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Dienstag, 14. Juni 2016

Asiatischer Spitzkraut-Salat mit knusprigen Austernpilzstreifen



Seit kurzem bekomme ich von der Münchner solidarisch-landwirtschaftlichen Genossenschaft Kartoffelkombinat wöchentlich frisches Obst und Gemüse. Ganz saiasonal, also das was zurzeit im Münchner Norden eben so wächst. Dieses mal war Spitzkraut dabei - meinen Recherchen nach ist das das gleiche wie Spitzkohl. Da er, v.a. jetzt im Frühling, sehr zart ist, kann man damit super rohen Krautsalat zubereiten - und anstatt einer bayrischen Variante habe ich mich für eine etwas würzigere Version entschieden: Veganer Krautsalat mit asiatisch inspiriertem Dressing und wunderbar knursprigen Austernpilzstreifen oben drauf! Kann man als leichtes, sommerliches Hauptgericht genießen - evtl. noch mit etwas Tofu oder Reis dazu, je nach Hunger - oder z.B. als Grillbeilage. Wenn man sowieso grillt, kann man die Austernpilze natürlich auch ein bisschen eingeölt auf dem Rost anstatt wie im Rezept unten zubereiten.

Freitag, 25. März 2016

Sambal - indonesiche Chilipaste



In Indonesien isst man grundsätzlich zu fast allen Gerichten Sambal. Das ist eine sehr scharfe Chilipaste, von der es unzählige Varianten gibt. Ich liebe sie! Meist ist Sambal in Indonesien sogar von vorneherein vegan - mal zusätzlich mit Tomaten, Erdnüssen, saurer Tamarinde oder bestimmten Gewürzen. Andere Varianten sind allerdings mit Shrimppaste oder Fischsauce. Das folgende Rezept ist Sambal Oelek, die einfachste Form, erweitert um Kaffir Lime Leaves und Zitronengras - wer möchte.

* 4 mittelgroße Schalotten
* 4 Knoblauchzehen
* 8 rote Chilischoten
* Optional: 1 Kaffir Lime Blatt & 1 kleines Stück Zitronengras
* 6 EL Öl
* 1 EL-großes Stück Palmzucker (aus dem Asialaden, sonst 1 EL Rohrzucker)
* 1 EL Limettensaft (alternativ Zitronensaft)
* 1 TL Salz

Die Schalotten schälen und vierteln, bei den Chilischoten den Stiel entfernen, Knoblauch schälen und - optional - Lemongras sehr fein hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Zutaten, bis auf Zucker und Salz, in der Pfannen schmoren, bis sie weich sind, ca. 10 Minuten.

Im Anschluss portionsweise zusammen mit Zucker, Limettensaft und Salz in einem Mörser zu einer feinen Paste zerstoßen. Ja, das dauert ein Weilchen und kostet etwas Kraft, aber so wird das Sambal ganz original ;) Wer keinen Mörser hat, kann aber auch einen Mixer verwenden.



Montag, 17. August 2015

Veganer Obazda!


Juhu, ein Traum wird wahr! Nach dreinhalb Jahren Obazda-Verzicht bin ich endlich dazu gekommen einen veganen Obazda zu kreieren und es wirklich traumhaft geworden... Für alle Nicht-Bayern: Obazda kann man als "Zusammenbazter, Zusammengematschter" übersetzen. Normalerweise wird dazu Camembert oder andere reife Weichkäse, Butter und je nach Rezept auch Frischkäse oder ähnliches "zusammengebazt" und mit Zwiebeln, Paprikapulver, Kümmel, Kräutern und oft auch Bier gewürzt. Diese Käsecreme genießt man dann traditionell als Brotzeit mit Brezn.

Ich habe ja nicht so richtig dran geglaubt, aber ich habe tatsächlich ein Rezept gefunden, das dem Original meiner Meinung nach in seiner Leckerheit gerecht wird. Angefangen hat es mit der Bio-Gewürzmischung "Obazd Is" von Herbaria, welche ich von meinen lieben Kollegen zum Abschluss meines ereignisreichen Praktikums in einer Fernsehproduktionsfirma geschenkt bekommen habe. Im Prinzip besteht es nur aus den traditionellen Obazda-Gewürzen. Ich habe dann etwas rumprobiert und das ist dabei rausgekommen:

* 200 g weicher Tofu Natur (Taifun)
* 120 g Alsan (vegane Butter/Margerine)
* 80 g Cashewnüsse
* 100 ml Weißbier oder Wasser
* optional: 2 EL Alba-Öl (Schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 2 Schalotten (oder eine kleine rote Zwiebel)
* 2 EL Herbaria "Obazd Is" Gewürzmischung oder Paprikapulver, Kümmel, Petersilie...
* 4 EL Hefeflocken
* Salz & Pfeffer
* dazu: Zwiebelringe & Schnittlauch zur Deko, Brezn, Weißbier, andere Brotzeit-Requisiten...

Eigentlich recht simpel! Die Cashewnüsse für mind. 1 Stunde in Wasser einweichen. Die Butter, pardon, Alsan (ich empfehle die grüne, nicht-bio, die schmeckt buttriger) kann man auch schon mal aus dem Kühlschrank nehmen. Der weiche Tofu (da schwöre ich auch Taifun Naturtofu) wird mit den Händen recht fein zerbröselt, in eine Schüssel. Dazu kommt Alsan in Stückchen. Die eingeweichten Cashews werden dann abgegossen und mit 100 ml Weißbier oder Wasser, wie man möchte, und 2 EL Alba-Öl oder alternativ neutralem Raps/Sonnenblumenöl in einen Mixer / Foodprossesor gegeben und solange gemixt, bis eine cremige Masse mit so wenig Stückchen wie möglich entstanden ist. Dann ist es ander Zeit 2 Schalotten oder alternativ eine mittelgroße rote Zwebel in kleine Würfel zu schneiden. Danach können Tofu, Alsan, Cashew-Creme mit den Zwiebeln vermengt werden und gut mit den Obazda-Gewürzen, Hefeflocken, Salz, Pfeffer, evtl. noch etwas extra ganzem Kümmel, Kurkuma... abgeschmeckt werden. Angerichtet wird Obazda oft in Halbkugelform auf Zwiebelringen, mit frischem Schnittlauch oben drauf neben Brezn und einem Weißbier. Natürlich kann man die vegane Käsecreme auch direkt nach der Zubereitung verzehren, aber richtig köstlich wird es - so wie beim klassischen Obazden auch - wenn er so richtig durchgezogen ist. Hält sich im Kühlschrank auch ein Weilchen!

Und nun: ran an die Küchengeräte! Wer ein richtiges bayrisches Frühstück zusammenstellen will, holt sich am besten noch die veganen Weißwürste von Wheaty aus dem Bioladen und reicht dazu süßen körnigen Senf. Ein Traum! Ich gespannt was ihr davon haltet und bin gern für neue Variationen und Vorschläge offen!

Samstag, 28. März 2015

Bärlauch-Hummus

 
Hummus ist etwas unglaublich einfaches, aber trotzdem sehr schmackhaftes! Man kann die Creme aufs Brot, zu Ofengemüse, Falafel, in den Burger, zu Tabouleh oder sonstwie genießen. Passt quasi immer ;) Ursprünglich kommt Hummus aus "Middle East", also Richtung Ägypten, Lebanon etc. - aber auch bei uns kennt und mag mittlerweile eigentlich jede*r Hummus! Traditionell kommt natürlich kein Bärlauch rein - ich glaube kaum, dass das in der Hitze wächst - aber Bärlauch sprießt und schießt ja gerade wieder an jeder Straßenecke! Normalerweise kommt Knoblauch mit rein, aber Bärlauch bringt schon genügend "Knoblauchichkeit" mit rein, deswegen brauchen wir in diesem Rezept keinen mehr. Ein Freund hatte letztens die Idee Bärlauch mit reinzuschmeißen und es ist wirklich lecker geworden! Solltet ihr ausprobieren ;)

Für ein Glas Hummus, Beilage für 2 Personen

* 1 Dose/Glas gekochte Kichererbsen (350-400g)
* 4 EL Olivenöl
* 1 TL Salz
* 3 EL Tahin (Sesampaste)
* 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel/Cumin
* 1/2 Zitrone, Saft ausgepresst
* frisch gepflückter & gewaschener Bärlauch, ca. 10 Blätter bzw. nach Geschmack

Kicherebsen abtropfen lassen (Achtung: Kichererbsenwasser kann als perfekter Eischnee-Ersatz "Kicherschnee" verwendet werden! Alle Infos bei Kochtrotz). Bärlauch etwas kleinschneiden und dann alle Zutaten zusammen im Mixer oder mit Pürierstab zu einer feinen Creme mixen. Eventuell noch 2-3 EL Wasser dazugeben, je nachdem wie man die Konsistenz mag. Und schon ists fertig und genießbar!

Dienstag, 1. April 2014

Radicchio-Salat mit Apfel, Erdbeeren, Nüssen & Walsnuss-Ingwer-Zitronendressing


Ich habe bisher selten Radicchio gegessen, dabei ist das eigentlich ein sehr leckerer Salat, wenn man ihn mit einem guten, leicht süßen Dressing anmacht. Vom Elixier in München in der Schrannenhalle habe ich das beste Walnussöl bekommen, das ich jemals probiert habe - so intensiv & zart zugleich.. unbeschreiblich :D Zusammen mit Ingwer, Zitrone und leicht karamelligem Agavendicksaft ergibt das ein tolles Dressing; Äpfel, Erdbeeren - man kann auch jegliche andere Früchte verwenden - und Nüsse runden geschmacklich ab. Noch ein, zwei Scheiben Vollkornbrot dazu und fertig ist eine schnelle & gesunde Mahlzeit!

2 Portionen

* 1/2 Kopf Radicchio
* 1 Apfel
* 4 Erdbeeren (oder anderes Obst)
* Nüsse nach Geschmack
* optional: Nussparmesan (Rezept)

Dressing

* 4-5 EL gutes Walsnussöl
* 2-4 hauchdünne Scheibchen Ingwer (Durchmesser meines Ingwerstückes ca. 2-3 cm)
* 1/2 ausgepresste Zitrone
* 2-4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
* Salz & Pfeffer

Radicchio waschen und in Streifen schneiden. Apfel & Erdbeeren entstrunken/entkernen und in sehr feine Scheibchen schneiden. Salat mit den Obstscheiben auf 2 Tellern anrichten. Für das Dressing eine halbe Zitrone auspressen und mit dem Walsnussöl, fein gehacktem frischem Ingwer, Agavendicksaft sowie Salz & Peffer vermischen. Ich verwende für Dressings gerne eine kleines leeres Marmeladenglas: ich fülle alle Zutaten rein, Deckel zu und dann gut durchschütteln!
Nüsse evtl. vorher in einer trockenen Pfanne anrösten (je nachdem wie viel Zeit man grad hat ;) ) und über den Salat streuen. Dann fehlt nur noch das Dressing, welches direkt drüber geträufelt werden kann!

Donnerstag, 13. März 2014

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott

Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)

Für 4 Personen

Apfel-Birnen-Kompott

* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale

Kaiserschmarrn

* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries,  kleine geschnittene Datteln o.ä.
   und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker

Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!

Mittwoch, 12. März 2014

Kichererbsen-Linsen-Hirse-Vollkornbrot


Seit wir einen Thermomix haben, der bekanntlich aus den härtesten Bohnen und frischem Getreide Mehl zaubert und mir den Teig knetet, backe ich gerne ab und zu frisches Brot. Frisch & handgemacht schmeckt nicht nur am besten, sondern so kann man auch experimentieren und außergewöhnlichere Brotsorten backen! Meist schmeiße ich nach Lust & Laune verschiedene Getreidesorten und Hülsenfrüchte zusammen und mahle sie fein. Auf 500-800g Mehl (je nach verwendeten Zutaten) kommen dann noch "Specials" wie Samen, Nüsse o.ä. (ca. 150-200g) und 500 ml warmes Wasser, in dem Hefe mit Zucker aufeglöst ist. 40 g Öl, Salz & evtl. Brotgewürze. Im Prinzip recht einfach! Diesmal hatte ich Lust auf Kichererbsen und rote Linsen, außerdem steht seit Ewigkeiten eine Packung Hirseflocken rum, die eigentlich fürs Müsli gedacht sind, mir darin aber nicht sonderlich schmecken.

Für ein Kastenbrot (24 cm lange Form)

*150 g Kichererbsen(mehl) (Mehl gibts im Bioladen/Reformhaus/Asialaden)
* 100 g rote Linsen (falls man nichts zur Hand hat, das daraus Mehl machen kann, stattdessen mehr
* Kichererbsenmehl verwenden)
* 150 g Hirseflocken (z.B. von dm/Alnatura) oder stattdessen Hirse(mehl)
* ca. 300 g Vollkornmehl oder frisch gemahlene Weizen/Dinkelkörner
* 150 g Sonnenblumenkerne
* 40 g Öl
* 500 ml lauwarmes Wasser
* 1 Würfel frische Hefe
* 1 TL Zucker
* 1 TL Salz

Einen Würfel frische Hefe mit 1 TL Zucker in 500 ml warmen Wasser auflösen.
Kichererbsen, Linsen, Getreide und Hirseflocken auf höchster Mixerstufe zu Mehl verarbeiten, oder alternativ fertiges Mehl kaufen. Falls man nicht Getreidekörner mahlt, nach dem Mahlen der anderen Zutaten das gekaufte Mehl dazugeben. Nun auch noch die Sonnenblumenkerne dazu. Wenn also alle trockenen Zutaten im Mixtopf/Brotbackautomaten/der Schüssel sind, können Öl, Salz und Hefewasser dazugegeben werden. Gut durchkneten (beim Thermomix auf umgekehrte Drehung stellen, weil die Sonnenblumenkerne ja ganz bleiben sollen). Bei mir entstand ein zäher, etwas klebriger Teig. In die Backform mit Öl bestreichen und einmehlen, dann den Teig reingeben und evtl. nochmal ein paar Kerne oben drauf streuen. Ich habe ihn so in der Form 30 Min. im ganz kurz angeheizten Backofen gehen lassen (sollte 40°C erstmal nicht übersteigen) und dann nochmal ca. 60 Minuten bei knapp 200°C Umluft gebacken. Es empfiehlt sich eine mit Wasser gefüllte backofenfeste Schüssel mit in den Ofen zu geben, da das Brot dann nicht so schnell austrocknet.
Nach dem Backen auf einem Rost auskühlen lassen, aus der Form nehmen & genießen!

Dienstag, 7. Januar 2014

Karamellisierter Ingwer-Chili Tofu


Das ist echt leckeres "Soul-Food"! Frittierter Tofu in Ingwer-Chili mit viel Knoblauch und zur Abrundung in Agavendicksaft geschwenkt. Aber es war nicht ganz meine eigene Idee, sondern ich habe dieses Rezept aus der Schrot&Korn-Zeitschrift etwas adaptiert. A propos: Wer Schrot&Korn nicht kennt - das ist eine tolle monatliche Zeitschrift, die kostenlos in so gut wie allen Bio- und Reform-Läden ausliegt. Neben kreativen Rezepten gibts auch sehr interessante Themen rund um Nachhaltigkeit, Gesundheit & Bio!

Für 2-3 Portionen

* 400 g fester Tofu natur
* 40 g Ingwer, frisch
* 1-2 TL Chiliflocken
* 3-4 Knoblauchzehen
* 4 EL Sojasoße
* 2 EL Öl

* reichlich Öl zum frittieren/braten
* 1 Zwiebel
* ca. 4 EL Agavendicksaft (oder Rohrzucker, Ahornsirup geht sicher auch...)
* dazu: z.B. Gemüse & Reis

Ingwer & Knoblauch miniklein hacken. Mit Chili, Öl und Sojasoße zu einer Soße vermischen. Tofu in Würfel schneiden. Ich habe Soße & Tofu noch eine Stunde zusammen ziehen lassen, muss man aber nicht. Falls man den Tofu mariniert, sollte man die Paste allerdings vor dem Frittieren wieder größtenteils "abkratzen". In einer Pfanne (vorzugsweise Wok) 1 cm hoch Öl erhitzen und den Tofu ca. 5 Minuten darin frittieren - so lange eben, bis er schön gebräunt ist. Dann das Öl (mit Sieb in eine Porzellanschüssel) abgießen - das kann man einmal durchgesiebt nach und nach ganz normal zum normal braten aufbrauchen (oder noch mehr frittieren ;) ). Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Im leeren Wok 3-4 EL vom Öl erhitzen und die Zwiebel und die Soßenpaste darin 1-3 Minuten anbraten. Nun noch die Tofuwürfel dazugeben, mit einem guten Schuss Sojasoße ablöschen, den Agavendicksaft draufträufel und nochmal gut durchmischen. Und nun mit Beilage der Wahl genießen!


Sonntag, 27. Oktober 2013

Knusprige Grünkohl-Chips

Ich liebe Kartoffel-Chips in allen Variationen und mache diese gern auch ab und zu selber (Rezept gibts bald)! Da Chips in der Regel aber doch recht viel Fett und sonst (außer dem guten Geschmack ;) ) eigentlich wenig vorteilhaftes zu bieten haben, habe ich nun schon einige Male Grünkohl-Chips gemacht. Klingt verrückt, aber ist super knusprig, lecker und es schadet nichts, ab und zu mal zu einer gesünderen Chips-Version zu greifen (zumindest im Herbst und Winter, wenn Grünkohlzeit ist)! Einfach und schnell ist es noch dazu und bei der Geschmacksrichtung kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Als besonderes Suppentopping oder Zwischengang kann man außerdem beispielsweise Gäste beeindrucken!

Für eine mittelgroße Salatschale

* Grünkohl (für ein volles Blech hatte ich 5 Grünkohlstängel)
* Öl (z.B. Raps)
* Salz & optionale Gewürze (z.B. Paprikapulver, Rosmarin, Knoblauch, Chili, Ingwer...)

Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Den Grünkohl waschen, gut ausschütteln und den harten Stiel herausschneiden. In etwas mundgerechtere Stücke zupfen und auf einem Backofenrost (ohne Backpapier) legen. Der etwas kniffligere Teil ist, das Öl sparsam und gleichmäßig zu verteilen: ich habe eine alte Sprühfalsche ausgeschlachtet und den Sprüher oben samt Röhrchen in meine Ölflasche gesteckt und so weit es ging das bedeckte Blech besprüht (das ist mit Öl nicht ganz einfach - aber so ungefähr hauts schon hin). Jetzt noch gut salzen, evtl. Gewürze draufstreuen und dann ab in den Backofen! Bereits nach 5 Minuten waren bei mir kleinere Stücke schon durch und durch knusprig (ich hab sie aber nicht rausgeholt), bis aber auch die größeren Teile fertig waren, hat es ungefähr
15 Minuten gedauert.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Indischer gelber Linsen Aufstrich



Ich mag Linsen, weil es sie in so vielen unterschiedlichen Farben und Formen gibt, man damit in verschiedenste Geschmacksrichtungen gehen kann... nicht zuletzt aber auch, weil sie sehr gesund sind. Mit um die 25g Protein pro 100g haben Linsen zum Beispiel sogar einen höheren Eiweißgehalt als es Fleisch durchschnittlich hat! Abgesehen davon halten sie auch einige Vitamine und Mineralstoffe bereit - in 100g steckt beispielsweise über die Hälfte des täglichen Eisenbedarfs.
Aber genug gefachsimpelt: ich habe einen feinen Aufstrich aus gelben Linsen mit indischen Gewürzen kreiert. Anstatt aufs Brot kann man dieses Mus auch als Beilage essen - es hat geschmacklich ein bisschen was von Kartoffelpürree mit Indien-Touch.

Für ein größeres Marmeladenglas oder 2 Beilagenportionen

* 2 Knoblauchzehen
* 1/2 Zwiebel
* 150 g gelbe Linsen (ich hatte sie von Alnatura)
* 300 ml Wasser

* 1 TL Kurkuma
* 1 TL Curry
* 4 Kardamonsamen (aufdrücken um die kleinen Sämchen herauszubekommen)
* 1/2 TL Koriandersamen (am besten im Mörser zerstoßen)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 dünne Ingwerscheiben
* Salz & Pfeffer
* 5-6 EL Öl -> lieber großzügig, denn beim erkalten wird die Masse noch etwas härter und nicht mehr ganz so cremig!

In einem Topf etwas Öl erhitzen und gehackte Zwiebel und Knoblauch andünsten. Dann kommen die Linsen und das Wasser dazu und nach ca. 15 Minuten köcheln sind die Linsen weich. Jetzt kann man alle Gewürze dazugeben und mit Pürierstab oder Mixer cremig pürieren - evtl. noch etwas mehr Öl hinzufügen. Nochmal abschmecken und fertig! In ein heiß ausgespültes Marmeladenglas geben (im Kühlschrank aufbewahren und bald aufessen - evtl. kann man es aber auch "kochend" abfüllen und so voll konservieren) oder sofort genießen!

Sonntag, 7. Juli 2013

Tomate-Basilikumtofu


Kein Rezept, sondern eher eine Kaufempfehlung: Basilikumtofu! Ich habe einen ganz tollen von Alnatura entdeckt... In Scheiben geschnitten mit Tomaten aufs Sandwich sehr lecker, oder in den Salat... oder puristisch mit Tomaten:

Für 1 Portion

* 1 große Tomate
* 50 g Basilikumtofu
* 1 TL Olivenöl
* 1 TL dunklen Balsamico
* Salz, Pfeffer, Prise Rohrzucker

Tomate und Tofu würfeln, aus den restlichen Zutaten ein Dressing machen und vermischen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Veganer Apfel-Sahne-Meerrettich selbstgemacht

Merrettich findet man in der veganen Version eher selten - oft sind Molkenerzeugnisse oder ähnliches drin - ganz abgesehen von Aromen und komischen Konservierungsstoffen. Man kann ihn aber auch einfach, schnell und absolute frisch zubereiten!

Für ein kleines Gläschen

* 100-150 ml pflanzliche Sahne (Hafer/Sojacuisine z.B.)
* Stückchen frischen Merrettich (ca. walnussgroß, muss man aber nach Geschmack entscheiden)
* 1/2 Apfel
* 1 TL Weinessig
* Salz & Pfeffer

Stückchen Merrettich abschneiden, schälen und in feine Würfel schneiden. Apfel (ich habe ihn nicht geschält) halbieren, entkernen und ebenso in Würfel schneiden. Alles zusammen pürieren! Evtl. auch etwas länger, dann wird es etwas schaumiger. Violà!

Tipp: Auch ein Brotaufstrich ist möglich! Dafür ca. die Hälte dieses Rezeptes mit 100 g Sonnenblumenkernen und nochmal einem halbem Apfel pürieren und schon habt ihr ein mittelgroßes Marmeladengläschen von 250 ml voll!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Indisches Vegetable Toor Dhal


Auf meiner knapp zweimonatigen Reise durch Malysia, Kambodscha und Thailand habe ich sehr viel indisch gegessen - v.a. in Malysia, wo Inder ca. ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.
Dhal wurde mir so gut wie zu allem gereicht - Naan, Chapati, Tosai... (Fladenbrotarten) - und ist auch immer verfügbar. Auf meiner Reise habe ich es fast täglich gegessen und endlich mache ich es auch mal selbst :)

Angelehnt habe ich mein Rezept an das von Manjula von "Manjula's Kitchen - Indian Vegetarian Recipes" - kennt ihr die? Für Liebhaber des infischen Essens eine super Seite!

Für 3-4 große Portionen oder 6-8 Beilagen

* 1 kleine Tasse Toor Dhal (gelbe Linsen - z.B. aus dem Asia Laden oder Biomarkt)
* 3 kleine Tassen Wasser
* Salz
* 1 TL Kurkuma
* 1 TL gehackten Ingwer (oder Pulver)
* 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt (ca. 1x1 cm)

Linsen waschen, mind. 30 Minuten einweichen und dann mit 3 Tassen Wasser und den anderen o.g. Zutaten in einen Schnellkochtopf. Ca. 15 Minuten fest verschlossen kochen lassen (Linsen sollten danach weich sein) und Topf wieder öffnen.

* 1/2 TL Kreuzkümmel
* 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, habe ich nach dieser Anleitung selbstgemacht)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 Lorbeerblätter
* 1/2 TL Knoblauchpulver oder 1-2 frische Zehen
* 1/2 TL schwarzer Sesam
* 1 Karotte sehr fein gewürfelt
* 1 Tomate fein gewürfelt

Restliche Zutaten dazugeben und mit Salz abschmecken. Man kann auch noch anderes Gemüse wie Okraschoten, breite Bohnen und Zucchini hinzufügen - diese am besten vorher anbraten, damit sie halbwegs gar sind, bevor sie mit in den Topf kommen.
Alles zusammen nochmal ein paar Minütchen kochen lassen und dann mit Reis oder indischem Brot (Naan, Chapati...) servieren!


Dienstag, 18. Juni 2013

Vegan Grillen!

Ich liebe Grillen. Hab ich auch schon immer geliebt. Aber erst, seitdem die einfache Methode "in den Supermarkt gehen und sich ein Packerl Würschtl und Grillfleisch holen" nicht mehr in Frage kommt, bin ich richtig kreativ geworden! Man kann alles Mögliche grillen und so eine bunte Vielfalt genießen, deswegen hier mal ein paar Anregungen zum Nachmachen... (keine genauen Rezepte, sondern nur Anregungen - ich mache das meist alles der Nase nach und es klappt ;) )

Auf dem Bild links: Thai Reisnudelsalat mit Spargel und Tempeh, würzige Petersilienwurzelcreme, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo, mediterrane Vollkornbrötchen und Grillgemüse.
Rechts: Bratwürstchen von Turkan, Wheaty Grillmix und selbstgemachte indische Kokos-Curry-Spieße aus Sojabällchen.

Thai Reisnudelsalat

* flache Reisnudeln einweichen
* grünen Spargel, Karotten und Tempeh in kleine Stücke schneiden und...
* mit etwas Knoblauch und Zwiebel anbraten
* die eingeweichten Glasnudeln mit in die Pfanne geben
* mit einer Mischung aus Chili Paste, Kokosmilch, Wasser und Sojasauce ablöschen und köcheln lassen
* Limettensaft und Rohzucker zum Würzen
* optional auch Kaffir Lime Blättchen und Ingwer

Würzige Petersilienwurzelcreme

Diese absolut geil würzige Creme hab ich von nach diesem Rezept gemacht. Richtig tolles Ding!

Kartoffelsalat

* Kartoffeln bissfest kochen - man kann sie auch gleich in Stückchen dampfgaren
* Rote Zwiebel klein würfeln
* Saure Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden
* Reichlich vegane Mayo dazu (schnell und easy selbstmachen, für 1 kg Kartoffeln 2-fache Mayo-Rezeptmenge)
* mit Salz, Peffer, Zitronensaft abschmecken!

Marinierte Sojabällchen

* VantasticFoods Sojawürfel (online hier, oder im örtlichen Veganladen) - Achtung sehr sehr ergiebig!
* mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach auspressen
* Marinade nach Wahl; bei mir war es Kokosmilch, Wasser, Curry, Garam Masala (Koriandersamen, Nelken, Zimt, Cayennepfeffer, Chili, Zitronengras, Ingwer...) und auf die Bällchen geben! Am besten mehrere Stunde oder auch 1-2 Tage durchziehen lassen

Grilled Veggies

* Gemüse nach Wahl (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Brokkoli...)
* marinieren mit: Olivenöl, Knoblauch, Salz, Peffer, Paprikapulver, Thymian...

Mediterrane Brötchen oder Baguette

* 500 g Mehl (ich mache halb/halb Vollkorn/normal)
* 1 Würfel frische Hefe
* 1-2 TL Salz
* 40 g Olivenöl (= ca. 3-4 EL)
* 220-250 ml lauwarmes Wasser
* Prise Rohrzucker
* mediterrane Gewürze: Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei...
-> In der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten, Brötchen/Baguette formen und 25-30 Min. (ohne Gehenlassen) in den unvorgheizten Backofen bei 200°C Ober-Unter-Hitze backen.

Weitere Grillideen, die nicht oben auf den Bildern sind...

* Süßkartoffelscheiben (ca. 0,5 cm dick) mit Olivenöl & Thymian mariniert
* Grüner Spargel mit etwas Öl oder Alsan und Kräutern
* Bratlinge
* Pizzataschen - Pizzateig mit Tomatensoße/veg. Bolognese füllen, zuklappen und von beiden Seiten grillen
* Bananen komplett in der Schale grillen, zum Nachtisch (bis sie außen schwarz sind!), evtl. Schokocreme dazu
* Die guten alten Folienkartoffeln in der Glut
* Maiskolben
* Tofuscheiben mariniert  - z.B. Mediterran mit Kräutern, Olivenöl, Knoblauch und Tomatenmark oder Gyros-Art mit Sojasauce, Thymian, Oregano, Majoran, Koriander...
* Tzaziki aus ungesüßtem Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kräutern, Gurke...
...

Eigentlich kann man wirklich alles grillen. Der Fantasie einfach freien Lauf lassen!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Vollkorn-Späzle mit cremiger Weißwein-Hefeschmelz Soße


Für 4 normale Portionen oder 8 Beilagenportionen

* 400 g Vollkornmehl (ich habe Dinkel- und Weizen gemischt)
* 3 EL Sojamehl
* ca. 375 - 425 ml Wasser
* 3 EL Öl (ich hatte eine Olivenöl-Leinöl-Mischung)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Alles mit Handrührer/Mixer o.ä. Gerätschaft zu einem Teig verarbeiten. Dann mit einem Späzle-Hobel oder vergleichbarer Späzle Gerätschaft in gesalzenes, kochendes Wasser geben, wenn sie oben schwimmen noch kurz weiterköcheln lassen und abschöpfen. Natürlich kann man sie mit etwas veganer Butter und Salz nun auch schon so als Beilage genießen, aber wenn man mag, kann man sie auch noch zu veganen Käsespäzle weiterverarbeiten:

* 5 EL Öl
* 3 EL Mehl
* 3 EL Hefeflocken
* 400 ml Wasser
* 100-150 ml Pflanzensahne
* Salz, Pfeffer
* optional: Schuss Weißwein

Öl in einem Topf erhitzen, Mehl einrühren und nach und nach das Wasser einrühren (zwischendurch immer wieder andicken lassen). Dann können irgendwann auch noch Sahne und wer möchte ein Schuss Weißwein dazu (kann ich nur empfehlen, sehr köstlich...), Hefeflocken dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Noch einmal kurz köcheln lassen.

* 1-2 Zwiebeln

Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. Abwechselns Späzle und Soße in eine Auflaufform schichten, Zwiebeln mit reinmischen und obendrauf auch noch welche! Nun noch ca. 30 Minuten bei 170° C überbacken und fertig ist der cremige Schmaus!


Montag, 17. Dezember 2012

Rot-Grün-Salat mit Sesam und Sojasauce

Da mir Rote-Beete-Gurke-Avocado-Sesam-Sojasaucen Salat zu lang erschien, hab ich ihn ganz unpolitisch und oberflächlich nach seinem Aussehen Rot-Grün genannt. Ist mal eine etwas andere Salatgeschmacksrichtung und kam bisher immer ganz gut an!

Für 2 große Portionen

* 1 Salatgurke
* 1 - 2 Avocados (nicht so weich)
* 4 Rote Beete Knollen

* 4 - 6 gehäufte EL Sesam
* Sojasauce nach Geschmack (nicht zu wenig!)
* evtl. etwas Kürbiskernöl

Das Gemüse raspeln, mit Sojasauce abschmecken, Sesam und wenn man mag Öl dazu und fertig!

Montag, 15. Oktober 2012

Gulasch mit geröstetem Brot


Neulich war ich ein Wochenende in Prag, wo es gleich 3 Filialen der tollen internationalen veganen Schnellrestaurantkette "Loving Hut" gibt und dort gabs Gulasch! Richtig lecker wars und von daher habe ich das dann auch mal in Angriff genommen - eigentlich ganz leicht, man braucht nur die Gewürze um den typischen Gulaschgeschmack zu bekommen und man muss früh genug anfangen, weil es ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln muss:

Für 4 Personen

* 3 - 4 Zwiebeln (ich hatte 3 kleine weiße und 1 große rote)
* 1 Paprika (in meinem Fall eine rote)
* 3 - 5 getrocknete Tomaten
* 3 Knoblauchzehen
* 200 ml Rotwein
* 1 große Karotte
* 4 - 5 Kartoffeln
* 2 Dosen gehackte Tomaten à 400 g
* 300 ml Gemüsebrühe
* Gewürze: 1 TL Majoran, 1 EL Kümmel, Thymian, Lobeerblatt, Paprikapulver, Msp. gemahlene Nelken

Ich hatte noch 100 g Sojaschnetzel zuhause - wer also etwas "fleischiges" drinhaben möchte, kann noch Sojaschnetzel oder Würfel 10 Minuten in heißem Wasser einweichen und im Laufe des Kochens dazugeben!

Als erstes werden Zwiebeln in Streifen, Paprika und Kartoffeln in Würfel und Karotten in Rädchen geschnitten, außerdem die getrockneten Tomaten und Knoblauch gehackt. Zwiebeln, Paprika, getrocknete Tomaten und Knoblauch mit etwas Öl in einem großen Topf (wo später auch alles reinpasst) kurz scharf anbraten und mit Rotwein ablöschen. Tomaten, Brühe und Gewürze dazu und abschmecken. Karotten und Kartoffeln dürfen dann auch noch mit in den Topf und dann darf das Gulsch ca. eine Stunde vor sich hinköcheln (natürlich eher auf niedriger Stufe).

Als Beilage hatte ich das herhafte Pendant zu meinen Karamellpfannentoasts - wer das dazu möchte:
(Achja, witzigerweise hatte das Brot irgendwie etwas von Schweinebratenkruste, keine Ahnung :D )

Man braucht Brotscheiben - jenachdem wie viele man möchte, diese werden von beiden Seiten mit jeweils 1 - 2 TL Olivenöl angebraten und gesalzen (z.B. mit grobem Salz aus der Mühle) und gepfeffert. Total easy, ist aber eine tolle Beilage!

Dienstag, 18. September 2012

Mayo selbstgemacht & vegan


Ich hätte nie gedacht, dass Mayo - v.a. auch noch vegan ohne Ei - so schnell & easy & lecker & authentisch selbstzumachen ist!

* 60 ml Sojamilch (ungesüßt!)
* 90 ml Öl (Raps oder Sonnenblume)
* 1 TL Zitronensaft oder heller Balsamico
* Salz, Pfeffer, mittelscharfer Senf...
* Optional: Wasabi, Kräuter, Chili, Curry, Ahornsirup, Bärlauch, Knoblauch...

Sojamilch in einen hohen Behälter füllen, Zitronensaft dazu. Mit einem Pürierstab mixen und gleichzeitig langsam Öl (in einem dünnen Strahl) dazu fließen lassen. Dann müsste es auch schon cremig werden, mit ca. 1 - 2 TL Senf sowie etwas Salz und Pfeffer abschmecken - fertig! Bewährt sich als Grundrezept zum kreativ ausgestalten, zum Grillen und natürlich zu Pommes etc. ;)

Übrigens: Die "Festigkeit" variiert je nach Ölgehalt, da kann man etwas rumprobieren.

Donnerstag, 30. August 2012

Karamellpfannentoast


Das folgende ist wirklich kein "Rezept" in dem Sinne, aber weil ich das oft mache und sehr gerne esse stelle ich das mal hier rein. Passt gut zum Frühstück - auch ohne weiteren Aufstrich - wobei es auch sehr gut zusammen mit Fruchtjoghurt oder einfach so Obst schmeckt! ...aber auch zwischendurch für den Süßhunger ess ich das gerne, v.a. weils ähnlich wie Blätterteigschweinsöhrchen schmeckt :)
(Das Rezept für den Mocha im Hintergrund gibts hier)

Für 2 Toastscheiben

* 2 (Vollkorn)Toasts
* 4 TL vegane Butter (z.B. Alsan - oder Margerine)
* 2 - 4 TL (braunen) Zucker
* evtl. Zimt

In einer Pfanne 1 TL Butter zerlaufen lassen und Toast anbräunen lassen. Wenden und die andere Seite mit einem weiteren TL Butter anbraten. Dann etwas Zucker auf die obere Seite streuen, wenden, karamellisieren lassen und auf die nun oben liegende Seite auch noch Zucker streuen und wiederum wenden und karamellisieren. Klingt jetzt etwas kompliziert, aber eigentlich soll das nur heißen: erst in Butter anbraten, dann erneut nochmal mit Zucker anbraten. Wenn in der Pfane noch Platz ist, karamellsiere ich auch gerne noch parallel Apfelscheiben!

Übrigens: solche Pfannentoasts kann man mit Olivenöl und Salz (statt Zucker) auch toll als mediterrane/salzige Beilage verwenden!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Crostini mit Wasabi-Avocado & karamellisiertem Sesam (V)


Originalrezept von Chefkoch, etwas abgeändert.

Für 4 Personen - 8 Brotscheiben

* 8 Scheiben Brot
* Olivenöl
* Salz

* 2 reife Avocados
* 2 TL Wasabi
* 1 TL Sojasauce
* Saft 1/2 - 1 Zitrone
* Pfeffer
* Prise Zucker
* 2 TL Meerettich (wenn mans da hat...)

* 4 EL Sesam (weiß und/oder schwarz)
* 1 EL Rohrzucker

Brotscheiben oben mit Olivenöl bestreichen und 5 - 10 Minuten bei 180°C in den Backofen.
Avocado, Wasabi, Sojasauce, Zitronensaft, etwas Pfeffer, Zucker und evtl. Meerettich "zusammenmanschen" (wenn die Avocado nicht reif genug ist, dass man sie mit der Gabel zerdrücken kann, muss ein Mixer herhalten...).
Dann in einer Pfanne mit etwas Olivenöl den Sesam rösten und am Ende den Zucker dazu und kurz kramellisieren lassen. Ein bisschen was davon kann man dann auch noch in die Avocadocreme rühren, der Rest ist Deko.
Wenn das Brot fertig ist, mit etwas Salz bestreuen und die Creme und den Sesam drauf, fertig!
Könnte mir auch vorstellen, dass das gut zu Grillen passt (Brot könnte man ja auch auf dem Grill rösten!).
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