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Donnerstag, 10. September 2015

Schwarzbier-Schokoladen-Kuchen


Ich habe mir schon länger gedacht, dass ich endlich mal mehr Bier in meine Koch- und Backaktivitäten einbinden sollte - und zwar nicht nur zu meiner Belustigung nebenher beim in der Küche stehen trinken, sondern tatsächlich in meine Rezepte integrieren! Das passt thematisch ja auch gerade ganz gut zur Saison. Meine Heimatstadt München bereitet sich nämlich gerade noch mit Hochdruck auf die anstehende "Fünfte Jahreszeit" aka Wiesn oder inernational "Oktoberfest" vor - das größte Bierfest der Welt. Man kann davon halten was man will, aber auch dort schreitet der Veganismus erfreulicherweise in großen Schritten voran: das Hauptkonsummittel "Bayrisches Bier" war zwar schon immer vegan, aber auch beim Essen, wo bayrischerweise leider immernoch Ochsen-Semmel, Brathähnchen, Schweinebraten und Weißwürste überwiegen, ändert sich etwas - auch dieses Jahr findet man in immer mehr Bierzelten explizit vegane Gerichte auf der Speisekarte (jenseits von Pommes, gebrannten Mandeln & Brezn). Diese Entwicklung hatte sich schon in den letzten Jahren abgezeichnet - aber vegane Gerichte wären noch vor 4-5 Jahren auf dem bayrischsten aller Feste noch undenkbar gewesen. Aber zurück zum Thema: ich halte mich derzeit für ein Praktikum in Berlin auf - da ists auch sehr schön - aber mental bin ich voll und ganz bei München und bereite mich in der Küche auf etwas andere Weise auf unser Bierfest vor!

Mein erstes Bier-Rezept ist also dieser tolle vegane Schokoladen-Schwarzbier-Kuchen geworden. Ich habe ihn für 52Kuchen zum Blog-Geburtstag gebacken, das Rezept findet ihr daher auch hier bei 52Kuchen!

Mehr Rezepte mit dem bayrischen Hopfenwässerchen gibts hier.

Zutaten

Für eine runde ø 26 cm Springform
* 250 g Mehl
* 100 g Kakaopulver
* 200 g Zucker
* 2 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 125 ml Raps/Sonnenblumenöl
* 400 ml Schwarzbier (dunkles Weißbier geht wahrscheinlich alternativ, Malzbier für eine alkoholfreie Variante)

Zubereitung

Das wars auch schon an Zutaten, wirklich keine Zauberei! Die trockenen in eine große Schüssel geben, ggf. sieben, falls im Mehl, Backpulver oder Kakao Klümpchen sind, und gut vermischen. Dann das Öl und nach und nach das Bier unterrühren. Das schäumt sehr, aber wenn man Schlückchen für Schlückchen einrührt, gelingt es sehr gut. Wenn alles gut vermischt ist, eine Kuchenform einfetten & -mehlen und den Kuchen für ca. 50 Minuten bei 175° C backen. Vollständig abgekühlt kann man sich dann überlegen, ob man noch einen Schokoguss oben drauf geben möchte oder ihn einfach – so fand ich es am leckersten – mit veganer Schlagsahne genießt!


Dienstag, 31. Dezember 2013

Double-Choc-Mousse: Weiße & dunkle Mousse au Chocolat


Ein einfaches, schnelles & zugleich himmlisches Dessert! Weiße und dunkle Mousse au Chocolat geschichtet. Und vegan sowieso. Bei mir gabs das zum Nachtisch an Weihnachten.

Für 6 Portionen

* 400 ml vegane Schlagsahne (am besten: 2 Päckchen LeHa-Schlagfix)
* 150 g weiße Schokolade (ich hatte die hier)
* 150 g dunkle Schokolade (ich hatte herkömmliche dunkle Kouvertüre)
* optional: Granatäpfelkerne, Spekulatiusbrösel o.ä. zum Garnieren

Das wars auch schon an Zutaten! Die Zubereitung lässt sich auch schnell zusammenfassen: Sahne aufschlagen, geschmolzene Schokolade unterrühren. Etwas ausführlicher:

Zu Beginn jeweils die beiden Schokoladen schmelzen (Mikrowelle oder Wasserbad). Wenn sie flüssig ist, stehen lassen, damit sie etwas abkühlt und währenddessen jeweils 200 ml Sahne in zwei verschiedenen Schüsseln aufschlagen. Die LeHa Schlagfix ist mein absoluter Favorit, wenn es um Schlagsahne geht! Sie funktioniert perfekt, schmeckt gut (nicht so viel Eigengeschmack wie Soyatoo) und ist zudem günstiger (im Radix in München 99 Cent pro Packerl)! Es gibt sie erst seit einem guten Monat, deswegen ist sie vielleicht noch nicht überall im Sortiment. Falls man nur 100 g weiße Schokolade hat, kann man natürlich auch die Menge der dunklen auf 200 g erhöhen, allerdings sollte man die Sahnemenge dann auch anpassen: also z.B. 150 ml in der einen Schüssel für die weiße und 250 ml in der anderen für die dunkle Schokolade.
Wenn die Sahne nun aufgeschlagen ist und die Schokolade nicht mehr heiß (lauwarm, körpertemperatur), wird die Schokolade schlückchenweise untergehoben/eingerührt. Weiße & dunkle Schokolade natürlich jeweils in die unterschiedlichen Sahnen ;)
Dann mit Löffel oder Spritzbeutel die unterschiedlichen Mousses in Glässchen aufeinander schichten. Nun sollte die Mousse au Chocolat noch ein Weilchen kalt stehen, garnieren (Granatapfel passen sehr gut!) und dann kann man sie geniiießen!

Freitag, 22. November 2013

Russischer Bratapfel-Zupfkuchen mit gebrannten Mandeln


Russischer Zupfkuchen ist der wahrscheinlich am häufigsten von mir gebackene Kuchen. Und damit wieder ein Beweis dafür, dass meine absoluten Lieblingsgerichte nicht auf diesem Blog zu finden sind, weil ich sie immer zu schnell aufesse oder das Rezept nicht mitschreiben/nach Gefühl koche/backe. Aber diese winterliche, absolut fantastische Version musste ich dann doch mal der Welt erzählen :D Ein Gedicht aus Vanille, Bratapfel, Gewürzen & Nüssen - eingebettet in einen russischen Zupfkuchen!

Für eine große Springform oder einen langen Kastenkuchen

* 200 g Mehl
* 75 g Zucker
* 120 g Margerine
* Prise Salz
* 30-40 g Kakao
* 1 TL Backpulver (zur Not geht auch ohne ganz gut)
* evtl. 1-3 EL Sojamilch

Alles zusammen zu einem Mürbteig verkneten und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

* 500 g Sojajoghurt (man kann auch einen Teil Vanille-Joghurt nehmen)
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 120 g zerlassene Margerine
* Vanillezucker
* 50 g Zucker

Alles zusammen zu einer glatten Masse verrühren. Die Form mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden, etwa 1/4 des Teigs für die Streußel zurücklegen. Die Joghurt-Masse darauf gießen und schonmal in den vorgeheizten Backofen (175°C) stellen.

* 50 g Zucker
* 40 ml Wasser
* 100 g Mandeln oder andere Nüsse, gehackt
* 1 TL Zimt
* 1 TL Kakao
* optional: andere winterliche Gewürze (Lebkuchengewürzmischung, Nelken...)

In einer kleinen Pfanne Zucker und Wasser schmelzen/zum Kochen bringen, 2-3 Minuten köcheln lassen und die gehackten Nüsse und restlichen Zutaten dazugeben. Nun eine viertel Stunden abkühlen lassen (am besten draußen in der Kälte) und derweil 2 Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Dann den Kuchen nochmal kurz aus dem Backofen holen und die Apfelscheiben vorsichtig obendrauf legen. Wiederum darauf kommen dann noch die karamellisierten Nüsse und die Schokostreußel aus dem restlichen Teig. Alles in Allem sollte der Kuchen ca. 50-60 Minuten im Backofen verbringen!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Zuckerfreie marmorierte Schokoladen-Kekse

Naschen muss nicht unbedingt ungesund sein! Vitaminbomben sind diese Kekse trotzdem nicht, aber zumindest sind sie schonmal komplett zuckerfrei (mit Datteln und Agave gesüßt) & bestehen aus Vollkornmehl. Das macht sie außerdem zu perfekten "Kinderkeksen" - die kleinen müssen ja nicht von Anfang an mit pappsüßem Industriezeug durchgefüttert werden. Morgen hab ich auch eine kleine Testerin, mal sehen wie es ihr schmeckt ;)
Wenn man sich etwas weniger Arbeit machen will, kann man den Teig auch ohne Marmorierung machen - in dem Fall einfach das "Teig in 2 Hälften teilen" überlesen!

Ergibt 2 Bleche voll kleiner Kekse

* 10 Datteln, über Nacht in 80 ml Wasser eingeweicht
* 100 g Alsan, zimmerwarm
* 225 g Mehl (ich hatte zum größten Teil Vollkornmehl & etwas weißes Roggenmehl)
* 100 g gemahlene Mandeln
* Prise Zimt
* optional: abgeriebene Bio-Ornangen Schale
* 4 EL reines Kakaopulver

Schokoladenglasur:
* 4 EL geschmolzene Kakaobutter
* 3 EL Agavendicksaft
* 2-4 EL Kakaopulver

Datteln zusammen mit dem mittlerweile leicht sirupartigen Einweichwasser fein pürieren/mixen bis es cremig ist. Dann Alsan zugeben (sollte mind. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank genommen worden sein) und cremig schlagen. Dann bis auf das Kakaopulver alle restlichen Zutaten dazugeben und zu einem plätzchenteigartigen Teig kneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und in eine Hälfte das Kakaopulver einkneten. Falls einem der Teig zu wenig süß erscheint kann man noch etwas z.B. mit Stevia und/oder Agavendicksaft nachjustieren. Nun für ca. 30 Minuten ab in den Kühlschrank! Danach die beiden Teige grob verkneten, sodass eine Marmorierung bleibt, ausrollen und nach Lust ausstechen. Schlussendlich noch für 10-15 Minuten bei 170°C im Backofen backen.

Für die Schokoglasur die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten einrühren.

Samstag, 16. Februar 2013

Schoko-Sanddorn-Torte


Ich steh momentan sehr auf Sanddorn und zur Feier des Geburtstags meiner lieben Mama habe ich zwei Torten kreiert! Diese hier und noch eine vegane Sahnetorte!

Für eine kleine Springform, ca. 20 cm (für eine große Springform ca. 1,5 - 2-fache Menge!)

* 75 g Alsan (Margerine)
* 30 g Zucker (ich hatte braunen)
* 100 g Mehl
* etwas Zitronenschale oder Saft

Daraus einen Mürbteig kneten und in den Kühlschrank stellen, während die Schokomasse zubereitet wird:

* 300 g Sojajoghurt
* 4 gehäufte TL Kakao
* 40 g Zartbitterschokolade
* 40 g (Puder)Zucker
* 2 schwach gehäufte EL Speisestärke (ca. 20 g)
* optional: Kaffeegewürz (ich hatte "Schuhbecks", bestehend aus Zimt, Cardamon, Muskatnus, Vanille...)

Die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten zu einer Masse verrühren.

Nun mit dem Mürbteig eine gefettete&bemehlte kleine Springform auskleiden - also Boden und am Rand hochziehen - und schonmal für 15 Minuten bei 175° C backen. Nach dieser Zeit kommt die Schokomasse darauf und dann nochmals ca. 50 Minuten weiterbacken!

Wenn er fertig und ausgekühlt ist, kommt die Sanddornschicht dran - leider habe ich die genauen Zutaten nicht notiert, deswegen im Folgenden nur sehr ungefähe Angaben aus dem Kopf!

* ca. 100 ml Wasser
* ca. 100 ml Sanddornsaft/mus
* knapp 1/2 TL Agar Agar
* Agavensirup nach Geschmack
* 100 ml aufgeschlagene Pflanzensahne (wer das nicht dahat: wahrscheinlich schmeckts auch ohne gut, aber halt etwas anders)

Wasser mit Agar Agar und etwas vom Sanddornsaft aufkochen. Dann den restlichen Sanddornsaft dazu und ein paar Minuten abkühlen lassen. Zuguterletzt Sahne unterheben und auf den Kuchen geben und "gelieren" lassen! Am besten lässt man den Kuchen noch in der Springform, als Formgeber und gegen Auslaufen. Wer will kann oben mit etwas purer Sahne in die noch weiche Sanddornschicht Marmorierungen malen, wie auf dem Bild.

Dienstag, 8. Januar 2013

Cashew-Mousse au Chocolat

Das Dessert zu Heiligabend: Mousse au Chocolat auf einer Cashewmusbasis!

Für 10 kleine Dessertschälchen

* 200 g Cashews (zuvor über Nacht oder mind. 3 Stunden in kaltem Wasser einweichen)
* 300 g Zartbitterschokolade
* 300 ml Soyatoo (oder andere gute aufschlagbare Pflanzensahne)
* 250 ml Soja/Hafersahne/cuisine
* 5 EL Kakao
* 125 ml Wasser
* 200 ml Milch (Reis/Soja/Hafer...)
* etwas Agavendicksaft und Zimt

Die eingeweichten, abgetropften Cashews mit Pürierer oder im Mixer musen - je nach Bedarf des Mixers immer wieder etwas Einweichwasser dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und kühl stellen. In einem Topf Milch, Wasser und Cuisine erhitzen und die Schokolade zerkleinert darin schmelzen lassen. Die Schokomasse mit dem Cashewmus vermengen, Kakao dazu und mit Agavendicksaft und Zimt abschmecken. Da die ganze Masse durchs erhitzen noch etwas warm ist, müssen wir sie (z.B. vor der Haustür oder auf dem Balkon) halbwegs abkühlen lassen, bevor die Sahne untergehoben werden kann! Am besten bis zum servieren kalt stellen, damit sich ein halbwegs festes Mousse entsteht!

Guten Appetit!

Sehr gut dazu passen frische (oder tiefgeühlte) Früchte wie Himbeeren, ich hatte außerdem Granatapfel, Sternfrucht und Cumquat oben drauf.

Dienstag, 9. Oktober 2012

"Oreo"-Kuchen mit Himbeersoße


Oreo-Torten sind eine leckere Angelegenheit! Das Rezept das ich kannte ist jedoch alles andere als vegan: Gelatine, Frischkäse, Butter, Oreokekse... Daher hab ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und herausgekommen ist ein Rezept für einen leckeren veganen Oreokuchen (nur dass keine Oreos drin sind ;) ) !

Edit: mittlerweile sind Oreos ja sogar vegan! Das heißt man kann sie auch mit in den Kuchen packen. Nachdem allerdings einige Menschen Vorbehalte gegen die Firma Kraft Foods haben und soweit ich weiß auch das nicht ganz zweifelsfreie Palmöl verarbeitet ist, kann man auch komplett ohne Oreos einen "Oreo"-Kuchen zaubern. Und billiger ists so auch noch!


* 200 g Mehl
* 100 g Zucker
* 40 g Kakao
* 120 g Margerine
* 1 TL Backpulver
* Prise Salz

Aus diesen Zutaten einen bröseligen Teig herstellen - evtl. noch etwas Mineralwasser zufügen wenn es zu bröselig ist. 3/4 des Teigs (der Rest kommt in die Masse oben) auf den Boden einer gefetten und gemehlten Springform drücken und für ca. 10 Minuten bei 175°C backen. Währenddessen kann man die Masse zubereiten:

* 1,5 große Natursojajoghurts (-> 750 g)
  (ich hatte noch veganen "Wie Frischkäse" von Heirler übrig, den habe ich verwendet, dafür weniger Joghurt)
* Schale und Saft einer halben Zitrone
* Vanillezucker
* 4 EL Rohrzucker (oder mehr oder weniger, wie man möchte)
* 3 EL Öl (Sonnenblume/Raps)
* 100 g Zartbitterschokolade

Schokolade hacken, alles vermischen und abschmeckten! Wenn der Kuchenboden fertig gebacken ist, abkühlen lassen und wieder platt drücken (er ist durch das Backpulver wahrscheinlich etwas aufgegangen). Dann kann man auch schon das Agar Agar vorbereiten, damit die obere Schichte später schön geliert:

* 200 ml Pflanzenmilch
* 1 leicht gehäufter TL Agar Agar

Die Milch mit Agar Agar und 3 - 4 EL von der Joghurtmasse zusammen aufkochen lassen. Wenn es gekocht hat schnell und gleichmäßig mit der restlichen Joghurtmasse verrühren und die restlichen Schokobrösel unterheben (wenn es zu unbröselig ist, einfach nochmal mit etwas mehr Mehl mit den Knethaken vom Mixer rühren). Alles zusammen auf den Teig in die Springform gießen. Bis der Kuchen richtig fest ist, dauert es ca. 30 - 60 Minuten.

Ich mag Schokolade u.ä. gern mit Himbeersoße, ich finde das immer ein schön frischer Kontrast. Wer also noch eine Himbeersoße dazumöchte, der schmeißt beliebig viele Himbeeren - frische oder aufgetaute aus der Kühltruhe - mit etwas Zimt, Zitronensaft und Zucker in den Mixer!

Donnerstag, 30. August 2012

Mocha macht glücklich


Ich bin eine große Schoko-, Kakao- und Kaffeeliebhaberin und das ist hier ist eine Mischung daraus - die munter und aufgrund des Schokogehalts glücklich macht ;)
Ist zwar kein sonderlich originelles Rezept, aber ich halte hier mal meine Lieblingsmischung fest:

Für eine große Tasse

* 250 ml Soja/Hafer...Milch
* 1 gehäuften EL Kakaopulver
* 1 gehäuften EL braunen Zucker
* etwas Vanillezucker
* 30 g dunkle Schokolade (raspeln!)
* evtl. Zimt
* evtl. Chiliflocken
* evtl. Sprühsahne (soyatoo) oder Milchschaum

* 1 Espresso oder etwas Kaffee

Milch im Topf heiß werden lassen und währenddessen alle Zutaten (außer Kaffee & Sprühsahne) reinrühren & nach Belieben abschmecken. Es muss zwar nicht kochen, aber damit sich die Schokoraspeln mit dem Rest gut verbinden sollte alles zusammen schon ein paar Minuten und relativ heiß auf dem Herd stehen.
In der Tasse kommt dann noch Espresso/Kaffee dazu und obendrauf Sahne, wenn man denn will! Alternativ geht auch Milchschaum, wobei man hier beachten muss, dass nur Sojamilch aufschäumbar ist.

Übrigens: Natürlich schmeckt die Sache auch ohne Kaffee - dann eben heiße Schokolade! Und im Winter zum aufwärmen schadet ein Schüsschen Rum sicher auch nie! ;)

Dienstag, 28. August 2012

Chewy Himbeer-Nuss-Brownies


Ich liebe richtig schokoladige, chewy - also innen noch etwas klebrige - Brownies. Vegane hatte ich bis jetzt auch noch nie gemacht, bis ich das Rezept von Sarah von veganguerilla gefunden habe! Darauf basiert das folgende auch, abgesehen von kleinen Änderungen - außerdem habe ich noch Himbeeren ins Spiel gebracht, weil ich die Kombi Himbeeren-Schokolade sowieso sehr gerne mag und sie den sehr schokoladigen Brownies noch etwas Frische geben.

Für viele Brownies, wenn man sie in Muffinförmchen macht oder ein halbes Blech (je nach Blechgröße)

* 200 g Zartbitterschokolade (ich nehme immer Blockschokolade)
* 300 g Mehl
* 250 ml Soja/Reis/Hafermilch
* 150 g Zucker (ich habe weißen und braunen gemischt)
* 125 ml Sonnenblumenöl
* 150 g Nüsse (ich hatte Walnüsse und Paranüsse) - wobei man die auch weglassen kann, wenn man keine mag
* 50 g Kakaopulver
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 1 Päckchen Backpulver
* 2 gehäufte EL Sojamehl oder eine halbe Banane
* 100 g Himbeeren (ich hatte tiefgefrorene)

Die trockenen Zutaten - (Soja+)Mehl, (Vanille+)Zucker, Backpulver, Kakaopulver mischen, danach die nassen - Milch und Öl - dazugeben und gut verrühren. Dann die Schokolade mit einem großen Küchenmesser in kleine Stückchen hacken und zusammen mit den Nüssen und Himbeeren unterrühren. In eine entsprechende, gefettet und gemehlte Backform oder in Muffinförmchen geben und bei 180° C Umluft backen. Je nachdem wie klebrig oder durch man sie innen haben möchte, kann man sie nach ca. 20 - 35 Minuten aus dem Ofen nehmen (ich hatte sie 20-25 Minuten drin). Und dann - ehe man sich versieht sind sie alle weg!

Montag, 16. Juli 2012

Kokos-Schoko Pudding mit Himbeersoße (V)


Im Prinzip steckt das gleiche Rezept dahinter, wie auch beim Kokos-Vanille Panna Cotta, nur steckt hier weitaus weniger Fett drin (da weniger Kokosmilch, die ja so um die 20% Fett enthält...)!

Für 3 - 4 Portionen

Pudding:


* 200 ml Kokosmilch
* 550 ml Sojamilch (Milch)
* 40 g Speisestärke 
* 20 g Grieß
* mind. 2 - 3 gut gehäufte EL Kakaopulver, je nach Geschmack auch mehr
* 20 g Rohrzucker
* 2 Päckchen Vanillezucker
* 50 g Zartbitter- oder Blockschokolade

Für Faule: Statt Stärke, Grieß und Kakaopulver einfach eineinhalb Päckchen Schokopuddingpulver

Himbeersoße:

* 500 g Himbeeren (ich habe tiefgekühlte genommen)
* 150 ml Saft (je nach Geschmack, ich hab Orangensaft verwendet)
* 2 EL Rohrzucker
* Saft & Schale einer Bio-Zitrone/-Limette
* Prise Zimt
* evtl. 2 gehäufte EL Speisestärke (wenn man eine festere Konsistenz haben möchte)

Kokos- und Sojamilch zusammen zum Kochen bringen. Währenddessen Stärke, Grieß, Zucker und Kakaopulver mit einem Schuss Sojamilch anrührend. Außerdem die Schokolade hacken...


Wenn die Milch kocht, vom Herd nehmen und das vorbereitete Gemisch unter ständigem rühren dazugießen. Danach nochmal kurz aufkochen lassen (rühren!) und später, direkt bevor man den Pudding in Schüsselchen o.ä. abfüllt, die Schokostückchen unterrühren, die schmelzen dann nicht komplett, sondern man hat sie später noch als zartschmelzenden "Extra-Schoko-Boost" im Pudding ;)

Die Himbeeren zusammen mit dem Saft in einen Topf schmeißen und während das ganze langsam heiß wird, Zitronensaft und -schale, Zucker, Zimt... dazurühren. Pürieren braucht man eigentlich nicht, denn im Laufe des Kochens zerfallen sowieso fast alle Himbeeren. Wem die Sache nach ein paar Minuten Kochen noch zu flüssig ist, der kann 2 EL Speisestärke mit etwas Saft verühren und zu den Himbeeren in den Topf geben. Damit Stärke dickt, muss es dann aber nochmal 1 - 2 Minuten kochen!

Dann kann man alles sofort&heiß genießen oder man wartet und isst alles kalt. Abgekühlt lässt sich der Pudding übrigens auch stürzen!


Donnerstag, 14. Juni 2012

Erdbeer-Biskuit-Kuchen mit Zartbitterschokoschicht (V)


Die Anregung zu diesem himmlischen Kuchen fand ich bei Nade in the Kitchen! Anstatt einer Puddingschicht habe ich hier aber eine Zartbitterschokoschicht gemacht. Das kann man ja je nach Lust & Geschmack entscheiden!

Boden (eignet sich übrigens gut zum kreativen Belegen aller Art, statt Erdbeeren einfach anderes Obst verwenden oder wild durcheinander mixen...)

* 150 g Mehl
* 50 g Zucker (am besten natürlich vom Rohr...)
* Vanillezucker (oder natürlich echte Vanille)
* Prise Salz
* 1 Pckg. Backpulver
* 1/2 Apfel, gerieben (alternativ 5 EL Apfelmus)
* 120 ml Soja-/Reis-/Hafermilch (Milch)
* 1 EL Apfelessig
* 50 ml Öl (Raps, Sonnenblume... - hauptsache geschmacksneutral!)
* Saft & geriebene Schale einer Zitrone (sollte Bio sein, weil man die Schale gespritzer Zitrusfrüchte trotz viel Waschen nicht giftfrei bekommt...)

Zartbitterschicht

* 120 g Zartbitterschokolade (oder Blockschokolade oder Kouvertüre...)
* 50 ml Soja-/Hafersahne (Sahne)
* "gehäufter EL" Margerine (Alsan...) (Butter)
* eine Prise Zimt schadet auch nie (es sei denn man mag keinen)

Belag
* natürlich Erdbeeren! Je nachdem ob man die ganz draufhaut oder in Scheiben schneidet braucht man natürlich mehr oder weniger... Aber wenns ums einkaufen geht, denke ich ist man mit einer 500g Schale gute bedient und hat wahrscheinlich auch noch was übrig!
* wie schon angemerkt kann man den Boden natürlichstatt Erdbeeren auch beliebig belegen... Himbeeren, Banene, Mango, eingelegtes Obst... einfach der Fantasie freien Lauf lassen!

Den Teig bereitete man am besten so der Reihe nach zu, wie sie oben bei den Zutaten ist.
In einer eingefetteten & eingemehlten Springform dann ca. 20  Minuten bei 180° C backen.
In der Zwischenzeit kann man die Schokolade inkl. Sojasahne & Butter schmelzen lassen - ich mach das immer in der Mikrowelle, aber das geht natürlich auch im Wasserbad. Wenn die Schokolade einigermaßen zerlaufen ist mit einer Gabel so lange rühren bis es eine gleichmäßige Schokomasse ist.
(Sahne & Butter kommt übrigens dazu, damit die Schokolade nicht komplett fest wird, sonst würde der Kuchen nämlich brechen beim schneiden!)

Wenn der Boden fertig & schon etwas abgekühlt ist, auf eine Platte stürzen (Boden nach oben!), mit der Schokolade bestreichen und mit Erdbeeren (o.ä.) belegen!

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