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Mittwoch, 22. Februar 2017

Gefüllte Mini-Krapfen


 Gute vegane Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag sind war ein kleiner Aufwand, aber es lohnt sich! Letztes Wochenende habe ich sie auf einer Party gemacht und sie wurden ganz frisch und begeistert bis auf den letzten Krümel verzehrt. Mini-Krapfen (ø 4-5 cm) finde ich leichter und schneller zu machen als große und mir schmecken sie tatsächlich auch besser :) Probierts aus!

Für ca. 30 kleine vegane Krapfen     


400 g helles Mehl 
1 Würfel frische Hefe 
200 ml Sojamilch 
50 g neutrales Pflanzenöl oder Rapsöl mit Buttergeschmack 
60 g Zucker 
2 EL Sojamehl 
Prise Salz    
Neutrales Pflanzenöl zum Frittieren 
Apfelmus, Marmelade o.ä. zum Befüllen, ca. 200 g davon 
Puderzucker zum Bestäuben    

Die Sojamilch leicht anwärmen (nicht wärmer als Körpertemperatur, wenn man den Finger reinhält, sollte es also weder viel wärmer, noch viel kühler sein), 1 TL Zucker und das Öl hineingeben und die Hefe reinbröseln. Gut vermischen.

Dann in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Sojamehl und Salz vermengen. Die Flüssigmischung dazugeben und mit den Knethaken eines Rührgeräts einige Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Im Anschluss den Teig auf einer sauberen Oberfläche noch etwas weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht klebt.

Mit etwas Mehl bestäuben und in einer Schüssel mit einem Stofftuch abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. dem einmal ganz kurz angeheiztem Backofen) ca. 1 Stunde gehen lassen, er sollte mindestens doppelt so groß werden.

Nach Ablauf der Zeit den Krapfen-Teig nochmals von allen Seiten mit Mehl bestäuben und auf einer sauberen Oberfläche mit dem Nudelholz ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem schmalen Glas oder Ausstecher runde Teigkreise ausstechen und auf ein vorbereitetes Brett oder Backblech legen, das mit Backpapier und evtl. etwas Mehl bedeckt ist.

Hier müssen unsere kleinen Krapfen nun ein zweites Mal gehen, nochmal mindestens für eine halbe Stunde, bis sie deutlich aufgegangen sind.

In einem kleinen Topf mindestens 3 cm hoch Pflanzenöl erhitzen. Wenn man einen Schaschlikspieß oder Kochlöffel aus Holz in das Fett hält und kleine Bläschen aufsteigen, ist das Fett heiß genug. Nun einen Teigkreis nach dem anderen gaaanz vorsichtig aufheben und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun frittieren. Am besten testet man anfangs mal einen Krapfen, um zu sehen, wie schnell sie auch innen durch sind.

Wenn die kleinen Krapfen fertig frittiert sind, auf einem Stückchen Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß mithilfe einer Plastikspritze oder einem Spritzbeutel mit sehr dünnem Aufsatz die gewünschte Füllung ins Herz des Krapfens spritzen und mit Zucker bestäuben.

Und dann sind sie fertig! Diese wunderbaren veganen Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen möchte. Diese fluffigen, süßen, gefüllten Teile eben. Frisch sind sie übrigens wirklich am allerbesten. Wir haben alle sehr schnell aufgegessen, aber aus früheren Krapfensessions weiß ich, dass sie sehr schnell ihre Fluffigkeit gegen Festigkeit eintauschen, wenn man sie ein paar Stunden oder gar Tage liegen lässt. Das Öl, das ich zum Frittieren verwende, filtere ich übrigens immer im Anschluss mit einem Kaffeefilter und hebe es in einem Schraubglas auf. Dann kann ich es entweder nochmal zum frittieren verwenden oder nach und nach zum sonstigen Anbraten verwenden. Und nun ran ans Fett und den Zucker, es lohnt sich!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Feine Rhabarber-Himbeer-Marmelade



Wie bereits beim Rhabarber-Streusel-Kuchen erwähnt, bin ich großer Rhabarber-Fan und freue mich jedes Jahr wieder sehr auf die Saison! Gerade kann man ihn hier noch ernten und um das süße Vergnügen noch ein bisschen auszudehnen, liegt die Idee nahe, sich schnell noch ein bisschen Rhabarber in Marmeladenform zu konservieren, für das restliche rhabarberlose Jahr! Ich finde die Kombination mit einem Hauch Himbeeren sehr lecker und Apfel ist meine Geheimwaffe für besonders cremige Marmeladen - geschmacklich merkt man davon aber am Ende eigentlich nichts. Bei mir wird sie samtfein püriert und so schmeckt sie nicht nur auf Brot hervorragend, sondern z.B. auch als Fruchtcreme mit Vanilleeis... Das Brot auf dem Bild ist ein sehr feines, unaufwändiges Walnuss-Dinkelvollkorn-Brot, das Rezept dafür folgt demnächst. Aber genug geschwärmt, ran an den Rhabarber, bevor er sich wieder für den Rest des Jahres verabschiedet!

Sonntag, 15. Mai 2016

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Jedes Jahr freue ich mich wieder auf die Rhabarberzeit. Ich liebe den süß-säuerlichen Geschmack dieses Gemüses (ja, Gemüse!), das ursprünglich aus dem Himalaya stammt, einfach und man kann Rhabarber unkompliziert zu verschiedensten Kuchenvariationen, Kompott, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Ich habe nun schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage diesen minimalistischen Rhabarberkuchen gebacken - unten ein knuspriger Mürbteigboden, in der Mitte eine Schicht leckeres Rhabarbermus, das beim backen auch etwas andickt und obendrauf knusprig-feine Streusel. Ich habe mir schon einige verschiedene Torten mit Rhabarber ausgedacht, aber manchmal ist so ein vergleichsweise einfacher Kuchen noch viel leckerer!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Französische Brioche



Eine sehr gute Freundin verbringt gerade ein Auslandsjahr in Frankreich und ist begeistert von der Genießerkultur, die sie in ihrem Städtchen Nantes vorgefunden hat. Die Menschen kaufen ihre Lebensmittel oft frisch auf dem Markt, man nimmt sich die Zeit und gibt gerne Geld für ein gutes Mittagessen in Bistros aus... Ihrem Eindruck nach scheinen die Franzosen einfach erheblich mehr Wert auf Genuss und gutes Essen zu legen, als die meisten hierzulande. Sie schwärmte auch vom frischen Brioche, einem normalerweise butter- und eierlastigem Hefegebäck, welches man in Frankreich oft und gerne zu sich nimmt. Auf ihrem Weihnachtsbesuch zuhause haben wir nun zusammen ein veganes Brioche Rezept kreiert:

Für ca. 6-8 Portionen

Teig
* 500 g Mehl
* 1 Päckchen Hefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
* 60 g Puderzucker
* 30 g Alsan + 30 g Alba-Öl (alternativ 60 g vegane Margerine)
* 250 ml lauwarme Pflanzenmilch
* Prise Salz
* Prise Vanille

Deko
* Etwas Sojacuisine, evtl. mit einer Prise Kurkuma, zum Bestreichen
* Hagelzucker

Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 20 (ja, zwanzig!) Minuten kneten. Das kann man auch von einer Knetmaschine erledigen lassen, ist aber auch per Hand eine schön meditative Beschäftigung ;)
Im Anschluss in einer eingemehlten Schüssel 1 Stunde im warmen Backofen (<50°C Umluft) gehen lassen.
Nun noch einmal 3 Minuten gut durchkneten und in die gewünschte Form bringen. Brioche wird häufig in einer großen oder mehreren kleinen geriffelten Formen gebacken, wobei auf die große Teigkugel noch eine kleine oben drauf gesetzt wird. Man kann kann den Teig aber auch in ein oder zwei großen Teigkugeln in Laibform backen, als geflochtener Hefezopf in einer Kastenform oder auch in eher deutsch-österreichischer Buchtel/Rohrnudelform... wie man gerade möchte. Wenn der Teig in Form gebracht ist und bereits in der entsprechenden Kuchenform oder dem vorbereiteten Backblech liegt, direkt mit Sojasahne bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und noch einmal 1 Stunde im Warmen gehen lassen. Ab dann nicht mehr anfassen. Nach Ablauf der Zeit einfach den Backofen auf 150° C Umluft hochheizen und 30-40 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der gewählten Form ab, kleine Brötchen sind natürlich schneller durch, als ein großer Laib.

Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist, aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Mit veganer Butter und selbstgemachter Marmelade, z.B. diese feinen Kürbis-Apfel-Marmelade ;) genießen!

Sonntag, 29. November 2015

Veganer Quark-Stollen mit Cranberries & gerösteten Mandeln




Advent, Advent, das erste Lichtlein brennt! Nachdem ich die Weihnachtszeit letztes Jahr durch mein Auslandssemester in Singapur und Taiwan verbracht habe - wo man sich leider recht wenig weihnachtlich fühlen kann und es auch nicht danach schmeckt - freue ich mich umso mehr, diesmal wieder zuhause zu sein! Die ersten Vanillekipferl sind schon gebacken und nun habe ich auch noch das Quark-Stollen-Rezept meiner Großmutti herausgekramt, mühevoll entziffert und veganisiert. Außerdem habe ich zusätzlich ein paar Inhaltsabwandlungen vorgenommen, da ich weder Orangeat, Zitronat noch Rosinen so richtig gern esse. In dieser Version kommt die feine Zitrusnote daher allein von frisch geriebener Zitronen- und Orangenschale und statt Rosinen stößt man erfreulicherweise auf Cranberries. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle schmecken lassen!  

Für 2 mittelgroße Stollen
* 500 g Mehl
* 1/2 Würfel frische Hefe
* 100 g gemahlene Mandeln
* 100 g gehackte Mandeln, vorher trocken in der Pfanne geröstet
* Prise Salz
* 150 g Rohrzucker
* abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* abgeriebene Schale einer Bio-Orange
* 100 g Alba-Öl (schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
* 250 g Sojajoghurt (gerne mit Mandelgeschmack!)
* 100 g Cranberries

Aus diesen ganzen Zutaten mithilfe einer Küchenmaschine den Stollenteig kneten. Anschließend in zwei Hälften teilen und in die typische längliche Stollenform bringen. Auf einem Blech mit Backpapier schon mal in den Backofen stellen und bei geringer Hitze (weniger als 50°C, kurz aufheizen und dann Temperatur abschalten) ca. 1 Stunde gehen lassen. Danach 50-60 Minuten bei ca. 170° C backen. Nach einem positiven Stäbchentest (beim reinstechen klebt nichts am verwendeten Holz-Schaschlik-Stäbchen) können die Stollen rausgeholt werden.

Dekoration
* Puderzucker und Alba-Öl nach Bedarf

Noch im warmen Zustand mit Alba-Öl einpinseln und sofort Puderzucker drübersieben. Der Zucker wird gleich vom Öl aufgesaugt - also noch mehr Zucker hinterher, bis er wie frischer Pulverschnee auf den Berg- bzw. Stollengipfeln liegen bleibt ;)

Tja und nun? Ab auf den Kaffeetisch zu all den anderen Leckereien :)


Montag, 19. Oktober 2015

Apfel-Kürbis Marmelade mit Vanille & Zimt


Es ist Herbst, das lässt sich leider langsam nicht mehr leugnen... die Bäume vor dem Balkon fangen an ihre Blätter gelb und orange abzuwerfen und nach einem schönen Sommer verlagert sich das Leben langsam drinnen, ins Warme. Herbst ist auch Kürbis High-Season und ich liebe v.a. die unkomplizierten, süßen Hokkaidos in allen möglichen Variationen! Ich hatte noch ein paar verschrumpelte Äpfel zuhause und Lust auf eine herbstlich gewürzte Marmelade, also kam folgendes dabei raus: eine sehr cremige, sämige Apfel-Kürbis-Marmelade mit einem Hauch Vanille und Zimt. Das ist nicht nur unglaublich lecker auf dem veganen Butterbrot, sondern auch zu Milchreis, Pfannkuchen & Co. und möglicherweise passt sie sogar in die Plätzchenküche... Das teste ich dann wenns soweit ist ;)


Für ca. 1,5 kg Marmelade / 4-6 Gläser Marmelade

* 400 g Äpfel, geschält & entkernt
* 400 g Kürbis, Hokkaido, ausgehöhlt gewogen
* 200 ml Wasser
* Ingwerstückchen, etwa haselnussgroß
* 500 g Gelierzucker 2:1
* 1-2 TL Zimt
* 1/2 TL Bourbon Vanille / Mark von 1 frischen Schote
* 100 ml Zitronensaft / ca. 2 Zitronen

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Hokkaidokürbis waschen, halbieren, aushöhlen, in kleine Würfel schneiden und ebenfalls 400 g abwiegen (ca. die Hälfte eines durchschnittlichen Hokkaido-Kürbisses). Ingwer waschen und fein würfeln. Das alles zusammen in einen Topf geben und mit den 200 ml Wasser etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weichgekocht ist.

In der Zwischenzeit können die Marmeladengläser vorbereitet werden. Dazu kochendes Wasser in die leeren Gläser bis zum Rand einfüllen und auch in den Deckel ein bisschen was. Damit werden die Gläser sterilisiert, damit die Marmelade auch lange gut bleibt.

Anschließend Zimt und Vanille in den Topf zugeben und den Gelierzucker unterrühren. Jetzt kann die Masse mit einem Pürierstab fein gemixt werden. In dieser Form 2-3 Minuten köcheln lassen und währenddessen die 2 Zitronen auspressen. Es sollten ca. 100 ml dabei rauskommen, wenn es weniger ist, mit einem Schluck Wasser auf 100 ml auffüllen. Ebenfalls zur kochenden Marmeladenmasse geben und nochmal 2-3 Minuten kochen lassen. Anschließend abschmecken.

Die Marmeladengläser entleeren und die kochend heiße Marmeladenmasse bis oben zum Rand einfüllen. Sofort fest verschließen (Handschuhe oder Geschirrtücher zur Hilfe nehmen ;) ) und für 10 Minuten kopfüber abkühlen lassen. Wie alle eingekochten Marmeladen sind sie so viele Monate und Jahre haltbar! Ein nicht ganz voll gefülltes Glas hingegen am besten im Kühlschrank lagern und als erstes verbrauchen ;)

Samstag, 1. November 2014

Kanelbullar - Schwedische Zimtschnecken


Der Grund warum ich seit Juli nichts mehr gepostet habe, ist dass ich mich seitdem in Singapur im Auslandssemester befinde! Leider habe ich hier aber keine Küche in meinem Wohnheim, sondern muss mich mit einer Mikrowelle begnügen. Ein paar mal im Monat treffe ich mich aber mit Freunden, die in einem anderen Wohnheim wohnen und Gemeinschaftsküchen haben und da wird dann groß aufgekocht! Und zwar meist irgendwelche europäischen Gerichte, denn es gibt zwar hier in Singapur leckeres Essen verschiedenster asiatischer Kulturen zu Hauf, aber ab und an vermisst man dann schon auch mal etwas heimisches. Eine leckere selbstgemachte Pizza zum Beispiel, Pfannkuchen oder einfach nur ein simples Pastagericht. Heute habe ich zum Nachtisch vegane schwedische Zimtschnecken - Kanelbullar - gemacht und es war wirklich sehr lecker! Die anwesende Schwedin war auch begeistert :)

Ich habe mich grob an dieses Rezept von Chefkoch gehalten, aber nachdem ich hier in Singapur bisher keine vegane Margerine gefunden habe (nur eine importierte für schlappe 10€, so wichtig ists dann auch nicht ;) ) habe ich nach dieser guten Anleitung von Einfach - Vegan - Leben die Margerine durch Sonnenblumenöl ersetzt!

Für ein Blackblech voll Kanelbullar

Teig
* 500 g Mehl
* 60 ml Öl
* 250 ml Sojamilch
* 25 g frische Hefe / 1 Tütchen / 1 TL Trockenhefe
* 75 g Zucker (ich habs in Ermangelung einer Waage frei Schnauze gemacht)
* etwas Zitronenschale
* 1 Prise Salz
* 1/2 TL gemahlenen Kardamom, wenn man hat
* 1 TL Zimt

Füllung
* 50 g Zucker
* 1-2 EL Zimt
* 2 EL Öl
* evtl. noch etwas Sojamilch

Hefe mit einer Prise Zucker in der lauwarmen Sojamilch auflösen. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Wenn man Zeit hat lieber länger, ich hab das Gefühl, dass sie dann fluffiger werden!)
Für die Füllung einfach alles zusammenrühren.
Wenn der Teig gegangen ist möglichst rechteckig ausrollen, bei mir hatte er knapp die größe eines Backbleches und war ca. 0,5 cm dick. Die Füllung dünn darauf verteilen und vorsichtig einrollen. Dann ca. 1-2 cm dicke "Scheiben" abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jetzt sollten sie nochmal 10 Minuten Zeit haben zu gehen bevor sie für ca. 10 Minuten im auf 175° C vorgeheizten goldbraun gebacken werden! Die Backzeit könnte je nach Ofen und Temperatur variieren.

Und dann: mit netten Menschen und evtl. einer Tasse Kaffee oder Tee genießen!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Himbeer-Creme-Torte


Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)

Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!

Donnerstag, 13. März 2014

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott

Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)

Für 4 Personen

Apfel-Birnen-Kompott

* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale

Kaiserschmarrn

* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries,  kleine geschnittene Datteln o.ä.
   und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker

Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!

Dienstag, 31. Dezember 2013

Double-Choc-Mousse: Weiße & dunkle Mousse au Chocolat


Ein einfaches, schnelles & zugleich himmlisches Dessert! Weiße und dunkle Mousse au Chocolat geschichtet. Und vegan sowieso. Bei mir gabs das zum Nachtisch an Weihnachten.

Für 6 Portionen

* 400 ml vegane Schlagsahne (am besten: 2 Päckchen LeHa-Schlagfix)
* 150 g weiße Schokolade (ich hatte die hier)
* 150 g dunkle Schokolade (ich hatte herkömmliche dunkle Kouvertüre)
* optional: Granatäpfelkerne, Spekulatiusbrösel o.ä. zum Garnieren

Das wars auch schon an Zutaten! Die Zubereitung lässt sich auch schnell zusammenfassen: Sahne aufschlagen, geschmolzene Schokolade unterrühren. Etwas ausführlicher:

Zu Beginn jeweils die beiden Schokoladen schmelzen (Mikrowelle oder Wasserbad). Wenn sie flüssig ist, stehen lassen, damit sie etwas abkühlt und währenddessen jeweils 200 ml Sahne in zwei verschiedenen Schüsseln aufschlagen. Die LeHa Schlagfix ist mein absoluter Favorit, wenn es um Schlagsahne geht! Sie funktioniert perfekt, schmeckt gut (nicht so viel Eigengeschmack wie Soyatoo) und ist zudem günstiger (im Radix in München 99 Cent pro Packerl)! Es gibt sie erst seit einem guten Monat, deswegen ist sie vielleicht noch nicht überall im Sortiment. Falls man nur 100 g weiße Schokolade hat, kann man natürlich auch die Menge der dunklen auf 200 g erhöhen, allerdings sollte man die Sahnemenge dann auch anpassen: also z.B. 150 ml in der einen Schüssel für die weiße und 250 ml in der anderen für die dunkle Schokolade.
Wenn die Sahne nun aufgeschlagen ist und die Schokolade nicht mehr heiß (lauwarm, körpertemperatur), wird die Schokolade schlückchenweise untergehoben/eingerührt. Weiße & dunkle Schokolade natürlich jeweils in die unterschiedlichen Sahnen ;)
Dann mit Löffel oder Spritzbeutel die unterschiedlichen Mousses in Glässchen aufeinander schichten. Nun sollte die Mousse au Chocolat noch ein Weilchen kalt stehen, garnieren (Granatapfel passen sehr gut!) und dann kann man sie geniiießen!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Zuckerfreie marmorierte Schokoladen-Kekse

Naschen muss nicht unbedingt ungesund sein! Vitaminbomben sind diese Kekse trotzdem nicht, aber zumindest sind sie schonmal komplett zuckerfrei (mit Datteln und Agave gesüßt) & bestehen aus Vollkornmehl. Das macht sie außerdem zu perfekten "Kinderkeksen" - die kleinen müssen ja nicht von Anfang an mit pappsüßem Industriezeug durchgefüttert werden. Morgen hab ich auch eine kleine Testerin, mal sehen wie es ihr schmeckt ;)
Wenn man sich etwas weniger Arbeit machen will, kann man den Teig auch ohne Marmorierung machen - in dem Fall einfach das "Teig in 2 Hälften teilen" überlesen!

Ergibt 2 Bleche voll kleiner Kekse

* 10 Datteln, über Nacht in 80 ml Wasser eingeweicht
* 100 g Alsan, zimmerwarm
* 225 g Mehl (ich hatte zum größten Teil Vollkornmehl & etwas weißes Roggenmehl)
* 100 g gemahlene Mandeln
* Prise Zimt
* optional: abgeriebene Bio-Ornangen Schale
* 4 EL reines Kakaopulver

Schokoladenglasur:
* 4 EL geschmolzene Kakaobutter
* 3 EL Agavendicksaft
* 2-4 EL Kakaopulver

Datteln zusammen mit dem mittlerweile leicht sirupartigen Einweichwasser fein pürieren/mixen bis es cremig ist. Dann Alsan zugeben (sollte mind. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen worden sein) und cremig schlagen. Dann bis auf das Kakaopulver alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem plätzchenteigartigen Teig kneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und in eine Hälfte das Kakaopulver einkneten. Falls einem der Teig zu wenig süß erscheint kann man noch etwas z.B. mit Stevia und/oder Agavendicksaft nachjustieren. Nun für ca. 30 Minuten ab in den Kühlschrank! Danach die beiden Teige grob verkneten, sodass eine Marmorierung bleibt, ausrollen und nach Lust ausstechen. Schlussendlich noch für 10-15 Minuten bei 170°C im Backofen backen.

Für die Schokoglasur die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten einrühren.

Dienstag, 18. Juni 2013

Holunder-Pfannkuchen


Der Holunder wächst in jeder Straße, in jedem Park... Zeit ein bisschen Sammeln zu gehen! Neben Holundersaft, -sirup und -marmelade kann man auch leckere Pfannkuchen drauß machen!

Für 2 Personen - insg. 8 mittelgroße Pfannkuchen

* 4 Holunderblüten
* 120 g Mehl (ich hatte 2/3 Vollkorn, 1/3 weiß)
* Prise Salz
* Prise Zimt
* 1/2 TL Backpulver
* 2 EL Öl
* 220-250 ml Sojamilch (wenn man andere Milch nimmt, braucht man evtl. noch Sojamehl o.ä. zum Binden)
* Süßen nach Bedarf
* optional: etwas Zitronenschale & Vanille

Aus Allem, bis auf die Blüten, einen glatten Teig rühren. Pfanne mit Öl erhitzen, mittelgroße Schöpfkelle Teig rein und sofort von der Holunderblüte kleinere Büschelchen abzupfen und oben, auf den noch flüssigen Pfannkuchen geben. Ganz normal wenden und fertig braten.

Besonders frisch und lecker schmecken die Pfannkuchen mit ein paar Tropfen frischem Zitronensaft und Agavendicksaft/Rohrzucker!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Minz-Zitronen Cupcakes



Meine ersten Cupcakes ever!

Für 12 Stück

* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* Saft & Schale einer halben Bio-Zitrone
* 2 gehäufte TL Backpulver
* 180 ml Sprudelwasser
* 60 ml Öl
* 4 Blättchen Minze, klein gehackt

Alles zusammen zu einem Teig verrühren und 20-30 Minuten in Muffinförmchen bei 170° C backen.

Nun kommt das Topping dran:

* 300 ml Cocossahne (oder andere Sahne von Soyatoo) - ich hab im Endeffekt weniger verbraucht, also 200 ml sollten auch reichen oder man ist ein Schleckermäulchen und isst das übrige Topping so...
* 1 Packung Sahnesteif
* Saft & Schale von einer ganzen Bio-Zitrone
* 6-10 Minzblätter, klein gehackt
* 30 g Alsan

Alsan mit Zitronensaft, -schale und Minze schmelzen. Derweil Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Wenn die Alsanmischung einigermaßen abgekühlt ist und die Sahne rühren.

Das Ganze dann auf die Muffins geben, etwas kühl stellen und genießen!

Fresh Spring Rolls & selbstgemachte Chili-Süß-Sauer Sauce mit Banana Fritters



6 Wochen bin ich nun schon wieder von meiner Reise durch Malaysia, Cambodia und Thailand zurück. Und nach und nach komme ich dazu alle leckeren Sachen von dort nachzukochen!

Heute gab es frische Frühlingsrollen - das sind die nicht-frittierten - mit selbstgemachter Chili-Süß-Sauer Sauce und als Nachtisch Banana Fritters - also Bananen im Teigmantel frittiert:

Sweet Chili Sauce - 2 Portionen

* 2 EL Zucker
* 4 EL Wasser
* 1 knappen TL Chiliflocken
* 1 EL Sojasauce
* 1/2 Zitrone oder Limette -> Saft
* 1 Knoblauchzehe
* etwas Zitronengras & Ingwer

Denkbar einfach: alles zusammen in eine Pfanne - am besten natürlich ein Wok - und ca. 10 Minuten köcheln lassen!

Fresh Spring Rolls

* Reisblätter (aus dem Asia-Laden oder Supermarkt mit größerer Asia Abteilung)
* Füllung nach Belieben: z.B. Salatblätter, Erdnussbutter, Karotten, Zucchini, Sprossen, Tofu, Seitan, Frühlingszwiebel, Sesam........

Die Reisblätter muss man ca. 10 Sekunden in Wasser tauchen, damit sie biegsam werden. Dann alles in die Mitte, was man reinhaben will, die kurzen Enden zur Mitte klappen und zu einer Frühlingsrolle rollen. Auch schon fertig!

Wem das nicht reicht, der kann zum Nachtisch noch diese leckeren, aber fettigen Banana Fritter machen:

Banana Fritters - 2 Portionen

* 2 Bananen
* ca. 5 EL Mehl (ich hatte Dinkelvollkorn + 1 EL davon Reismehl)
* Prise Zimt, Salz, Zucker
* Sojamilch
* optional: 1 EL Sesam
* Öl

Einen dickflüssigen Teig anrühren, Bananen schälen, halbieren und dann längs nochmal 3-teilen. Im Teig wenden und ab ins heiße Öl! Dazu schmeckt dann am besten noch etwas Agavendicksaft.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Kokos-Buchweizen mit Himbeeren

Sieht aus wie ein Dessert und schmeckt auch desserthaft lecker!
...ist in Wirklichkeit aber gesundes Frühstück ;)

Für eine große Frühstücksportion

* 75 g Buchweizen (gibts im Bioladen oder bei dm von Alnatura)
* 120 ml Wasser
* 2 EL Kokosmilch
* optional: 1 TL Mandelmus (hier steht wie mans selbstmachen kann)
* Zimt
* Prise Salz
* Agavendicksaft oder Rohrzucker
* Himbeeren (oder jegliche andere Früchte, ich nehme auch oft Äpfel oder Banane)

Dieses Rezept kommt von meiner lieben Nachbarin Katharina! Kann man auch gut am Vorabend vorbereiten.

Buchweizen mit Wasser und Kokosmilch aufkochen und dann ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Irgendwann mittendrin Mandelmus dazugeben. Mit Agavendicksaft - wenn man möchte - oder anders süßen, mit Zimt und Salz würzen, fertig!

Nun kann man es noch mit Himbeeren oder anderem Obst schichtweise in Dessertschüsselchen drapieren und mit Kokosmilch oder Raspeln toppen.

Montag, 6. Mai 2013

Mandelmus selbstgemacht

Spätestens seit Atilla Hildmanns Kochbüchern Vegan for Fun und Vegan for Fit ist Mandelmus in aller Munde, der einzige Haken ist der Preis: 6-10€ sind es meist für ein 250g Glas :O
Und Mandeln pur: unter 2€ wenn nicht Bio und ca. 3,50€ für Biomandeln. Hier lohnt es sich also mal wieder selbst ans Werk zu gehen. Mandelmus ist schnell und einfach gemacht, einzige Voraussetzung: ein guter Mixer, der mit Nüssen fertig wird!
Meiner kann es, wenn man sich nicht sicher ist, wie viel er aushält, würde ich die Mandeln erstmal so mit einem großem Messer hacken und es dann ausprobieren.

* Mandeln
* Prise Salz
* Prise brauner Zucker oder Agavendicksaft
* optional: neutrales Öl oder Nussöl


Die Mandeln werden ohne Öl in einer Pfanne einige Minuten angeröstet und dann in den Mixer geworfen! Zuerst wird es ganz normal gerieben aussehen, aber das "Geheimnis" ist, dass die Mandeln nach 10-15 Minuten mixen ihr eigenes Öl abgeben und es dann ein sehr cremiges Mandelmus wird! Dann kann man es noch mit Salz und Zucker beprisen und je nachdem wie man die Konsistenz haben möchte etwas Öl hinzufügen. Während der Mixzeit kleben sich die Mandeln immer mal wieder an den Rand, d.h. ab und zu mal in den Mixer schauen.

Mandelmus kann man als Brotaufstrich verwenden, aber besonders toll machen sich 1-2EL in Sahnesoßen, das schmeckt nicht nur gut, sondern auch die Konsistenz wird um eiiiniges cremiger!

Zum Kaufen gibt es meist weißes Mandelmus, meine Version ist quasi "Vollkorn" mit Schale, aber man kann wenn man will auch geschälte Mandeln kaufen und weißes Mus herstellen!

Dienstag, 19. Februar 2013

Nebona getestet: Münchner Bio-Gewürze


Als Partnerbloggerin von Biodeals durfte ich netterweise ein paar Produkte der Münchner Gewürzmühle Nebona testen!

BuKross Aronia

...ein knuspriges Gebäck aus süß geröstetem Buchweizen mit Ume-Essig und getrockneten Aronia-Beeren, die u.a. wegen ihrem hohen Vitamin C Gehalt beliebt sind. Zum so knabbern, aufs Müsli streuen...
Wer Buchweizen und Zimt mag, dem wird dieser Snack schmecken! Ich hatte von der Aufmachung her etwas mehr Aronia-Beeren erwartet, als tatsächlich drin waren, aber insgesamt ist das Verhältnis gut. Geschmacklich auf jeden Fall probierenswert, v.a. weil es mal ein etwas anderer Geschmack ist! An der Verpackung ist mir noch aufgefallen, dass hier sehr dickes, robustes Plastik verwendet wurde. Damit kenne ich mich natürlich nicht so gut aus, aber rein von meinem Gefühl her Müllvermeidung betreffend, fände ich eine Verpackung besser, die mit weniger Plastik auskäme! Was mir dagegen dann sehr gefällt, ist, dass die anderen Gewürze ganz umweltfreundlich und wiederverwendbar in Gläsern kommen :)

Bärlauch Pesto Rosso

Das Pesto ist zum selbst anrühren, d.h. man bekommt hier die getrockneten Zutaten (und tollerweise wirklich auch nur die, die man erwartet, keine sonstigen Geschmacks- oder Konservierungsstoffe!) und kann dann so viel wie man braucht mit Wasser und Olivenöl anrühren. Und Bärlauch und getrocknete Tomaten sind eine super Pesto-Kombination!
Mir ist nur Positives aufgefallen:
+ portionierbar (man nimmt so viel wie man braucht, andere fertige Pesti verschimmeln im Gegesatz
   dazu irgendwann im Kühlschrank)
+ ungekühlt haltbar
+ spontan: wenn man etwas leckeres zum Essen braucht und nicht kochen will, ist das Pesto
   in ein paar Sekunden angerührt
+ vielseitig: kann als Pesto mit anderebn Zutaten verfeinert werden, eignet sich aber auch als
   trockenes Gewürz Salate, Pizza, Pastasoßen...
+ vegan, da ohne Käse!
+ ohne Knoblauch (es soll ja Leute geben, die keinen Knoblauch mögen! Bärlauch bringt schon einen
   lauchigen Hauch mit, aber wenn man möchte kann man selbst auch noch Knoblauch hinzufügen)
+ sehr ergiebig: bei mir hat es für mehr als 10 Portionen Spagetti (1 kg Nudeln) gereicht,
   da ist der Preis von 5€ (auch noch bio) dann auch ziemlich gut!

Als Snack für meine 8 Gäste, die die Gewürze mittesten durften, gab es kleine mediterrane Blättereteigschnecken. Einfach Pesto angerührt, auf Blätterteig aus dem Kühlregal gestrichen und zu einer Rolle gerollt, schneidet man dann dünne Scheiben und bäckt die Schnecken bis sie schön kross sind. Geht schnell und mit sehr wenig Aufwand!



Außerdem gab es ganz klassisch Pasta Pesto (wobei ich noch eine Knoblauchzehe untergemischt habe ;) ), was sehr sehr lecker geschmeckt hat!

Zimt

Ich würze gern mit Zimt, deswegen habe ich mich über diese Zimtration zum Testen gefreut! Was leider nicht ersichtlich ist, ist, ob es sich um einen Ceylon oder Cassia-Zimt handelt und woher er kommt. Im Shop konnte ich meine Verpackung auch gar nicht finden komischerweise! Aber abgesehen davon, hat er natürlich wie erwartet sehr gut zimtig geschmeckt ;)
Ich habe daraus kleine Blätterteigzimtschnecken gemacht (mit Rohrzucker und etwas Sojasahne verrührt und dann das gleiche Verfahren wie bei den Pesto-Schnecken), die auch wieder schnell gingen und sehr lecker waren! Außerdem habe ich Apfel-Zimttaschen gemacht, dazu Äpfel klein geschnitten, mit Zimt und Agavendicksaft abgeschmeckt und dann wieder mit Blätterteig zu Taschen geformt. Was ich bisher noch nicht gemacht habe, aber unbedingt bald ausprobieren will, sind herzhafte Gerichte mit Zimt, also z.B. Reis, Curries oder afrikanische Gemüseeintöpfe...



 Sommertraum Dip

Am besten hat mit der Sommertraumdip gefallen: eine trockene Mischung aus Kokos, Orangen, Ananas, Rohrzucker und viel Vanille (auch hier freue ich mich, dass es "pur" ist und nichts Unnatürliches drin)! Ich habe mich nach längerem Überlegen, was ich daraus am besten mache, für einen Kuchen entschieden:

Für einen großen runden Kuchen

* Mürbteig aus 50 g Zucker, 100 g Alsan-Margerine und 150 g Mehl kneten

* 650 g Sojajoghurt
* 100 ml Öl
* 45 g Speisestärke
* Schale 1/2 Zitrone
* 4 gute EL Sommertraum Gewürz

Diese Zutaten gut verrühren und nach Bedarf noch etwas süßen. Dann mit dem Teig eine runde Springform auskleiden, 15 Minuten bei 175° C backen, dann die Joghurtmasse darauf verteilen und nochmal ca. 50 Minuten backen. Danach mind. 1-2 Stunde auskühlen lassen und genießen!

Das einzig Verbesserungswürdige ist noch die Optik... Die gibt farblich nämlich noch nicht so viel her! Deswegen habe ich überlegt beim nächsten Mal noch eine dünne Fruchtschicht mit Agar-Agar obendrauf zu machen, z.B. Kokos oder Orange...

Mir sind einige Dinge eingefallen, für die man die Mischung auch noch verwenden könnte: Ich könnte mir gut vorstellen im Sommer daraus ein exotisches Joghurt-Eis zu machen, statt Kuchen kann man sicher auch Cupcakes oder Törtchen damit verfeinern, ein gekühlter Milchshake im Sommer könnte sich damit auch gut machen (und als Winterpendant evtl. heiße Milch?)... Was ich mit Sicherheit bald noch ausprobieren werde, ist mein Cocos Panna Cotta damit zu verfeinern!

Alles in Allem

Nebona gleichzeitig als Traditionsfirma und Biobetrieb gefällt mir sehr! Auch im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Dingen... Gewürze, Mischungen, Öle aber auch Dinge wie Pasta aus Soja. An dieser Stelle natürlich auch nochmal vielen Dank an Biodeals und Nebona fürs Zurverfügungstellen!
 

Sonntag, 10. Februar 2013

Süßer Apfel-Quark-Reis-Auflauf


Dieser Auflauf ist ein "Traditionsgericht" meiner Familie, das gibts so ungefähr jede Woche. Und nun schmeckt er allen auch in der veganen Version super!

Für eine kleine Auflaufform, ca. 2 große Portionen

* 40 ml Raps- oder Sonnenblumenöl (gern auch einen Teil Alba-Öl)
* 50 g Rohrzucker
* 2 EL Sojamehl + 2 EL Speisestärke
* 270 g Sojajoghurt
* 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
* 100 g Milchreis oder Naturreis
* 200 ml Pflanzenmilch (Soja, Reis, Hafer...)
* 1 großer Apfel

Öl, Zucker und Sojajoghurt mit einem Rührgerät oder im Mixer zu einer glatten Masse verrühren. Zitronenschale und -saft und Sojamehl/Speisestärke dazu. Den Reis einmal ein bisschen waschen, Apfel schälen und klein schneiden und alles mit der Joghurtmasse zusammenmischen und in einer Auflaufform (am besten eine mit Deckel) 1 - 1,5 Stunden bei 180° C backen!

Natur-/Vollkornreis oder Hirese eignen sich auch gut, dann kann es nur sein, dass man ihn etwas länger backen muss!

PS.: Auch kalt z.B. zum Frühstück am nächsten Tag sehr lecker ;)

Montag, 17. Dezember 2012

Müsliriegel

Mein Powersnack fürs Rave on Snow Festival - selbstgemachte Müsliriegel. Dauert nicht lang, kann man nach Belieben "selbst gestalten", man weiß was drin ist (habe zum Vergleich eine ellenlange Zutatenliste eines fertigen Müsliriegels gesehen...) und noch dazu schmeckts fantastisch!

Here we go:

Für ca. 20 Riegel

* 250 g Haferflocken (ich hatte eine Mischung, in der noch ein paar andere Körner drin sind)
* 200 g Nüsse (ich habe Paranüsse, Cashews und Mandeln gemischt)
* 50 g Sonnenblumenkerne
* 50 g Sesam
* 75 - 100 g getr. Cranberries
* Prise Zimt

* 200 g Zucker (ich hatte Rohrzucker)
* 50 g Alsan (vegane Margerine)
* 75 g Agavendicksaft (ja Gramm, nicht ml!)

Die Trockenmischung kann man eigentlich beliebig variieren - wenn man z.B. keinen Sesam hat oder mag, einfach stattdessen mehr Haferflocken, oder Leinsamen oder ganz was anderes... Das Verhältnis trocken zu Zuckermischung muss nur stimmen!

Die Nüsse hacken und mit einer Prise Zimt (wenn man mag) ohne Öl in einer Pfanne anrösten. Auch die Cranberries müssen etwas zerkleinert werden. Andere Trockenfrüchte gehen natürlich auch! Nüsse, Cranberries, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Sesam vermischen - dann gehts an den Zucker!

In einer großen Pfanne Zucker, Alsan und Agavendicksaft erhitzen. Der Zucker schmilzt und karamellisiert dann nach einiger Zeit. Wenn alles schön flüssig ist, die Müslimischung einrühreren - das wird dann alles etwas klumpig. Zum auskühlen auf ein Blech oder Brett mit Backpapier streichen (ca. 1,5 cm dick) und platt drücken (z.B. mit einem weiterem großen Brett). Nach einer Viertstunde dürfte das ganze hart genug sein, um mit einem großen Messer Riegel zu schneiden. Wenn diese nach weiterem auskühlen noch zu weich oder bröselig sind, kann man sie auch noch für eine halbe Stunde bei 100 - 120° C im Backofen trocknen lassen!

Donnerstag, 30. August 2012

Mocha macht glücklich


Ich bin eine große Schoko-, Kakao- und Kaffeeliebhaberin und das ist hier ist eine Mischung daraus - die munter und aufgrund des Schokogehalts glücklich macht ;)
Ist zwar kein sonderlich originelles Rezept, aber ich halte hier mal meine Lieblingsmischung fest:

Für eine große Tasse

* 250 ml Soja/Hafer...Milch
* 1 gehäuften EL Kakaopulver
* 1 gehäuften EL braunen Zucker
* etwas Vanillezucker
* 30 g dunkle Schokolade (raspeln!)
* evtl. Zimt
* evtl. Chiliflocken
* evtl. Sprühsahne (soyatoo) oder Milchschaum

* 1 Espresso oder etwas Kaffee

Milch im Topf heiß werden lassen und währenddessen alle Zutaten (außer Kaffee & Sprühsahne) reinrühren & nach Belieben abschmecken. Es muss zwar nicht kochen, aber damit sich die Schokoraspeln mit dem Rest gut verbinden sollte alles zusammen schon ein paar Minuten und relativ heiß auf dem Herd stehen.
In der Tasse kommt dann noch Espresso/Kaffee dazu und obendrauf Sahne, wenn man denn will! Alternativ geht auch Milchschaum, wobei man hier beachten muss, dass nur Sojamilch aufschäumbar ist.

Übrigens: Natürlich schmeckt die Sache auch ohne Kaffee - dann eben heiße Schokolade! Und im Winter zum aufwärmen schadet ein Schüsschen Rum sicher auch nie! ;)
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