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Samstag, 10. Dezember 2016

Schnelles Walnuss-Vollkornbrot



Brot backe ich gern selbst - das ist nämlich mit den richtigen Rezepten auch gar nicht so aufwändig, wie manche denken! Und man kann wunderbar eigene Kreationen umsetzen. Mit verschiedenen Körnern und Saaten, einem kleinen Gemüse-Anteil wie z.B. beim Karottenbrot oder auch mit Nüssen verfeinern! Hier ein Rezept für ein schnelles und feines Walnuss-Brot. Die Basis ist ein gesunder Hefe-Vollkornteig, verfeinert mit knackigen Walnüssen, die beim Backen ihr volles Aroma entfalten und dem Brot eine besonders leckere Note geben...

Für ein Kastenbrot

* 500 g Vollkornmehl
* 1 Würfel frische Hefe
* 3 EL Rohrzucker oder Apfeldicksaft
* 450 ml lauwarmes Wasser
* 2 EL Apfelessig
* 1 TL Meersalz
* 200 g Walnusskerne (oder -bruch)

Den frischen Hefewürfel in eine Tasse bröseln und mit der Apfelsüße und 5 EL lauwarmem Wasser verrühren. Das Dinkelmehl in eine große Rührschüssel geben.

In die Mitte eine Kuhle drücken und die Hefeflüssigkeit hinein geben. In einem großen Messbecher 450ml lauwarmes Wasser abmessen und den Essig sowie das Meersalz einrühren.

Mit Knethaken oder einer Küchenmaschine beginnen den Teig zu verquirlen und nach und nach das Wasser aus dem Messbecher dazuschütten. Wenn der Teig schon relativ gleichmäßig vermengt ist, den Walnussbruch dazugeben und nochmals gut verrühren. Wenn die komplette Wassermenge verbraucht ist, sollte ein sehr zähflüssiger Teig entstanden sein.

Nun eine Backform (z.B. Kastenform) einfetten, mit etwas mit Mehl bestäuben und den kompletten Teig in die Form geben. Auf die Oberfläche werden noch ein paar Walnusshälften gedrückt.

Es ist kein Vorheizen des Backofens nötig – einfach die gefüllte Brotform in den kalten Ofen stellen. Auf 200°C Ober/Unterhitze ca. eine Stunde backen. Falls die Oberseite droht zu dunkel zu werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken. Wenn die Stunde vorbei ist, mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Brots stechen. Wenn nichts daran kleben bleibt und es sich „hohl“ anhört, wenn man oben auf die Brotkruste klopft, ist das Brot fertig. Wenn am Stäbchen noch feuchte Klümpchen o.ä. hängen bleiben, dann das Brot nochmal für 5-10 Minuten in den Ofen und danach den Test wiederholen.

Wenn das Brot fertig gebacken ist, die Form aus dem Ofen holen und auf einem Rost auskühlen lassen. Erst in abgekühltem Zustand das Brot aus der Form lösen. Wenn das Brot vollständig ausgekühlt ist, ist es servierbereit. 

Tipp: Auch getoastet macht es sich sehr gut. Durch die neutrale „Würzung“ passt dieses Walnuss-Vollkornbrot sowohl zu süßen, als auch zu herzhaften Aufstrichen. Als leckere süße Honigalternative eignet sich übrigens auch Apfeldicksaft sehr gut! Andere leckere süße und herzhafte Aufstriche gibts hier.

PS.: Dieses Rezept findet ihr ebenfalls auf der Rezept-Website von MorgenLand!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Französische Brioche



Eine sehr gute Freundin verbringt gerade ein Auslandsjahr in Frankreich und ist begeistert von der Genießerkultur, die sie in ihrem Städtchen Nantes vorgefunden hat. Die Menschen kaufen ihre Lebensmittel oft frisch auf dem Markt, man nimmt sich die Zeit und gibt gerne Geld für ein gutes Mittagessen in Bistros aus... Ihrem Eindruck nach scheinen die Franzosen einfach erheblich mehr Wert auf Genuss und gutes Essen zu legen, als die meisten hierzulande. Sie schwärmte auch vom frischen Brioche, einem normalerweise butter- und eierlastigem Hefegebäck, welches man in Frankreich oft und gerne zu sich nimmt. Auf ihrem Weihnachtsbesuch zuhause haben wir nun zusammen ein veganes Brioche Rezept kreiert:

Für ca. 6-8 Portionen

Teig
* 500 g Mehl
* 1 Päckchen Hefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
* 60 g Puderzucker
* 30 g Alsan + 30 g Alba-Öl (alternativ 60 g vegane Margerine)
* 250 ml lauwarme Pflanzenmilch
* Prise Salz
* Prise Vanille

Deko
* Etwas Sojacuisine, evtl. mit einer Prise Kurkuma, zum Bestreichen
* Hagelzucker

Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 20 (ja, zwanzig!) Minuten kneten. Das kann man auch von einer Knetmaschine erledigen lassen, ist aber auch per Hand eine schön meditative Beschäftigung ;)
Im Anschluss in einer eingemehlten Schüssel 1 Stunde im warmen Backofen (<50°C Umluft) gehen lassen.
Nun noch einmal 3 Minuten gut durchkneten und in die gewünschte Form bringen. Brioche wird häufig in einer großen oder mehreren kleinen geriffelten Formen gebacken, wobei auf die große Teigkugel noch eine kleine oben drauf gesetzt wird. Man kann kann den Teig aber auch in ein oder zwei großen Teigkugeln in Laibform backen, als geflochtener Hefezopf in einer Kastenform oder auch in eher deutsch-österreichischer Buchtel/Rohrnudelform... wie man gerade möchte. Wenn der Teig in Form gebracht ist und bereits in der entsprechenden Kuchenform oder dem vorbereiteten Backblech liegt, direkt mit Sojasahne bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und noch einmal 1 Stunde im Warmen gehen lassen. Ab dann nicht mehr anfassen. Nach Ablauf der Zeit einfach den Backofen auf 150° C Umluft hochheizen und 30-40 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der gewählten Form ab, kleine Brötchen sind natürlich schneller durch, als ein großer Laib.

Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist, aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Mit veganer Butter und selbstgemachter Marmelade, z.B. diese feinen Kürbis-Apfel-Marmelade ;) genießen!

Sonntag, 29. November 2015

Veganer Quark-Stollen mit Cranberries & gerösteten Mandeln




Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt! Nachdem ich die Weihnachtszeit letztes Jahr durch mein Auslandssemester in Singapur und Taiwan verbracht habe - wo man sich leider recht wenig weihnachtlich fühlen kann und es auch nicht danach schmeckt - freue ich mich umso mehr, diesmal wieder zuhause zu sein! Die ersten Vanillekipferl sind schon gebacken und nun habe ich auch noch das Quark-Stollen-Rezept meiner Großmutti herausgekramt, mühevoll entziffert und veganisiert. Außerdem habe ich zusätzlich ein paar Inhaltsabwandlungen vorgenommen, da ich weder Orangeat, Zitronat noch Rosinen so richtig gern esse. In dieser Version kommt die feine Zitrusnote daher allein von frisch geriebener Zitronen- und Orangenschale und statt Rosinen stößt man erfreulicherweise auf Cranberries. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle schmecken lassen!  

Für 2 mittelgroße Stollen
* 500 g Mehl
* 1/2 Würfel frische Hefe
* 100 g gemahlene Mandeln
* 100 g gehackte Mandeln, vorher trocken in der Pfanne geröstet
* Prise Salz
* 150 g Rohrzucker
* abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* abgeriebene Schale einer Bio-Orange
* 100 g Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 250 g Sojajoghurt (gerne mit Mandelgeschmack!)
* 100 g Cranberries

Aus diesen ganzen Zutaten mithilfe einer Küchenmaschine den Stollenteig kneten. Anschließend in zwei Hälften teilen und in die typische längliche Stollenform bringen. Auf einem Blech mit Backpapier schon mal in den Backofen stellen und bei geringer Hitze (weniger als 50°C, kurz aufheizen und dann Temperatur abschalten) ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 50-60 Minuten bei ca. 170° C backen. Nach einem positiven Stäbchentest (beim reinstechen klebt nichts am verwendeten Holz-Schaschlik-Stäbchen) können die Stollen rausgeholt werden.

Dekoration
* Puderzucker und Alba-Öl nach Bedarf

Noch im warmen Zustand mit Alba-Öl einpinseln und sofort Puderzucker drübersieben. Der Zucker wird gleich vom Öl aufgesaugt - also noch mehr Zucker hinterher, bis er wie frischer Pulverschnee auf den Berg- bzw. Stollengipfeln liegen bleibt ;)

Tja und nun? Ab auf den Kaffeetisch zu all den anderen Leckereien :)


Donnerstag, 10. September 2015

Schwarzbier-Schokoladen-Kuchen


Ich habe mir schon länger gedacht, dass ich endlich mal mehr Bier in meine Koch- und Backaktivitäten einbinden sollte - und zwar nicht nur zu meiner Belustigung nebenher beim in der Küche stehen trinken, sondern tatsächlich in meine Rezepte integrieren! Das passt thematisch ja auch gerade ganz gut zur Saison. Meine Heimatstadt München bereitet sich nämlich gerade noch mit Hochdruck auf die anstehende "Fünfte Jahreszeit" aka Wiesn oder inernational "Oktoberfest" vor - das größte Bierfest der Welt. Man kann davon halten was man will, aber auch dort schreitet der Veganismus erfreulicherweise in großen Schritten voran: das Hauptkonsummittel "Bayrisches Bier" war zwar schon immer vegan, aber auch beim Essen, wo bayrischerweise leider immernoch Ochsen-Semmel, Brathähnchen, Schweinebraten und Weißwürste überwiegen, ändert sich etwas - auch dieses Jahr findet man in immer mehr Bierzelten explizit vegane Gerichte auf der Speisekarte (jenseits von Pommes, gebrannten Mandeln & Brezn). Diese Entwicklung hatte sich schon in den letzten Jahren abgezeichnet - aber vegane Gerichte wären noch vor 4-5 Jahren auf dem bayrischsten aller Feste noch undenkbar gewesen. Aber zurück zum Thema: ich halte mich derzeit für ein Praktikum in Berlin auf - da ists auch sehr schön - aber mental bin ich voll und ganz bei München und bereite mich in der Küche auf etwas andere Weise auf unser Bierfest vor!

Mein erstes Bier-Rezept ist also dieser tolle vegane Schokoladen-Schwarzbier-Kuchen geworden. Ich habe ihn für 52Kuchen zum Blog-Geburtstag gebacken, das Rezept findet ihr daher auch hier bei 52Kuchen!

Mehr Rezepte mit dem bayrischen Hopfenwässerchen gibts hier.

Zutaten

Für eine runde ø 26 cm Springform
* 250 g Mehl
* 100 g Kakaopulver
* 200 g Zucker
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 125 ml Raps/Sonnenblumenöl
* 400 ml Schwarzbier (dunkles Weißbier geht wahrscheinlich alternativ, Malzbier für eine alkoholfreie Variante)

Zubereitung

Das wars auch schon an Zutaten, wirklich keine Zauberei! Die trockenen in eine große Schüssel geben, ggf. sieben, falls im Mehl, Backpulver oder Kakao Klümpchen sind, und gut vermischen. Dann das Öl und nach und nach das Bier unterrühren. Das schäumt sehr, aber wenn man Schlückchen für Schlückchen einrührt, gelingt es sehr gut. Wenn alles gut vermischt ist, eine Kuchenform einfetten & -mehlen und den Kuchen für ca. 50 Minuten bei 175° C backen. Vollständig abgekühlt kann man sich dann überlegen, ob man noch einen Schokoguss oben drauf geben möchte oder ihn einfach – so fand ich es am leckersten – mit veganer Schlagsahne genießt!


Samstag, 1. November 2014

Kanelbullar - Schwedische Zimtschnecken


Der Grund warum ich seit Juli nichts mehr gepostet habe, ist dass ich mich seitdem in Singapur im Auslandssemester befinde! Leider habe ich hier aber keine Küche in meinem Wohnheim, sondern muss mich mit einer Mikrowelle begnügen. Ein paar mal im Monat treffe ich mich aber mit Freunden, die in einem anderen Wohnheim wohnen und Gemeinschaftsküchen haben und da wird dann groß aufgekocht! Und zwar meist irgendwelche europäischen Gerichte, denn es gibt zwar hier in Singapur leckeres Essen verschiedenster asiatischer Kulturen zu Hauf, aber ab und an vermisst man dann schon auch mal etwas heimisches. Eine leckere selbstgemachte Pizza zum Beispiel, Pfannkuchen oder einfach nur ein simples Pastagericht. Heute habe ich zum Nachtisch vegane schwedische Zimtschnecken - Kanelbullar - gemacht und es war wirklich sehr lecker! Die anwesende Schwedin war auch begeistert :)

Ich habe mich grob an dieses Rezept von Chefkoch gehalten, aber nachdem ich hier in Singapur bisher keine vegane Margerine gefunden habe (nur eine importierte für schlappe 10€, so wichtig ists dann auch nicht ;) ) habe ich nach dieser guten Anleitung von Einfach - Vegan - Leben die Margerine durch Sonnenblumenöl ersetzt!

Für ein Blackblech voll Kanelbullar

Teig
* 500 g Mehl
* 60 ml Öl
* 250 ml Sojamilch
* 25 g frische Hefe / 1 Tütchen / 1 TL Trockenhefe
* 75 g Zucker (ich habs in Ermangelung einer Waage frei Schnauze gemacht)
* etwas Zitronenschale
* 1 Prise Salz
* 1/2 TL gemahlenen Kardamom, wenn man hat
* 1 TL Zimt

Füllung
* 50 g Zucker
* 1-2 EL Zimt
* 2 EL Öl
* evtl. noch etwas Sojamilch

Hefe mit einer Prise Zucker in der lauwarmen Sojamilch auflösen. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Wenn man Zeit hat lieber länger, ich hab das Gefühl, dass sie dann fluffiger werden!)
Für die Füllung einfach alles zusammenrühren.
Wenn der Teig gegangen ist möglichst rechteckig ausrollen, bei mir hatte er knapp die größe eines Backbleches und war ca. 0,5 cm dick. Die Füllung dünn darauf verteilen und vorsichtig einrollen. Dann ca. 1-2 cm dicke "Scheiben" abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jetzt sollten sie nochmal 10 Minuten Zeit haben zu gehen bevor sie für ca. 10 Minuten im auf 175° C vorgeheizten goldbraun gebacken werden! Die Backzeit könnte je nach Ofen und Temperatur variieren.

Und dann: mit netten Menschen und evtl. einer Tasse Kaffee oder Tee genießen!

Freitag, 8. August 2014

Mango-Himbeer-Creme-Torte


 Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer- & Mangocreme

* 200 g Mango + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker
* 200 g Himbeeren (z.B. tiefgekühlte aufgetaut) + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker

Mango- und Himbeermasse getrennt (jeweils mit Joghurt und Zucker) fein pürieren/mixen und in mittelgroßen Schüsseln beiseite stellen.

Agar Agar Masse
* 200 ml Pflanzenmilch
* 50 g Joghurt
* ca. 2 TL Agar Agar (gestrichene TL, pur, nicht Argatine)

In einem kleinen Topf die 50 g Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach die Hälfte (sollte wirklich ziemlich genau die Hälfte sein!) zur Mango- und die andere Hälfte zur Himbeermasse geben und jeweils gut vermischen.

* 300 ml Schlagsahne (im empfehle LeHa Schlagfix)

Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Fruchtcremes nicht mehr ganz so heiß sind - nur noch knapp über Körpertemperatur - kann man vorsichtig die Sahne unterheben (wieder die Sahne jeweils gleich auf die beiden Fruchtcremes aufteilen) und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind.

Dann beides abwechselnd in die Springform auf den Biskuitboden gießen, mit einem Esslöffel in paar "Schlieren" reinmachen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Himbeer-Creme-Torte


Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)

Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!

Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen




Naan



* ½ Würfel Frischhefe

* 1 TL Zucker

* 300g Mehl

* 2 EL Soja-Joghurt

* 3 EL Pflanzenöl

* ½ TL Backpulver

* 1 TL Salz

* 150ml Wasser



Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.



Raita



* 30 frische Minzeblätter

* 5-10 cm Gurke

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1-2 TL Zitronensaft

* 350 g Soja-Joghurt

* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)



Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!



Mango Chutney



* 1 Mango, noch nicht ganz reif

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 4 EL Zucker

* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone

* Ingwerstückchen, Walnussgroß

* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry



Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!



Gemüse Pakora



* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)

* Kichererbsenmehl

* Kreuzkümmel, Curry & Salz

* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)



Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 



Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!


Dienstag, 15. April 2014

Räuchertofu-Döner mit Bärlauchsoße in Sesam-Fladenbrot


Nach einem langen Tag in der Uni brauch ich manchmal was deftiges ;)

Für 4 große Döner

* 1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Tütchen getrocknete
* 250 ml lauwarmes Wasser
* je 1 TL Zucker & Salz
* 50 ml Öl
* 500 g Mehl (ich hatte halb Vollkorn)
* 50 g Sesam + etwas zum drauf streuen

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Dann in einer großen Schüssel mit Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. An einer warmen Stelle eine halbe Stunde lang gehen lassen. (Ich hatte großen Hunger und habe ihn nur 10 Minuten gehen lassen - hat auch geklappt, aber wenn man Zeit hat, ist etwas länger schon besser ;) ) Danach in 4 Teile teilen und zu runden Fladen formen, mit etwas Wasser betupfen, mit etwas Sesam bestreuen und 20 Minuten bei 180° C backen.

* 200 g Sojajoghurt von Provamel (Alpro ist zu süß)
* 8 frische, gewaschene Bärlauchblätter
* 2 EL Olivenöl
* 1 EL Zitronensaft
* Salz, Pfeffer, Paprikapulver...
* optional: 1 Knoblauchzehe (der Bärlauch bringt allerdings auch schon einen ähnlichen Geschmack mit)

Die Bärlauchblätter sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermischen oder gleich alles zusammen in den Mixer schmeißen und gut abschmecken.

* 250-400 g Räuchertofu von veggie life (gibts bei Rewe, Edeka... alle anderen finde ich so la la)
* jeweils 1/2 TL Oregano, gemahlene Koriandersamen, Thymian, Majoran & Paprikapulver
* Schuss Sojasoße zum ablöschen

Für 4 ganz hungrige Personen würde ich eher 400g Tofu empfehlen, aber bei uns haben auch 250g gereicht. Den Tofu in sehr dünne Scheiben schneiden und diese evtl. noch mal halbieren. In einer Pfanne einige Esslöffel Öl erhitzen und den Tofu scharf anbraten. Würzen und mit etwas Sojasoße ablöschen.
* Tomaten, Gurken, Zwiebeln und ähnliches zum garnieren

Das fertig gebackene Brot zu einer "Dönertasche" aufschneiden und befüllen!

Sonntag, 13. April 2014

Rote Linsen Bolognese Lasagne


Bolognese Lasagne mal anders! Und zwar mit Roter Linsen Bolognese. Ich mag Linsen sehr gern und versuche sie wegen des hohen Eiweißgehaltes und anderen Vitaminen/Mineralstoffen regelmäßig in meinen Speiseplan einzubauen :)

Für eine große Auflaufform / 6 Portionen


* 2 Zwiebeln
* 2 Knoblauchzehen
* 400 g rote Linsen Linsen
* 3 Dosen gehackte Tomaten (jeweils 400g)
* Salz & Pfeffer
* jeweils ½ TL Oregano, Thymian, Majoran
* optional: Prise Chili
* optional: 100 ml Rotwein

Zwiebeln & Knoblauch schälen und würfeln, in einer großen Pfanne mit Öl anbraten. Mit Rotwein oder alternativ Wasser ablöschen und die Linsen und Tomaten dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Linsen müssen nicht in der Pfanne gekocht werden, weil sie ja später im Backofen noch genug Zeit zum garen haben.

* 500 ml Sojamilch
* 2 EL Apfelessig
* 3 gehäufte EL Hefeflocken
* 150 ml Öl (neutrales, z.B. Rapsöl)
* 4-5 gehäufte EL Speisestärke
* 1 TL Salz

In einem Mixer oder hohen Gefäß für einen Stabmixer alle Zutaten ca. 1 Minute gut durchmixen. Das ist unsere Gratinsoße. Die verwende ich gerne für alles mögliche, das "käsig" überbacken werden soll und stütze mich dabei auf das Rezept von Holgers Maulwurfshügel.

* Lasagneplatten (ca. 250-300 g - geschätzt, ich habe nicht abgewogen)

Eine große Auflaufform mit etwas Öl einpinseln und den Boden mit Lasagneplatten auslegen. Bei mir wurden es 3 Schichten, also Linsenmasse sowie die Soße gedanklich in 3 Teile teilen. Eine Schicht Linsenmasse drauf streichen - also ein Drittel - und etwas von der Soße vorsichtig drübergießen. Und dann wieder von vorne beginnen, mit Lasagneplatten.... bis die Linsenmasse aufgebraucht ist. Dann vollständig mit der Gratinsoße bedecken und ca. 45 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.

Mittwoch, 12. März 2014

Kichererbsen-Linsen-Hirse-Vollkornbrot


Seit wir einen Thermomix haben, der bekanntlich aus den härtesten Bohnen und frischem Getreide Mehl zaubert und mir den Teig knetet, backe ich gerne ab und zu frisches Brot. Frisch & handgemacht schmeckt nicht nur am besten, sondern so kann man auch experimentieren und außergewöhnlichere Brotsorten backen! Meist schmeiße ich nach Lust & Laune verschiedene Getreidesorten und Hülsenfrüchte zusammen und mahle sie fein. Auf 500-800g Mehl (je nach verwendeten Zutaten) kommen dann noch "Specials" wie Samen, Nüsse o.ä. (ca. 150-200g) und 500 ml warmes Wasser, in dem Hefe mit Zucker aufeglöst ist. 40 g Öl, Salz & evtl. Brotgewürze. Im Prinzip recht einfach! Diesmal hatte ich Lust auf Kichererbsen und rote Linsen, außerdem steht seit Ewigkeiten eine Packung Hirseflocken rum, die eigentlich fürs Müsli gedacht sind, mir darin aber nicht sonderlich schmecken.

Für ein Kastenbrot (24 cm lange Form)

*150 g Kichererbsen(mehl) (Mehl gibts im Bioladen/Reformhaus/Asialaden)
* 100 g rote Linsen (falls man nichts zur Hand hat, das daraus Mehl machen kann, stattdessen mehr
* Kichererbsenmehl verwenden)
* 150 g Hirseflocken (z.B. von dm/Alnatura) oder stattdessen Hirse(mehl)
* ca. 300 g Vollkornmehl oder frisch gemahlene Weizen/Dinkelkörner
* 150 g Sonnenblumenkerne
* 40 g Öl
* 500 ml lauwarmes Wasser
* 1 Würfel frische Hefe
* 1 TL Zucker
* 1 TL Salz

Einen Würfel frische Hefe mit 1 TL Zucker in 500 ml warmen Wasser auflösen.
Kichererbsen, Linsen, Getreide und Hirseflocken auf höchster Mixerstufe zu Mehl verarbeiten, oder alternativ fertiges Mehl kaufen. Falls man nicht Getreidekörner mahlt, nach dem Mahlen der anderen Zutaten das gekaufte Mehl dazugeben. Nun auch noch die Sonnenblumenkerne dazu. Wenn also alle trockenen Zutaten im Mixtopf/Brotbackautomaten/der Schüssel sind, können Öl, Salz und Hefewasser dazugegeben werden. Gut durchkneten (beim Thermomix auf umgekehrte Drehung stellen, weil die Sonnenblumenkerne ja ganz bleiben sollen). Bei mir entstand ein zäher, etwas klebriger Teig. In die Backform mit Öl bestreichen und einmehlen, dann den Teig reingeben und evtl. nochmal ein paar Kerne oben drauf streuen. Ich habe ihn so in der Form 30 Min. im ganz kurz angeheizten Backofen gehen lassen (sollte 40°C erstmal nicht übersteigen) und dann nochmal ca. 60 Minuten bei knapp 200°C Umluft gebacken. Es empfiehlt sich eine mit Wasser gefüllte backofenfeste Schüssel mit in den Ofen zu geben, da das Brot dann nicht so schnell austrocknet.
Nach dem Backen auf einem Rost auskühlen lassen, aus der Form nehmen & genießen!

Freitag, 22. November 2013

Russischer Bratapfel-Zupfkuchen mit gebrannten Mandeln


Russischer Zupfkuchen ist der wahrscheinlich am häufigsten von mir gebackene Kuchen. Und damit wieder ein Beweis dafür, dass meine absoluten Lieblingsgerichte nicht auf diesem Blog zu finden sind, weil ich sie immer zu schnell aufesse oder das Rezept nicht mitschreiben/nach Gefühl koche/backe. Aber diese winterliche, absolut fantastische Version musste ich dann doch mal der Welt erzählen :D Ein Gedicht aus Vanille, Bratapfel, Gewürzen & Nüssen - eingebettet in einen russischen Zupfkuchen!

Für eine große Springform oder einen langen Kastenkuchen

* 200 g Mehl
* 75 g Zucker
* 120 g Margerine
* Prise Salz
* 30-40 g Kakao
* 1 TL Backpulver (zur Not geht auch ohne ganz gut)
* evtl. 1-3 EL Sojamilch

Alles zusammen zu einem Mürbteig verkneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

* 500 g Sojajoghurt (man kann auch einen Teil Vanille-Joghurt nehmen)
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 120 g zerlassene Margerine
* Vanillezucker
* 50 g Zucker

Alles zusammen zu einer glatten Masse verrühren. Die Form mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden, etwa 1/4 des Teigs für die Streußel zurücklegen. Die Joghurt-Masse darauf gießen und schonmal in den vorgeheizten Backofen (175°C) stellen.

* 50 g Zucker
* 40 ml Wasser
* 100 g Mandeln oder andere Nüsse, gehackt
* 1 TL Zimt
* 1 TL Kakao
* optional: andere winterliche Gewürze (Lebkuchengewürzmischung, Nelken...)

In einer kleinen Pfanne Zucker und Wasser schmelzen/zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen und die gehackten Nüsse und restlichen Zutaten dazugeben. Nun eine viertel Stunden abkühlen lassen (am besten draußen in der Kälte) und derweil 2 Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann den Kuchen nochmal kurz aus dem Backofen holen und die Apfelscheiben vorsichtig obendrauf legen. Wiederum darauf kommen dann noch die karamellisierten Nüsse und die Schokostreußel aus dem restlichen Teig. Alles in Allem sollte der Kuchen ca. 50-60 Minuten im Backofen verbringen!

Mini Pizza-Taschen


Sieht vielleicht nicht so phänomenal aus, schmeckt aber großartig! Und diese deftigen kleinen Pizzataschen sind auf einem nicht-vegetarischen Buffet super angekommen und wurden viel gelobt :)

Für ungefähr 10 Pizzataschen oder 2 große Pizzabrot-Rollen

* 500 g Mehl (gerne helles & Vollkorn gemischt)
* 1 Würfel Frischhefe / 2 Beutel Trockenhefe
* 330 ml Wasser
* 1 TL Salz
* 1/2 TL Zucker
* 35 g Olivenöl

Mehl in eine große Schüssel geben und die Hefe mit Wasser, Zucker und Salz in einem Gefäß auflösen. Dann zum Mehl geben und zusammen mit dem Öl einen glatten Teig kneten. Mind. 30 Minuten gehen lassen.

* 1 Zwiebel
* 100 g Räuchertofu
* 2 Knoblauchzehen
* Blattspinat (tiefgekühlt, ich hatte 4 der vorportionierten Würfel)
* 1 Dose gehackte Tomaten
* Thymian & Oregano, jeweils 1/2 TL, Prise Chili, Pfeffer & Salz

Zwiebel, Räuchertofu und Knoblauch fein würfeln und alles zusammen kross anbraten. Dann Spinat und Tomaten dazugeben, würzen und gut abschmecken.

* 4-5 EL Öl
* 2-3 EL Mehl
* ca. 400-500 ml Wasser (gern auch einen Teil davon Sojamilch)
* 2-3 EL Hefeflocken
* 1 TL Senf
* Prise Kurkuma
* optional: 1 TL helle Misopaste

Öl in einem Topf erhitzen und mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Etwas anschwitzen lassen und dann stückweise mit Wasser aufgießen und immer gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Immer wieder aufkochen lassen und die restlichen Zutaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn man für einen noch käsigeren Geschmack Miso hinzufügen möchte, dann erst, wenn die Soße nicht mehr kocht - also ganz am Schluss.

Hefeteig dünn ausrollen, Pizzafüllung & unsere Käsesoße z.B. auf mind. 10x20cm große Teigstücke geben, zuklappen und mit den Finger fest verschließen. Man kann auch auf einem großen Teigstück alles dünn auftragen und zu einer großen Pizza-Brot-Rolle formen. Dann bei knapp 200°C im Backofen ungefääähr 15 Minuten backen! Schmeckt auch kalt sehr lecker, als Buffet-Fingerfood oder unterwegs...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Knusprige Grünkohl-Chips

Ich liebe Kartoffel-Chips in allen Variationen und mache diese gern auch ab und zu selber (Rezept gibts bald)! Da Chips in der Regel aber doch recht viel Fett und sonst (außer dem guten Geschmack ;) ) eigentlich wenig vorteilhaftes zu bieten haben, habe ich nun schon einige Male Grünkohl-Chips gemacht. Klingt verrückt, aber ist super knusprig, lecker und es schadet nichts, ab und zu mal zu einer gesünderen Chips-Version zu greifen (zumindest im Herbst und Winter, wenn Grünkohlzeit ist)! Einfach und schnell ist es noch dazu und bei der Geschmacksrichtung kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Als besonderes Suppentopping oder Zwischengang kann man außerdem beispielsweise Gäste beeindrucken!

Für eine mittelgroße Salatschale

* Grünkohl (für ein volles Blech hatte ich 5 Grünkohlstängel)
* Öl (z.B. Raps)
* Salz & optionale Gewürze (z.B. Paprikapulver, Rosmarin, Knoblauch, Chili, Ingwer...)

Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Den Grünkohl waschen, gut ausschütteln und den harten Stiel herausschneiden. In etwas mundgerechtere Stücke zupfen und auf einem Backofenrost (ohne Backpapier) legen. Der etwas kniffligere Teil ist, das Öl sparsam und gleichmäßig zu verteilen: ich habe eine alte Sprühfalsche ausgeschlachtet und den Sprüher oben samt Röhrchen in meine Ölflasche gesteckt und so weit es ging das bedeckte Blech besprüht (das ist mit Öl nicht ganz einfach - aber so ungefähr hauts schon hin). Jetzt noch gut salzen, evtl. Gewürze draufstreuen und dann ab in den Backofen! Bereits nach 5 Minuten waren bei mir kleinere Stücke schon durch und durch knusprig (ich hab sie aber nicht rausgeholt), bis aber auch die größeren Teile fertig waren, hat es ungefähr
15 Minuten gedauert.

Zuckerfreie marmorierte Schokoladen-Kekse

Naschen muss nicht unbedingt ungesund sein! Vitaminbomben sind diese Kekse trotzdem nicht, aber zumindest sind sie schonmal komplett zuckerfrei (mit Datteln und Agave gesüßt) & bestehen aus Vollkornmehl. Das macht sie außerdem zu perfekten "Kinderkeksen" - die kleinen müssen ja nicht von Anfang an mit pappsüßem Industriezeug durchgefüttert werden. Morgen hab ich auch eine kleine Testerin, mal sehen wie es ihr schmeckt ;)
Wenn man sich etwas weniger Arbeit machen will, kann man den Teig auch ohne Marmorierung machen - in dem Fall einfach das "Teig in 2 Hälften teilen" überlesen!

Ergibt 2 Bleche voll kleiner Kekse

* 10 Datteln, über Nacht in 80 ml Wasser eingeweicht
* 100 g Alsan, zimmerwarm
* 225 g Mehl (ich hatte zum größten Teil Vollkornmehl & etwas weißes Roggenmehl)
* 100 g gemahlene Mandeln
* Prise Zimt
* optional: abgeriebene Bio-Ornangen Schale
* 4 EL reines Kakaopulver

Schokoladenglasur:
* 4 EL geschmolzene Kakaobutter
* 3 EL Agavendicksaft
* 2-4 EL Kakaopulver

Datteln zusammen mit dem mittlerweile leicht sirupartigen Einweichwasser fein pürieren/mixen bis es cremig ist. Dann Alsan zugeben (sollte mind. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen worden sein) und cremig schlagen. Dann bis auf das Kakaopulver alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem plätzchenteigartigen Teig kneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und in eine Hälfte das Kakaopulver einkneten. Falls einem der Teig zu wenig süß erscheint kann man noch etwas z.B. mit Stevia und/oder Agavendicksaft nachjustieren. Nun für ca. 30 Minuten ab in den Kühlschrank! Danach die beiden Teige grob verkneten, sodass eine Marmorierung bleibt, ausrollen und nach Lust ausstechen. Schlussendlich noch für 10-15 Minuten bei 170°C im Backofen backen.

Für die Schokoglasur die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten einrühren.

Mittwoch, 21. August 2013

Picknick mit umweltfreundlichem Prodana-Palmblatt-Geschirr, veganen Mini-Hot Dogs & Karottenmuffins

 Von Prodana gibt es eine ganze Reihe an umweltfreundlichem Einweggeschirr - perfekt für Picknick, Biergarten oder andere Situationen in denen man ansonsten vielleicht Plastikteller- oder Becher mitnehmen würde. Ich durfte die aus Palmblättern gefertigte Linie testen und habe dazu ein kleines Picknick gemacht! Dazu gabs vegane Mini Hot Dogs, Karottenmuffins, schnelle Gemüse-Räuchertofu-Spießchen und kleine Knabbereien.
 Die Muffins habe ich grob nach dem Rezept von Totally Veg! gemacht und liebe sie!

Für die Mini Hot Dogs habe ich 4 kleine Hot Dog Brötchen gebacken:

* 200 g Mehl
* 100 ml Wasser
* 25 ml Öl
* 1 Packung Trockenhefe / 1/2 Würfel Frischhefe
* Prise Salz, Prise Zucker
* 1 EL Sojamehl
* Pflanzenmilch zum Bestreichen

Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 4 kleine (oder 2 größere) längliche flache Brötchen formen, mit Milch bestreichen und ca. 20 Minuten bei 170° C backen. Nach der Hälfte der Zeit nochmal bestreichen. Gefüllt habe ich sie mit Winzi-Weenies (vegane Würstchen) von Wheaty, Röstzwiebeln, Senf, Ketchup und selbstgemachter Mayo. Fürs Picknick: Würstchen in eine Thermoskanne geben, mit heißem Wasser auffüllen und dann hat man direkt vor Ort heiße Hot Dog Würstchen!

Von Prodana gibt es sogar ganz toll aussehende kleine Spieße! Die habe ich mir Räuchertofu und etwas Gemüse bestückt - nichts aufwendiges. Optisch gefallen sie mir sehr gut, allerdings muss man aufpassen, da sich von den Spießen auch gern mal kleine "Spreißel" abspalten. Dafür sind sie eben komplett natürlich & abbaubar (d.h. wenn man aus Versehen ein kleines Palmblatt-Spießchen im Wald vergisst sollte es zu keinen ökologischen Desastern führen ;) ).

Die Teller hingegen finde ich super, ich habe sie abgesehen vom Picknick auch für Chili sin Carne benutzt und so haben sie sich auch für "nässere", heißere Gerichte bewährt. Die kleinen eckigen Schalen waren perfekt für die Mini Hot Dogs und Spieße - generell sind sie wahrscheinlich perfekt für Fingerfood. Holz-Besteck gabs auch dazu: Löffel ist gut, Gabel und Messer (für Aufstriche) auch - allerdings sollte man fürs richtige Semmel-Aufschneiden evtl. noch ein schräferes Messer mitnehmen.

Preislich gesehen zahlt man für einen Teller um die 40 Cent - also nicht gerade billig. Wenn man allerdings keine nassen Sachen isst, sondern beispielsweise Muffins, kann man die Teller auch ohne Weiteres nochmal wiederverwenden!

Alles in allem finde ich es ein tolles Konzept natürliches, plastikfreies, biologisch abbaubares Einmal-Geschirr anzubieten und die Palmblatt-Version finde ich zudem auch noch wesentlich schicker als öde Plastikteller!


Samstag, 10. August 2013

Käsekuchen mit Mandel-Buchweizen-Boden und Mango-Schicht (glutenfrei)

Ich probiere immer mal wieder auch mit "alternativen" Getreiden rum und diesmal ist dabei rausgekommen: ein knuspriger Mürbteig aus Mandeln & Buchweizen und somit ist dieser leckere Käsekuchen vegan & glutenfrei! ...hier in der sommerlichen Version mit einer Mango-Maracuja-Schicht und Beeren oben drauf.

Für eine große Springform

* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...

Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...

* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...

Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.

Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.

Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:

* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel

Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!

Dienstag, 18. Juni 2013

Vegan Grillen!

Ich liebe Grillen. Hab ich auch schon immer geliebt. Aber erst, seitdem die einfache Methode "in den Supermarkt gehen und sich ein Packerl Würschtl und Grillfleisch holen" nicht mehr in Frage kommt, bin ich richtig kreativ geworden! Man kann alles Mögliche grillen und so eine bunte Vielfalt genießen, deswegen hier mal ein paar Anregungen zum Nachmachen... (keine genauen Rezepte, sondern nur Anregungen - ich mache das meist alles der Nase nach und es klappt ;) )

Auf dem Bild links: Thai Reisnudelsalat mit Spargel und Tempeh, würzige Petersilienwurzelcreme, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo, mediterrane Vollkornbrötchen und Grillgemüse.
Rechts: Bratwürstchen von Turkan, Wheaty Grillmix und selbstgemachte indische Kokos-Curry-Spieße aus Sojabällchen.

Thai Reisnudelsalat

* flache Reisnudeln einweichen
* grünen Spargel, Karotten und Tempeh in kleine Stücke schneiden und...
* mit etwas Knoblauch und Zwiebel anbraten
* die eingeweichten Glasnudeln mit in die Pfanne geben
* mit einer Mischung aus Chili Paste, Kokosmilch, Wasser und Sojasauce ablöschen und köcheln lassen
* Limettensaft und Rohzucker zum Würzen
* optional auch Kaffir Lime Blättchen und Ingwer

Würzige Petersilienwurzelcreme

Diese absolut geil würzige Creme hab ich von nach diesem Rezept gemacht. Richtig tolles Ding!

Kartoffelsalat

* Kartoffeln bissfest kochen - man kann sie auch gleich in Stückchen dampfgaren
* Rote Zwiebel klein würfeln
* Saure Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden
* Reichlich vegane Mayo dazu (schnell und easy selbstmachen, für 1 kg Kartoffeln 2-fache Mayo-Rezeptmenge)
* mit Salz, Peffer, Zitronensaft abschmecken!

Marinierte Sojabällchen

* VantasticFoods Sojawürfel (online hier, oder im örtlichen Veganladen) - Achtung sehr sehr ergiebig!
* mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach auspressen
* Marinade nach Wahl; bei mir war es Kokosmilch, Wasser, Curry, Garam Masala (Koriandersamen, Nelken, Zimt, Cayennepfeffer, Chili, Zitronengras, Ingwer...) und auf die Bällchen geben! Am besten mehrere Stunde oder auch 1-2 Tage durchziehen lassen

Grilled Veggies

* Gemüse nach Wahl (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Brokkoli...)
* marinieren mit: Olivenöl, Knoblauch, Salz, Peffer, Paprikapulver, Thymian...

Mediterrane Brötchen oder Baguette

* 500 g Mehl (ich mache halb/halb Vollkorn/normal)
* 1 Würfel frische Hefe
* 1-2 TL Salz
* 40 g Olivenöl (= ca. 3-4 EL)
* 220-250 ml lauwarmes Wasser
* Prise Rohrzucker
* mediterrane Gewürze: Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei...
-> In der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten, Brötchen/Baguette formen und 25-30 Min. (ohne Gehenlassen) in den unvorgheizten Backofen bei 200°C Ober-Unter-Hitze backen.

Weitere Grillideen, die nicht oben auf den Bildern sind...

* Süßkartoffelscheiben (ca. 0,5 cm dick) mit Olivenöl & Thymian mariniert
* Grüner Spargel mit etwas Öl oder Alsan und Kräutern
* Bratlinge
* Pizzataschen - Pizzateig mit Tomatensoße/veg. Bolognese füllen, zuklappen und von beiden Seiten grillen
* Bananen komplett in der Schale grillen, zum Nachtisch (bis sie außen schwarz sind!), evtl. Schokocreme dazu
* Die guten alten Folienkartoffeln in der Glut
* Maiskolben
* Tofuscheiben mariniert  - z.B. Mediterran mit Kräutern, Olivenöl, Knoblauch und Tomatenmark oder Gyros-Art mit Sojasauce, Thymian, Oregano, Majoran, Koriander...
* Tzaziki aus ungesüßtem Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kräutern, Gurke...
...

Eigentlich kann man wirklich alles grillen. Der Fantasie einfach freien Lauf lassen!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Minz-Zitronen Cupcakes



Meine ersten Cupcakes ever!

Für 12 Stück

* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* Saft & Schale einer halben Bio-Zitrone
* 2 gehäufte TL Backpulver
* 180 ml Sprudelwasser
* 60 ml Öl
* 4 Blättchen Minze, klein gehackt

Alles zusammen zu einem Teig verrühren und 20-30 Minuten in Muffinförmchen bei 170° C backen.

Nun kommt das Topping dran:

* 300 ml Cocossahne (oder andere Sahne von Soyatoo) - ich hab im Endeffekt weniger verbraucht, also 200 ml sollten auch reichen oder man ist ein Schleckermäulchen und isst das übrige Topping so...
* 1 Packung Sahnesteif
* Saft & Schale von einer ganzen Bio-Zitrone
* 6-10 Minzblätter, klein gehackt
* 30 g Alsan

Alsan mit Zitronensaft, -schale und Minze schmelzen. Derweil Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Wenn die Alsanmischung einigermaßen abgekühlt ist und die Sahne rühren.

Das Ganze dann auf die Muffins geben, etwas kühl stellen und genießen!

Samstag, 16. Februar 2013

Schoko-Sanddorn-Torte


Ich steh momentan sehr auf Sanddorn und zur Feier des Geburtstags meiner lieben Mama habe ich zwei Torten kreiert! Diese hier und noch eine vegane Sahnetorte!

Für eine kleine Springform, ca. 20 cm (für eine große Springform ca. 1,5 - 2-fache Menge!)

* 75 g Alsan (Margerine)
* 30 g Zucker (ich hatte braunen)
* 100 g Mehl
* etwas Zitronenschale oder Saft

Daraus einen Mürbteig kneten und in den Kühlschrank stellen, während die Schokomasse zubereitet wird:

* 300 g Sojajoghurt
* 4 gehäufte TL Kakao
* 40 g Zartbitterschokolade
* 40 g (Puder)Zucker
* 2 schwach gehäufte EL Speisestärke (ca. 20 g)
* optional: Kaffeegewürz (ich hatte "Schuhbecks", bestehend aus Zimt, Cardamon, Muskatnus, Vanille...)

Die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten zu einer Masse verrühren.

Nun mit dem Mürbteig eine gefettete&bemehlte kleine Springform auskleiden - also Boden und am Rand hochziehen - und schonmal für 15 Minuten bei 175° C backen. Nach dieser Zeit kommt die Schokomasse darauf und dann nochmals ca. 50 Minuten weiterbacken!

Wenn er fertig und ausgekühlt ist, kommt die Sanddornschicht dran - leider habe ich die genauen Zutaten nicht notiert, deswegen im Folgenden nur sehr ungefähe Angaben aus dem Kopf!

* ca. 100 ml Wasser
* ca. 100 ml Sanddornsaft/mus
* knapp 1/2 TL Agar Agar
* Agavensirup nach Geschmack
* 100 ml aufgeschlagene Pflanzensahne (wer das nicht dahat: wahrscheinlich schmeckts auch ohne gut, aber halt etwas anders)

Wasser mit Agar Agar und etwas vom Sanddornsaft aufkochen. Dann den restlichen Sanddornsaft dazu und ein paar Minuten abkühlen lassen. Zuguterletzt Sahne unterheben und auf den Kuchen geben und "gelieren" lassen! Am besten lässt man den Kuchen noch in der Springform, als Formgeber und gegen Auslaufen. Wer will kann oben mit etwas purer Sahne in die noch weiche Sanddornschicht Marmorierungen malen, wie auf dem Bild.
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