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Mittwoch, 22. Februar 2017

Gefüllte Mini-Krapfen


 Gute vegane Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag sind war ein kleiner Aufwand, aber es lohnt sich! Letztes Wochenende habe ich sie auf einer Party gemacht und sie wurden ganz frisch und begeistert bis auf den letzten Krümel verzehrt. Mini-Krapfen (ø 4-5 cm) finde ich leichter und schneller zu machen als große und mir schmecken sie tatsächlich auch besser :) Probierts aus!

Für ca. 30 kleine vegane Krapfen     


400 g helles Mehl 
1 Würfel frische Hefe 
200 ml Sojamilch 
50 g neutrales Pflanzenöl oder Rapsöl mit Buttergeschmack 
60 g Zucker 
2 EL Sojamehl 
Prise Salz    
Neutrales Pflanzenöl zum Frittieren 
Apfelmus, Marmelade o.ä. zum Befüllen, ca. 200 g davon 
Puderzucker zum Bestäuben    

Die Sojamilch leicht anwärmen (nicht wärmer als Körpertemperatur, wenn man den Finger reinhält, sollte es also weder viel wärmer, noch viel kühler sein), 1 TL Zucker und das Öl hineingeben und die Hefe reinbröseln. Gut vermischen.

Dann in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Sojamehl und Salz vermengen. Die Flüssigmischung dazugeben und mit den Knethaken eines Rührgeräts einige Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Im Anschluss den Teig auf einer sauberen Oberfläche noch etwas weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht klebt.

Mit etwas Mehl bestäuben und in einer Schüssel mit einem Stofftuch abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. dem einmal ganz kurz angeheiztem Backofen) ca. 1 Stunde gehen lassen, er sollte mindestens doppelt so groß werden.

Nach Ablauf der Zeit den Krapfen-Teig nochmals von allen Seiten mit Mehl bestäuben und auf einer sauberen Oberfläche mit dem Nudelholz ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem schmalen Glas oder Ausstecher runde Teigkreise ausstechen und auf ein vorbereitetes Brett oder Backblech legen, das mit Backpapier und evtl. etwas Mehl bedeckt ist.

Hier müssen unsere kleinen Krapfen nun ein zweites Mal gehen, nochmal mindestens für eine halbe Stunde, bis sie deutlich aufgegangen sind.

In einem kleinen Topf mindestens 3 cm hoch Pflanzenöl erhitzen. Wenn man einen Schaschlikspieß oder Kochlöffel aus Holz in das Fett hält und kleine Bläschen aufsteigen, ist das Fett heiß genug. Nun einen Teigkreis nach dem anderen gaaanz vorsichtig aufheben und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun frittieren. Am besten testet man anfangs mal einen Krapfen, um zu sehen, wie schnell sie auch innen durch sind.

Wenn die kleinen Krapfen fertig frittiert sind, auf einem Stückchen Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß mithilfe einer Plastikspritze oder einem Spritzbeutel mit sehr dünnem Aufsatz die gewünschte Füllung ins Herz des Krapfens spritzen und mit Zucker bestäuben.

Und dann sind sie fertig! Diese wunderbaren veganen Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen möchte. Diese fluffigen, süßen, gefüllten Teile eben. Frisch sind sie übrigens wirklich am allerbesten. Wir haben alle sehr schnell aufgegessen, aber aus früheren Krapfensessions weiß ich, dass sie sehr schnell ihre Fluffigkeit gegen Festigkeit eintauschen, wenn man sie ein paar Stunden oder gar Tage liegen lässt. Das Öl, das ich zum Frittieren verwende, filtere ich übrigens immer im Anschluss mit einem Kaffeefilter und hebe es in einem Schraubglas auf. Dann kann ich es entweder nochmal zum frittieren verwenden oder nach und nach zum sonstigen Anbraten verwenden. Und nun ran ans Fett und den Zucker, es lohnt sich!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Feine Rhabarber-Himbeer-Marmelade



Wie bereits beim Rhabarber-Streusel-Kuchen erwähnt, bin ich großer Rhabarber-Fan und freue mich jedes Jahr wieder sehr auf die Saison! Gerade kann man ihn hier noch ernten und um das süße Vergnügen noch ein bisschen auszudehnen, liegt die Idee nahe, sich schnell noch ein bisschen Rhabarber in Marmeladenform zu konservieren, für das restliche rhabarberlose Jahr! Ich finde die Kombination mit einem Hauch Himbeeren sehr lecker und Apfel ist meine Geheimwaffe für besonders cremige Marmeladen - geschmacklich merkt man davon aber am Ende eigentlich nichts. Bei mir wird sie samtfein püriert und so schmeckt sie nicht nur auf Brot hervorragend, sondern z.B. auch als Fruchtcreme mit Vanilleeis... Das Brot auf dem Bild ist ein sehr feines, unaufwändiges Walnuss-Dinkelvollkorn-Brot, das Rezept dafür folgt demnächst. Aber genug geschwärmt, ran an den Rhabarber, bevor er sich wieder für den Rest des Jahres verabschiedet!

Sonntag, 15. Mai 2016

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Jedes Jahr freue ich mich wieder auf die Rhabarberzeit. Ich liebe den süß-säuerlichen Geschmack dieses Gemüses (ja, Gemüse!), das ursprünglich aus dem Himalaya stammt, einfach und man kann Rhabarber unkompliziert zu verschiedensten Kuchenvariationen, Kompott, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Ich habe nun schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage diesen minimalistischen Rhabarberkuchen gebacken - unten ein knuspriger Mürbteigboden, in der Mitte eine Schicht leckeres Rhabarbermus, das beim backen auch etwas andickt und obendrauf knusprig-feine Streusel. Ich habe mir schon einige verschiedene Torten mit Rhabarber ausgedacht, aber manchmal ist so ein vergleichsweise einfacher Kuchen noch viel leckerer!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Französische Brioche



Eine sehr gute Freundin verbringt gerade ein Auslandsjahr in Frankreich und ist begeistert von der Genießerkultur, die sie in ihrem Städtchen Nantes vorgefunden hat. Die Menschen kaufen ihre Lebensmittel oft frisch auf dem Markt, man nimmt sich die Zeit und gibt gerne Geld für ein gutes Mittagessen in Bistros aus... Ihrem Eindruck nach scheinen die Franzosen einfach erheblich mehr Wert auf Genuss und gutes Essen zu legen, als die meisten hierzulande. Sie schwärmte auch vom frischen Brioche, einem normalerweise butter- und eierlastigem Hefegebäck, welches man in Frankreich oft und gerne zu sich nimmt. Auf ihrem Weihnachtsbesuch zuhause haben wir nun zusammen ein veganes Brioche Rezept kreiert:

Für ca. 6-8 Portionen

Teig
* 500 g Mehl
* 1 Päckchen Hefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
* 60 g Puderzucker
* 30 g Alsan + 30 g Alba-Öl (alternativ 60 g vegane Margerine)
* 250 ml lauwarme Pflanzenmilch
* Prise Salz
* Prise Vanille

Deko
* Etwas Sojacuisine, evtl. mit einer Prise Kurkuma, zum Bestreichen
* Hagelzucker

Alle Zutaten für den Teig gut vermischen und 20 (ja, zwanzig!) Minuten kneten. Das kann man auch von einer Knetmaschine erledigen lassen, ist aber auch per Hand eine schön meditative Beschäftigung ;)
Im Anschluss in einer eingemehlten Schüssel 1 Stunde im warmen Backofen (<50°C Umluft) gehen lassen.
Nun noch einmal 3 Minuten gut durchkneten und in die gewünschte Form bringen. Brioche wird häufig in einer großen oder mehreren kleinen geriffelten Formen gebacken, wobei auf die große Teigkugel noch eine kleine oben drauf gesetzt wird. Man kann kann den Teig aber auch in ein oder zwei großen Teigkugeln in Laibform backen, als geflochtener Hefezopf in einer Kastenform oder auch in eher deutsch-österreichischer Buchtel/Rohrnudelform... wie man gerade möchte. Wenn der Teig in Form gebracht ist und bereits in der entsprechenden Kuchenform oder dem vorbereiteten Backblech liegt, direkt mit Sojasahne bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und noch einmal 1 Stunde im Warmen gehen lassen. Ab dann nicht mehr anfassen. Nach Ablauf der Zeit einfach den Backofen auf 150° C Umluft hochheizen und 30-40 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der gewählten Form ab, kleine Brötchen sind natürlich schneller durch, als ein großer Laib.

Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist, aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Mit veganer Butter und selbstgemachter Marmelade, z.B. diese feinen Kürbis-Apfel-Marmelade ;) genießen!

Donnerstag, 10. September 2015

Schwarzbier-Schokoladen-Kuchen


Ich habe mir schon länger gedacht, dass ich endlich mal mehr Bier in meine Koch- und Backaktivitäten einbinden sollte - und zwar nicht nur zu meiner Belustigung nebenher beim in der Küche stehen trinken, sondern tatsächlich in meine Rezepte integrieren! Das passt thematisch ja auch gerade ganz gut zur Saison. Meine Heimatstadt München bereitet sich nämlich gerade noch mit Hochdruck auf die anstehende "Fünfte Jahreszeit" aka Wiesn oder inernational "Oktoberfest" vor - das größte Bierfest der Welt. Man kann davon halten was man will, aber auch dort schreitet der Veganismus erfreulicherweise in großen Schritten voran: das Hauptkonsummittel "Bayrisches Bier" war zwar schon immer vegan, aber auch beim Essen, wo bayrischerweise leider immernoch Ochsen-Semmel, Brathähnchen, Schweinebraten und Weißwürste überwiegen, ändert sich etwas - auch dieses Jahr findet man in immer mehr Bierzelten explizit vegane Gerichte auf der Speisekarte (jenseits von Pommes, gebrannten Mandeln & Brezn). Diese Entwicklung hatte sich schon in den letzten Jahren abgezeichnet - aber vegane Gerichte wären noch vor 4-5 Jahren auf dem bayrischsten aller Feste noch undenkbar gewesen. Aber zurück zum Thema: ich halte mich derzeit für ein Praktikum in Berlin auf - da ists auch sehr schön - aber mental bin ich voll und ganz bei München und bereite mich in der Küche auf etwas andere Weise auf unser Bierfest vor!

Mein erstes Bier-Rezept ist also dieser tolle vegane Schokoladen-Schwarzbier-Kuchen geworden. Ich habe ihn für 52Kuchen zum Blog-Geburtstag gebacken, das Rezept findet ihr daher auch hier bei 52Kuchen!

Mehr Rezepte mit dem bayrischen Hopfenwässerchen gibts hier.

Zutaten

Für eine runde ø 26 cm Springform
* 250 g Mehl
* 100 g Kakaopulver
* 200 g Zucker
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 125 ml Raps/Sonnenblumenöl
* 400 ml Schwarzbier (dunkles Weißbier geht wahrscheinlich alternativ, Malzbier für eine alkoholfreie Variante)

Zubereitung

Das wars auch schon an Zutaten, wirklich keine Zauberei! Die trockenen in eine große Schüssel geben, ggf. sieben, falls im Mehl, Backpulver oder Kakao Klümpchen sind, und gut vermischen. Dann das Öl und nach und nach das Bier unterrühren. Das schäumt sehr, aber wenn man Schlückchen für Schlückchen einrührt, gelingt es sehr gut. Wenn alles gut vermischt ist, eine Kuchenform einfetten & -mehlen und den Kuchen für ca. 50 Minuten bei 175° C backen. Vollständig abgekühlt kann man sich dann überlegen, ob man noch einen Schokoguss oben drauf geben möchte oder ihn einfach – so fand ich es am leckersten – mit veganer Schlagsahne genießt!


Samstag, 1. November 2014

Kanelbullar - Schwedische Zimtschnecken


Der Grund warum ich seit Juli nichts mehr gepostet habe, ist dass ich mich seitdem in Singapur im Auslandssemester befinde! Leider habe ich hier aber keine Küche in meinem Wohnheim, sondern muss mich mit einer Mikrowelle begnügen. Ein paar mal im Monat treffe ich mich aber mit Freunden, die in einem anderen Wohnheim wohnen und Gemeinschaftsküchen haben und da wird dann groß aufgekocht! Und zwar meist irgendwelche europäischen Gerichte, denn es gibt zwar hier in Singapur leckeres Essen verschiedenster asiatischer Kulturen zu Hauf, aber ab und an vermisst man dann schon auch mal etwas heimisches. Eine leckere selbstgemachte Pizza zum Beispiel, Pfannkuchen oder einfach nur ein simples Pastagericht. Heute habe ich zum Nachtisch vegane schwedische Zimtschnecken - Kanelbullar - gemacht und es war wirklich sehr lecker! Die anwesende Schwedin war auch begeistert :)

Ich habe mich grob an dieses Rezept von Chefkoch gehalten, aber nachdem ich hier in Singapur bisher keine vegane Margerine gefunden habe (nur eine importierte für schlappe 10€, so wichtig ists dann auch nicht ;) ) habe ich nach dieser guten Anleitung von Einfach - Vegan - Leben die Margerine durch Sonnenblumenöl ersetzt!

Für ein Blackblech voll Kanelbullar

Teig
* 500 g Mehl
* 60 ml Öl
* 250 ml Sojamilch
* 25 g frische Hefe / 1 Tütchen / 1 TL Trockenhefe
* 75 g Zucker (ich habs in Ermangelung einer Waage frei Schnauze gemacht)
* etwas Zitronenschale
* 1 Prise Salz
* 1/2 TL gemahlenen Kardamom, wenn man hat
* 1 TL Zimt

Füllung
* 50 g Zucker
* 1-2 EL Zimt
* 2 EL Öl
* evtl. noch etwas Sojamilch

Hefe mit einer Prise Zucker in der lauwarmen Sojamilch auflösen. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Wenn man Zeit hat lieber länger, ich hab das Gefühl, dass sie dann fluffiger werden!)
Für die Füllung einfach alles zusammenrühren.
Wenn der Teig gegangen ist möglichst rechteckig ausrollen, bei mir hatte er knapp die größe eines Backbleches und war ca. 0,5 cm dick. Die Füllung dünn darauf verteilen und vorsichtig einrollen. Dann ca. 1-2 cm dicke "Scheiben" abschneiden und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Jetzt sollten sie nochmal 10 Minuten Zeit haben zu gehen bevor sie für ca. 10 Minuten im auf 175° C vorgeheizten goldbraun gebacken werden! Die Backzeit könnte je nach Ofen und Temperatur variieren.

Und dann: mit netten Menschen und evtl. einer Tasse Kaffee oder Tee genießen!

Freitag, 8. August 2014

Mango-Himbeer-Creme-Torte


 Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer- & Mangocreme

* 200 g Mango + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker
* 200 g Himbeeren (z.B. tiefgekühlte aufgetaut) + 100 g Sojajoghurt + 50 g Zucker

Mango- und Himbeermasse getrennt (jeweils mit Joghurt und Zucker) fein pürieren/mixen und in mittelgroßen Schüsseln beiseite stellen.

Agar Agar Masse
* 200 ml Pflanzenmilch
* 50 g Joghurt
* ca. 2 TL Agar Agar (gestrichene TL, pur, nicht Argatine)

In einem kleinen Topf die 50 g Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach die Hälfte (sollte wirklich ziemlich genau die Hälfte sein!) zur Mango- und die andere Hälfte zur Himbeermasse geben und jeweils gut vermischen.

* 300 ml Schlagsahne (im empfehle LeHa Schlagfix)

Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Fruchtcremes nicht mehr ganz so heiß sind - nur noch knapp über Körpertemperatur - kann man vorsichtig die Sahne unterheben (wieder die Sahne jeweils gleich auf die beiden Fruchtcremes aufteilen) und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind.

Dann beides abwechselnd in die Springform auf den Biskuitboden gießen, mit einem Esslöffel in paar "Schlieren" reinmachen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Himbeer-Creme-Torte


Für eine große Springform (ø26 cm), 12 Stücke

Biskuit-Boden
* 150 g Mehl
* 100 g Zucker
* 50 g Margerine
* 125 ml Sojamilch
* 3 TL Backpulver (ca. 1/2 Packung)

Alles zu einem glatten Teig verühren. Eine 26 cm Springform einfetten & -mehlen und ca. 20 Minuten bei 175°C backen. Danach in der Springform abkühlen lassen.

Himbeer Creme
* 300 g Himbeeren (tiefgefroren z.B.)
* 200 g Sojajoghurt
* 80 g Zucker
* 150 ml Pflanzenmilch
* ca. 1,5 TL Agar Agar
* 200 ml Schlagsahne (ich empfehle LeHa Schlagfix)

Himbeeren auftauen lassen. Danach mit 100 g Joghurt und dem Zucker fein pürieren. In einem kleinen Topf den restlichen Joghurt mit der Milch und dem Agar Agar vermischen und aufkochen lassen - ca. 2 Minuten köcheln lassen. Danach gut mit der Himbeermasse vermischen. Die Schlagsahne aufschlagen. Wenn die Masse nicht mehr ganz so heiß ist - nur noch knapp über Körpertemperatur - (wahrscheinlich muss man mind. 10 Minuten warten, manchmal auch länger) kann man vorsichtig die Sahne unterheben und zwar so lange, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Dann in die Springform auf den Biskuitboden gießen und ein paar Stunden kühlen & fest werden lassen!

Dazu passt super dunkle Schokolade (z.B. als Schicht auf dem Biskuit), aber auch Minze und Basilikum machen sich super dazu!

Donnerstag, 13. März 2014

Kaiserschmarrn mit Apfel-Birnen-Kompott

Von Kaiserschmarrn kann ich eigentlich nie genug bekommen! Hab ich früher immer gern beim Skifahren auf den Hütten und natürlich auch zuhause gegessen. Ohne Eischnee, Eigelb & Milch bekommt man ihn auch sehr gut hin! Man könnte sicher noch mit aufschlagbarem Eiersatz oder sowas versuchen den "absolut perfekten" veganen Kaiserschmarrn hinzubekommen, aber dieses Rezept entspricht auf allen Fällen meinen kulinrischen Alltags-Vorstellungen und ist dabei recht simpel. Man kann natürlich auch gekauftes Apfelmus dazuessen ;)

Für 4 Personen

Apfel-Birnen-Kompott

* 5 Äpfel
* 5 Birnen
* 200 ml Wasser
* 50 ml Apfelwein (oder Weißwein oder heller Traubensaft)
* 1 Zimtstange (oder gemahlener Zimt)
* 1 Bio-Zitronenschale

Kaiserschmarrn

* optional: eine handvoll Rosienen, Cranberries,  kleine geschnittene Datteln o.ä.
   und einige Esslöffel Rum
* 400 g Mehl (ich hatte etwas Vollkornmehl drunter gemischt - als gesunde Version ;) )
* 4 TL Backpulver
* etwas Vanillezucker
* 600 ml Sojamilch
* ca. 40g Zucker (kommt auf Vorliebe und darauf an ob die Milch bereits gesüßt ist)
* optional: Bio-Zitronenschale & Zimt
* optional: Mandelsplitter oder -hobel & Puderzucker

Zuallererst eventuelle Rosinen o.ä. in ein kleines Schüsselchen geben und mit Rum bedecken. Für das Kompott Äpfel schälen, entkernen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Bis auf die Birnen alles zusammen in einen Topf geben und eine Viertelstunde köcheln lassen. Dann noch die Birne entkernen und würfeln (meine hatten eine sehr dünne, zarte Schale, deswegen blieben sie ungeschält) und in den Topf dazugeben. Jetzt nochmal mindestens 10 Minuten köcheln lassen.

Für den Kaiserschmarrn Mehl, Backpulver, Vanillezucker & Zucker, Zitronenschale & Zimt mit Sojamilch zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten - am besten mit einem elektrischen Handrührer oder einer Küchenmaschine. Nicht vergessen, die Rumfrüchtchen unterzuheben. In einer großen Pfanne einige EL Öl erhitzen und 2 große Suppenschöpfer Teig in die Pfanne geben - ca. 1 cm dick. Auf mittlerer Flamme leicht bräunen und dann den dicken Pfannkuchen umdrehen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zu kleinen Kaiserschmarrnstückchen zerrupfen. Evtl. noch mit Zucker berieseln, druchmischen und karamellisieren lassen. Wenn die Stückchen "durchgebraten" sind, in eine große Schüssel füllen und evtl. in den warmen Backofen stellen zum Warmhalten bis der restliche Teig ebenfalls zu Schmarrn geworden ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker und (vorher in einer trockenen Pfanne angerösteteten) Mandeln bestreuen. Dazu das Kompott reichen - man kann es natürlich auch pürieren und als Mus genießen!

Dienstag, 31. Dezember 2013

Double-Choc-Mousse: Weiße & dunkle Mousse au Chocolat


Ein einfaches, schnelles & zugleich himmlisches Dessert! Weiße und dunkle Mousse au Chocolat geschichtet. Und vegan sowieso. Bei mir gabs das zum Nachtisch an Weihnachten.

Für 6 Portionen

* 400 ml vegane Schlagsahne (am besten: 2 Päckchen LeHa-Schlagfix)
* 150 g weiße Schokolade (ich hatte die hier)
* 150 g dunkle Schokolade (ich hatte herkömmliche dunkle Kouvertüre)
* optional: Granatäpfelkerne, Spekulatiusbrösel o.ä. zum Garnieren

Das wars auch schon an Zutaten! Die Zubereitung lässt sich auch schnell zusammenfassen: Sahne aufschlagen, geschmolzene Schokolade unterrühren. Etwas ausführlicher:

Zu Beginn jeweils die beiden Schokoladen schmelzen (Mikrowelle oder Wasserbad). Wenn sie flüssig ist, stehen lassen, damit sie etwas abkühlt und währenddessen jeweils 200 ml Sahne in zwei verschiedenen Schüsseln aufschlagen. Die LeHa Schlagfix ist mein absoluter Favorit, wenn es um Schlagsahne geht! Sie funktioniert perfekt, schmeckt gut (nicht so viel Eigengeschmack wie Soyatoo) und ist zudem günstiger (im Radix in München 99 Cent pro Packerl)! Es gibt sie erst seit einem guten Monat, deswegen ist sie vielleicht noch nicht überall im Sortiment. Falls man nur 100 g weiße Schokolade hat, kann man natürlich auch die Menge der dunklen auf 200 g erhöhen, allerdings sollte man die Sahnemenge dann auch anpassen: also z.B. 150 ml in der einen Schüssel für die weiße und 250 ml in der anderen für die dunkle Schokolade.
Wenn die Sahne nun aufgeschlagen ist und die Schokolade nicht mehr heiß (lauwarm, körpertemperatur), wird die Schokolade schlückchenweise untergehoben/eingerührt. Weiße & dunkle Schokolade natürlich jeweils in die unterschiedlichen Sahnen ;)
Dann mit Löffel oder Spritzbeutel die unterschiedlichen Mousses in Glässchen aufeinander schichten. Nun sollte die Mousse au Chocolat noch ein Weilchen kalt stehen, garnieren (Granatapfel passen sehr gut!) und dann kann man sie geniiießen!

Freitag, 22. November 2013

Russischer Bratapfel-Zupfkuchen mit gebrannten Mandeln


Russischer Zupfkuchen ist der wahrscheinlich am häufigsten von mir gebackene Kuchen. Und damit wieder ein Beweis dafür, dass meine absoluten Lieblingsgerichte nicht auf diesem Blog zu finden sind, weil ich sie immer zu schnell aufesse oder das Rezept nicht mitschreiben/nach Gefühl koche/backe. Aber diese winterliche, absolut fantastische Version musste ich dann doch mal der Welt erzählen :D Ein Gedicht aus Vanille, Bratapfel, Gewürzen & Nüssen - eingebettet in einen russischen Zupfkuchen!

Für eine große Springform oder einen langen Kastenkuchen

* 200 g Mehl
* 75 g Zucker
* 120 g Margerine
* Prise Salz
* 30-40 g Kakao
* 1 TL Backpulver (zur Not geht auch ohne ganz gut)
* evtl. 1-3 EL Sojamilch

Alles zusammen zu einem Mürbteig verkneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

* 500 g Sojajoghurt (man kann auch einen Teil Vanille-Joghurt nehmen)
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 120 g zerlassene Margerine
* Vanillezucker
* 50 g Zucker

Alles zusammen zu einer glatten Masse verrühren. Die Form mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden, etwa 1/4 des Teigs für die Streußel zurücklegen. Die Joghurt-Masse darauf gießen und schonmal in den vorgeheizten Backofen (175°C) stellen.

* 50 g Zucker
* 40 ml Wasser
* 100 g Mandeln oder andere Nüsse, gehackt
* 1 TL Zimt
* 1 TL Kakao
* optional: andere winterliche Gewürze (Lebkuchengewürzmischung, Nelken...)

In einer kleinen Pfanne Zucker und Wasser schmelzen/zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen und die gehackten Nüsse und restlichen Zutaten dazugeben. Nun eine viertel Stunden abkühlen lassen (am besten draußen in der Kälte) und derweil 2 Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann den Kuchen nochmal kurz aus dem Backofen holen und die Apfelscheiben vorsichtig obendrauf legen. Wiederum darauf kommen dann noch die karamellisierten Nüsse und die Schokostreußel aus dem restlichen Teig. Alles in Allem sollte der Kuchen ca. 50-60 Minuten im Backofen verbringen!

Samstag, 7. September 2013

Kokos-Panna-Cotta mit Himbeer-Weißwein-Sorbet



 Ein absolut einfaches & schnelles Dessert, das ohne jegliche vegane Sonderprodukte auskommt und trotz alldem ziemlich exqisit & festlich daherkommt!

Für 2 kleine Dessertportionen

* 200 ml Kokosmilch
* 100 ml Wasser
* 1-2 EL echter Bourbon-Vanille-Zucker
* 30 g (ca. 3 leicht gehäufte EL) Speisestärke
* Rohrzucker nach Bedarf
* optional: etwas Zitronenschale

* 150 g Himbeeren, tiefgefroren
* 50 ml Weißwein oder Sekt
* 3 EL Rohrzucker


Kokosmilch mit Vanillezucker und Zucker aufkochen. Speisestärke mit dem Wasser verrühren und in die kochende Kokosmilch einrühren. Kurz weiterkochen und gut weiterrühren, damit keine Klümpchen entstehen. In kalt ausgespülte kleine Gläschen füllen und mind. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren tiefgefrorene Himbeeren mit Wein und Zucker zu einem Sorbet pürieren. Wenn man kein Sorbet möchte, kann man auch aufgetaute Himbeeren verwenden und als Pürree servieren.

Samstag, 10. August 2013

Käsekuchen mit Mandel-Buchweizen-Boden und Mango-Schicht (glutenfrei)

Ich probiere immer mal wieder auch mit "alternativen" Getreiden rum und diesmal ist dabei rausgekommen: ein knuspriger Mürbteig aus Mandeln & Buchweizen und somit ist dieser leckere Käsekuchen vegan & glutenfrei! ...hier in der sommerlichen Version mit einer Mango-Maracuja-Schicht und Beeren oben drauf.

Für eine große Springform

* 100 g Mandeln (gemahlen)
* 100 g Buchweizen (gemahlen)
* 70 g Rohrzucker
* 120 g Alsan (oder 80 g (!) Öl + 2 EL Sojajoghurt)
* optional: Zitronenschale, Vanille, Zimt...

Wer einen Thermomix o.ä besitzt, kann ganze Mandeln & Buchweizen nehmen und die ca. 30 Sekunden bei höchster Stufe fein mixen. Ansonsten einfach fertig gemahlene nehmen und mit dem Rest zu einem Teig verkneten. Achtung: klebrige, bröckelige Angelegenheit! Der Teig lässt sich auch nicht wirklich ausrollen - Gluten aka Klebereiweiß, das die Masse zusammenhalten würde fehlt ja. Den Teig am besten eine Viertelstunde ruhen lassen, zur Not gehts aber wahrscheinlich auch ohne...

* 750 g Sojajoghurt
* 1,5 Packungen Vanillepuddingpulver (oder 60 g Speisestärke + evtl. etwas Grieß)
* 80 g Zucker
* 80 g Öl / zerlassene Alsan
* optional: Zitronenschale, Zitronensaft, Vanille, Orangenlikör...

Alles zusammen zu einer Creme glatten Creme mischen.

Eine Springform einfetten & einmehlen und mit Teig auskleiden. Am besten immer in Brocken & Bröseln reinschütten und mit den Hände zu einem gleichmäßigen Boden andrücken. Der Teig soll dann 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170° C schon mal vorbacken. Nach Ablauf der Viertelstunde die Joghurtcreme draufgeben und weiter 45-60 Minuten backen.

Möglich ist auch noch eine Fruchtschicht obendrauf:

* 1 Mango
* 200 ml Maracuja Saft (oder Orange...)
* evtl. noch etwas Wasser
* 1/2 TL Agar-Agar
* optional: Süßungsmittel

Mangofleisch mit restlichen Zutaten pürieren - falls es noch zu dickflüssig ist etwas Wasser aufgießen (ich habe nicht die ganz genauen Maße mitgeschrieben, muss ich gestehen...). Mit dem Agar-Agar aufkochen, 2 Minuten köcheln lassen und über den fertigen, mind. 15 Minuten ausgekühlten Kuchen gießen (dafür noch in der Springform lassen). Nach Belieben Beeren reinstreuen.
Je nachdem wie heiß der Kuchen noch isr, dauert es natürlich länger, bis die Masse geliert ist - unter 30 Minuten auf jeden Fall nicht! Mit einer Stunde sollte man allermindestens rechnen.
Und dann: einen wunderbaren Käsekuchen mit knusprigem Boden genießen!

Dienstag, 18. Juni 2013

Holunder-Pfannkuchen


Der Holunder wächst in jeder Straße, in jedem Park... Zeit ein bisschen Sammeln zu gehen! Neben Holundersaft, -sirup und -marmelade kann man auch leckere Pfannkuchen drauß machen!

Für 2 Personen - insg. 8 mittelgroße Pfannkuchen

* 4 Holunderblüten
* 120 g Mehl (ich hatte 2/3 Vollkorn, 1/3 weiß)
* Prise Salz
* Prise Zimt
* 1/2 TL Backpulver
* 2 EL Öl
* 220-250 ml Sojamilch (wenn man andere Milch nimmt, braucht man evtl. noch Sojamehl o.ä. zum Binden)
* Süßen nach Bedarf
* optional: etwas Zitronenschale & Vanille

Aus Allem, bis auf die Blüten, einen glatten Teig rühren. Pfanne mit Öl erhitzen, mittelgroße Schöpfkelle Teig rein und sofort von der Holunderblüte kleinere Büschelchen abzupfen und oben, auf den noch flüssigen Pfannkuchen geben. Ganz normal wenden und fertig braten.

Besonders frisch und lecker schmecken die Pfannkuchen mit ein paar Tropfen frischem Zitronensaft und Agavendicksaft/Rohrzucker!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Minz-Zitronen Cupcakes



Meine ersten Cupcakes ever!

Für 12 Stück

* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* Saft & Schale einer halben Bio-Zitrone
* 2 gehäufte TL Backpulver
* 180 ml Sprudelwasser
* 60 ml Öl
* 4 Blättchen Minze, klein gehackt

Alles zusammen zu einem Teig verrühren und 20-30 Minuten in Muffinförmchen bei 170° C backen.

Nun kommt das Topping dran:

* 300 ml Cocossahne (oder andere Sahne von Soyatoo) - ich hab im Endeffekt weniger verbraucht, also 200 ml sollten auch reichen oder man ist ein Schleckermäulchen und isst das übrige Topping so...
* 1 Packung Sahnesteif
* Saft & Schale von einer ganzen Bio-Zitrone
* 6-10 Minzblätter, klein gehackt
* 30 g Alsan

Alsan mit Zitronensaft, -schale und Minze schmelzen. Derweil Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Wenn die Alsanmischung einigermaßen abgekühlt ist und die Sahne rühren.

Das Ganze dann auf die Muffins geben, etwas kühl stellen und genießen!

Dienstag, 19. Februar 2013

Nebona getestet: Münchner Bio-Gewürze


Als Partnerbloggerin von Biodeals durfte ich netterweise ein paar Produkte der Münchner Gewürzmühle Nebona testen!

BuKross Aronia

...ein knuspriges Gebäck aus süß geröstetem Buchweizen mit Ume-Essig und getrockneten Aronia-Beeren, die u.a. wegen ihrem hohen Vitamin C Gehalt beliebt sind. Zum so knabbern, aufs Müsli streuen...
Wer Buchweizen und Zimt mag, dem wird dieser Snack schmecken! Ich hatte von der Aufmachung her etwas mehr Aronia-Beeren erwartet, als tatsächlich drin waren, aber insgesamt ist das Verhältnis gut. Geschmacklich auf jeden Fall probierenswert, v.a. weil es mal ein etwas anderer Geschmack ist! An der Verpackung ist mir noch aufgefallen, dass hier sehr dickes, robustes Plastik verwendet wurde. Damit kenne ich mich natürlich nicht so gut aus, aber rein von meinem Gefühl her Müllvermeidung betreffend, fände ich eine Verpackung besser, die mit weniger Plastik auskäme! Was mir dagegen dann sehr gefällt, ist, dass die anderen Gewürze ganz umweltfreundlich und wiederverwendbar in Gläsern kommen :)

Bärlauch Pesto Rosso

Das Pesto ist zum selbst anrühren, d.h. man bekommt hier die getrockneten Zutaten (und tollerweise wirklich auch nur die, die man erwartet, keine sonstigen Geschmacks- oder Konservierungsstoffe!) und kann dann so viel wie man braucht mit Wasser und Olivenöl anrühren. Und Bärlauch und getrocknete Tomaten sind eine super Pesto-Kombination!
Mir ist nur Positives aufgefallen:
+ portionierbar (man nimmt so viel wie man braucht, andere fertige Pesti verschimmeln im Gegesatz
   dazu irgendwann im Kühlschrank)
+ ungekühlt haltbar
+ spontan: wenn man etwas leckeres zum Essen braucht und nicht kochen will, ist das Pesto
   in ein paar Sekunden angerührt
+ vielseitig: kann als Pesto mit anderebn Zutaten verfeinert werden, eignet sich aber auch als
   trockenes Gewürz Salate, Pizza, Pastasoßen...
+ vegan, da ohne Käse!
+ ohne Knoblauch (es soll ja Leute geben, die keinen Knoblauch mögen! Bärlauch bringt schon einen
   lauchigen Hauch mit, aber wenn man möchte kann man selbst auch noch Knoblauch hinzufügen)
+ sehr ergiebig: bei mir hat es für mehr als 10 Portionen Spagetti (1 kg Nudeln) gereicht,
   da ist der Preis von 5€ (auch noch bio) dann auch ziemlich gut!

Als Snack für meine 8 Gäste, die die Gewürze mittesten durften, gab es kleine mediterrane Blättereteigschnecken. Einfach Pesto angerührt, auf Blätterteig aus dem Kühlregal gestrichen und zu einer Rolle gerollt, schneidet man dann dünne Scheiben und bäckt die Schnecken bis sie schön kross sind. Geht schnell und mit sehr wenig Aufwand!



Außerdem gab es ganz klassisch Pasta Pesto (wobei ich noch eine Knoblauchzehe untergemischt habe ;) ), was sehr sehr lecker geschmeckt hat!

Zimt

Ich würze gern mit Zimt, deswegen habe ich mich über diese Zimtration zum Testen gefreut! Was leider nicht ersichtlich ist, ist, ob es sich um einen Ceylon oder Cassia-Zimt handelt und woher er kommt. Im Shop konnte ich meine Verpackung auch gar nicht finden komischerweise! Aber abgesehen davon, hat er natürlich wie erwartet sehr gut zimtig geschmeckt ;)
Ich habe daraus kleine Blätterteigzimtschnecken gemacht (mit Rohrzucker und etwas Sojasahne verrührt und dann das gleiche Verfahren wie bei den Pesto-Schnecken), die auch wieder schnell gingen und sehr lecker waren! Außerdem habe ich Apfel-Zimttaschen gemacht, dazu Äpfel klein geschnitten, mit Zimt und Agavendicksaft abgeschmeckt und dann wieder mit Blätterteig zu Taschen geformt. Was ich bisher noch nicht gemacht habe, aber unbedingt bald ausprobieren will, sind herzhafte Gerichte mit Zimt, also z.B. Reis, Curries oder afrikanische Gemüseeintöpfe...



 Sommertraum Dip

Am besten hat mit der Sommertraumdip gefallen: eine trockene Mischung aus Kokos, Orangen, Ananas, Rohrzucker und viel Vanille (auch hier freue ich mich, dass es "pur" ist und nichts Unnatürliches drin)! Ich habe mich nach längerem Überlegen, was ich daraus am besten mache, für einen Kuchen entschieden:

Für einen großen runden Kuchen

* Mürbteig aus 50 g Zucker, 100 g Alsan-Margerine und 150 g Mehl kneten

* 650 g Sojajoghurt
* 100 ml Öl
* 45 g Speisestärke
* Schale 1/2 Zitrone
* 4 gute EL Sommertraum Gewürz

Diese Zutaten gut verrühren und nach Bedarf noch etwas süßen. Dann mit dem Teig eine runde Springform auskleiden, 15 Minuten bei 175° C backen, dann die Joghurtmasse darauf verteilen und nochmal ca. 50 Minuten backen. Danach mind. 1-2 Stunde auskühlen lassen und genießen!

Das einzig Verbesserungswürdige ist noch die Optik... Die gibt farblich nämlich noch nicht so viel her! Deswegen habe ich überlegt beim nächsten Mal noch eine dünne Fruchtschicht mit Agar-Agar obendrauf zu machen, z.B. Kokos oder Orange...

Mir sind einige Dinge eingefallen, für die man die Mischung auch noch verwenden könnte: Ich könnte mir gut vorstellen im Sommer daraus ein exotisches Joghurt-Eis zu machen, statt Kuchen kann man sicher auch Cupcakes oder Törtchen damit verfeinern, ein gekühlter Milchshake im Sommer könnte sich damit auch gut machen (und als Winterpendant evtl. heiße Milch?)... Was ich mit Sicherheit bald noch ausprobieren werde, ist mein Cocos Panna Cotta damit zu verfeinern!

Alles in Allem

Nebona gleichzeitig als Traditionsfirma und Biobetrieb gefällt mir sehr! Auch im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Dingen... Gewürze, Mischungen, Öle aber auch Dinge wie Pasta aus Soja. An dieser Stelle natürlich auch nochmal vielen Dank an Biodeals und Nebona fürs Zurverfügungstellen!
 

Samstag, 16. Februar 2013

Schoko-Sanddorn-Torte


Ich steh momentan sehr auf Sanddorn und zur Feier des Geburtstags meiner lieben Mama habe ich zwei Torten kreiert! Diese hier und noch eine vegane Sahnetorte!

Für eine kleine Springform, ca. 20 cm (für eine große Springform ca. 1,5 - 2-fache Menge!)

* 75 g Alsan (Margerine)
* 30 g Zucker (ich hatte braunen)
* 100 g Mehl
* etwas Zitronenschale oder Saft

Daraus einen Mürbteig kneten und in den Kühlschrank stellen, während die Schokomasse zubereitet wird:

* 300 g Sojajoghurt
* 4 gehäufte TL Kakao
* 40 g Zartbitterschokolade
* 40 g (Puder)Zucker
* 2 schwach gehäufte EL Speisestärke (ca. 20 g)
* optional: Kaffeegewürz (ich hatte "Schuhbecks", bestehend aus Zimt, Cardamon, Muskatnus, Vanille...)

Die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten zu einer Masse verrühren.

Nun mit dem Mürbteig eine gefettete&bemehlte kleine Springform auskleiden - also Boden und am Rand hochziehen - und schonmal für 15 Minuten bei 175° C backen. Nach dieser Zeit kommt die Schokomasse darauf und dann nochmals ca. 50 Minuten weiterbacken!

Wenn er fertig und ausgekühlt ist, kommt die Sanddornschicht dran - leider habe ich die genauen Zutaten nicht notiert, deswegen im Folgenden nur sehr ungefähe Angaben aus dem Kopf!

* ca. 100 ml Wasser
* ca. 100 ml Sanddornsaft/mus
* knapp 1/2 TL Agar Agar
* Agavensirup nach Geschmack
* 100 ml aufgeschlagene Pflanzensahne (wer das nicht dahat: wahrscheinlich schmeckts auch ohne gut, aber halt etwas anders)

Wasser mit Agar Agar und etwas vom Sanddornsaft aufkochen. Dann den restlichen Sanddornsaft dazu und ein paar Minuten abkühlen lassen. Zuguterletzt Sahne unterheben und auf den Kuchen geben und "gelieren" lassen! Am besten lässt man den Kuchen noch in der Springform, als Formgeber und gegen Auslaufen. Wer will kann oben mit etwas purer Sahne in die noch weiche Sanddornschicht Marmorierungen malen, wie auf dem Bild.

Sonntag, 10. Februar 2013

Süßer Apfel-Quark-Reis-Auflauf


Dieser Auflauf ist ein "Traditionsgericht" meiner Familie, das gibts so ungefähr jede Woche. Und nun schmeckt er allen auch in der veganen Version super!

Für eine kleine Auflaufform, ca. 2 große Portionen

* 40 ml Raps- oder Sonnenblumenöl (gern auch einen Teil Alba-Öl)
* 50 g Rohrzucker
* 2 EL Sojamehl + 2 EL Speisestärke
* 270 g Sojajoghurt
* 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
* 100 g Milchreis oder Naturreis
* 200 ml Pflanzenmilch (Soja, Reis, Hafer...)
* 1 großer Apfel

Öl, Zucker und Sojajoghurt mit einem Rührgerät oder im Mixer zu einer glatten Masse verrühren. Zitronenschale und -saft und Sojamehl/Speisestärke dazu. Den Reis einmal ein bisschen waschen, Apfel schälen und klein schneiden und alles mit der Joghurtmasse zusammenmischen und in einer Auflaufform (am besten eine mit Deckel) 1 - 1,5 Stunden bei 180° C backen!

Natur-/Vollkornreis oder Hirese eignen sich auch gut, dann kann es nur sein, dass man ihn etwas länger backen muss!

PS.: Auch kalt z.B. zum Frühstück am nächsten Tag sehr lecker ;)

Käsekuchen


Ich liebe Cheesecake - und alles Vergleichbare wie Quarktaschen, Topfenstrudel, Zupfkuchen... - und in der veganen Version ebenso ein wunderbarer Leckerbissen. Ich bin mir relativ sicher, dass er sogar besser geschmeckt hat als vergangene Versionen mit Ei und Quark! ;)

Für eine runde, große Springform

* 150 g Mehl (etwas Vollkornmehl untermischen schadet nie)
* 100 g Alsan (oder andere vegane Margerine/Butter)
* 50 g Zucker
* 1 Zitrone: abgeriebene Schale einer ungespritzen (-> Bio)

Das waren schon alle Zutaten für den kunsprigen Boden. Einfach zusammenkneten und derweil etwas ruhen lassen, während die Füllung zubereitet wird:

* 750 g Sojajoghurt
* 100 g weiches Alsan
* 100 g Puderzucker
* 1 1/2 Packungen Vanillepuddingpulver
* 1/2 Orange: abgeriebene Schale einer ungespritzen (-> Bio)
*  optional: 1 EL Orangenlikör oder Rum

Das alles zu einer glatten Masse verrühren.

Der vorher ruhende Mürbteig wird nun ausgerollt und in eine gefette&bemehlte Springform gelegt, wobei der Teig an den Rändern hochgezogen wird, damit man einen guten Rand hat. Damit schon mal 15 Minuten bei 170° C ab in den Ofen zum Vorbacken!

Nach Ablauf der Viertelstunde wird nun die Füllung auf den Teig gegeben und nochmal weitere 45 - 60 Minuten gebacken. Achtung: der Kuchen muss danach Auskühlen, mind. 1 Stunde und am besten (in der kühlen Jahreszeit) draußen vor der Tür oder auf dem Balkon. Ich konnte es nicht erwarten und habe ein Stückchen gegessen, was zwar gut geschmeckt hat, aber noch etwas flüssig war innendrin. Nach einer Nacht im Kühlschrank war er dann aber perfekt :)

Dienstag, 8. Januar 2013

Cashew-Mousse au Chocolat

Das Dessert zu Heiligabend: Mousse au Chocolat auf einer Cashewmusbasis!

Für 10 kleine Dessertschälchen

* 200 g Cashews (zuvor über Nacht oder mind. 3 Stunden in kaltem Wasser einweichen)
* 300 g Zartbitterschokolade
* 300 ml Soyatoo (oder andere gute aufschlagbare Pflanzensahne)
* 250 ml Soja/Hafersahne/cuisine
* 5 EL Kakao
* 125 ml Wasser
* 200 ml Milch (Reis/Soja/Hafer...)
* etwas Agavendicksaft und Zimt

Die eingeweichten, abgetropften Cashews mit Pürierer oder im Mixer musen - je nach Bedarf des Mixers immer wieder etwas Einweichwasser dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und kühl stellen. In einem Topf Milch, Wasser und Cuisine erhitzen und die Schokolade zerkleinert darin schmelzen lassen. Die Schokomasse mit dem Cashewmus vermengen, Kakao dazu und mit Agavendicksaft und Zimt abschmecken. Da die ganze Masse durchs erhitzen noch etwas warm ist, müssen wir sie (z.B. vor der Haustür oder auf dem Balkon) halbwegs abkühlen lassen, bevor die Sahne untergehoben werden kann! Am besten bis zum servieren kalt stellen, damit sich ein halbwegs festes Mousse entsteht!

Guten Appetit!

Sehr gut dazu passen frische (oder tiefgeühlte) Früchte wie Himbeeren, ich hatte außerdem Granatapfel, Sternfrucht und Cumquat oben drauf.

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