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Samstag, 10. Dezember 2016

Schnelles Walnuss-Vollkornbrot



Brot backe ich gern selbst - das ist nämlich mit den richtigen Rezepten auch gar nicht so aufwändig, wie manche denken! Und man kann wunderbar eigene Kreationen umsetzen. Mit verschiedenen Körnern und Saaten, einem kleinen Gemüse-Anteil wie z.B. beim Karottenbrot oder auch mit Nüssen verfeinern! Hier ein Rezept für ein schnelles und feines Walnuss-Brot. Die Basis ist ein gesunder Hefe-Vollkornteig, verfeinert mit knackigen Walnüssen, die beim Backen ihr volles Aroma entfalten und dem Brot eine besonders leckere Note geben...

Für ein Kastenbrot

* 500 g Vollkornmehl
* 1 Würfel frische Hefe
* 3 EL Rohrzucker oder Apfeldicksaft
* 450 ml lauwarmes Wasser
* 2 EL Apfelessig
* 1 TL Meersalz
* 200 g Walnusskerne (oder -bruch)

Den frischen Hefewürfel in eine Tasse bröseln und mit der Apfelsüße und 5 EL lauwarmem Wasser verrühren. Das Dinkelmehl in eine große Rührschüssel geben.

In die Mitte eine Kuhle drücken und die Hefeflüssigkeit hinein geben. In einem großen Messbecher 450ml lauwarmes Wasser abmessen und den Essig sowie das Meersalz einrühren.

Mit Knethaken oder einer Küchenmaschine beginnen den Teig zu verquirlen und nach und nach das Wasser aus dem Messbecher dazuschütten. Wenn der Teig schon relativ gleichmäßig vermengt ist, den Walnussbruch dazugeben und nochmals gut verrühren. Wenn die komplette Wassermenge verbraucht ist, sollte ein sehr zähflüssiger Teig entstanden sein.

Nun eine Backform (z.B. Kastenform) einfetten, mit etwas mit Mehl bestäuben und den kompletten Teig in die Form geben. Auf die Oberfläche werden noch ein paar Walnusshälften gedrückt.

Es ist kein Vorheizen des Backofens nötig – einfach die gefüllte Brotform in den kalten Ofen stellen. Auf 200°C Ober/Unterhitze ca. eine Stunde backen. Falls die Oberseite droht zu dunkel zu werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken. Wenn die Stunde vorbei ist, mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brots stechen. Wenn nichts daran kleben bleibt und es sich „hohl“ anhört, wenn man oben auf die Brotkruste klopft, ist das Brot fertig. Wenn am Stäbchen noch feuchte Klümpchen o.ä. hängen bleiben, dann das Brot nochmal für 5-10 Minuten in den Ofen und danach den Test wiederholen.

Wenn das Brot fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen holen und auf einem Rost auskühlen lassen. Erst in abgekühltem Zustand das Brot aus der Form lösen. Wenn das Brot vollständig ausgekühlt ist, ist es servierbereit. 

Tipp: Auch getoastet macht es sich sehr gut. Durch die neutrale „Würzung“ passt dieses Walnuss-Vollkornbrot sowohl zu süßen, als auch zu herzhaften Aufstrichen. Als leckere süße Honigalternative eignet sich übrigens auch Apfeldicksaft sehr gut! Andere leckere süße und herzhafte Aufstriche gibts hier.

PS.: Dieses Rezept findet ihr ebenfalls auf der Rezept-Website von MorgenLand!

Samstag, 5. November 2016

Paranuss-Chai-Shake mit Kokosnote und feinen Gewürzen


Paranüsse mag ich besonders gern! Als Shake mit Chai-Gewürzen sowohl heiß oder kalt ein wahrer Genuss. Außer, dass sie gut schmecken haben sie aber auch einiges drauf: Sie werden auch Brasilnüsse oder Amazonenmandeln genannt und wachsen in den Regenwäldern Südamerikas. Mit einem hohen Anteil einer Vielzahl an Mineralstoffen strotzen sie nur so vor gesunden Inhaltsstoffen. Experten bezeichnen die Paranuss zudem als den größten natürlichen Lieferant für Selen. In diesem Rezept wird eine Paranussmilch hergestellt und mit indischen Gewürzen zu einem leckeren Chai-Shake verfeinert, abgerundet von einer feinen Kokosnote, wenn man möchte. Sowohl warm oder heiß ist diese fein gewürzte Nussmilch ein Traum, auch als sommerlich eisgekühlter Shake eignet sie sich. Ran an den Mixer!

Für 4 Gläser

* 100 g Paranüsse
* 1 Liter Wasser
* 1 TL Zimt
* 6 Nelken
* 6 Kardamomkapseln
* 4 EL Kokosblüten-Zucker oder Süßungsmittel nach Geschmack
* 40 g Kokoscreme oder -milch

Alle Zutaten gleichzeitig in den Mixbehälter eines leistungsstarken Mixers füllen und je nach Leistungsstärke eine halbe oder ein bis zwei Minuten mixen. Es sollten keine Stückchen mehr erkennbar sein und die Kokoscreme sollte sich gut verbunden haben. Evtl. alles ein klein wenig anwärmen, falls die Kokoscreme sich nicht durchs Mixen allein bereits gut aufgelöst hat. Um eine feine Milch zu erhalten, muss die Flüssigkeit nun durch einen Nussmilchbeutel oder ein Küchensieb geschüttet werden. Die abgesiebte Chai-Nusspaste kann man z.B. ins Müsli geben oder in einen Kuchen-, Keks- oder Brotteig mischen. Je nach Belieben kann die Chai-Nussmilch nun angewärmt, erhitzt oder so wie sie ist nochmal kurz im Mixer oder mit Pürierstab aufgeschäumt und in Gläsern serviert werden.  Tipp: Im Sommer kann man durch Eiswürfelzugabe vor dem Servieren für einen erfrischenden Drink sorgen. Auch mit etwas Kakaopulver zusätzlich kann man eine leckere heiße indisch gewürzte heiße Schokolade anrühren. Aber auch für andere Gerichte wie Milchreis oder Müsli eignet sich die fein gewürzte Paranussmilch hervorragend. Lassts euch schmecken!

PS.: Da ich dieses Rezept für MorgenLand entwickelt habe, findet ihr es auch hier :)

Donnerstag, 16. Juni 2016

Feine Rhabarber-Himbeer-Marmelade



Wie bereits beim Rhabarber-Streusel-Kuchen erwähnt, bin ich großer Rhabarber-Fan und freue mich jedes Jahr wieder sehr auf die Saison! Gerade kann man ihn hier noch ernten und um das süße Vergnügen noch ein bisschen auszudehnen, liegt die Idee nahe, sich schnell noch ein bisschen Rhabarber in Marmeladenform zu konservieren, für das restliche rhabarberlose Jahr! Ich finde die Kombination mit einem Hauch Himbeeren sehr lecker und Apfel ist meine Geheimwaffe für besonders cremige Marmeladen - geschmacklich merkt man davon aber am Ende eigentlich nichts. Bei mir wird sie samtfein püriert und so schmeckt sie nicht nur auf Brot hervorragend, sondern z.B. auch als Fruchtcreme mit Vanilleeis... Das Brot auf dem Bild ist ein sehr feines, unaufwändiges Walnuss-Dinkelvollkorn-Brot, das Rezept dafür folgt demnächst. Aber genug geschwärmt, ran an den Rhabarber, bevor er sich wieder für den Rest des Jahres verabschiedet!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Französische Brioche



Eine sehr gute Freundin verbringt gerade ein Auslandsjahr in Frankreich und ist begeistert von der Genießerkultur, die sie in ihrem Städtchen Nantes vorgefunden hat. Die Menschen kaufen ihre Lebensmittel oft frisch auf dem Markt, man nimmt sich die Zeit und gibt gerne Geld für ein gutes Mittagessen in Bistros aus... Ihrem Eindruck nach scheinen die Franzosen einfach erheblich mehr Wert auf Genuss und gutes Essen zu legen, als die meisten hierzulande. Sie schwärmte auch vom frischen Brioche, einem normalerweise butter- und eierlastigem Hefegebäck, welches man in Frankreich oft und gerne zu sich nimmt. Auf ihrem Weihnachtsbesuch zuhause haben wir nun zusammen ein veganes Brioche Rezept kreiert:

Für ca. 6-8 Portionen

Teig
* 500 g Mehl
* 1 Päckchen Hefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
* 60 g Puderzucker
* 30 g Alsan + 30 g Alba-Öl (alternativ 60 g vegane Margerine)
* 250 ml lauwarme Pflanzenmilch
* Prise Salz
* Prise Vanille

Deko
* Etwas Sojacuisine, evtl. mit einer Prise Kurkuma, zum Bestreichen
* Hagelzucker

Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 20 (ja, zwanzig!) Minuten kneten. Das kann man auch von einer Knetmaschine erledigen lassen, ist aber auch per Hand eine schön meditative Beschäftigung ;)
Im Anschluss in einer eingemehlten Schüssel 1 Stunde im warmen Backofen (<50°C Umluft) gehen lassen.
Nun noch einmal 3 Minuten gut durchkneten und in die gewünschte Form bringen. Brioche wird häufig in einer großen oder mehreren kleinen geriffelten Formen gebacken, wobei auf die große Teigkugel noch eine kleine oben drauf gesetzt wird. Man kann kann den Teig aber auch in ein oder zwei großen Teigkugeln in Laibform backen, als geflochtener Hefezopf in einer Kastenform oder auch in eher deutsch-österreichischer Buchtel/Rohrnudelform... wie man gerade möchte. Wenn der Teig in Form gebracht ist und bereits in der entsprechenden Kuchenform oder dem vorbereiteten Backblech liegt, direkt mit Sojasahne bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und noch einmal 1 Stunde im Warmen gehen lassen. Ab dann nicht mehr anfassen. Nach Ablauf der Zeit einfach den Backofen auf 150° C Umluft hochheizen und 30-40 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der gewählten Form ab, kleine Brötchen sind natürlich schneller durch, als ein großer Laib.

Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist, aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Mit veganer Butter und selbstgemachter Marmelade, z.B. diese feinen Kürbis-Apfel-Marmelade ;) genießen!

Montag, 19. Oktober 2015

Apfel-Kürbis Marmelade mit Vanille & Zimt


Es ist Herbst, das lässt sich leider langsam nicht mehr leugnen... die Bäume vor dem Balkon fangen an ihre Blätter gelb und orange abzuwerfen und nach einem schönen Sommer verlagert sich das Leben langsam drinnen, ins Warme. Herbst ist auch Kürbis High-Season und ich liebe v.a. die unkomplizierten, süßen Hokkaidos in allen möglichen Variationen! Ich hatte noch ein paar verschrumpelte Äpfel zuhause und Lust auf eine herbstlich gewürzte Marmelade, also kam folgendes dabei raus: eine sehr cremige, sämige Apfel-Kürbis-Marmelade mit einem Hauch Vanille und Zimt. Das ist nicht nur unglaublich lecker auf dem veganen Butterbrot, sondern auch zu Milchreis, Pfannkuchen & Co. und möglicherweise passt sie sogar in die Plätzchenküche... Das teste ich dann wenns soweit ist ;)


Für ca. 1,5 kg Marmelade / 4-6 Gläser Marmelade

* 400 g Äpfel, geschält & entkernt
* 400 g Kürbis, Hokkaido, ausgehöhlt gewogen
* 200 ml Wasser
* Ingwerstückchen, etwa haselnussgroß
* 500 g Gelierzucker 2:1
* 1-2 TL Zimt
* 1/2 TL Bourbon Vanille / Mark von 1 frischen Schote
* 100 ml Zitronensaft / ca. 2 Zitronen

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Hokkaidokürbis waschen, halbieren, aushöhlen, in kleine Würfel schneiden und ebenfalls 400 g abwiegen (ca. die Hälfte eines durchschnittlichen Hokkaido-Kürbisses). Ingwer waschen und fein würfeln. Das alles zusammen in einen Topf geben und mit den 200 ml Wasser etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weichgekocht ist.

In der Zwischenzeit können die Marmeladengläser vorbereitet werden. Dazu kochendes Wasser in die leeren Gläser bis zum Rand einfüllen und auch in den Deckel ein bisschen was. Damit werden die Gläser sterilisiert, damit die Marmelade auch lange gut bleibt.

Anschließend Zimt und Vanille in den Topf zugeben und den Gelierzucker unterrühren. Jetzt kann die Masse mit einem Pürierstab fein gemixt werden. In dieser Form 2-3 Minuten köcheln lassen und währenddessen die 2 Zitronen auspressen. Es sollten ca. 100 ml dabei rauskommen, wenn es weniger ist, mit einem Schluck Wasser auf 100 ml auffüllen. Ebenfalls zur kochenden Marmeladenmasse geben und nochmal 2-3 Minuten kochen lassen. Anschließend abschmecken.

Die Marmeladengläser entleeren und die kochend heiße Marmeladenmasse bis oben zum Rand einfüllen. Sofort fest verschließen (Handschuhe oder Geschirrtücher zur Hilfe nehmen ;) ) und für 10 Minuten kopfüber abkühlen lassen. Wie alle eingekochten Marmeladen sind sie so viele Monate und Jahre haltbar! Ein nicht ganz voll gefülltes Glas hingegen am besten im Kühlschrank lagern und als erstes verbrauchen ;)

Montag, 17. August 2015

Veganer Obazda!


Juhu, ein Traum wird wahr! Nach dreinhalb Jahren Obazda-Verzicht bin ich endlich dazu gekommen einen veganen Obazda zu kreieren und es wirklich traumhaft geworden... Für alle Nicht-Bayern: Obazda kann man als "Zusammenbazter, Zusammengematschter" übersetzen. Normalerweise wird dazu Camembert oder andere reife Weichkäse, Butter und je nach Rezept auch Frischkäse oder ähnliches "zusammengebazt" und mit Zwiebeln, Paprikapulver, Kümmel, Kräutern und oft auch Bier gewürzt. Diese Käsecreme genießt man dann traditionell als Brotzeit mit Brezn.

Ich habe ja nicht so richtig dran geglaubt, aber ich habe tatsächlich ein Rezept gefunden, das dem Original meiner Meinung nach in seiner Leckerheit gerecht wird. Angefangen hat es mit der Bio-Gewürzmischung "Obazd Is" von Herbaria, welche ich von meinen lieben Kollegen zum Abschluss meines ereignisreichen Praktikums in einer Fernsehproduktionsfirma geschenkt bekommen habe. Im Prinzip besteht es nur aus den traditionellen Obazda-Gewürzen. Ich habe dann etwas rumprobiert und das ist dabei rausgekommen:

* 200 g weicher Tofu Natur (Taifun)
* 120 g Alsan (vegane Butter/Margerine)
* 80 g Cashewnüsse
* 100 ml Weißbier oder Wasser
* optional: 2 EL Alba-Öl (Schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 2 Schalotten (oder eine kleine rote Zwiebel)
* 2 EL Herbaria "Obazd Is" Gewürzmischung oder Paprikapulver, Kümmel, Petersilie...
* 4 EL Hefeflocken
* Salz & Pfeffer
* dazu: Zwiebelringe & Schnittlauch zur Deko, Brezn, Weißbier, andere Brotzeit-Requisiten...

Eigentlich recht simpel! Die Cashewnüsse für mind. 1 Stunde in Wasser einweichen. Die Butter, pardon, Alsan (ich empfehle die grüne, nicht-bio, die schmeckt buttriger) kann man auch schon mal aus dem Kühlschrank nehmen. Der weiche Tofu (da schwöre ich auch Taifun Naturtofu) wird mit den Händen recht fein zerbröselt, in eine Schüssel. Dazu kommt Alsan in Stückchen. Die eingeweichten Cashews werden dann abgegossen und mit 100 ml Weißbier oder Wasser, wie man möchte, und 2 EL Alba-Öl oder alternativ neutralem Raps/Sonnenblumenöl in einen Mixer / Foodprossesor gegeben und solange gemixt, bis eine cremige Masse mit so wenig Stückchen wie möglich entstanden ist. Dann ist es ander Zeit 2 Schalotten oder alternativ eine mittelgroße rote Zwebel in kleine Würfel zu schneiden. Danach können Tofu, Alsan, Cashew-Creme mit den Zwiebeln vermengt werden und gut mit den Obazda-Gewürzen, Hefeflocken, Salz, Pfeffer, evtl. noch etwas extra ganzem Kümmel, Kurkuma... abgeschmeckt werden. Angerichtet wird Obazda oft in Halbkugelform auf Zwiebelringen, mit frischem Schnittlauch oben drauf neben Brezn und einem Weißbier. Natürlich kann man die vegane Käsecreme auch direkt nach der Zubereitung verzehren, aber richtig köstlich wird es - so wie beim klassischen Obazden auch - wenn er so richtig durchgezogen ist. Hält sich im Kühlschrank auch ein Weilchen!

Und nun: ran an die Küchengeräte! Wer ein richtiges bayrisches Frühstück zusammenstellen will, holt sich am besten noch die veganen Weißwürste von Wheaty aus dem Bioladen und reicht dazu süßen körnigen Senf. Ein Traum! Ich gespannt was ihr davon haltet und bin gern für neue Variationen und Vorschläge offen!

Mittwoch, 12. März 2014

Kichererbsen-Linsen-Hirse-Vollkornbrot


Seit wir einen Thermomix haben, der bekanntlich aus den härtesten Bohnen und frischem Getreide Mehl zaubert und mir den Teig knetet, backe ich gerne ab und zu frisches Brot. Frisch & handgemacht schmeckt nicht nur am besten, sondern so kann man auch experimentieren und außergewöhnlichere Brotsorten backen! Meist schmeiße ich nach Lust & Laune verschiedene Getreidesorten und Hülsenfrüchte zusammen und mahle sie fein. Auf 500-800g Mehl (je nach verwendeten Zutaten) kommen dann noch "Specials" wie Samen, Nüsse o.ä. (ca. 150-200g) und 500 ml warmes Wasser, in dem Hefe mit Zucker aufeglöst ist. 40 g Öl, Salz & evtl. Brotgewürze. Im Prinzip recht einfach! Diesmal hatte ich Lust auf Kichererbsen und rote Linsen, außerdem steht seit Ewigkeiten eine Packung Hirseflocken rum, die eigentlich fürs Müsli gedacht sind, mir darin aber nicht sonderlich schmecken.

Für ein Kastenbrot (24 cm lange Form)

*150 g Kichererbsen(mehl) (Mehl gibts im Bioladen/Reformhaus/Asialaden)
* 100 g rote Linsen (falls man nichts zur Hand hat, das daraus Mehl machen kann, stattdessen mehr
* Kichererbsenmehl verwenden)
* 150 g Hirseflocken (z.B. von dm/Alnatura) oder stattdessen Hirse(mehl)
* ca. 300 g Vollkornmehl oder frisch gemahlene Weizen/Dinkelkörner
* 150 g Sonnenblumenkerne
* 40 g Öl
* 500 ml lauwarmes Wasser
* 1 Würfel frische Hefe
* 1 TL Zucker
* 1 TL Salz

Einen Würfel frische Hefe mit 1 TL Zucker in 500 ml warmen Wasser auflösen.
Kichererbsen, Linsen, Getreide und Hirseflocken auf höchster Mixerstufe zu Mehl verarbeiten, oder alternativ fertiges Mehl kaufen. Falls man nicht Getreidekörner mahlt, nach dem Mahlen der anderen Zutaten das gekaufte Mehl dazugeben. Nun auch noch die Sonnenblumenkerne dazu. Wenn also alle trockenen Zutaten im Mixtopf/Brotbackautomaten/der Schüssel sind, können Öl, Salz und Hefewasser dazugegeben werden. Gut durchkneten (beim Thermomix auf umgekehrte Drehung stellen, weil die Sonnenblumenkerne ja ganz bleiben sollen). Bei mir entstand ein zäher, etwas klebriger Teig. In die Backform mit Öl bestreichen und einmehlen, dann den Teig reingeben und evtl. nochmal ein paar Kerne oben drauf streuen. Ich habe ihn so in der Form 30 Min. im ganz kurz angeheizten Backofen gehen lassen (sollte 40°C erstmal nicht übersteigen) und dann nochmal ca. 60 Minuten bei knapp 200°C Umluft gebacken. Es empfiehlt sich eine mit Wasser gefüllte backofenfeste Schüssel mit in den Ofen zu geben, da das Brot dann nicht so schnell austrocknet.
Nach dem Backen auf einem Rost auskühlen lassen, aus der Form nehmen & genießen!

Donnerstag, 16. Mai 2013

Kokos-Buchweizen mit Himbeeren

Sieht aus wie ein Dessert und schmeckt auch desserthaft lecker!
...ist in Wirklichkeit aber gesundes Frühstück ;)

Für eine große Frühstücksportion

* 75 g Buchweizen (gibts im Bioladen oder bei dm von Alnatura)
* 120 ml Wasser
* 2 EL Kokosmilch
* optional: 1 TL Mandelmus (hier steht wie mans selbstmachen kann)
* Zimt
* Prise Salz
* Agavendicksaft oder Rohrzucker
* Himbeeren (oder jegliche andere Früchte, ich nehme auch oft Äpfel oder Banane)

Dieses Rezept kommt von meiner lieben Nachbarin Katharina! Kann man auch gut am Vorabend vorbereiten.

Buchweizen mit Wasser und Kokosmilch aufkochen und dann ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Irgendwann mittendrin Mandelmus dazugeben. Mit Agavendicksaft - wenn man möchte - oder anders süßen, mit Zimt und Salz würzen, fertig!

Nun kann man es noch mit Himbeeren oder anderem Obst schichtweise in Dessertschüsselchen drapieren und mit Kokosmilch oder Raspeln toppen.

Donnerstag, 29. November 2012

Bananen-Vollkorn Power-Pancakes

Ein richtig leckeres Frühstück und dann auch noch gesund?
Ich find diese Vollkorn-Pancakes echt genial... aus Vollkornmehl, Bananen und Sojamilch kann ein normales Müsli bestehen, aber es geht auch leckerer! Ich hab das Rezept unten noch etwas abgewandelt...
 

Für 2 sehr hungrige Frühstücker oder für 4 als Dessert

* 200 g Vollkornmehl
* 300 ml Sojamilch
* 2 Bananen
* handvoll Walnüsse
* 1/2 Päckchen Backpulver 
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1/2 TL Zimt
* 2 gehäufte EL brauner Zucker

Mehl mit den restlichen trockenen Zutaten verrühren, dann die Sojamilch dazu. In etwas heißem Öl jeweils eine mittelgroße Schöpfkelle Teig in der Pfanne anbraten.

* 1 Banane
* Walnüsse
* Zartbitterschokocreme
* Sojajoghurt
* Agavendicksaft

Wenn alle fertig sind, mit Banenstückchen, Nüssen und ganz wichtig - Agavendicksaft garnieren! Sojajoghurt und Schokocreme macht sich auch gut dazu.
Na dann mal guten Morgen!

Donnerstag, 30. August 2012

Karamellpfannentoast


Das folgende ist wirklich kein "Rezept" in dem Sinne, aber weil ich das oft mache und sehr gerne esse stelle ich das mal hier rein. Passt gut zum Frühstück - auch ohne weiteren Aufstrich - wobei es auch sehr gut zusammen mit Fruchtjoghurt oder einfach so Obst schmeckt! ...aber auch zwischendurch für den Süßhunger ess ich das gerne, v.a. weils ähnlich wie Blätterteigschweinsöhrchen schmeckt :)
(Das Rezept für den Mocha im Hintergrund gibts hier)

Für 2 Toastscheiben

* 2 (Vollkorn)Toasts
* 4 TL vegane Butter (z.B. Alsan - oder Margerine)
* 2 - 4 TL (braunen) Zucker
* evtl. Zimt

In einer Pfanne 1 TL Butter zerlaufen lassen und Toast anbräunen lassen. Wenden und die andere Seite mit einem weiteren TL Butter anbraten. Dann etwas Zucker auf die obere Seite streuen, wenden, karamellisieren lassen und auf die nun oben liegende Seite auch noch Zucker streuen und wiederum wenden und karamellisieren. Klingt jetzt etwas kompliziert, aber eigentlich soll das nur heißen: erst in Butter anbraten, dann erneut nochmal mit Zucker anbraten. Wenn in der Pfane noch Platz ist, karamellsiere ich auch gerne noch parallel Apfelscheiben!

Übrigens: solche Pfannentoasts kann man mit Olivenöl und Salz (statt Zucker) auch toll als mediterrane/salzige Beilage verwenden!

Sonntag, 22. Juli 2012

Knuspermüsli mit Nüssen & Cranberrys (V)


Knuspermüsli selbstmachen: geht schnell, ist lecker nach eigenen Wünschen kombinierbar und man weiß genau was drin ist! (Keine so überflüssigen Dinge wie Farb-, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und so weiter)

* Haferflocken (ich habe ein "Basismüsli" in das noch ein paar andere Körner gemischt sind)
* Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse...) und Körner (Sonnenblume, Sesam, Leinsamen...) nach Belieben
* Rohrzucker
* "Toppings": Trockenfrüchte (Cranberrys, Mango, Himbeeren......), Schokolade, Cornflakes...

Ich habe bewusst keine genaueren Mengenangaben hingeschrieben, weil man das immer nach Bedarf und Belieben selbst dosieren kann! :)

Nüsse mit einem großen Messer etwas zerkleinern (außer man hat schon z.B. gehackte Mandeln). Diese zusammen mit Körner (wenn man möchte) in eine beschichtete Pfanne geben (ohne Öl) und ein paar Minuten anrösten. Danach Haferflocken dazu (die Füllung sollte nicht mehr als 1 - 2 cm über Pfannenboden einnehmen) und nochmal kurz weiter rösten. Dann kommt der Zucker: nicht zu geizig! Damit genug zum karamelliesieren da ist, bei vollständig bedecktem Pfannenboden mind. 3 EL. Wenn die Pfanne heiß ist, sollte der Zucker schon nach kurzer Zeit schmilzen (rühren nicht vergessen!). 1 - 2 Minuten kann man das ganze noch vor sich hinbrutzeln lassen (wichtig ist die ganze Zeit zu rühren, Zucker brennt schnell an!) und dann lässt man alles abkühlen.
Abgekühlt könnte der Pfanneninhalt nun wegen des Zuckers etwas zusammenkleben, deshalb einfach auseinaderbröckeln! Dann können auch noch die Trockenfrüchte, Schokolade & Co. dazu (alles noch etwas zerkleinern vorher). Guten Morgen und guten Appetit! :)


Samstag, 21. Juli 2012

Apfel-Pancakes (V)


Eines Morgens hatte ich Lust auf Pancakes - also etwas dickere, fluffigere Pfannkuchen und erinnerte mich daran, dass ich kürzlich gelesen hatte, dass Pfannkuchen wegen des in Sojamilch enthaltenen "Lecithins" (ist auch in Eiern drin) auch ohne Eier gelingen! Das wollte ich dann gleich ausprobieren und es hat geklappt :)
Um das ganze noch etwas fruchtiger zu gestalten, habe außerdem noch kleine Apfelstückchen (bei einem Pfannkuchen auch Johannisbeeren, auch gut!) eingebacken.

Leider habe ich nicht genau abgewogen, was ich verwendet habe.. deshalb hier nur seeeeeehr ungefähre Angaben!

Für 6 dickere, mittelgroße Pancakes.

* Mehl - ca. 2 Tassen weißes und 1 Tasse Vollkornmehl
* Sojamilch - ca. 300 - 500 ml
* Vanillezucker
* 3 EL Rohrzucker
* 1 TL Backpulver
* Prise Zimt
* Öl zum Braten

* 1/2 Apfel

Mehl, Zucker, Backpulver vermischen und langsam Sojamilch dazugießen, währenddessen rühren. Am besten mit einer elektrischen Küchenmaschine, alternativ Mixer. Noch etwas länger weiterrühren, dann wirds noch etwas lockerer/schaumiger. Der Teig darf nicht zu dünnflüssig sein! Wenn man sich nicht sicher ist, lieber noch etwas Mehl dazu. Den halben Apfel klein würfeln. Ich habe bei jedem Pfannkuchen wieder neu Öl in die Pfanne getan, mind. 1 EL... Also Teig in die heiße Pfanne und obendrauf ein paar Apfelstückchen streuen. Wenn der Teig unten gebräunt und oben auch nicht mehr komplett flüssig ist: umdrehen, aber aufpassen, dass die Äpfel nicht anbrennen. Das wars dann auch schon! Wer das nachmacht, könnte ja vielleicht mal auf meine Mengenangaben schauen und Feedback geben, ob die so stimmen oder was verändert werden muss!

Nun noch eine vegetarische Version, wenn man keine Sojamilch da hat:
1 Ei und statt Sojamilch normale Kuhmilch verwenden dürfte klappen! :)
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