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Mittwoch, 26. August 2015
Spinat-Semmelknödel mit geröstetem Nussparmesan & Veganem Butteröl
Semmelknödel sind ein gern und oft gegessenes Gericht in Süddeutschland. Oft mit Pilz-Rahm-Soße, auch eins meiner Lieblingsgerichte, aber manchmal gibt es auch Variationen wie diese: Semmelknödel mit Spinat. Zum ersten Mal habe ich es auf einer Ski-Hütte in Österreich gegessen und war hin und weg. Damals noch vegetarisch mit Parmesan, echter Butter und mit Sicherheit auch Ei im Knödelteig. Semmelknödel kann man aber auch ganz einfach ohne Ei machen - die Sojamilch reicht als Ei-Ersatz zum binden völlig aus. Dazu Spinat wie damals und statt Butter schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack - göttlich! - und mein gerösteter veganer "Nussparmesan", von dem ich immer einen Vorrat zuhause habe, weil ich kein Nudelgericht mehr ohne ihn esse ;)
Zurück zu den Knödeln:
Für 4 Personen
* 350 g Knödelbrot
* 450 g TK-Spinat
* 350 ml Sojamilch
* 2 Zwiebeln
* 3 Knoblauchzehen
* Semmelbrösel nach Bedarf (alternativ Weizen- und Sojamehl)
* Salz & Pfeffer
* Nüsse nach Wahl
* Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack, z.B. von Teutoburger Mühle aus dem Bioladen), alternativ z.B. ein leckeres Nussöl
* Gerösteter Nussparmesan -> Rezept
Veganes Knödelbrot könnt ihr mit etwas Glück fertig beim Bäcker oder im Supermarkt kaufen, oder aber ihr habt selbst alte Semmeln/Brötchen/Weißbrot daheim oder kauft am Vortag einfache weiße Brötchen oder Baguettes, schneidet es in Scheiben und lasst es z.B. auf einem Tablett verteilt trocknen.
Soweit zur Vorbereitung, nun zum eigentlichen Rezept: den gefrorenen Spinat auftauen lassen. Das Knödelbrot (in dünnen Scheiben) in eine große Schüssel geben. Die Sojamilch leicht anwärmen und über das Knödelbrot kippen. Zwiebeln und Knoblauch würfeln, mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten und zum Knödelbrot geben. Der aufgetaute und abgetropfte Spinat kann ebenfalls untergemischt werden. Die Knödelmischung sollte gut durchgerührt mind. 15 Minuten ziehen, damit die Sojamilch auch von jedem Brötchenkrümel aufgesaugt werden kann. Im Anschluss mit dem Händen gut durchkneten, salzen & pfeffern und solange Semmelbrösel, Soja- oder Weizenmehl zugeben, bis der Teig fest genug ist, dass man gut Knödel formen kann. Die Knödel müssen "fest gerollt" sein, damit sie nicht beim Kochen in Einzelteile zerfallen. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen lassen und die Hitze zurückdrehen, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Nun können die Knödel ins Wasser geworfen werden und je nach Größe 10-20 Minuten ziehen. Es ist wichtig, dass das Wasser nicht zu sehr kocht, weil sonst ein Zerfallen droht. Fertig sind die Knödel wenn sie schon seit wenigen Minuten oben schwimmen. Man kann zum Test auch immer einen Knödel rausnehmen und zerteilen, um zu sehen ob er innen auch schon durch ist. Nicht zu viele Knödel auf einem kochen, damit nichts zusammenklebt ;)
Die Knödel abtropfen lassen und zum warm halten z.B. in den leicht warmen Ofen stellen oder abdecken. Nun fehlen nur noch die gerösteten Nüsse - nehmt Walnüsse oder was ihr lieber mögt und röstet sie kurz trocken in einer Pfanne an, bis sie gebräunt sind und duften. Das Alba-Öl könnt ihr anwärmen, wenn ihr möchtet, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann gebt die Knödel auf eure Teller, träufelt etwas Alba-Öl drüber und ein paar geröstete Nüsse und Nussparmesan.
Und dann gehts ans Genießen!
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Dienstag, 15. April 2014
Räuchertofu-Döner mit Bärlauchsoße in Sesam-Fladenbrot
Nach einem langen Tag in der Uni brauch ich manchmal was deftiges ;)
Für 4 große Döner
* 1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Tütchen getrocknete
* 250 ml lauwarmes Wasser
* je 1 TL Zucker & Salz
* 50 ml Öl
* 500 g Mehl (ich hatte halb Vollkorn)
* 50 g Sesam + etwas zum drauf streuen
Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Dann in einer großen Schüssel mit Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. An einer warmen Stelle eine halbe Stunde lang gehen lassen. (Ich hatte großen Hunger und habe ihn nur 10 Minuten gehen lassen - hat auch geklappt, aber wenn man Zeit hat, ist etwas länger schon besser ;) ) Danach in 4 Teile teilen und zu runden Fladen formen, mit etwas Wasser betupfen, mit etwas Sesam bestreuen und 20 Minuten bei 180° C backen.
* 200 g Sojajoghurt von Provamel (Alpro ist zu süß)
* 8 frische, gewaschene Bärlauchblätter
* 2 EL Olivenöl
* 1 EL Zitronensaft
* Salz, Pfeffer, Paprikapulver...
* optional: 1 Knoblauchzehe (der Bärlauch bringt allerdings auch schon einen ähnlichen Geschmack mit)
Die Bärlauchblätter sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen oder gleich alles zusammen in den Mixer schmeißen und gut abschmecken.
* 250-400 g Räuchertofu von veggie life (gibts bei Rewe, Edeka... alle anderen finde ich so la la)
* jeweils 1/2 TL Oregano, gemahlene Koriandersamen, Thymian, Majoran & Paprikapulver
* Schuss Sojasoße zum ablöschen
Für 4 ganz hungrige Personen würde ich eher 400g Tofu empfehlen, aber bei uns haben auch 250g gereicht. Den Tofu in sehr dünne Scheiben schneiden und diese evtl. noch mal halbieren. In einer Pfanne einige Esslöffel Öl erhitzen und den Tofu scharf anbraten. Würzen und mit etwas Sojasoße ablöschen.
* Tomaten, Gurken, Zwiebeln und ähnliches zum garnieren
Das fertig gebackene Brot zu einer "Dönertasche" aufschneiden und befüllen!
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Sonntag, 19. Januar 2014
Veganes Schnitzel in knuspriger Mandelpanade
Schnitzel in Mandelpanade war eines meiner Lieblingsessen früher. Und da Mandeln natürlich von sich aus vegan sind, kann man diese wunderbar, knusprig leckeren Schnitzel auch aus Sojaschnitzeln zaubern!
Für 4 normale Portionen oder 2 Personen mit sehr großem Schnitzelhunger
* 2 trockene Soja Big Steaks
* 1 TL Hefeextrakt (von Alnatura/dm günstiger als bei Vitam...)
* 3-4 EL helles Mehl
* 3-4 EL Kichererbsen- oder Sojamehl
* Gewürze (z.B. Grillgewürz), Salz, Peffer
* jeweils eine große handvoll Mandelblättchen & ungesüßten Cornflakes
Big Steaks in kochendem Wasser einweichen, mind. eine Viertel Stunde. Dann gut ausdrücken und mit kaltem Wasser ausspülen. Ich hatte sie dann noch 2 weitere Stunden in kaltem Wasser liegen, aber das muss man nicht, wenn man weniger Zeit hat.
1 TL Hefeextrakt in ca. 2-3 EL warmen Wasser auflösen. Die Steaks nochmals (am besten zwischen 2 Küchenbrettern) sehr gut auspressen und jeweils mit ca. 4 TL Hefeextraktwasser beträufeln - das gibt einen leicht deftigen Geschmack. In einer Pfanne ein paar EL Öl erhitzen und die Steaks ein paar Minuten von beiden Seiten anbraten. Die Steaks enthalten bis dahin ja recht wenig Fett, aber damit es später saftig wird, werden sie bereits vor dem Panieren schon einmal angebraten.
In einem flachen Suppenteller aus den Mehlen mit der restlichen Hefeextrat-Wasser-Soße, Gewürzen und noch mehr Wasser eine dicke Nasspanade anrühren, sie sollte die Konsistenz von dickem Pfannkuchenteig haben. In einem zweiten Suppenteller Cornflakes & Mandelblättchen vermischen, gerne mit den Händen etwas zerbröseln.
Dann kann man auch schon wieder die Pfanne heiß machen! Es sollte mind. 0,5 cm Öl in der Pfanne stehen, damits schön kunsprig und saftig wird.
Ich habe nach dem ersten anbraten aus den 2 Big Steaks 8 Dreiecke geschnitten. Diese dann durch die Nasspanade ziehen, danach von beiden Seiten in den Bröselteller tunken und direkt in die heiße Pfanne geben. Goldbraun braten, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zitrone & Salz servieren!
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Freitag, 22. November 2013
Mini Pizza-Taschen
Sieht vielleicht nicht so phänomenal aus, schmeckt aber großartig! Und diese deftigen kleinen Pizzataschen sind auf einem nicht-vegetarischen Buffet super angekommen und wurden viel gelobt :)
Für ungefähr 10 Pizzataschen oder 2 große Pizzabrot-Rollen
* 500 g Mehl (gerne helles & Vollkorn gemischt)
* 1 Würfel Frischhefe / 2 Beutel Trockenhefe
* 330 ml Wasser
* 1 TL Salz
* 1/2 TL Zucker
* 35 g Olivenöl
Mehl in eine große Schüssel geben und die Hefe mit Wasser, Zucker und Salz in einem Gefäß auflösen. Dann zum Mehl geben und zusammen mit dem Öl einen glatten Teig kneten. Mind. 30 Minuten gehen lassen.
* 1 Zwiebel
* 100 g Räuchertofu
* 2 Knoblauchzehen
* Blattspinat (tiefgekühlt, ich hatte 4 der vorportionierten Würfel)
* 1 Dose gehackte Tomaten
* Thymian & Oregano, jeweils 1/2 TL, Prise Chili, Pfeffer & Salz
Zwiebel, Räuchertofu und Knoblauch fein würfeln und alles zusammen kross anbraten. Dann Spinat und Tomaten dazugeben, würzen und gut abschmecken.
* 4-5 EL Öl
* 2-3 EL Mehl
* ca. 400-500 ml Wasser (gern auch einen Teil davon Sojamilch)
* 2-3 EL Hefeflocken
* 1 TL Senf
* Prise Kurkuma
* optional: 1 TL helle Misopaste
Öl in einem Topf erhitzen und mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Etwas anschwitzen lassen und dann stückweise mit Wasser aufgießen und immer gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Immer wieder aufkochen lassen und die restlichen Zutaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn man für einen noch käsigeren Geschmack Miso hinzufügen möchte, dann erst, wenn die Soße nicht mehr kocht - also ganz am Schluss.
Hefeteig dünn ausrollen, Pizzafüllung & unsere Käsesoße z.B. auf mind. 10x20cm große Teigstücke geben, zuklappen und mit den Finger fest verschließen. Man kann auch auf einem großen Teigstück alles dünn auftragen und zu einer großen Pizza-Brot-Rolle formen. Dann bei knapp 200°C im Backofen ungefääähr 15 Minuten backen! Schmeckt auch kalt sehr lecker, als Buffet-Fingerfood oder unterwegs...
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Mittwoch, 7. August 2013
Vegane Sauerkraut-Speck-Käse-Nudeln mit Bratensoße
Für 2 große Portionen
* 200-250 g Nudeln
* 4 Streifen Bacon von Vantastic Foods oder alternativ 100 g Räuchertofu
* ca. 100 g Wilmersburger Pizzaschmelz
* 200 g fertiges Sauerkraut (z.B. aus der Dose)
Für die Bratensoße kann ich dieses Rezeptvideo von den Umsteigern empfehlen. Ansonsten kurz erklärt: 1 gehackte Zwiebel mit 500 ml Wasser und 50 ml Sojasoße ca. eine Stunde köcheln lassen (die Flüssigkeit soll ich auf die Hälfte einreduzieren). Dann Zwiebeln abschöpfen (und z.B. später unter die Nudeln mischen) und mit einer Alsan/Öl-Mehlschwitze und weiteren 200 ml Wasser andicken.
Nudeln kochen, veganen Speck/Räuchertofu klein würfeln und mehrere Minuten schraf anbrutzeln mit genug Öl - Achtung, Deckel drauf! Der vegane Speck entwickelt sich sonderbarer Weise zu einer explosiven Angelegenheit und katapultiert sich in teilweise rasanter Geschindigkeit in der Pfanne umher. Nach ein oaar Minuten dann Temperatur zurückschalten und die Nudeln, die Zwiebeln aus der Soße, Sauerkraut und Wilmersburger Käse dazugeben. Salzen & pfeffern nicht vergessen und dann mit Bratensoße servieren!
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Dienstag, 18. Juni 2013
Knödel mit perfekter Soß
Bratensoße mhhhh.... Schade nur, dass mit dem Braten vor einem Jahr auch die Soße vom Teller verschwand... Nun habe ich immer wieder versucht, so eine richtig deftige, leckere, einfache Soße hinzubekommen - und es war lecker - hatte mit Bratensoße aber meist wenig gemein. Bis ich letztens doch mal wieder in den veganen Tiefen des Internets recherchiert habe und das absolut perfekte und gleichzeitig minimalistischste braune Soße Rezept gefunden habe. Auf YouTube, von dieumsteiger.blogspot.com. Achja, die Kartoffelnknödel habe ich auch zum ersten Mal selbstgemacht! Haben auch gut geschmeckt, sind aber sehr zeitaufwändig und wesentlich besser, als die aus dem halb/halb Knödelteig aus dem Kühlregal waren sie auch nicht... Für Versuchslustige trotzdem auch noch das Knödelrezept.
Für 4 Knödel mit Soß
Die perfekte braune Bratensauce
* 1 Liter Wasser
* 100 ml Sojasoße
* 2 Zwiebeln
* 2 EL Alsan/Öl
* 1-2 EL Mehl
* 200 ml Wasser
Zwiebeln grob zerkleinern und mit Wasser und Sojasoße in einem Topf 40-60 Minuten kochen lassen, bis sich die Flüssigkeit um ca. die Hälfte reduziert hat. Gegen Ende eine Mehlschwitze machen (Alsan in einem anderen Topf schmelzen, Mehl einrühren und immer wieder Wasser dazuschütten und eindicken lassen). Die Soße zur Mehlschwitze geben (ggf. Zwiebeln absieben) und noch einmal aufkochen lassen. Voilà! Ich wollte es selbst nicht glauben, bei diesen simplen Zutaten, aber sie ist genial!
Tipp: Die Soße kann man auch mit Pilzen, Hafer/Sojasahne oder anderen Zutaten nach Belieben verfeinern! Demnächst werde ich auch eine Dunkelbiersoße auf dieser Basis ausprobieren...
Kartoffelknödel selbstgemacht
* 250 g Kartoffeln schälen und kochen, wenn fertig, zerstampfen
* 500 g Kartoffeln schälen, roh und in kleinen Stückchen im Mixer zerschreddern
* Rohkartoffelmasse in einem Küchentuch ausdrücken (dauert ein paar Minuten, man kriegt immer wieder ein bisschen Flüssigkeit raus)
* Das abgetropfte Kartoffelwasser ein paar Minuten stehen lassen, dann vorsichtig abgießen und die unten gesammlte Kartoffelstärke zu den gekochten Kartoffeln geben
* beide Kartoffelmassen mit 50 g Sojajoghurt, 50 g Stärke und 2 TL Salz zusammenkneten
* Knödel formen (wer will, kann Croutons oder Zwiebeln in die Mitte geben) und in heißem Wasser (nicht sprudelnd!) 20-30 Minuten ziehen lassen
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Mittwoch, 29. Mai 2013
Vollkorn-Späzle mit cremiger Weißwein-Hefeschmelz Soße
Für 4 normale Portionen oder 8 Beilagenportionen
* 400 g Vollkornmehl (ich habe Dinkel- und Weizen gemischt)
* 3 EL Sojamehl
* ca. 375 - 425 ml Wasser
* 3 EL Öl (ich hatte eine Olivenöl-Leinöl-Mischung)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Alles mit Handrührer/Mixer o.ä. Gerätschaft zu einem Teig verarbeiten. Dann mit einem Späzle-Hobel oder vergleichbarer Späzle Gerätschaft in gesalzenes, kochendes Wasser geben, wenn sie oben schwimmen noch kurz weiterköcheln lassen und abschöpfen. Natürlich kann man sie mit etwas veganer Butter und Salz nun auch schon so als Beilage genießen, aber wenn man mag, kann man sie auch noch zu veganen Käsespäzle weiterverarbeiten:
* 5 EL Öl
* 3 EL Mehl
* 3 EL Hefeflocken
* 400 ml Wasser
* 100-150 ml Pflanzensahne
* Salz, Pfeffer
* optional: Schuss Weißwein
Öl in einem Topf erhitzen, Mehl einrühren und nach und nach das Wasser einrühren (zwischendurch immer wieder andicken lassen). Dann können irgendwann auch noch Sahne und wer möchte ein Schuss Weißwein dazu (kann ich nur empfehlen, sehr köstlich...), Hefeflocken dazu und mit Salz und Pfeffer würzen. Noch einmal kurz köcheln lassen.
* 1-2 Zwiebeln
Zwiebeln in schmale Streifen schneiden. Abwechselns Späzle und Soße in eine Auflaufform schichten, Zwiebeln mit reinmischen und obendrauf auch noch welche! Nun noch ca. 30 Minuten bei 170° C überbacken und fertig ist der cremige Schmaus!
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Freitag, 10. Mai 2013
Karottengrün-Nuss-Pesto
Wer liegt in der Küche und ist beleidigt? Das Karottengrün, weil es immer total unterschätzt und weggeschmissen wird! Dabei hat es Potential für eine Karriere weit jenseits des Kaninchenfutters: Pesto zum Beispiel...
Für reichlich Pesto - sagen wir mal 1-2 Marmeladengläser
* 1 Bund Karottengrün
* 2 Zehen Knoblauch
* 2 getrocknete Tomaten
* falls man es grad da hat: ein paar Blättchen Basilikum, Rosmarin, Salbei...
* 200 g Nüsse (ich hatte Pinienkerne, Cashews, Walnüsse und Mandeln)
* ca. 200 ml Olivenöl
* Salz, Pfeffer, evtl. Zitronensaftspritzer
Karottengrün waschen. Die Nüsse ohne Öl in einer Pfanne ein paar Minuten lang anrösten. Wer keinen allzu leistungsstarken Mixer oder Pürierstab hat, sollte die Nüsse jetzt mit einem großen Messer soweit es geht zerkleinern. Knoblauch in Stückchen schneiden, getrocknete Tomaten klein schneiden (auch damit tun sich viele Mixer nämlich schwer). Und dann einfach alles zusammenschmeißen und mit der bevorzugten Zerkleinerungsmethode zu Pesto verarbeiten!
...Schmeckt ganz klassisch natürlich zu Nudeln, aber auch aufs Brot, als Marinade, wahrscheinlich auch auf Pizza...
Mein erster Karottengrünkochversuch ist super gelungen, ich denke man kann es auch noch in alle möglichen anderen Gerichte mischen zum Würzen oder in den grünen Smoothie.. die Testphase ist eröffnet!
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Bärlauch-Creme Pasta
Der Bärlauch wuchert! Ich habe hier ein bisschen selbstgeflückten und gut gesäuberten zu einer feinen, cremigen Nudelsoße verarbeitet.
Für 2 Portionen
* 1/2 rote Zwiebel
* 1/2 TL brauner Zucker oder Agavendicksaft
* 1 Knoblauchzehe
* ca. 8 Bärlauchblätter
* 250 ml Sahne (Hafer/Soja/Reis...)
* 80 ml Wasser
* 1 EL Zitronensaft
* 1 EL Mandelmus (selbstmachen siehe hier)
* Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Gemüsebrühe zum Würzen
Zwiebel gewürfelt anbraten, wer will, kann sie mit etwas Rohrzucker oder Agavendicksaft karamellisieren lassen. Dann eine gehackte Knoblauchzehe und die klein geschnittenen Bärlauchblätter mit in die Pfanne. Dann könn auch Sahne, Wasser, Zitronensaft und Gewürze dazu! Ich habe noch einen Esslöffel selbstgemachtes Mandelmus hinzugefügt - das macht die Soße gleich um einiges cremiger! Etwas vor sich hin köcheln lassen, abschmecken und fertig!
Besonders gut schmeckts mit geröstetem Nuss-Parmesan. Das Rezept dazu gibts hier.
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Montag, 6. Mai 2013
Mandelmus selbstgemacht
Spätestens seit Atilla Hildmanns Kochbüchern Vegan for Fun und Vegan for Fit ist Mandelmus in aller Munde, der einzige Haken ist der Preis: 6-10€ sind es meist für ein 250g Glas :O
Und Mandeln pur: unter 2€ wenn nicht Bio und ca. 3,50€ für Biomandeln. Hier lohnt es sich also mal wieder selbst ans Werk zu gehen. Mandelmus ist schnell und einfach gemacht, einzige Voraussetzung: ein guter Mixer, der mit Nüssen fertig wird!
Meiner kann es, wenn man sich nicht sicher ist, wie viel er aushält, würde ich die Mandeln erstmal so mit einem großem Messer hacken und es dann ausprobieren.
* Mandeln
* Prise Salz
* Prise brauner Zucker oder Agavendicksaft
* optional: neutrales Öl oder Nussöl
Die Mandeln werden ohne Öl in einer Pfanne einige Minuten angeröstet und dann in den Mixer geworfen! Zuerst wird es ganz normal gerieben aussehen, aber das "Geheimnis" ist, dass die Mandeln nach 10-15 Minuten mixen ihr eigenes Öl abgeben und es dann ein sehr cremiges Mandelmus wird! Dann kann man es noch mit Salz und Zucker beprisen und je nachdem wie man die Konsistenz haben möchte etwas Öl hinzufügen. Während der Mixzeit kleben sich die Mandeln immer mal wieder an den Rand, d.h. ab und zu mal in den Mixer schauen.
Mandelmus kann man als Brotaufstrich verwenden, aber besonders toll machen sich 1-2EL in Sahnesoßen, das schmeckt nicht nur gut, sondern auch die Konsistenz wird um eiiiniges cremiger!
Zum Kaufen gibt es meist weißes Mandelmus, meine Version ist quasi "Vollkorn" mit Schale, aber man kann wenn man will auch geschälte Mandeln kaufen und weißes Mus herstellen!
Und Mandeln pur: unter 2€ wenn nicht Bio und ca. 3,50€ für Biomandeln. Hier lohnt es sich also mal wieder selbst ans Werk zu gehen. Mandelmus ist schnell und einfach gemacht, einzige Voraussetzung: ein guter Mixer, der mit Nüssen fertig wird!
Meiner kann es, wenn man sich nicht sicher ist, wie viel er aushält, würde ich die Mandeln erstmal so mit einem großem Messer hacken und es dann ausprobieren.
* Mandeln
* Prise Salz
* Prise brauner Zucker oder Agavendicksaft
* optional: neutrales Öl oder Nussöl
Die Mandeln werden ohne Öl in einer Pfanne einige Minuten angeröstet und dann in den Mixer geworfen! Zuerst wird es ganz normal gerieben aussehen, aber das "Geheimnis" ist, dass die Mandeln nach 10-15 Minuten mixen ihr eigenes Öl abgeben und es dann ein sehr cremiges Mandelmus wird! Dann kann man es noch mit Salz und Zucker beprisen und je nachdem wie man die Konsistenz haben möchte etwas Öl hinzufügen. Während der Mixzeit kleben sich die Mandeln immer mal wieder an den Rand, d.h. ab und zu mal in den Mixer schauen.
Mandelmus kann man als Brotaufstrich verwenden, aber besonders toll machen sich 1-2EL in Sahnesoßen, das schmeckt nicht nur gut, sondern auch die Konsistenz wird um eiiiniges cremiger!
Zum Kaufen gibt es meist weißes Mandelmus, meine Version ist quasi "Vollkorn" mit Schale, aber man kann wenn man will auch geschälte Mandeln kaufen und weißes Mus herstellen!
Gerösteter Nuss-"Parmesan"
Den meisten Veganern dürfte Nuss-Parmesan bereits bekannt sein, aber diesmal ist er so gut geworden, dass ich das einfache "Rezept" teilen wollte!
Wer Nuss-Parmesan noch nicht kennt: Es handelt sich hier nicht um echten Käse, sondern ein würziges, einfach und günstig herzustellendes Gewürz, das v.a. auf Pasta, aber auch in allen möglichen anderen Rezepten super schmeckt!
Ein genaues Rezept zum abwiegen habe ich nicht, ist aber eigentlich auch nicht nötig. Im Grunde genommen sucht man sich Nüsse und Samen aus (eine Sorte allein oder aber alles mögliche mischen - so mache ichs immer), röstet sie und mixt das ganze kurz und klein mit Salz und Hefeflocken (aus dem Bioladen).
Und so habe ichs diesmal gemacht:
* Mandeln, Walnüsse, Cashews, Sonnenblumen- und Kürbiskerne
* Salz
* Hefeflocken (Bierhefe/Nährhefeflocken)
Die Nüsse werden trocken, ohne Öl, 5-10 Minuten in einer Pfanne gröstet. Danach mit großzügig Salz und Hefeflocken im Mixer pulverisieren. Von den Anteilen Nüssen/Salz/Hefeflocken muss man selbst abschmecken wie es einem am besten gefällt. Normalerweise wiege ich nichts ab, sondern schmeiße einfach alles zusammen - als kleinen Anhaltspunkt für Neulinge habe ich diesmal aber abgewogen: ich hatte grob 250 g Nüsse, 30 g Salz und ca. 30 g Hefeflocken... Fertig!
Wer keinen Mixer hat, der mit Nüssen fertig wird, kann auch fertig geriebene Nüssen kaufen, das anrösten (wobei das wahrscheinlich schneller anbrennt) und mit Salz und Hefeflocken abschmecken :)
Mittwoch, 5. September 2012
Deftiger Linseneintopf
Ich liebe Linsensuppe bzw. richtige leckere, deftige Linseneintöpfe. Da ich sowas aber noch nie selbst gekocht, sondern eher im Winter auf Hütten gegessen hatte, habe ich mich nun auch einen selbst ans Werk gemacht und es ist so ziemlich das rausgekommen, was ich mir vorgestellt habe!
Für 4 Portionen
* 250 g Linsen (ich hatte getrocknete Berglinsen aus dem Rossmann Bio-Regal)
* 2 Kartoffeln
* 1 - 2 Karotten
* 2 große Tomaten
* 50 g Räuchertofu
* evtl. Tofu-Wiener
* 1 - 2 Zehen Knoblauch
* evtl. etwas Soßenbinderpulver
* Gewürze: Gemühsebrühe, Rosmarin, Kreuzkümmel, Koriander, Rauchsalz, Thymian, Oregano, Majoran, Curry, Paprikapulver, Bohnenkraut, Lobeerblatt, Muskatnuss, Pfeffer, Salz...
Die Berglinsen die ich hatte, konnte man ohne Einweichen laut Verpackung in 40 Minuten weich kochen.
Also habe ich ca. 3 mal so viel Wasser wie Linsen in einen großen Topf und schonmal köcheln lassen. Nach 20 Minuten habe ich klein gewürfelte Kartoffeln und Karottenscheiben dazu (beides geschält natürlich). Auch den klein gehackten Knoblauch, klein geschnittene Tomaten und Räuchertofu nach weiteren 10 Minuten hinzufügen. Wichtig ist - laut Verpackung - erst ganz am Ende Salz hinzuzufügen, was mich aber nicht aufgehalten hat die ganzen Gewürze - bis auf Salz - schon vorher reinzutun: Man sieht, im Eintopf ist fast der komplette Gewürzschrank gelandet, wer aber etwas oben genanntes nicht hat, kann einfach selbst ein bisschen mit den Gewürzen rumprobieren! Kurz vor Schluss habe ich dann noch klein geschnittene Tofu-Mini-Wienerle rein (von Turkan, gibts z.B. bei Rewe und im Bioladen - die find ich geschmacklich ganz ok). Ich hab das ganze am Ende noch mit etwas Soßenbinder aufkochen lassen, weil es vorher noch etwas zu wässrig war - für meinen Geschmack.
Guten Appetit!
Übrigens: nach ein paar Stunden standzeit finde ich schmeckts sogar noch besser, also wahrscheinlich ist nun alles besser durchgezogen.
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Dienstag, 28. August 2012
Pflanzen-Pflanzerl - Hackbällchen vegan
Kann man eigentlich vegetarische oder sogar vegane deftige Fleischpflanzerl (bayrisch) / Bouletten / Hackbällchen machen? Ja! Gleich beim ersten Versuch und der ersten Rezeptidee hats geklappt, hervorragend geschmeckt - einige meiner fleischessenden Freunde, die probieren durften, meinten auch, dass sie sie kaum von Fleischbällchen unterscheiden könnten und einem noch dazu böse Knorpelerlebnisse erspart blieben.
Wie auch immer - mir hats ebenso super geschmeckt und zusammen mit den selbstgebackenen Rosmarin-Tomaten-Kapern-Brötchen gabs ein sonniges Picknick an der schönen Münchner Isar.
Für 2 - 4 Personen
* 100g Sojagranulat (Sojafleisch fein)
* 1 EL Gemüsebrühe
* 6 - 8 Scheiben (Vollkorn)Toastbrot
* 2 gehäufte EL Sojamehl
* einpaar getrocknete Tomaten
* 1 Zwiebel
* Wasser
* Haferflocken
* Paniermehl
* Öl zum Braten
* Gewürze wie Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Senf, Thymian...
Das Sojagranulat mit 300 ml kochendem Wasser mit Gemüsebrühe 10 Minuten durchziehen/quellen lassen, dann die Brühe durch ein Sieb abgießen und aufheben. Die 2 gehäuften EL Sojamehl dazu (unter Umständen gehts sogar ohne Sojamehl, wenn man keines da hat - einfach mal etwas rumprobieren - oder alternativ mit einem Ei...). Dann 6 Toastscheiben in kleine Stückchen zerreißen, ein bisschen Brühe dazugeben und mit den Händen (in einer Schüssel) kneten. Die klein gewürfelte Zwiebel kommt auch noch dazu und nun gibt man solange noch zerrupftes Toast, Wasser, evtl. Haferflocken und Paniermehl dazu, bis eine einigermaßen klebrige/formbare Masse entsteht. Dann gehts ans Würzen - hier sind v.a. genug Salz und Pfeffer wichtig und ansonsten kann man sich nach Geschmack im Gewürzschrank austoben. Ich habe gemahlene Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Thymian und Chiliflocken verwendet.
Wenn man das ganze dann noch eine Zeit lang durchziehen lässt, klebt vielleicht alles noch ein bisschen besser, ich habe aber sofort angefangen kleine Bällchen zu formen und in einer heißen Pfanne mit genug Öl von beiden Seiten anzubraten. Guten Appetit!
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