Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)
Für 4 Personen
Apfel-Birnen-Kompott
* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale
Kaiserschmarrn
* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries, kleine geschnittene Datteln o.ä.
und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker
Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!
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Donnerstag, 13. März 2014
Mittwoch, 21. August 2013
Quinoa-Hirse-Gemüse-Bällchen
Für ca. 25 Mini-Pflanzerl - dürfte auch als Burger-Bratling-Masse gehen
* 100 g Quinoa
* 250 ml Wasser
* 50 g Hirsemehl
* 1 rote Zwiebel
* 2 Karotten
* 1/2 kleine Zucchini
* Kräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch...
* reichlich Gewürze: z.B. Paprikapulver, Knoblauch, Curry, Thymian, Oregano, Chili, Salz, Pfeffer...
* optional: ein Blatt Mangold, etwas Spinat...
* einige EL Mehl oder Semmelbrösel, um die richtige Konsistenz zu erreichen
Quinoa in einem Sieb waschen (damit die Bitterstoffe weitgehend entfernt werden) und in 250 ml Wasser kochen - nach Packungsanweisung, ca. 15 - 20 Minuten. Dann in eine Schüssel geben und Hirsemehl dazu (ich habe im Thermomix ganze Hirse zu Mehl gemahlen, sollte es aber auch schon fertig zu kaufen geben, ansonsten müsste es stattdessen auch mit Grieß oder Mehl klappen). Zwiebel hacken, Karotten und Zucchini raspeln und alle Zutaten zusammen zu einer formbaren Masse verkneten. Gut würzen und dann kleine Bällchen formen und in viel heißem Öl braten/frittieren!
Mittwoch, 7. August 2013
Vegane Sauerkraut-Speck-Käse-Nudeln mit Bratensoße
Für 2 große Portionen
* 200-250 g Nudeln
* 4 Streifen Bacon von Vantastic Foods oder alternativ 100 g Räuchertofu
* ca. 100 g Wilmersburger Pizzaschmelz
* 200 g fertiges Sauerkraut (z.B. aus der Dose)
Für die Bratensoße kann ich dieses Rezeptvideo von den Umsteigern empfehlen. Ansonsten kurz erklärt: 1 gehackte Zwiebel mit 500 ml Wasser und 50 ml Sojasoße ca. eine Stunde köcheln lassen (die Flüssigkeit soll ich auf die Hälfte einreduzieren). Dann Zwiebeln abschöpfen (und z.B. später unter die Nudeln mischen) und mit einer Alsan/Öl-Mehlschwitze und weiteren 200 ml Wasser andicken.
Nudeln kochen, veganen Speck/Räuchertofu klein würfeln und mehrere Minuten schraf anbrutzeln mit genug Öl - Achtung, Deckel drauf! Der vegane Speck entwickelt sich sonderbarer Weise zu einer explosiven Angelegenheit und katapultiert sich in teilweise rasanter Geschindigkeit in der Pfanne umher. Nach ein oaar Minuten dann Temperatur zurückschalten und die Nudeln, die Zwiebeln aus der Soße, Sauerkraut und Wilmersburger Käse dazugeben. Salzen & pfeffern nicht vergessen und dann mit Bratensoße servieren!
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vegan
Donnerstag, 29. November 2012
Bananen-Vollkorn Power-Pancakes
Ein richtig leckeres Frühstück und dann auch noch gesund?
Ich find diese Vollkorn-Pancakes echt genial... aus Vollkornmehl, Bananen und Sojamilch kann ein normales Müsli bestehen, aber es geht auch leckerer! Ich hab das Rezept unten noch etwas abgewandelt...
Für 2 sehr hungrige Frühstücker oder für 4 als Dessert
* 200 g Vollkornmehl
* 300 ml Sojamilch
* 2 Bananen
* handvoll Walnüsse
* 1/2 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1/2 TL Zimt
* 2 gehäufte EL brauner Zucker
Mehl mit den restlichen trockenen Zutaten verrühren, dann die Sojamilch dazu. In etwas heißem Öl jeweils eine mittelgroße Schöpfkelle Teig in der Pfanne anbraten.
* 1 Banane
* Walnüsse
* Zartbitterschokocreme
* Sojajoghurt
* Agavendicksaft
Wenn alle fertig sind, mit Banenstückchen, Nüssen und ganz wichtig - Agavendicksaft garnieren! Sojajoghurt und Schokocreme macht sich auch gut dazu.
Na dann mal guten Morgen!
Ich find diese Vollkorn-Pancakes echt genial... aus Vollkornmehl, Bananen und Sojamilch kann ein normales Müsli bestehen, aber es geht auch leckerer! Ich hab das Rezept unten noch etwas abgewandelt...
Für 2 sehr hungrige Frühstücker oder für 4 als Dessert
* 200 g Vollkornmehl
* 300 ml Sojamilch
* 2 Bananen
* handvoll Walnüsse
* 1/2 Päckchen Backpulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1/2 TL Zimt
* 2 gehäufte EL brauner Zucker
Mehl mit den restlichen trockenen Zutaten verrühren, dann die Sojamilch dazu. In etwas heißem Öl jeweils eine mittelgroße Schöpfkelle Teig in der Pfanne anbraten.
* 1 Banane
* Walnüsse
* Zartbitterschokocreme
* Sojajoghurt
* Agavendicksaft
Wenn alle fertig sind, mit Banenstückchen, Nüssen und ganz wichtig - Agavendicksaft garnieren! Sojajoghurt und Schokocreme macht sich auch gut dazu.
Na dann mal guten Morgen!
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Donnerstag, 30. August 2012
Karamellpfannentoast
Das
folgende ist wirklich kein "Rezept" in dem Sinne, aber weil ich das oft
mache und sehr gerne esse stelle ich das mal hier rein. Passt gut zum
Frühstück - auch ohne weiteren Aufstrich - wobei es auch sehr gut
zusammen mit Fruchtjoghurt oder einfach so Obst schmeckt! ...aber auch zwischendurch für den Süßhunger ess ich das gerne, v.a. weils ähnlich wie Blätterteigschweinsöhrchen schmeckt :)
* 4 TL vegane Butter (z.B. Alsan - oder Margerine)
* 2 - 4 TL (braunen) Zucker
* 2 - 4 TL (braunen) Zucker
* evtl. Zimt
In einer Pfanne 1 TL Butter zerlaufen lassen und Toast anbräunen lassen. Wenden und die andere Seite mit einem weiteren TL Butter anbraten. Dann etwas Zucker auf die obere Seite streuen, wenden, karamellisieren lassen und auf die nun oben liegende Seite auch noch Zucker streuen und wiederum wenden und karamellisieren. Klingt jetzt etwas kompliziert, aber eigentlich soll das nur heißen: erst in Butter anbraten, dann erneut nochmal mit Zucker anbraten. Wenn in der Pfane noch Platz ist, karamellsiere ich auch gerne noch parallel Apfelscheiben!
Übrigens: solche Pfannentoasts kann man mit Olivenöl und Salz (statt Zucker) auch toll als mediterrane/salzige Beilage verwenden!
In einer Pfanne 1 TL Butter zerlaufen lassen und Toast anbräunen lassen. Wenden und die andere Seite mit einem weiteren TL Butter anbraten. Dann etwas Zucker auf die obere Seite streuen, wenden, karamellisieren lassen und auf die nun oben liegende Seite auch noch Zucker streuen und wiederum wenden und karamellisieren. Klingt jetzt etwas kompliziert, aber eigentlich soll das nur heißen: erst in Butter anbraten, dann erneut nochmal mit Zucker anbraten. Wenn in der Pfane noch Platz ist, karamellsiere ich auch gerne noch parallel Apfelscheiben!
Übrigens: solche Pfannentoasts kann man mit Olivenöl und Salz (statt Zucker) auch toll als mediterrane/salzige Beilage verwenden!
Dienstag, 28. August 2012
Pflanzen-Pflanzerl - Hackbällchen vegan
Kann man eigentlich vegetarische oder sogar vegane deftige Fleischpflanzerl (bayrisch) / Bouletten / Hackbällchen machen? Ja! Gleich beim ersten Versuch und der ersten Rezeptidee hats geklappt, hervorragend geschmeckt - einige meiner fleischessenden Freunde, die probieren durften, meinten auch, dass sie sie kaum von Fleischbällchen unterscheiden könnten und einem noch dazu böse Knorpelerlebnisse erspart blieben.
Wie auch immer - mir hats ebenso super geschmeckt und zusammen mit den selbstgebackenen Rosmarin-Tomaten-Kapern-Brötchen gabs ein sonniges Picknick an der schönen Münchner Isar.
Für 2 - 4 Personen
* 100g Sojagranulat (Sojafleisch fein)
* 1 EL Gemüsebrühe
* 6 - 8 Scheiben (Vollkorn)Toastbrot
* 2 gehäufte EL Sojamehl
* einpaar getrocknete Tomaten
* 1 Zwiebel
* Wasser
* Haferflocken
* Paniermehl
* Öl zum Braten
* Gewürze wie Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Senf, Thymian...
Das Sojagranulat mit 300 ml kochendem Wasser mit Gemüsebrühe 10 Minuten durchziehen/quellen lassen, dann die Brühe durch ein Sieb abgießen und aufheben. Die 2 gehäuften EL Sojamehl dazu (unter Umständen gehts sogar ohne Sojamehl, wenn man keines da hat - einfach mal etwas rumprobieren - oder alternativ mit einem Ei...). Dann 6 Toastscheiben in kleine Stückchen zerreißen, ein bisschen Brühe dazugeben und mit den Händen (in einer Schüssel) kneten. Die klein gewürfelte Zwiebel kommt auch noch dazu und nun gibt man solange noch zerrupftes Toast, Wasser, evtl. Haferflocken und Paniermehl dazu, bis eine einigermaßen klebrige/formbare Masse entsteht. Dann gehts ans Würzen - hier sind v.a. genug Salz und Pfeffer wichtig und ansonsten kann man sich nach Geschmack im Gewürzschrank austoben. Ich habe gemahlene Muskatnuss, Kümmel, Paprikapulver, Thymian und Chiliflocken verwendet.
Wenn man das ganze dann noch eine Zeit lang durchziehen lässt, klebt vielleicht alles noch ein bisschen besser, ich habe aber sofort angefangen kleine Bällchen zu formen und in einer heißen Pfanne mit genug Öl von beiden Seiten anzubraten. Guten Appetit!
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