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Samstag, 28. März 2015

Bärlauch-Hummus

 
Hummus ist etwas unglaublich einfaches, aber trotzdem sehr schmackhaftes! Man kann die Creme aufs Brot, zu Ofengemüse, Falafel, in den Burger, zu Tabouleh oder sonstwie genießen. Passt quasi immer ;) Ursprünglich kommt Hummus aus "Middle East", also Richtung Ägypten, Lebanon etc. - aber auch bei uns kennt und mag mittlerweile eigentlich jede*r Hummus! Traditionell kommt natürlich kein Bärlauch rein - ich glaube kaum, dass das in der Hitze wächst - aber Bärlauch sprießt und schießt ja gerade wieder an jeder Straßenecke! Normalerweise kommt Knoblauch mit rein, aber Bärlauch bringt schon genügend "Knoblauchichkeit" mit rein, deswegen brauchen wir in diesem Rezept keinen mehr. Ein Freund hatte letztens die Idee Bärlauch mit reinzuschmeißen und es ist wirklich lecker geworden! Solltet ihr ausprobieren ;)

Für ein Glas Hummus, Beilage für 2 Personen

* 1 Dose/Glas gekochte Kichererbsen (350-400g)
* 4 EL Olivenöl
* 1 TL Salz
* 3 EL Tahin (Sesampaste)
* 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel/Cumin
* 1/2 Zitrone, Saft ausgepresst
* frisch gepflückter & gewaschener Bärlauch, ca. 10 Blätter bzw. nach Geschmack

Kicherebsen abtropfen lassen (Achtung: Kichererbsenwasser kann als perfekter Eischnee-Ersatz "Kicherschnee" verwendet werden! Alle Infos bei Kochtrotz). Bärlauch etwas kleinschneiden und dann alle Zutaten zusammen im Mixer oder mit Pürierstab zu einer feinen Creme mixen. Eventuell noch 2-3 EL Wasser dazugeben, je nachdem wie man die Konsistenz mag. Und schon ists fertig und genießbar!

Freitag, 22. November 2013

Mini Pizza-Taschen


Sieht vielleicht nicht so phänomenal aus, schmeckt aber großartig! Und diese deftigen kleinen Pizzataschen sind auf einem nicht-vegetarischen Buffet super angekommen und wurden viel gelobt :)

Für ungefähr 10 Pizzataschen oder 2 große Pizzabrot-Rollen

* 500 g Mehl (gerne helles & Vollkorn gemischt)
* 1 Würfel Frischhefe / 2 Beutel Trockenhefe
* 330 ml Wasser
* 1 TL Salz
* 1/2 TL Zucker
* 35 g Olivenöl

Mehl in eine große Schüssel geben und die Hefe mit Wasser, Zucker und Salz in einem Gefäß auflösen. Dann zum Mehl geben und zusammen mit dem Öl einen glatten Teig kneten. Mind. 30 Minuten gehen lassen.

* 1 Zwiebel
* 100 g Räuchertofu
* 2 Knoblauchzehen
* Blattspinat (tiefgekühlt, ich hatte 4 der vorportionierten Würfel)
* 1 Dose gehackte Tomaten
* Thymian & Oregano, jeweils 1/2 TL, Prise Chili, Pfeffer & Salz

Zwiebel, Räuchertofu und Knoblauch fein würfeln und alles zusammen kross anbraten. Dann Spinat und Tomaten dazugeben, würzen und gut abschmecken.

* 4-5 EL Öl
* 2-3 EL Mehl
* ca. 400-500 ml Wasser (gern auch einen Teil davon Sojamilch)
* 2-3 EL Hefeflocken
* 1 TL Senf
* Prise Kurkuma
* optional: 1 TL helle Misopaste

Öl in einem Topf erhitzen und mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Etwas anschwitzen lassen und dann stückweise mit Wasser aufgießen und immer gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Immer wieder aufkochen lassen und die restlichen Zutaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn man für einen noch käsigeren Geschmack Miso hinzufügen möchte, dann erst, wenn die Soße nicht mehr kocht - also ganz am Schluss.

Hefeteig dünn ausrollen, Pizzafüllung & unsere Käsesoße z.B. auf mind. 10x20cm große Teigstücke geben, zuklappen und mit den Finger fest verschließen. Man kann auch auf einem großen Teigstück alles dünn auftragen und zu einer großen Pizza-Brot-Rolle formen. Dann bei knapp 200°C im Backofen ungefääähr 15 Minuten backen! Schmeckt auch kalt sehr lecker, als Buffet-Fingerfood oder unterwegs...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Knusprige Grünkohl-Chips

Ich liebe Kartoffel-Chips in allen Variationen und mache diese gern auch ab und zu selber (Rezept gibts bald)! Da Chips in der Regel aber doch recht viel Fett und sonst (außer dem guten Geschmack ;) ) eigentlich wenig vorteilhaftes zu bieten haben, habe ich nun schon einige Male Grünkohl-Chips gemacht. Klingt verrückt, aber ist super knusprig, lecker und es schadet nichts, ab und zu mal zu einer gesünderen Chips-Version zu greifen (zumindest im Herbst und Winter, wenn Grünkohlzeit ist)! Einfach und schnell ist es noch dazu und bei der Geschmacksrichtung kann man der Kreativität freien Lauf lassen. Als besonderes Suppentopping oder Zwischengang kann man außerdem beispielsweise Gäste beeindrucken!

Für eine mittelgroße Salatschale

* Grünkohl (für ein volles Blech hatte ich 5 Grünkohlstängel)
* Öl (z.B. Raps)
* Salz & optionale Gewürze (z.B. Paprikapulver, Rosmarin, Knoblauch, Chili, Ingwer...)

Backofen auf 100°C Umluft vorheizen. Den Grünkohl waschen, gut ausschütteln und den harten Stiel herausschneiden. In etwas mundgerechtere Stücke zupfen und auf einem Backofenrost (ohne Backpapier) legen. Der etwas kniffligere Teil ist, das Öl sparsam und gleichmäßig zu verteilen: ich habe eine alte Sprühfalsche ausgeschlachtet und den Sprüher oben samt Röhrchen in meine Ölflasche gesteckt und so weit es ging das bedeckte Blech besprüht (das ist mit Öl nicht ganz einfach - aber so ungefähr hauts schon hin). Jetzt noch gut salzen, evtl. Gewürze draufstreuen und dann ab in den Backofen! Bereits nach 5 Minuten waren bei mir kleinere Stücke schon durch und durch knusprig (ich hab sie aber nicht rausgeholt), bis aber auch die größeren Teile fertig waren, hat es ungefähr
15 Minuten gedauert.

Dienstag, 19. Februar 2013

Nebona getestet: Münchner Bio-Gewürze


Als Partnerbloggerin von Biodeals durfte ich netterweise ein paar Produkte der Münchner Gewürzmühle Nebona testen!

BuKross Aronia

...ein knuspriges Gebäck aus süß geröstetem Buchweizen mit Ume-Essig und getrockneten Aronia-Beeren, die u.a. wegen ihrem hohen Vitamin C Gehalt beliebt sind. Zum so knabbern, aufs Müsli streuen...
Wer Buchweizen und Zimt mag, dem wird dieser Snack schmecken! Ich hatte von der Aufmachung her etwas mehr Aronia-Beeren erwartet, als tatsächlich drin waren, aber insgesamt ist das Verhältnis gut. Geschmacklich auf jeden Fall probierenswert, v.a. weil es mal ein etwas anderer Geschmack ist! An der Verpackung ist mir noch aufgefallen, dass hier sehr dickes, robustes Plastik verwendet wurde. Damit kenne ich mich natürlich nicht so gut aus, aber rein von meinem Gefühl her Müllvermeidung betreffend, fände ich eine Verpackung besser, die mit weniger Plastik auskäme! Was mir dagegen dann sehr gefällt, ist, dass die anderen Gewürze ganz umweltfreundlich und wiederverwendbar in Gläsern kommen :)

Bärlauch Pesto Rosso

Das Pesto ist zum selbst anrühren, d.h. man bekommt hier die getrockneten Zutaten (und tollerweise wirklich auch nur die, die man erwartet, keine sonstigen Geschmacks- oder Konservierungsstoffe!) und kann dann so viel wie man braucht mit Wasser und Olivenöl anrühren. Und Bärlauch und getrocknete Tomaten sind eine super Pesto-Kombination!
Mir ist nur Positives aufgefallen:
+ portionierbar (man nimmt so viel wie man braucht, andere fertige Pesti verschimmeln im Gegesatz
   dazu irgendwann im Kühlschrank)
+ ungekühlt haltbar
+ spontan: wenn man etwas leckeres zum Essen braucht und nicht kochen will, ist das Pesto
   in ein paar Sekunden angerührt
+ vielseitig: kann als Pesto mit anderebn Zutaten verfeinert werden, eignet sich aber auch als
   trockenes Gewürz Salate, Pizza, Pastasoßen...
+ vegan, da ohne Käse!
+ ohne Knoblauch (es soll ja Leute geben, die keinen Knoblauch mögen! Bärlauch bringt schon einen
   lauchigen Hauch mit, aber wenn man möchte kann man selbst auch noch Knoblauch hinzufügen)
+ sehr ergiebig: bei mir hat es für mehr als 10 Portionen Spagetti (1 kg Nudeln) gereicht,
   da ist der Preis von 5€ (auch noch bio) dann auch ziemlich gut!

Als Snack für meine 8 Gäste, die die Gewürze mittesten durften, gab es kleine mediterrane Blättereteigschnecken. Einfach Pesto angerührt, auf Blätterteig aus dem Kühlregal gestrichen und zu einer Rolle gerollt, schneidet man dann dünne Scheiben und bäckt die Schnecken bis sie schön kross sind. Geht schnell und mit sehr wenig Aufwand!



Außerdem gab es ganz klassisch Pasta Pesto (wobei ich noch eine Knoblauchzehe untergemischt habe ;) ), was sehr sehr lecker geschmeckt hat!

Zimt

Ich würze gern mit Zimt, deswegen habe ich mich über diese Zimtration zum Testen gefreut! Was leider nicht ersichtlich ist, ist, ob es sich um einen Ceylon oder Cassia-Zimt handelt und woher er kommt. Im Shop konnte ich meine Verpackung auch gar nicht finden komischerweise! Aber abgesehen davon, hat er natürlich wie erwartet sehr gut zimtig geschmeckt ;)
Ich habe daraus kleine Blätterteigzimtschnecken gemacht (mit Rohrzucker und etwas Sojasahne verrührt und dann das gleiche Verfahren wie bei den Pesto-Schnecken), die auch wieder schnell gingen und sehr lecker waren! Außerdem habe ich Apfel-Zimttaschen gemacht, dazu Äpfel klein geschnitten, mit Zimt und Agavendicksaft abgeschmeckt und dann wieder mit Blätterteig zu Taschen geformt. Was ich bisher noch nicht gemacht habe, aber unbedingt bald ausprobieren will, sind herzhafte Gerichte mit Zimt, also z.B. Reis, Curries oder afrikanische Gemüseeintöpfe...



 Sommertraum Dip

Am besten hat mit der Sommertraumdip gefallen: eine trockene Mischung aus Kokos, Orangen, Ananas, Rohrzucker und viel Vanille (auch hier freue ich mich, dass es "pur" ist und nichts Unnatürliches drin)! Ich habe mich nach längerem Überlegen, was ich daraus am besten mache, für einen Kuchen entschieden:

Für einen großen runden Kuchen

* Mürbteig aus 50 g Zucker, 100 g Alsan-Margerine und 150 g Mehl kneten

* 650 g Sojajoghurt
* 100 ml Öl
* 45 g Speisestärke
* Schale 1/2 Zitrone
* 4 gute EL Sommertraum Gewürz

Diese Zutaten gut verrühren und nach Bedarf noch etwas süßen. Dann mit dem Teig eine runde Springform auskleiden, 15 Minuten bei 175° C backen, dann die Joghurtmasse darauf verteilen und nochmal ca. 50 Minuten backen. Danach mind. 1-2 Stunde auskühlen lassen und genießen!

Das einzig Verbesserungswürdige ist noch die Optik... Die gibt farblich nämlich noch nicht so viel her! Deswegen habe ich überlegt beim nächsten Mal noch eine dünne Fruchtschicht mit Agar-Agar obendrauf zu machen, z.B. Kokos oder Orange...

Mir sind einige Dinge eingefallen, für die man die Mischung auch noch verwenden könnte: Ich könnte mir gut vorstellen im Sommer daraus ein exotisches Joghurt-Eis zu machen, statt Kuchen kann man sicher auch Cupcakes oder Törtchen damit verfeinern, ein gekühlter Milchshake im Sommer könnte sich damit auch gut machen (und als Winterpendant evtl. heiße Milch?)... Was ich mit Sicherheit bald noch ausprobieren werde, ist mein Cocos Panna Cotta damit zu verfeinern!

Alles in Allem

Nebona gleichzeitig als Traditionsfirma und Biobetrieb gefällt mir sehr! Auch im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Dingen... Gewürze, Mischungen, Öle aber auch Dinge wie Pasta aus Soja. An dieser Stelle natürlich auch nochmal vielen Dank an Biodeals und Nebona fürs Zurverfügungstellen!
 

Montag, 17. Dezember 2012

Müsliriegel

Mein Powersnack fürs Rave on Snow Festival - selbstgemachte Müsliriegel. Dauert nicht lang, kann man nach Belieben "selbst gestalten", man weiß was drin ist (habe zum Vergleich eine ellenlange Zutatenliste eines fertigen Müsliriegels gesehen...) und noch dazu schmeckts fantastisch!

Here we go:

Für ca. 20 Riegel

* 250 g Haferflocken (ich hatte eine Mischung, in der noch ein paar andere Körner drin sind)
* 200 g Nüsse (ich habe Paranüsse, Cashews und Mandeln gemischt)
* 50 g Sonnenblumenkerne
* 50 g Sesam
* 75 - 100 g getr. Cranberries
* Prise Zimt

* 200 g Zucker (ich hatte Rohrzucker)
* 50 g Alsan (vegane Margerine)
* 75 g Agavendicksaft (ja Gramm, nicht ml!)

Die Trockenmischung kann man eigentlich beliebig variieren - wenn man z.B. keinen Sesam hat oder mag, einfach stattdessen mehr Haferflocken, oder Leinsamen oder ganz was anderes... Das Verhältnis trocken zu Zuckermischung muss nur stimmen!

Die Nüsse hacken und mit einer Prise Zimt (wenn man mag) ohne Öl in einer Pfanne anrösten. Auch die Cranberries müssen etwas zerkleinert werden. Andere Trockenfrüchte gehen natürlich auch! Nüsse, Cranberries, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Sesam vermischen - dann gehts an den Zucker!

In einer großen Pfanne Zucker, Alsan und Agavendicksaft erhitzen. Der Zucker schmilzt und karamellisiert dann nach einiger Zeit. Wenn alles schön flüssig ist, die Müslimischung einrühreren - das wird dann alles etwas klumpig. Zum auskühlen auf ein Blech oder Brett mit Backpapier streichen (ca. 1,5 cm dick) und platt drücken (z.B. mit einem weiterem großen Brett). Nach einer Viertstunde dürfte das ganze hart genug sein, um mit einem großen Messer Riegel zu schneiden. Wenn diese nach weiterem auskühlen noch zu weich oder bröselig sind, kann man sie auch noch für eine halbe Stunde bei 100 - 120° C im Backofen trocknen lassen!
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