30 frische Minzeblätter

* 5-10 cm Gurke

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1-2 TL Zitronensaft

* 350 g Soja-Joghurt

* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)



Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!



Mango Chutney



* 1 Mango, noch nicht ganz reif

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 4 EL Zucker

* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone

* Ingwerstückchen, Walnussgroß

* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry



Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!



Gemüse Pakora



* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)

* Kichererbsenmehl

* Kreuzkümmel, Curry & Salz

* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)



Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 



Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!


Mittwoch, 7. August 2013

Vegane Sauerkraut-Speck-Käse-Nudeln mit Bratensoße

Heute mal was absolut deftiges: Schinken-Nudeln mit veganem Speck & Käse - und Sauerkraut ist auch noch dabei, neben der absolut leckeren brauen Bratensoße. Wahrlich kein Gesundheitsessen (heute sogar nicht mal Vollkornnudeln), aber ab und zu kann man sich das ja gönnen ;)
Wenn man Sauerkraut und Bratensoße weglässt hat man klassisch bayrische Schinkenudeln, wie ich sie kenne!

Für 2 große Portionen

* 200-250 g Nudeln
* 4 Streifen Bacon von Vantastic Foods oder alternativ 100 g Räuchertofu
* ca. 100 g Wilmersburger Pizzaschmelz
* 200 g fertiges Sauerkraut (z.B. aus der Dose)

Für die Bratensoße kann ich dieses Rezeptvideo von den Umsteigern empfehlen. Ansonsten kurz erklärt: 1 gehackte Zwiebel mit 500 ml Wasser und 50 ml Sojasoße ca. eine Stunde köcheln lassen (die Flüssigkeit soll ich auf die Hälfte einreduzieren). Dann Zwiebeln abschöpfen (und z.B. später unter die Nudeln mischen) und mit einer Alsan/Öl-Mehlschwitze und weiteren 200 ml Wasser andicken.

Nudeln kochen, veganen Speck/Räuchertofu klein würfeln und mehrere Minuten schraf anbrutzeln mit genug Öl - Achtung, Deckel drauf! Der vegane Speck entwickelt sich sonderbarer Weise zu einer explosiven Angelegenheit und katapultiert sich in teilweise rasanter Geschindigkeit in der Pfanne umher. Nach ein oaar Minuten dann Temperatur zurückschalten und die Nudeln, die Zwiebeln aus der Soße, Sauerkraut und Wilmersburger Käse dazugeben. Salzen & pfeffern nicht vergessen und dann mit Bratensoße servieren!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Veganer Apfel-Sahne-Meerrettich selbstgemacht

Merrettich findet man in der veganen Version eher selten - oft sind Molkenerzeugnisse oder ähnliches drin - ganz abgesehen von Aromen und komischen Konservierungsstoffen. Man kann ihn aber auch einfach, schnell und absolute frisch zubereiten!

Für ein kleines Gläschen

* 100-150 ml pflanzliche Sahne (Hafer/Sojacuisine z.B.)
* Stückchen frischen Merrettich (ca. walnussgroß, muss man aber nach Geschmack entscheiden)
* 1/2 Apfel
* 1 TL Weinessig
* Salz & Pfeffer

Stückchen Merrettich abschneiden, schälen und in feine Würfel schneiden. Apfel (ich habe ihn nicht geschält) halbieren, entkernen und ebenso in Würfel schneiden. Alles zusammen pürieren! Evtl. auch etwas länger, dann wird es etwas schaumiger. Violà!

Tipp: Auch ein Brotaufstrich ist möglich! Dafür ca. die Hälte dieses Rezeptes mit 100 g Sonnenblumenkernen und nochmal einem halbem Apfel pürieren und schon habt ihr ein mittelgroßes Marmeladengläschen von 250 ml voll!

Dienstag, 18. Juni 2013

Knödel mit perfekter Soß


Bratensoße mhhhh.... Schade nur, dass mit dem Braten vor einem Jahr auch die Soße vom Teller verschwand... Nun habe ich immer wieder versucht, so eine richtig deftige, leckere, einfache Soße hinzubekommen - und es war lecker - hatte mit Bratensoße aber meist wenig gemein. Bis ich letztens doch mal wieder in den veganen Tiefen des Internets recherchiert habe und das absolut perfekte und gleichzeitig minimalistischste braune Soße Rezept gefunden habe. Auf YouTube, von dieumsteiger.blogspot.com. Achja, die Kartoffelnknödel habe ich auch zum ersten Mal selbstgemacht! Haben auch gut geschmeckt, sind aber sehr zeitaufwändig und wesentlich besser, als die aus dem halb/halb Knödelteig aus dem Kühlregal waren sie auch nicht... Für Versuchslustige trotzdem auch noch das Knödelrezept.

Für 4 Knödel mit Soß

Die perfekte braune Bratensauce

* 1 Liter Wasser
* 100 ml Sojasoße
* 2 Zwiebeln

* 2 EL Alsan/Öl
* 1-2 EL Mehl
* 200 ml Wasser

Zwiebeln grob zerkleinern und mit Wasser und Sojasoße in einem Topf 40-60 Minuten kochen lassen, bis sich die Flüssigkeit um ca. die Hälfte reduziert hat. Gegen Ende eine Mehlschwitze machen (Alsan in einem anderen Topf schmelzen, Mehl einrühren und immer wieder Wasser dazuschütten und eindicken lassen). Die Soße zur Mehlschwitze geben (ggf. Zwiebeln absieben) und noch einmal aufkochen lassen. Voilà! Ich wollte es selbst nicht glauben, bei diesen simplen Zutaten, aber sie ist genial!

Tipp: Die Soße kann man auch mit Pilzen, Hafer/Sojasahne oder anderen Zutaten nach Belieben verfeinern! Demnächst werde ich auch eine Dunkelbiersoße auf dieser Basis ausprobieren...

Kartoffelknödel selbstgemacht

* 250 g Kartoffeln schälen und kochen, wenn fertig, zerstampfen
* 500 g Kartoffeln schälen, roh und in kleinen Stückchen im Mixer zerschreddern
* Rohkartoffelmasse in einem Küchentuch ausdrücken (dauert ein paar Minuten, man kriegt immer wieder ein bisschen Flüssigkeit raus)
* Das abgetropfte Kartoffelwasser ein paar Minuten stehen lassen, dann vorsichtig abgießen und die unten gesammlte Kartoffelstärke zu den gekochten Kartoffeln geben
* beide Kartoffelmassen mit 50 g Sojajoghurt, 50 g Stärke und 2 TL Salz zusammenkneten
* Knödel formen (wer will, kann Croutons oder Zwiebeln in die Mitte geben) und in heißem Wasser (nicht sprudelnd!) 20-30 Minuten ziehen lassen

Vegan Grillen!

Ich liebe Grillen. Hab ich auch schon immer geliebt. Aber erst, seitdem die einfache Methode "in den Supermarkt gehen und sich ein Packerl Würschtl und Grillfleisch holen" nicht mehr in Frage kommt, bin ich richtig kreativ geworden! Man kann alles Mögliche grillen und so eine bunte Vielfalt genießen, deswegen hier mal ein paar Anregungen zum Nachmachen... (keine genauen Rezepte, sondern nur Anregungen - ich mache das meist alles der Nase nach und es klappt ;) )

Auf dem Bild links: Thai Reisnudelsalat mit Spargel und Tempeh, würzige Petersilienwurzelcreme, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo, mediterrane Vollkornbrötchen und Grillgemüse.
Rechts: Bratwürstchen von Turkan, Wheaty Grillmix und selbstgemachte indische Kokos-Curry-Spieße aus Sojabällchen.

Thai Reisnudelsalat

* flache Reisnudeln einweichen
* grünen Spargel, Karotten und Tempeh in kleine Stücke schneiden und...
* mit etwas Knoblauch und Zwiebel anbraten
* die eingeweichten Glasnudeln mit in die Pfanne geben
* mit einer Mischung aus Chili Paste, Kokosmilch, Wasser und Sojasauce ablöschen und köcheln lassen
* Limettensaft und Rohzucker zum Würzen
* optional auch Kaffir Lime Blättchen und Ingwer

Würzige Petersilienwurzelcreme

Diese absolut geil würzige Creme hab ich von nach diesem Rezept gemacht. Richtig tolles Ding!

Kartoffelsalat

* Kartoffeln bissfest kochen - man kann sie auch gleich in Stückchen dampfgaren
* Rote Zwiebel klein würfeln
* Saure Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden
* Reichlich vegane Mayo dazu (schnell und easy selbstmachen, für 1 kg Kartoffeln 2-fache Mayo-Rezeptmenge)
* mit Salz, Peffer, Zitronensaft abschmecken!

Marinierte Sojabällchen

* VantasticFoods Sojawürfel (online hier, oder im örtlichen Veganladen) - Achtung sehr sehr ergiebig!
* mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach auspressen
* Marinade nach Wahl; bei mir war es Kokosmilch, Wasser, Curry, Garam Masala (Koriandersamen, Nelken, Zimt, Cayennepfeffer, Chili, Zitronengras, Ingwer...) und auf die Bällchen geben! Am besten mehrere Stunde oder auch 1-2 Tage durchziehen lassen

Grilled Veggies

* Gemüse nach Wahl (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Brokkoli...)
* marinieren mit: Olivenöl, Knoblauch, Salz, Peffer, Paprikapulver, Thymian...

Mediterrane Brötchen oder Baguette

* 500 g Mehl (ich mache halb/halb Vollkorn/normal)
* 1 Würfel frische Hefe
* 1-2 TL Salz
* 40 g Olivenöl (= ca. 3-4 EL)
* 220-250 ml lauwarmes Wasser
* Prise Rohrzucker
* mediterrane Gewürze: Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei...
-> In der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten, Brötchen/Baguette formen und 25-30 Min. (ohne Gehenlassen) in den unvorgheizten Backofen bei 200°C Ober-Unter-Hitze backen.

Weitere Grillideen, die nicht oben auf den Bildern sind...

* Süßkartoffelscheiben (ca. 0,5 cm dick) mit Olivenöl & Thymian mariniert
* Grüner Spargel mit etwas Öl oder Alsan und Kräutern
* Bratlinge
* Pizzataschen - Pizzateig mit Tomatensoße/veg. Bolognese füllen, zuklappen und von beiden Seiten grillen
* Bananen komplett in der Schale grillen, zum Nachtisch (bis sie außen schwarz sind!), evtl. Schokocreme dazu
* Die guten alten Folienkartoffeln in der Glut
* Maiskolben
* Tofuscheiben mariniert  - z.B. Mediterran mit Kräutern, Olivenöl, Knoblauch und Tomatenmark oder Gyros-Art mit Sojasauce, Thymian, Oregano, Majoran, Koriander...
* Tzaziki aus ungesüßtem Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kräutern, Gurke...
...

Eigentlich kann man wirklich alles grillen. Der Fantasie einfach freien Lauf lassen!

Sonntag, 16. Juni 2013

Rote Chili Paste

Seit meinem vegetarisch-veganen Thai-Kochkurs in Bangkok ist die Chili Paste ein absoluter Dauerbrenner in meiner Küche! Mit ihr kann man ganz klassisch Rotes Thai Curry oder Tom Yum Soup würzen, aber auch in allen möglichen anderen Gerichten, Soßen und sogar pur als Brotdip (wenn man ein bisschen Schärfe aushält ;) ) macht sie sich super! Im Kühlschrank hält sie sich außerdem sehr lange, die Ölschicht wirkt nämlich konservierend.

Für 1 Marmeladenglas

* 1 Tasse Öl - Für dieses Rezept am besten kleinere Kaffeetassen mit ca. 150 ml Fassungsvermögen verwenden
* 2 große Zwiebeln
* 3 Karotten
* 10-15 Knoblauchzehen
* 5 EL Sojasauce
* 2 EL Rohrzucker
* 6 EL Chiliflocken
* 4 EL Tamarindenpaste oder Essig
* optional: etwas Galangan, Kaffir Lime, Ingwer, Zitronengras...

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln grob in Streifen schneiden und zum Öl geben. Karotte schälen und in 1 cm dicke Stückchen schneiden. Knoblauch schälen und in etwas kleinere Stückchen schneiden - etwas vierteln. Auch das alles dazu in die Pfanne. Das Ganze ein paar Minuten lang brutzeln lassen. Dann alles zusammen in einen Mixer oder mit dem Pürierstab kurz und klein und smooth häckseln. Und nun: nochmal in die Pfanne zurück und weiterbraten! Jetzt kommen auch noch die restlichen Zutaten dazu und alles nochmal ca. 5 Minuten braten lassen - aber Vorsicht, dass es nicht anbrennt! Dann in ein heiß ausgespültes Marmeladenglas abfüllen und thailändisch oder anderweitig kreativ werden... Guten Appetit!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Fresh Spring Rolls & selbstgemachte Chili-Süß-Sauer Sauce mit Banana Fritters



6 Wochen bin ich nun schon wieder von meiner Reise durch Malaysia, Cambodia und Thailand zurück. Und nach und nach komme ich dazu alle leckeren Sachen von dort nachzukochen!

Heute gab es frische Frühlingsrollen - das sind die nicht-frittierten - mit selbstgemachter Chili-Süß-Sauer Sauce und als Nachtisch Banana Fritters - also Bananen im Teigmantel frittiert:

Sweet Chili Sauce - 2 Portionen

* 2 EL Zucker
* 4 EL Wasser
* 1 knappen TL Chiliflocken
* 1 EL Sojasauce
* 1/2 Zitrone oder Limette -> Saft
* 1 Knoblauchzehe
* etwas Zitronengras & Ingwer

Denkbar einfach: alles zusammen in eine Pfanne - am besten natürlich ein Wok - und ca. 10 Minuten köcheln lassen!

Fresh Spring Rolls

* Reisblätter (aus dem Asia-Laden oder Supermarkt mit größerer Asia Abteilung)
* Füllung nach Belieben: z.B. Salatblätter, Erdnussbutter, Karotten, Zucchini, Sprossen, Tofu, Seitan, Frühlingszwiebel, Sesam........

Die Reisblätter muss man ca. 10 Sekunden in Wasser tauchen, damit sie biegsam werden. Dann alles in die Mitte, was man reinhaben will, die kurzen Enden zur Mitte klappen und zu einer Frühlingsrolle rollen. Auch schon fertig!

Wem das nicht reicht, der kann zum Nachtisch noch diese leckeren, aber fettigen Banana Fritter machen:

Banana Fritters - 2 Portionen

* 2 Bananen
* ca. 5 EL Mehl (ich hatte Dinkelvollkorn + 1 EL davon Reismehl)
* Prise Zimt, Salz, Zucker
* Sojamilch
* optional: 1 EL Sesam
* Öl

Einen dickflüssigen Teig anrühren, Bananen schälen, halbieren und dann längs nochmal 3-teilen. Im Teig wenden und ab ins heiße Öl! Dazu schmeckt dann am besten noch etwas Agavendicksaft.

Freitag, 10. Mai 2013

Karottengrün-Nuss-Pesto


Wer liegt in der Küche und ist beleidigt? Das Karottengrün, weil es immer total unterschätzt und weggeschmissen wird! Dabei hat es Potential für eine Karriere weit jenseits des Kaninchenfutters: Pesto zum Beispiel...

Für reichlich Pesto - sagen wir mal 1-2 Marmeladengläser

* 1 Bund Karottengrün
* 2 Zehen Knoblauch
* 2 getrocknete Tomaten
* falls man es grad da hat: ein paar Blättchen Basilikum, Rosmarin, Salbei...
* 200 g Nüsse (ich hatte Pinienkerne, Cashews, Walnüsse und Mandeln)
* ca. 200 ml Olivenöl
* Salz, Pfeffer, evtl. Zitronensaftspritzer

Karottengrün waschen. Die Nüsse ohne Öl in einer Pfanne ein paar Minuten lang anrösten. Wer keinen allzu leistungsstarken Mixer oder Pürierstab hat, sollte die Nüsse jetzt mit einem großen Messer soweit es geht zerkleinern. Knoblauch in Stückchen schneiden, getrocknete Tomaten klein schneiden (auch damit tun sich viele Mixer nämlich schwer). Und dann einfach alles zusammenschmeißen und mit der bevorzugten Zerkleinerungsmethode zu Pesto verarbeiten!

...Schmeckt ganz klassisch natürlich zu Nudeln, aber auch aufs Brot, als Marinade, wahrscheinlich auch auf Pizza...

Mein erster Karottengrünkochversuch ist super gelungen, ich denke man kann es auch noch in alle möglichen anderen Gerichte mischen zum Würzen oder in den grünen Smoothie.. die Testphase ist eröffnet!

Dienstag, 18. September 2012

Mayo selbstgemacht & vegan


Ich hätte nie gedacht, dass Mayo - v.a. auch noch vegan ohne Ei - so schnell & easy & lecker & authentisch selbstzumachen ist!

* 60 ml Sojamilch (ungesüßt!)
* 90 ml Öl (Raps oder Sonnenblume)
* 1 TL Zitronensaft oder heller Balsamico
* Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf...
* Optional: Wasabi, Kräuter, Chili, Curry, Ahornsirup, Bärlauch, Knoblauch...

Sojamilch in einen hohen Behälter füllen, Zitronensaft dazu. Mit einem Pürierstab mixen und gleichzeitig langsam Öl (in einem dünnen Strahl) dazu fließen lassen. Dann müsste es auch schon cremig werden, mit ca. 1 - 2 TL Senf sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken - fertig! Bewährt sich als Grundrezept zum kreativ ausgestalten, zum Grillen und natürlich zu Pommes etc. ;)

Übrigens: Die "Festigkeit" variiert je nach Ölgehalt, da kann man etwas rumprobieren.
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