Jedes Jahr freue ich mich wieder auf die Rhabarberzeit. Ich liebe den süß-säuerlichen Geschmack dieses Gemüses (ja, Gemüse!), das ursprünglich aus dem Himalaya stammt, einfach und man kann Rhabarber unkompliziert zu verschiedensten Kuchenvariationen, Kompott, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Ich habe nun schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage diesen minimalistischen Rhabarberkuchen gebacken - unten ein knuspriger Mürbteigboden, in der Mitte eine Schicht leckeres Rhabarbermus, das beim backen auch etwas andickt und obendrauf knusprig-feine Streusel. Ich habe mir schon einige verschiedene Torten mit Rhabarber ausgedacht, aber manchmal ist so ein vergleichsweise einfacher Kuchen noch viel leckerer!
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Sonntag, 15. Mai 2016
Sonntag, 29. November 2015
Veganer Quark-Stollen mit Cranberries & gerösteten Mandeln
Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt! Nachdem ich die Weihnachtszeit letztes Jahr durch mein Auslandssemester in Singapur und Taiwan verbracht habe - wo man sich leider recht wenig weihnachtlich fühlen kann und es auch nicht danach schmeckt - freue ich mich umso mehr, diesmal wieder zuhause zu sein! Die ersten Vanillekipferl sind schon gebacken und nun habe ich auch noch das Quark-Stollen-Rezept meiner Großmutti herausgekramt, mühevoll entziffert und veganisiert. Außerdem habe ich zusätzlich ein paar Inhaltsabwandlungen vorgenommen, da ich weder Orangeat, Zitronat noch Rosinen so richtig gern esse. In dieser Version kommt die feine Zitrusnote daher allein von frisch geriebener Zitronen- und Orangenschale und statt Rosinen stößt man erfreulicherweise auf Cranberries. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle schmecken lassen!
Für 2 mittelgroße Stollen
* 500 g Mehl
* 1/2 Würfel frische Hefe
* 100 g gemahlene Mandeln
* 100 g gehackte Mandeln, vorher trocken in der Pfanne geröstet
* Prise Salz
* 150 g Rohrzucker
* abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* abgeriebene Schale einer Bio-Orange
* 100 g Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 250 g Sojajoghurt (gerne mit Mandelgeschmack!)
* 100 g Cranberries
Aus diesen ganzen Zutaten mithilfe einer Küchenmaschine den Stollenteig kneten. Anschließend in zwei Hälften teilen und in die typische längliche Stollenform bringen. Auf einem Blech mit Backpapier schon mal in den Backofen stellen und bei geringer Hitze (weniger als 50°C, kurz aufheizen und dann Temperatur abschalten) ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 50-60 Minuten bei ca. 170° C backen. Nach einem positiven Stäbchentest (beim reinstechen klebt nichts am verwendeten Holz-Schaschlik-Stäbchen) können die Stollen rausgeholt werden.
Dekoration
* Puderzucker und Alba-Öl nach Bedarf
Noch im warmen Zustand mit Alba-Öl einpinseln und sofort Puderzucker drübersieben. Der Zucker wird gleich vom Öl aufgesaugt - also noch mehr Zucker hinterher, bis er wie frischer Pulverschnee auf den Berg- bzw. Stollengipfeln liegen bleibt ;)
Tja und nun? Ab auf den Kaffeetisch zu all den anderen Leckereien :)
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Donnerstag, 10. September 2015
Schwarzbier-Schokoladen-Kuchen
Ich habe mir schon länger gedacht, dass ich endlich mal mehr Bier in meine Koch- und Backaktivitäten einbinden sollte - und zwar nicht nur zu meiner Belustigung nebenher beim in der Küche stehen trinken, sondern tatsächlich in meine Rezepte integrieren! Das passt thematisch ja auch gerade ganz gut zur Saison. Meine Heimatstadt München bereitet sich nämlich gerade noch mit Hochdruck auf die anstehende "Fünfte Jahreszeit" aka Wiesn oder inernational "Oktoberfest" vor - das größte Bierfest der Welt. Man kann davon halten was man will, aber auch dort schreitet der Veganismus erfreulicherweise in großen Schritten voran: das Hauptkonsummittel "Bayrisches Bier" war zwar schon immer vegan, aber auch beim Essen, wo bayrischerweise leider immernoch Ochsen-Semmel, Brathähnchen, Schweinebraten und Weißwürste überwiegen, ändert sich etwas - auch dieses Jahr findet man in immer mehr Bierzelten explizit vegane Gerichte auf der Speisekarte (jenseits von Pommes, gebrannten Mandeln & Brezn). Diese Entwicklung hatte sich schon in den letzten Jahren abgezeichnet - aber vegane Gerichte wären noch vor 4-5 Jahren auf dem bayrischsten aller Feste noch undenkbar gewesen. Aber zurück zum Thema: ich halte mich derzeit für ein Praktikum in Berlin auf - da ists auch sehr schön - aber mental bin ich voll und ganz bei München und bereite mich in der Küche auf etwas andere Weise auf unser Bierfest vor!
Mein erstes Bier-Rezept ist also dieser tolle vegane Schokoladen-Schwarzbier-Kuchen geworden. Ich habe ihn für 52Kuchen zum Blog-Geburtstag gebacken, das Rezept findet ihr daher auch hier bei 52Kuchen!
Mehr Rezepte mit dem bayrischen Hopfenwässerchen gibts hier.
Zutaten
Für eine runde ø 26 cm Springform* 250 g Mehl
* 100 g Kakaopulver
* 200 g Zucker
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 125 ml Raps/Sonnenblumenöl
* 400 ml Schwarzbier (dunkles Weißbier geht wahrscheinlich alternativ, Malzbier für eine alkoholfreie Variante)
Zubereitung
Das wars auch schon an Zutaten, wirklich keine Zauberei! Die trockenen in eine große Schüssel geben, ggf. sieben, falls im Mehl, Backpulver oder Kakao Klümpchen sind, und gut vermischen. Dann das Öl und nach und nach das Bier unterrühren. Das schäumt sehr, aber wenn man Schlückchen für Schlückchen einrührt, gelingt es sehr gut. Wenn alles gut vermischt ist, eine Kuchenform einfetten & -mehlen und den Kuchen für ca. 50 Minuten bei 175° C backen. Vollständig abgekühlt kann man sich dann überlegen, ob man noch einen Schokoguss oben drauf geben möchte oder ihn einfach – so fand ich es am leckersten – mit veganer Schlagsahne genießt!Freitag, 8. August 2014
Mango-Himbeer-Creme-Torte
Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke
Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)
Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.
Himbeer- & Mangocreme
* 200 g Mango + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker
* 200 g Himbeeren (z.B. tiefgekühlte aufgetaut) + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker
Mango- und Himbeermasse getrennt (jeweils mit Joghurt und Zucker) fein pürieren/mixen und in mittelgroßen Schüsseln beiseite stellen.
Agar Agar Masse
* 200 ml Pflanzenmilch
* 50 g Joghurt
* ca. 2 TL Agar Agar (gestrichene TL, pur, nicht Argatine)
In einem kleinen Topf die 50 g Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach die Hälfte (sollte wirklich ziemlich genau die Hälfte sein!) zur Mango- und die andere Hälfte zur Himbeermasse geben und jeweils gut vermischen.
* 300 ml Schlagsahne (im empfehle LeHa Schlagfix)
Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Fruchtcremes nicht mehr ganz so heiß sind - nur noch knapp über Körpertemperatur - kann man vorsichtig die Sahne unterheben (wieder die Sahne jeweils gleich auf die beiden Fruchtcremes aufteilen) und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind.
Dann beides abwechselnd in die Springform auf den Biskuitboden gießen, mit einem Esslöffel in paar "Schlieren" reinmachen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!
Donnerstag, 26. Juni 2014
Himbeer-Creme-Torte
Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke
Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)
Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.
Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)
Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!
Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!
Freitag, 22. November 2013
Russischer Bratapfel-Zupfkuchen mit gebrannten Mandeln
Russischer Zupfkuchen ist der wahrscheinlich am häufigsten von mir gebackene Kuchen. Und damit wieder ein Beweis dafür, dass meine absoluten Lieblingsgerichte nicht auf diesem Blog zu finden sind, weil ich sie immer zu schnell aufesse oder das Rezept nicht mitschreiben/nach Gefühl koche/backe. Aber diese winterliche, absolut fantastische Version musste ich dann doch mal der Welt erzählen :D Ein Gedicht aus Vanille, Bratapfel, Gewürzen & Nüssen - eingebettet in einen russischen Zupfkuchen!
Für eine große Springform oder einen langen Kastenkuchen
* 200 g Mehl
* 75 g Zucker
* 120 g Margerine
* Prise Salz
* 30-40 g Kakao
* 1 TL Backpulver (zur Not geht auch ohne ganz gut)
* evtl. 1-3 EL Sojamilch
Alles zusammen zu einem Mürbteig verkneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
* 500 g Sojajoghurt (man kann auch einen Teil Vanille-Joghurt nehmen)
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 120 g zerlassene Margerine
* Vanillezucker
* 50 g Zucker
Alles zusammen zu einer glatten Masse verrühren. Die Form mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden, etwa 1/4 des Teigs für die Streußel zurücklegen. Die Joghurt-Masse darauf gießen und schonmal in den vorgeheizten Backofen (175°C) stellen.
* 50 g Zucker
* 40 ml Wasser
* 100 g Mandeln oder andere Nüsse, gehackt
* 1 TL Zimt
* 1 TL Kakao
* optional: andere winterliche Gewürze (Lebkuchengewürzmischung, Nelken...)
In einer kleinen Pfanne Zucker und Wasser schmelzen/zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen und die gehackten Nüsse und restlichen Zutaten dazugeben. Nun eine viertel Stunden abkühlen lassen (am besten draußen in der Kälte) und derweil 2 Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann den Kuchen nochmal kurz aus dem Backofen holen und die Apfelscheiben vorsichtig obendrauf legen. Wiederum darauf kommen dann noch die karamellisierten Nüsse und die Schokostreußel aus dem restlichen Teig. Alles in Allem sollte der Kuchen ca. 50-60 Minuten im Backofen verbringen!
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Samstag, 10. August 2013
Käsekuchen mit Mandel-Buchweizen-Boden und Mango-Schicht (glutenfrei)
Ich probiere immer mal wieder auch mit "alternativen" Getreiden rum und diesmal ist dabei rausgekommen: ein knuspriger Mürbteig aus Mandeln & Buchweizen und somit ist dieser leckere Käsekuchen vegan & glutenfrei! ...hier in der sommerlichen Version mit einer Mango-Maracuja-Schicht und Beeren oben drauf.
Für eine große Springform
* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...
Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...
* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...
Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.
Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.
Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:
* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel
Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!
Für eine große Springform
* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...
Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...
* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...
Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.
Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.
Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:
* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel
Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!
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Dienstag, 19. Februar 2013
Nebona getestet: Münchner Bio-Gewürze
Als Partnerbloggerin von Biodeals durfte ich netterweise ein paar Produkte der Münchner Gewürzmühle Nebona testen!
BuKross Aronia
...ein knuspriges Gebäck aus süß geröstetem Buchweizen mit Ume-Essig und getrockneten Aronia-Beeren, die u.a. wegen ihrem hohen Vitamin C Gehalt beliebt sind. Zum so knabbern, aufs Müsli streuen...
Wer Buchweizen und Zimt mag, dem wird dieser Snack schmecken! Ich hatte von der Aufmachung her etwas mehr Aronia-Beeren erwartet, als tatsächlich drin waren, aber insgesamt ist das Verhältnis gut. Geschmacklich auf jeden Fall probierenswert, v.a. weil es mal ein etwas anderer Geschmack ist! An der Verpackung ist mir noch aufgefallen, dass hier sehr dickes, robustes Plastik verwendet wurde. Damit kenne ich mich natürlich nicht so gut aus, aber rein von meinem Gefühl her Müllvermeidung betreffend, fände ich eine Verpackung besser, die mit weniger Plastik auskäme! Was mir dagegen dann sehr gefällt, ist, dass die anderen Gewürze ganz umweltfreundlich und wiederverwendbar in Gläsern kommen :)
Bärlauch Pesto Rosso
Das Pesto ist zum selbst anrühren, d.h. man bekommt hier die getrockneten Zutaten (und tollerweise wirklich auch nur die, die man erwartet, keine sonstigen Geschmacks- oder Konservierungsstoffe!) und kann dann so viel wie man braucht mit Wasser und Olivenöl anrühren. Und Bärlauch und getrocknete Tomaten sind eine super Pesto-Kombination!
Mir ist nur Positives aufgefallen:
+ portionierbar (man nimmt so viel wie man braucht, andere fertige Pesti verschimmeln im Gegesatz
dazu irgendwann im Kühlschrank)
+ ungekühlt haltbar
+ spontan: wenn man etwas leckeres zum Essen braucht und nicht kochen will, ist das Pesto
in ein paar Sekunden angerührt
+ vielseitig: kann als Pesto mit anderebn Zutaten verfeinert werden, eignet sich aber auch als
trockenes Gewürz Salate, Pizza, Pastasoßen...
+ vegan, da ohne Käse!
+ ohne Knoblauch (es soll ja Leute geben, die keinen Knoblauch mögen! Bärlauch bringt schon einen
lauchigen Hauch mit, aber wenn man möchte kann man selbst auch noch Knoblauch hinzufügen)
+ sehr ergiebig: bei mir hat es für mehr als 10 Portionen Spagetti (1 kg Nudeln) gereicht,
da ist der Preis von 5€ (auch noch bio) dann auch ziemlich gut!
Als Snack für meine 8 Gäste, die die Gewürze mittesten durften, gab es kleine mediterrane Blättereteigschnecken. Einfach Pesto angerührt, auf Blätterteig aus dem Kühlregal gestrichen und zu einer Rolle gerollt, schneidet man dann dünne Scheiben und bäckt die Schnecken bis sie schön kross sind. Geht schnell und mit sehr wenig Aufwand!
Außerdem gab es ganz klassisch Pasta Pesto (wobei ich noch eine Knoblauchzehe untergemischt habe ;) ), was sehr sehr lecker geschmeckt hat!
Zimt
Ich würze gern mit Zimt, deswegen habe ich mich über diese Zimtration zum Testen gefreut! Was leider nicht ersichtlich ist, ist, ob es sich um einen Ceylon oder Cassia-Zimt handelt und woher er kommt. Im Shop konnte ich meine Verpackung auch gar nicht finden komischerweise! Aber abgesehen davon, hat er natürlich wie erwartet sehr gut zimtig geschmeckt ;)
Ich habe daraus kleine Blätterteigzimtschnecken gemacht (mit Rohrzucker und etwas Sojasahne verrührt und dann das gleiche Verfahren wie bei den Pesto-Schnecken), die auch wieder schnell gingen und sehr lecker waren! Außerdem habe ich Apfel-Zimttaschen gemacht, dazu Äpfel klein geschnitten, mit Zimt und Agavendicksaft abgeschmeckt und dann wieder mit Blätterteig zu Taschen geformt. Was ich bisher noch nicht gemacht habe, aber unbedingt bald ausprobieren will, sind herzhafte Gerichte mit Zimt, also z.B. Reis, Curries oder afrikanische Gemüseeintöpfe...
Sommertraum Dip
Am besten hat mit der Sommertraumdip gefallen: eine trockene Mischung aus Kokos, Orangen, Ananas, Rohrzucker und viel Vanille (auch hier freue ich mich, dass es "pur" ist und nichts Unnatürliches drin)! Ich habe mich nach längerem Überlegen, was ich daraus am besten mache, für einen Kuchen entschieden:
Für einen großen runden Kuchen
* Mürbteig aus 50 g Zucker, 100 g Alsan-Margerine und 150 g Mehl kneten
* 650 g Sojajoghurt
* 100 ml Öl
* 45 g Speisestärke
* Schale 1/2 Zitrone
* 4 gute EL Sommertraum Gewürz
Diese Zutaten gut verrühren und nach Bedarf noch etwas süßen. Dann mit dem Teig eine runde Springform auskleiden, 15 Minuten bei 175° C backen, dann die Joghurtmasse darauf verteilen und nochmal ca. 50 Minuten backen. Danach mind. 1-2 Stunde auskühlen lassen und genießen!
Das einzig Verbesserungswürdige ist noch die Optik... Die gibt farblich nämlich noch nicht so viel her! Deswegen habe ich überlegt beim nächsten Mal noch eine dünne Fruchtschicht mit Agar-Agar obendrauf zu machen, z.B. Kokos oder Orange...
Mir sind einige Dinge eingefallen, für die man die Mischung auch noch verwenden könnte: Ich könnte mir gut vorstellen im Sommer daraus ein exotisches Joghurt-Eis zu machen, statt Kuchen kann man sicher auch Cupcakes oder Törtchen damit verfeinern, ein gekühlter Milchshake im Sommer könnte sich damit auch gut machen (und als Winterpendant evtl. heiße Milch?)... Was ich mit Sicherheit bald noch ausprobieren werde, ist mein Cocos Panna Cotta damit zu verfeinern!
Alles in Allem
Nebona gleichzeitig als Traditionsfirma und Biobetrieb gefällt mir sehr! Auch im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Dingen... Gewürze, Mischungen, Öle aber auch Dinge wie Pasta aus Soja. An dieser Stelle natürlich auch nochmal vielen Dank an Biodeals und Nebona fürs Zurverfügungstellen!
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Samstag, 16. Februar 2013
Schoko-Sanddorn-Torte
Ich steh momentan sehr auf Sanddorn und zur Feier des Geburtstags meiner lieben Mama habe ich zwei Torten kreiert! Diese hier und noch eine vegane Sahnetorte!
Für eine kleine Springform, ca. 20 cm (für eine große Springform ca. 1,5 - 2-fache Menge!)
* 75 g Alsan (Margerine)
* 30 g Zucker (ich hatte braunen)
* 100 g Mehl
* etwas Zitronenschale oder Saft
Daraus einen Mürbteig kneten und in den Kühlschrank stellen, während die Schokomasse zubereitet wird:
* 300 g Sojajoghurt
* 4 gehäufte TL Kakao
* 40 g Zartbitterschokolade
* 40 g (Puder)Zucker
* 2 schwach gehäufte EL Speisestärke (ca. 20 g)
* optional: Kaffeegewürz (ich hatte "Schuhbecks", bestehend aus Zimt, Cardamon, Muskatnus, Vanille...)
Die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten zu einer Masse verrühren.
Nun mit dem Mürbteig eine gefettete&bemehlte kleine Springform auskleiden - also Boden und am Rand hochziehen - und schonmal für 15 Minuten bei 175° C backen. Nach dieser Zeit kommt die Schokomasse darauf und dann nochmals ca. 50 Minuten weiterbacken!
Wenn er fertig und ausgekühlt ist, kommt die Sanddornschicht dran - leider habe ich die genauen Zutaten nicht notiert, deswegen im Folgenden nur sehr ungefähe Angaben aus dem Kopf!
* ca. 100 ml Wasser
* ca. 100 ml Sanddornsaft/mus
* knapp 1/2 TL Agar Agar
* Agavensirup nach Geschmack
* 100 ml aufgeschlagene Pflanzensahne (wer das nicht dahat: wahrscheinlich schmeckts auch ohne gut, aber halt etwas anders)
Wasser mit Agar Agar und etwas vom Sanddornsaft aufkochen. Dann den restlichen Sanddornsaft dazu und ein paar Minuten abkühlen lassen. Zuguterletzt Sahne unterheben und auf den Kuchen geben und "gelieren" lassen! Am besten lässt man den Kuchen noch in der Springform, als Formgeber und gegen Auslaufen. Wer will kann oben mit etwas purer Sahne in die noch weiche Sanddornschicht Marmorierungen malen, wie auf dem Bild.
Sonntag, 10. Februar 2013
Käsekuchen
Ich liebe Cheesecake - und alles Vergleichbare wie Quarktaschen, Topfenstrudel, Zupfkuchen... - und in der veganen Version ebenso ein wunderbarer Leckerbissen. Ich bin mir relativ sicher, dass er sogar besser geschmeckt hat als vergangene Versionen mit Ei und Quark! ;)
Für eine runde, große Springform
* 150 g Mehl (etwas Vollkornmehl untermischen schadet nie)
* 100 g Alsan (oder andere vegane Margerine/Butter)
* 50 g Zucker
* 1 Zitrone: abgeriebene Schale einer ungespritzen (-> Bio)
Das waren schon alle Zutaten für den kunsprigen Boden. Einfach zusammenkneten und derweil etwas ruhen lassen, während die Füllung zubereitet wird:
* 750 g Sojajoghurt
* 100 g weiches Alsan
* 100 g Puderzucker
* 1 1/2 Packungen Vanillepuddingpulver
* 1/2 Orange: abgeriebene Schale einer ungespritzen (-> Bio)
* optional: 1 EL Orangenlikör oder Rum
Das alles zu einer glatten Masse verrühren.
Der vorher ruhende Mürbteig wird nun ausgerollt und in eine gefette&bemehlte Springform gelegt, wobei der Teig an den Rändern hochgezogen wird, damit man einen guten Rand hat. Damit schon mal 15 Minuten bei 170° C ab in den Ofen zum Vorbacken!
Nach Ablauf der Viertelstunde wird nun die Füllung auf den Teig gegeben und nochmal weitere 45 - 60 Minuten gebacken. Achtung: der Kuchen muss danach Auskühlen, mind. 1 Stunde und am besten (in der kühlen Jahreszeit) draußen vor der Tür oder auf dem Balkon. Ich konnte es nicht erwarten und habe ein Stückchen gegessen, was zwar gut geschmeckt hat, aber noch etwas flüssig war innendrin. Nach einer Nacht im Kühlschrank war er dann aber perfekt :)
Dienstag, 9. Oktober 2012
"Oreo"-Kuchen mit Himbeersoße
Oreo-Torten sind eine leckere Angelegenheit! Das Rezept das ich kannte ist jedoch alles andere als vegan: Gelatine, Frischkäse, Butter, Oreokekse... Daher hab ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und herausgekommen ist ein Rezept für einen leckeren veganen Oreokuchen (nur dass keine Oreos drin sind ;) ) !
Edit: mittlerweile sind Oreos ja sogar vegan! Das heißt man kann sie auch mit in den Kuchen packen. Nachdem allerdings einige Menschen Vorbehalte gegen die Firma Kraft Foods haben und soweit ich weiß auch das nicht ganz zweifelsfreie Palmöl verarbeitet ist, kann man auch komplett ohne Oreos einen "Oreo"-Kuchen zaubern. Und billiger ists so auch noch!
* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 40 g Kakao
* 120 g Margerine
* 1 TL Backpulver
* Prise Salz
Aus diesen Zutaten einen bröseligen Teig herstellen - evtl. noch etwas Mineralwasser zufügen wenn es zu bröselig ist. 3/4 des Teigs (der Rest kommt in die Masse oben) auf den Boden einer gefetten und gemehlten Springform drücken und für ca. 10 Minuten bei 175°C backen. Währenddessen kann man die Masse zubereiten:
* 1,5 große Natursojajoghurts (-> 750 g)
(ich hatte noch veganen "Wie Frischkäse" von Heirler übrig, den habe ich verwendet, dafür weniger Joghurt)
* Schale und Saft einer halben Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL Rohrzucker (oder mehr oder weniger, wie man möchte)
* 3 EL Öl (Sonnenblume/Raps)
* 100 g Zartbitterschokolade
Schokolade hacken, alles vermischen und abschmeckten! Wenn der Kuchenboden fertig gebacken ist, abkühlen lassen und wieder platt drücken (er ist durch das Backpulver wahrscheinlich etwas aufgegangen). Dann kann man auch schon das Agar Agar vorbereiten, damit die obere Schichte später schön geliert:
* 200 ml Pflanzenmilch
* 1 leicht gehäufter TL Agar Agar
Die Milch mit Agar Agar und 3 - 4 EL von der Joghurtmasse zusammen aufkochen lassen. Wenn es gekocht hat schnell und gleichmäßig mit der restlichen Joghurtmasse verrühren und die restlichen Schokobrösel unterheben (wenn es zu unbröselig ist, einfach nochmal mit etwas mehr Mehl mit den Knethaken vom Mixer rühren). Alles zusammen auf den Teig in die Springform gießen. Bis der Kuchen richtig fest ist, dauert es ca. 30 - 60 Minuten.
Ich mag Schokolade u.ä. gern mit Himbeersoße, ich finde das immer ein schön frischer Kontrast. Wer also noch eine Himbeersoße dazumöchte, der schmeißt beliebig viele Himbeeren - frische oder aufgetaute aus der Kühltruhe - mit etwas Zimt, Zitronensaft und Zucker in den Mixer!
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Mittwoch, 19. September 2012
Zwetschgen-Datschi mit Streuseln
Momentan ist Zwetschgenzeit und da gibts jedes Jahr wieder Zwetschgendatschi, Zwetschgenknödel und co.
Für alle Nichtbayern: Zwetschgendatschi ist sowas wie Pflaumenkuchen (wobei Zwetschgen und Pflaumen meines Erachtens nicht ganz das selbe sind, oder?). Nun habe ich auch selbst einmal einen traditionellen Zwetschgendatschi gebacken und zwar mit sogenanntem "marmoriertem" Boden - d.h. eine Mischung aus Hefe- und Mürbteig. Natürlich kann man auch nur Hefe- oder Mürbteig machen, aber so eine Mischung ist dann doch mal ganz interessant und lecker!
Für eine normalgroße runde Springform | Für ein Blech alle Zutaten ca. 1,5 mal nehmen!
* 500 - 750 g reife Zwetschgen
* 130 g Mehl
* 60 ml lauwarmes Wasse
* 10 g Zucker, Prise Salz
* 1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
Mulde ins Mehl drücken, Wasser in die Mitte, Hefe (wenn Würfel: zerbröckeln) rein und auflösen/verrühren - Zucker, Salz dazu und mit den Händen oder Küchenmaschine zu einem Hefeteig verrühren. Von allen Seiten "bemehlen" und in einer Schüssel an einem warmen Ort (ich schalte dafür den Backofen auf die niedrigeste Stufe - 50°C) ca. 1 Stunde gehen lassen. Innerhalb dieser Zeit gibts sowieso noch genug zu tun:
* 120 g Mehl
* 40 g Zucker
* 60 g warme vegane Butter/Margerine
Das alles zu einem Mürbteig verkneten oder von einer Küchenmaschine verkneten lassen. Der Mürbteig kann dann noch etwas im Kühlschrank ruhen, während man sich den Streuseln zuwendet:
* 120 g Mehl
* 80 g warme vegane Butter/Margerine
* 80 g Zucker (ich habe halb halb braunen und weißen genommen)
* evtl. frisch geriebene Zitronenschale, Zimt...
Das ganze mit Knethaken zu Streuseln verquirlen - wenn es noch zu sehr pappt und zu wenig bröselt einfach noch mehr Mehl oder eben andersrum - wenns zu bröselig ist etwas Wasser oder Öl...
Dann müssen die Zwetschgen noch entkernt und geschnitten werden! Ich hab sie halbiert bzw. geviertelt.
Wenn eine Stunde so uuuungefähr um ist, den Hefeteig mit dem Mürbteig verkneten (ist ne klebrige Angelegenheit, man könnte noch etwas Mehl benötigen) - die beiden Teige sollten nicht komplett homogen verknetet sein, sondern eine leichte Marmorierung aufweisen. Dann damit den gefetteten und gemehlten Boden einer Springform auslegen, die Zwetschen eng draufdrapieren und die Streusel drüber. Dann bei ca. 175°C ungefähr 40 Minuten, ich habe so ca. 10 Minuten vor Ende noch etwas Sojasahne, Wasser und braunen Zucker vermischt und über den Kuchen geträufelt, damit die Streusel nicht so hart und insgesamt alles etwas saftiger wird!
Warm schmeckts am besten, auch mit Sahne oder Vanillesoße... Guten Appetit!
Freitag, 7. September 2012
Basilikum-Zitronen-Himbeer Torte
Das ist hier ist eine richtige Paradiesfuttertorte - hellgrün (gut, das Basilikum könnte noch satter färben) und rosa! Ich habe letzten Sommer einmal Basilikum-Zotronen-Eis gegessen und hatte schon immer wieder den Gedanken das mal in einem Kuchen umzusetzen und das ist dabei rausgekommen!
Diese Tort befindet sich noch in der "Beta-Phase", da die obere Himbeerschicht dazu neigt, zu rutschen, ich grübele nach Lösungen, aber vollendet ist das Rezept bisher noch nicht.
* 200 g Mehl
* 100 g Margerine
* 2 EL Öl
* 2 EL Mineralwasser
* 1/2 Päckchen Backpulver
* 80 g Zucker
* Schale von 1/2 Bio-Zitrone
Aus diesen Zutaten einen Mürbteig kneten und ca. eine Viertelstunde bei 180°C in einer runden Springform (mit hohen Rand!) backen. Abkühlen lassen und zusammendrücken, falls der Teig etwas aufgegangen ist.
* 500 g Sojanaturjoghurt
* 250 g Sojavanillejoghurt (Natur geht auch, dann aber etwas mehr Zucker)
* 1 kleine Hand voll frische Basilikumblätter
* Saft von 1 Zitrone
* Schale von 1/2 Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL brauner Zucker (oder mehr, je nach Geschmack)
* 1,5 TL Agar Agar
* Becher Sojamilch
Alles bis auf Sojamilch und Agar Agar in einen Mixer (Basilikum natürlich waschen) und abschmecken.
1,5 TL Agar Agar mit 2 - 4 EL von der Masse und einem Becher Sojamilch aufkochen lassen und dann mit dem Rest sehr gut verrühren und schnell auf den Boden in der gießen. Vor der Tür/auf dem Balkon/im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen, währenddessen die Himbeerschicht zubereiten:
* 250 g Sojavanillejoghurt
* 300 - 400 g Himbeeren
* Zucker nach Geschmack
* 1/2 TL Agar Agar
* 1/2 Becher Sojamilch
Himbeeren, Joghurt und Zucker zusammen pürieren/mixen und abschmecken. Agar Agar wieder mit etwas davon und Sojamilch aufkochen lassen, unterrühren und schnell auf den Kuchen gießen. Achtung: Diesen Arbeitsschritt erst tätigen, wenn die Basilikum-Zitronenmasse schon einigermaßen fest ist!!
Nochmal gelieren lassen und dann diesen exotischen Kuchen genießen!
Dienstag, 28. August 2012
Chewy Himbeer-Nuss-Brownies
Ich liebe richtig schokoladige, chewy - also innen noch etwas klebrige - Brownies. Vegane hatte ich bis jetzt auch noch nie gemacht, bis ich das Rezept von Sarah von veganguerilla gefunden habe! Darauf basiert das folgende auch, abgesehen von kleinen Änderungen - außerdem habe ich noch Himbeeren ins Spiel gebracht, weil ich die Kombi Himbeeren-Schokolade sowieso sehr gerne mag und sie den sehr schokoladigen Brownies noch etwas Frische geben.
Für viele Brownies, wenn man sie in Muffinförmchen macht oder ein halbes Blech (je nach Blechgröße)
* 200 g Zartbitterschokolade (ich nehme immer Blockschokolade)
* 300 g Mehl
* 250 ml Soja/Reis/Hafermilch
* 150 g Zucker (ich habe weißen und braunen gemischt)
* 125 ml Sonnenblumenöl
* 150 g Nüsse (ich hatte Walnüsse und Paranüsse) - wobei man die auch weglassen kann, wenn man keine mag
* 50 g Kakaopulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1 Päckchen Backpulver
* 2 gehäufte EL Sojamehl oder eine halbe Banane
* 100 g Himbeeren (ich hatte tiefgefrorene)
Die trockenen Zutaten - (Soja+)Mehl, (Vanille+)Zucker, Backpulver, Kakaopulver mischen, danach die nassen - Milch und Öl - dazugeben und gut verrühren. Dann die Schokolade mit einem großen Küchenmesser in kleine Stückchen hacken und zusammen mit den Nüssen und Himbeeren unterrühren. In eine entsprechende, gefettet und gemehlte Backform oder in Muffinförmchen geben und bei 180° C Umluft backen. Je nachdem wie klebrig oder durch man sie innen haben möchte, kann man sie nach ca. 20 - 35 Minuten aus dem Ofen nehmen (ich hatte sie 20-25 Minuten drin). Und dann - ehe man sich versieht sind sie alle weg!
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