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Sonntag, 25. September 2016

Vegan Reisen: Backpacken & Low-Budget-Reisen in Asien


(c) Bella Lacroix/Filling Your Mind


Mein Beitrag zur #1MonatVegan: Blogparade mit Challenge geht um das Reisen als Veganer*in:


Vor meiner ersten Rucksackreise war ich skeptisch: kann man auch in fernen Ländern ohne durchgetakteten Reiseplan und Hotels mit explizit veganem Angebot entspannt Urlaub machen? Ja, und wie! Eine gewisse Offenheit und Neugier für das lokale kulinarische Angebot vorausgesetzt (aber genau das ist ja auch eines der tollen Dinge am Reisen).

Ich selbst war schon in vielen asiatischen Ländern unterwegs und gebe im folgenden einen kleinen Überblick über meine Erfahrungen.

1. Wahl des Reiselands
„Überleben“ wird man überall. Vor allem in Asien gibt es überall Reis und tolles Obst meist ebenfalls. Aber manche Länder sind kulinarisch gesehen einfach veganfreundlicher als andere. Das liegt zum einen an der traditionellen Küche eines Landes, aber zum anderen auch am „Tourismisierungsgrad“ des Landes. Ausführliche Beispiele gibt es am Ende des Artikels.

2. Selbst an den abgelegensten Orten kann man vegetarisch-vegane Restaurants finden
Ohne die Smartphone-App „Happy Cow“ reise ich nirgendwo hin. Wirklich! (Fast) Egal wo man ist, findet die Suchmaschine einen veganfreundlichen Ort zum Essen. Und je nach Land sind rein vegane Restaurants keine Seltenheit, in denen man dann oft auch die lokalen Spezialitäten in veganisierter Form probieren kann – das sollte man sich nicht entegehen lassen.

3. Ausrüstung und Selbstversorgung
In meinem Reiserucksack findet sich immer ein Taschenmesser, Löffel, Gabel, ein kleines Schüsselchen und Campingteller. Eine kleine Packung Haferflocken und ein paar „Notfallriegel“ nehme ich auch meist mit auf Reisen, man weiß ja nie. Sollte man nirgendwo kein passendes Restaurant finden und auch keine Hostelküche o.ä. zur Verfügung haben, kann man immernoch auf einen Markt gehen und sich aus dem vielen tropischen Obst und Gemüse eine rohköstliche Mahlzeit schnibbeln.

4. A little bit of preparation...
Vorbereitung schadet nie. Im Internet kann man sich einen Überblick über die Nationalgerichte und Kultur verschaffen. Wer die Sprache kann ist klar im Vorteil, meist ist das aber nicht der Fall. Es lohnt sich aber immer ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache zu lernen und neben Hallo, Danke & Co. z.B. auch zu wissen, was „ohne Milch/Eier/Fleisch/Fisch“ heißt. Auch den „veganen Passport“ kann man für den Notfall mitführen, darin steht auf gefühlt jeder Sprache der Welt, was man gerne essen würde als Veganer*in und was nicht (hab ich persönlich aber noch nie gebraucht). Auch ein Tipp: mach dich mit der Fastenkultur des Landes bekannt. Manche Kulturen essen keine Tierprodukte zu bestimmten Anlässen und das kann einem als Veganer*in in die Karten spielen – mindestens um besser verständlich zu machen, was man essen will und was nicht.

5. Lebe mit den Locals
Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Wenn ich in ein Land reise und dabei das Leben aus der einheimischen Perspektive kennen lernen darf, finde ich das immer viel wertvoller und spannender, als einfach mit ganz vielen anderen Reisenden in einem Hostel oder einer Hotelanlage zu hocken. Zu empfehlen ist hier Couchsurfing, WWOOFing (Worldwide Opportunities for Organic Farming – meist lebt und isst man kostenlos in einem landwirtschaftlichen Betrieb, gegen Mitarbeit) und wenn man Glück hat, kann man auch über AirBnB Einheimische kennen lernen. Am besten vorher schonmal vorfühlen, wie die Menschen gegenüber fleisch- bzw. tierproduktloser Küche stehen. Wenn man dann aber nette Leute trifft, kann man wirklich tolle Erfahrungen machen! Auf den Veganitätsaspekt begrenzt: man kann sich einheimisch kochen beibringen lassen, den anderen vielleicht etwas von seiner Küche zeigen und natürlich viel wertvolles Wissen über die Landesküche allgemein bekommen, vielleicht ein paar nützliche Sätze lernen und seine Reise so noch erfüllender fortsetzen.

6. Notfalls: Allergiker spielen
Es ist immer besser offen nach veganen Alternativen zu fragen, um den Menschen ins Bewusstsein zu rufen, das manche Menschen einfach keine Tierprodukte essen möchten. Manchmal wird man aber trotz allem nicht ernst genommen oder gar abgelehnt. In solchen Fällen kann man immernoch so tun, als wäre man ein starker Allergiker.

7. Nicht verrückt machen!
...der vielleicht wichtigste Punkt. Selbst wenn man sich mehrfach versichert, kann es passieren, dass doch irgendwas im Essen ist, das man nicht wollte. Sollte das so sein – nicht verrückt machen. Du hast alles versucht und musst dir selbst kein schlechtes Gewissen machen – vielleicht bist du sogar mit jemandem unterwegs, der es gerne noch weiter isst. Generell muss man beim Reisen erstmal seine persönliche Balance finden – was ok für einen ist und was nicht. Zum Beispiel ob du jedes Mal genau nach den Inhaltsstoffen fragst, oder ob du das bestellst, was dir relativ sicher nach deinne bisherigen Reiseerfahrungen vegan zu sein scheint. Ob es für dich ok ist, wenn im selben Frittierfett unvegane Produkte zubereitet werden oder du notfalls auch ein Curry akzeptierst, aus dem das Fleisch nachträglich rausgenommen wurde. Beim Reisen abseits der großen Hotelanlagen kann man sich manchmal auf solche Kompromisse einlassen, wenn man nicht nur Reis und Bananen essen will – was man natürlich auch machen kann, aber das ist eben eine persönliche Entscheidung.

Meine persönlichen Erfahrungen in Asien

Sri Lanka beispielsweise ist sehr veganfreundlich: dort sind von Haus aus viele Menschen Vegetarier und im Gegensatz zur verwandten indischen Küche wird so gut wie nie Butter-Ghee zum Kochen verwendet und Eier sind nach dem indischen Vegetarismusverständnis sowieso ausgeschlossen. Das „Grundnahrungsmittel“ sind Reis und Dhal (Linsensuppe), dazu gibt es oft würzige Kokosflocken und Gemüsecurries. Ein anderes leckeres Gericht ist „Khotthu“, das ist klein gehacktes Fladenbrot mit Gemüse angebraten. Hier wird oft ein Hühnerei mitgebraten, aber man kann es natürlich auch ohne Ei bestellen. In Bäckereien findet man vegane Samosas (Teigtaschen mit Kartoffel-Gemüse-Füllung) und bei Straßenständen ein Kichererbsengericht. Im Gegensatz zu fast allen anderen asiatischen Ländern isst man in Sri Lanka aber meist zuhause und deswegen ist Streetfood weniger verbreitet – aber ein Restaurant findet man trotzdem meist. Wenn man in Ella ist: unbedingt den Kochkurs bei „Spice Hut“ machen – der ist vegan, ohne das explizit so anzupreisen.

In den meisten asiatischen Ländern findet man traditionell kaum Kuhmilch im Essen. Das einzige, was in vielen Ländern verwendet wird, ist sehr süße dicke Kondensmilch, die in Kaffee, Desserts und ähnlichem genossen wird. Aber das lässt sich gut vermeiden, wenn man danach fragt. Bei indischer Küche muss man allerdings aufpassen:

 

In Malaysia leben ethnische Malaien, aber auch chinesisch und indisch verwurzelte Menschen – dementsprechend verschiedene Küchen gibt es dort. Die malaiische Küche ist leider sehr sehr fleisch- (und eier-)lastig. Ich habe kein einzig traditionelles Gericht gefunden, das vegan ist. Die einzige Chance hier etwas von der malaiischen Küche zu erleben, ist in explizit vegetarisch-veganen Restaurants. Besser dran ist man bei den chinesischen und indischen Küchen – hier wird auch von vorneherein viel vegetarisch gegessen. Bei der chinesischen Küche muss man meist auch keine Milch fürchten, bei indischen Essen sollte man diesbezüglich aber immer nachfragen. Malaysia hat essenstechnisch (und kulturell sowieso!) auf jeden Fall eine ganz schöne Vielfalt.

Singapur setzt sich ebenfalls ethnisch aus chinesisch, indisch und malaiisch verwurzelten Menschen zusammen. Generell ist Singapur aber recht anders als die anderen Länder drumherum – sehr reich, modern und fast schon amerikanisch angehaucht. Vegane Restaurants findet man zuhauf – sowohl mit asiatischem, als auch „westlichem“ Essen. Ich selbst habe ein halbes Jahr in Singapur studiert und konnte trotzdem lang nicht jedes vegane Restaurant probieren.

Thailand ist auch recht einfach für Veganer. Als eines der touristischsten Länder Asiens stellt man sich sowieso auf die Wünsche der Touristen ein, aber hier ist Fleisch auch meist nicht die Hauptsache, sondern nur eine Beigabe – im Sinne von: Ob in einem Thai Curry Fleisch ist oder nicht, macht nicht geschmacklich nicht so den riesigen Unterschied (anders z.B. bei bayerischem Schweinebraten ;) ). Curries kann man oft mit Tofu oder nur Gemüse bekommen – einzig auf Fischsoße sollte man immer achten. Auch Mango Sticky Rice, Klebreis mit Mango und süßer Kokosmilch, ist ein von vorneherein veganes Gericht und sehr lecker. Frische Fruchtsmoothies bekommt man auch an jeder Ecke. Wenn man in Bangkok ist: unbedingt den Kochkurs bei May Kaidee machen!

 

Indonesien ist das Land des Tempehs. Es wird zwar viel Fleisch gegessen, aber man kommt als Veganer gut zurecht. Meist isst man Reis und bestellt weitere Komponenten dazu, die frittiert oder gekocht wurden (Tempeh, Tofu, Wasserspinat, Auberginen...), dazu gibt es Sambal, eine scharfe Chilipaste (hier sollte man fragen, ob Fisch- oder Krabbenpaste drin ist). Es ist auch nicht schwer die paar Wörter der verschiedenen Gerichte zu lernen, um das richtige zu bestellen. Und wenn man in Bali ist, das sehr auf Tourismus, aber auch „Yoga- und Nachhaltigkeitstouris“ ausgerichtet ist, findet man eine große Auswahl an explizit veganen Locations.

In Kambodscha habe ich nicht so viel Zeit verbracht und war nicht abseits der touristischen Mainrouts unterwegs. Die Küche ist ähnlich wie in Thailand und mit Happy Cow konnte man auch immer leckere vegetarisch-vegane Restaurants finden.

Die Philippinen sind das „veganunfreundlichste“ Land in das ich in Asien gereist bin. Eine sehr einfache, aber fleischlastige Küche. Hier habe ich mich oft von frischem Obst und Gemüse vom Markt ernährt. An manchen Orten gibt es aber auch rein vegetarisch-vegane Restaurants, in denen man dann auch veganisierte philippinische Gerichte genießen kann. Nicht nur wegen dem Land selbst, sondern auch wegen der tollen Mangos ist es immer eine Reise wert!

Taiwan ist von der Küche her sehr chinesisch. Es gibt viele vegetarische (überwiegend veganes Essen) Restaurants – „vegetarisch“ bedeutet hier aber auch ohne Knoblauch und Zwiebeln (das hat spirituelle Gründe, die mir bisher nie jemand richtig erklären konnte). Tofu und Gemüse findet man überall – allerdings ist das dann nicht unbedingt so aufregend, geschmacklich. „Hotpots“ werden gerne gegessen – das ist Fondue, bei dem man in heißer Brühe Häppchen gart – z.B. Gemüse, Pilze (oder eben Fleisch), man kann es auch mit Gemüsebrühe bekommen, wenn man etwas Glück hat. Hier gibt es auch recht viele „Loving Huts“ (eine vegane Fastfoodkette – in vielen asiatischen, aber auch ein paar außer-asiatischen, Ländern verbreitet). Man sollte sich jedoch den Satz „Ich esse vegetarisch, bzw. rein vegetarisch (vegan)“ auf chinesisch beibringen lassen.

Dienstag, 14. Juni 2016

Asiatischer Spitzkraut-Salat mit knusprigen Austernpilzstreifen



Seit kurzem bekomme ich von der Münchner solidarisch-landwirtschaftlichen Genossenschaft Kartoffelkombinat wöchentlich frisches Obst und Gemüse. Ganz saiasonal, also das was zurzeit im Münchner Norden eben so wächst. Dieses mal war Spitzkraut dabei - meinen Recherchen nach ist das das gleiche wie Spitzkohl. Da er, v.a. jetzt im Frühling, sehr zart ist, kann man damit super rohen Krautsalat zubereiten - und anstatt einer bayrischen Variante habe ich mich für eine etwas würzigere Version entschieden: Veganer Krautsalat mit asiatisch inspiriertem Dressing und wunderbar knursprigen Austernpilzstreifen oben drauf! Kann man als leichtes, sommerliches Hauptgericht genießen - evtl. noch mit etwas Tofu oder Reis dazu, je nach Hunger - oder z.B. als Grillbeilage. Wenn man sowieso grillt, kann man die Austernpilze natürlich auch ein bisschen eingeölt auf dem Rost anstatt wie im Rezept unten zubereiten.

Sonntag, 17. April 2016

Chinesische Charcoal-Jiǎozi - gedämpfte Gemüse-Teigtaschen mit Misosuppe

Auch wenn ich, wenn es um asiatisches Essen geht, so im großen und ganzen mehr mit der indischen oder thailändischen Küche anfangen kann, gibt es doch auch einige Leckereien in der chinesischen Küche. Letztes Jahr verbrachte ich ein paar Wochen in Taiwan und hatte dort - wie auch in Singapur, wo ich im Rahmen meines Auslandssemesters lebte - einige Male köstliche Dumplings gegessen. Es gibt verschiedene Versionen dieser Teigtaschen. Diese Jiaozi werden - im Gegensatz zu Wan Tans zum Beispiel - "trocken" und nicht als Suppeneinlage gegessen. Die Dumplings selbst schmecken gar nicht so intensiv, aber zusammen mit der Soße ist es ein fantastisches Essen. Dazu gab es eine einfache japanische Misosuppe. Etwas Fusionküche also ;)

Und nun fragt sich vielleicht man eine*r: was zum Henker ist das schwarze da? Das sind ebenfalls Dumplings - geschmacklich gleich, aber in der "Charcoal" Version. V.a. in Japan und China sind Lebensmittel mit schwarzer Kohle gerade beliebt. Schwarze Brötchen habe ich öfter mal gesehen, sogar Starbucks hatte in Singapur schwarze Snacks. Und weil das vom Look her mal was anderes ist, habe ich mich auch mal drangewagt. Geschmacklich völlig gleich und gesundheitlich unbedenklich. Ich habe mir Aktivkohlegranulat - welches normalerweise in der Most- und Schnapsherstellung verwendet wird - im Internet bestellt und im Mixer pulverisiert. Sophia Hoffmann hat auf ihrem Blog bereits ausführlich über Kochen mit Kohle geschrieben! Wer darauf keine Lust hat, kann natürlich auf die Aktivkohle verzichten und ganz normale helle Dumplings machen. Und so gehts:

Freitag, 25. März 2016

Sambal - indonesiche Chilipaste



In Indonesien isst man grundsätzlich zu fast allen Gerichten Sambal. Das ist eine sehr scharfe Chilipaste, von der es unzählige Varianten gibt. Ich liebe sie! Meist ist Sambal in Indonesien sogar von vorneherein vegan - mal zusätzlich mit Tomaten, Erdnüssen, saurer Tamarinde oder bestimmten Gewürzen. Andere Varianten sind allerdings mit Shrimppaste oder Fischsauce. Das folgende Rezept ist Sambal Oelek, die einfachste Form, erweitert um Kaffir Lime Leaves und Zitronengras - wer möchte.

* 4 mittelgroße Schalotten
* 4 Knoblauchzehen
* 8 rote Chilischoten
* Optional: 1 Kaffir Lime Blatt & 1 kleines Stück Zitronengras
* 6 EL Öl
* 1 EL-großes Stück Palmzucker (aus dem Asialaden, sonst 1 EL Rohrzucker)
* 1 EL Limettensaft (alternativ Zitronensaft)
* 1 TL Salz

Die Schalotten schälen und vierteln, bei den Chilischoten den Stiel entfernen, Knoblauch schälen und - optional - Lemongras sehr fein hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Zutaten, bis auf Zucker und Salz, in der Pfannen schmoren, bis sie weich sind, ca. 10 Minuten.

Im Anschluss portionsweise zusammen mit Zucker, Limettensaft und Salz in einem Mörser zu einer feinen Paste zerstoßen. Ja, das dauert ein Weilchen und kostet etwas Kraft, aber so wird das Sambal ganz original ;) Wer keinen Mörser hat, kann aber auch einen Mixer verwenden.



Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen




Naan



* ½ Würfel Frischhefe

* 1 TL Zucker

* 300g Mehl

* 2 EL Soja-Joghurt

* 3 EL Pflanzenöl

* ½ TL Backpulver

* 1 TL Salz

* 150ml Wasser



Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.



Raita



* 30 frische Minzeblätter

* 5-10 cm Gurke

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1-2 TL Zitronensaft

* 350 g Soja-Joghurt

* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)



Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!



Mango Chutney



* 1 Mango, noch nicht ganz reif

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 4 EL Zucker

* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone

* Ingwerstückchen, Walnussgroß

* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry



Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!



Gemüse Pakora



* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)

* Kichererbsenmehl

* Kreuzkümmel, Curry & Salz

* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)



Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 



Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!


Dienstag, 7. Januar 2014

Karamellisierter Ingwer-Chili Tofu


Das ist echt leckeres "Soul-Food"! Frittierter Tofu in Ingwer-Chili mit viel Knoblauch und zur Abrundung in Agavendicksaft geschwenkt. Aber es war nicht ganz meine eigene Idee, sondern ich habe dieses Rezept aus der Schrot&Korn-Zeitschrift etwas adaptiert. A propos: Wer Schrot&Korn nicht kennt - das ist eine tolle monatliche Zeitschrift, die kostenlos in so gut wie allen Bio- und Reform-Läden ausliegt. Neben kreativen Rezepten gibts auch sehr interessante Themen rund um Nachhaltigkeit, Gesundheit & Bio!

Für 2-3 Portionen

* 400 g fester Tofu natur
* 40 g Ingwer, frisch
* 1-2 TL Chiliflocken
* 3-4 Knoblauchzehen
* 4 EL Sojasoße
* 2 EL Öl

* reichlich Öl zum frittieren/braten
* 1 Zwiebel
* ca. 4 EL Agavendicksaft (oder Rohrzucker, Ahornsirup geht sicher auch...)
* dazu: z.B. Gemüse & Reis

Ingwer & Knoblauch miniklein hacken. Mit Chili, Öl und Sojasoße zu einer Soße vermischen. Tofu in Würfel schneiden. Ich habe Soße & Tofu noch eine Stunde zusammen ziehen lassen, muss man aber nicht. Falls man den Tofu mariniert, sollte man die Paste allerdings vor dem Frittieren wieder größtenteils "abkratzen". In einer Pfanne (vorzugsweise Wok) 1 cm hoch Öl erhitzen und den Tofu ca. 5 Minuten darin frittieren - so lange eben, bis er schön gebräunt ist. Dann das Öl (mit Sieb in eine Porzellanschüssel) abgießen - das kann man einmal durchgesiebt nach und nach ganz normal zum normal braten aufbrauchen (oder noch mehr frittieren ;) ). Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Im leeren Wok 3-4 EL vom Öl erhitzen und die Zwiebel und die Soßenpaste darin 1-3 Minuten anbraten. Nun noch die Tofuwürfel dazugeben, mit einem guten Schuss Sojasoße ablöschen, den Agavendicksaft draufträufel und nochmal gut durchmischen. Und nun mit Beilage der Wahl genießen!


Freitag, 22. November 2013

Japanische Miso-Suppe mit Pilzen, Hokkaido, Edamame und Wakame-Algen


Bei meiner letzten "Reise" in den Asia Laden (Reise, weil ich oft lange Zeit im Laden verbringe und mir alles ganz genau ansehe - es gibt so viel zu entdecken, das man noch nie gesehen hat!) fiel mir auf, dass ich - außer Sushi & Matcha Tee - der japanischen Küche noch nie wirklich Beachtung geschenkt habe. Und so kaufte ich helle Misopaste (das Würzmittel der japanischen Küche), Edamame Schoten (junge, grüne Sojabohnen, die man direkt aus der Schote heraus isst) und Makame Algen. Miso ist beim ersten (und evtl. auch noch beim zweiten) mal probieren wahrscheinlich gewöhnungsbedrürftig vom Geschmack. Es ist einfach eine Geschmacksrichtung, die völlig neu ist. Wenn man sich aber auf das neue einlässt, kann man tolle Sachen damit machen! Als Anregung diente mir der Blog Wagashi Maniac: es gibt v.a. viele japanische Süßigkeiten, aber

Für 4 große Portionen

* 1 kleine Zwiebel
* 8-10 frische Pilze (ruhig gemischt Champinons, Shiitake, Austernpilz......)
und/oder kleine handvoll gemischte Trockenpilze
* 1,5 l Wasser
* 1 kleiner Hokkaido Kürbis (ganz, nicht ausgehöhlt 550-600 g)
* 150 g Edamame-Schoten (grüne Sojabohnenschoten, gibts tiefgekühlt im Asia-Laden)
* optional: 1-2 Scheiben Ingwer, ca. 5 mm dick
* 2 geh. TL helle Misopaste
* 1 TL Rohrzucker
* 6 EL Sojasoße

Zwiebel und frische Pilze in dünne Scheiben schneiden und in etwas Öl in einem großen Topf anbraten. Mit 1,5 Liter Wasser aufgießen und die getrockneten Pilze dazugeben. Den Kürbis "ausnehmen" und in kleine Würfel schneiden (schälen ist nicht nötig) und zur Brühe geben. Dann 15-20 Minuten köcheln lassen und nach dieser Zeit die Edamameschoten und evtl. ein Stück Ingwer hinzugeben und weitere 12 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und mit Sojasoße, Rohrzucker und Miso würzen. Fertig!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Chana Masala - indisches Kichererbsen-Curry

Bei Chana Masala handelt sich um eins meiner liebsten indischen Curries: Kichererbsen in Tomaten mit feiner Ingwer-, Chili-, Kreuzkümmel- und Koriandernote.

Für 4-6 Portionen

* 250 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
* 2 Dosen gehackte Tomaten
* 1 Zwiebel
* 2 Knoblauchzehen
* 30-50 ml Öl
* Ingwer, frisch ca. 30 g (5 0,5cm dicke Scheiben)
* 2-3 EL gehacktes Koriandergrün oder 1 TL Korianderpaste
* Chili, Kurkuma, Curry, Koriandersamen - jeweils 1/2 TL
* 1 TL Kreuzkümmel
* 4-5 kleine Kardamonschoten, davon die kleinen inneren Kerne
* optional: Garam Masala - dann kann man sich auch einige Gewürze von oben sparen
* Salz & Pfeffer

Falls man die Kichererbsen aus der Dose nehmen möchte dürfte man 3-4 Dosen benötigen - genau kann ich das aber nicht sagen.
Die eingeweichten Kichererbsen 25 Minuten im Dampfschnellkochtopf garen (im normalen Topf mit Wasser dauert es meist eine gute Stunde). Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hacken und anbraten. Mit den Tomaten ablöschen, Ingwer fein hacken und dazugeben. Die Kichererbsen mit in die Pfanne werfen und mit den ganzen Gewürzen gut abschmecken. Nun lässt man es am besten noch eine gute Weile mit geschlossenem Pfannendeckel köcheln und durchziehen. Bei mir stand es eine halbe Stunde bei kleiner Flamme - eine viertel sollte aber auch reichen, wenn man es eilig hat.

Bei mir gabs Vollkorn-Basmati-Reis dazu. Normaler Reis, Quinoa oder Couscous eignen sich natürlich genauso gut!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Indischer gelber Linsen Aufstrich



Ich mag Linsen, weil es sie in so vielen unterschiedlichen Farben und Formen gibt, man damit in verschiedenste Geschmacksrichtungen gehen kann... nicht zuletzt aber auch, weil sie sehr gesund sind. Mit um die 25g Protein pro 100g haben Linsen zum Beispiel sogar einen höheren Eiweißgehalt als es Fleisch durchschnittlich hat! Abgesehen davon halten sie auch einige Vitamine und Mineralstoffe bereit - in 100g steckt beispielsweise über die Hälfte des täglichen Eisenbedarfs.
Aber genug gefachsimpelt: ich habe einen feinen Aufstrich aus gelben Linsen mit indischen Gewürzen kreiert. Anstatt aufs Brot kann man dieses Mus auch als Beilage essen - es hat geschmacklich ein bisschen was von Kartoffelpürree mit Indien-Touch.

Für ein größeres Marmeladenglas oder 2 Beilagenportionen

* 2 Knoblauchzehen
* 1/2 Zwiebel
* 150 g gelbe Linsen (ich hatte sie von Alnatura)
* 300 ml Wasser

* 1 TL Kurkuma
* 1 TL Curry
* 4 Kardamonsamen (aufdrücken um die kleinen Sämchen herauszubekommen)
* 1/2 TL Koriandersamen (am besten im Mörser zerstoßen)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 dünne Ingwerscheiben
* Salz & Pfeffer
* 5-6 EL Öl -> lieber großzügig, denn beim erkalten wird die Masse noch etwas härter und nicht mehr ganz so cremig!

In einem Topf etwas Öl erhitzen und gehackte Zwiebel und Knoblauch andünsten. Dann kommen die Linsen und das Wasser dazu und nach ca. 15 Minuten köcheln sind die Linsen weich. Jetzt kann man alle Gewürze dazugeben und mit Pürierstab oder Mixer cremig pürieren - evtl. noch etwas mehr Öl hinzufügen. Nochmal abschmecken und fertig! In ein heiß ausgespültes Marmeladenglas geben (im Kühlschrank aufbewahren und bald aufessen - evtl. kann man es aber auch "kochend" abfüllen und so voll konservieren) oder sofort genießen!

Sonntag, 7. Juli 2013

Thai Massaman Curry



In Bangkok habe ich bei May Kaidee einen vegetarisch-veganen Thai Kochkurs gemacht - von den ca. 10 Gerichten die wir in knapp 4 Stunden gekocht haben, waren alle bis auf eins sowieso schon vegan - im Pad Thai war optional ein Ei vorgesehen, aber das konnte man auch weglassen :)

Der Kurs war super, die Tipps & Tricks zu lernen und alles selbst zu machen, bringt glaube ich 1000 mal mehr als sich ein Kochbuch zu kaufen (und das ganze zum Preis, den man hierzulande schnell für ein Kochbuch ausgibt). Ich empfehle allen, die irgendwann mal in Bangkok (oder Chiang Mai) sind und einen halben Tag Zeit haben einen Kurs zu machen oder zumindest in eins der Restaurants zu gehen. Die zwei in Bangkok liegen sehr zentral an den beiden Enden der Khao San Road. Ein kleines Rezeptbüchlein von den gekochten Gerichten haben wir auch bekommen. Was mich am meisten überrascht hat war, wie schnell alles ging! Natürlich war Gemüse etc. schon von den Helferlein vorgeschnibbelt, aber die reine Kochzeit betrug nie über 5-10 Minuten!

Das Massaman Curry ist eine Variation des Red Currys, nämlich zusätzlich mit gelbem Currypulver.

Für 2 große Portionen

* 3 EL Öl
* 1/2 große Zwiebel (oder eine kleinere)
* 2 Tomaten
* 1/2 Zucchini
* 1 Süßkartoffel

* 200 g Naturtofu, auspressen (geht aber natürlich auch ohne Tofu!)
* 1 EL gelbes Currypulver
* 1 EL Red Curry Paste (einfach original selbstgemacht oder Asialaden - aber dort ist manchmal Shrimpaste drin!)
* 100 ml Wasser
* 200 ml Kokosmilch
* 2-3 EL Sojasoße
* 2 EL Zitronen- oder Limettensaft
* 1 EL Rohrzucker
* optional: geröstete Erdnüsse

Man kann auch anderes Gemüse nehmen, z.B. Karotten, normale Kartoffeln, Weißkraut, Aubergine...

Die Süßkartoffel in kleine (ca. 1-2 cm Kantenlänge) Würfel schneiden und ca. 15 Minuten dampfgaren oder in Wasser kochen. Das Öl erhitzen (idealerweise in einem Wok, aber geht auch in jeder anderen Pfanne) und in Streifen geschnittene Zwiebel und gewürfelten Tofu anbraten. Zucchini in Scheiben schneiden und halbieren, Tomaten würfeln und zusammen mit Currypulver und der Chili Paste in die Pfanne dazugeben. Mit dem Wasser ablöschen, die Kokosmilch zugeben und mit Sojasoße, Limettensaft und Rohrzucker abschmecken. Nun noch die vorgekochten Süßkartoffeln zugeben und evtl. an der Schärfe nachjustieren. Mit gerösteten Erdnüssen servieren.
So habe ich das Curry in Bangkok gelernt, ich liebe es und es ist wirklich keine Zauberei, sondern geht wirklich recht schnell!

Dazu kann man natürlich ganz klassisch Reis servieren, aber es schmeckt beispielsweise auch mit Quinoa!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Indisches Vegetable Toor Dhal


Auf meiner knapp zweimonatigen Reise durch Malysia, Kambodscha und Thailand habe ich sehr viel indisch gegessen - v.a. in Malysia, wo Inder ca. ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.
Dhal wurde mir so gut wie zu allem gereicht - Naan, Chapati, Tosai... (Fladenbrotarten) - und ist auch immer verfügbar. Auf meiner Reise habe ich es fast täglich gegessen und endlich mache ich es auch mal selbst :)

Angelehnt habe ich mein Rezept an das von Manjula von "Manjula's Kitchen - Indian Vegetarian Recipes" - kennt ihr die? Für Liebhaber des infischen Essens eine super Seite!

Für 3-4 große Portionen oder 6-8 Beilagen

* 1 kleine Tasse Toor Dhal (gelbe Linsen - z.B. aus dem Asia Laden oder Biomarkt)
* 3 kleine Tassen Wasser
* Salz
* 1 TL Kurkuma
* 1 TL gehackten Ingwer (oder Pulver)
* 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt (ca. 1x1 cm)

Linsen waschen, mind. 30 Minuten einweichen und dann mit 3 Tassen Wasser und den anderen o.g. Zutaten in einen Schnellkochtopf. Ca. 15 Minuten fest verschlossen kochen lassen (Linsen sollten danach weich sein) und Topf wieder öffnen.

* 1/2 TL Kreuzkümmel
* 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, habe ich nach dieser Anleitung selbstgemacht)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 Lorbeerblätter
* 1/2 TL Knoblauchpulver oder 1-2 frische Zehen
* 1/2 TL schwarzer Sesam
* 1 Karotte sehr fein gewürfelt
* 1 Tomate fein gewürfelt

Restliche Zutaten dazugeben und mit Salz abschmecken. Man kann auch noch anderes Gemüse wie Okraschoten, breite Bohnen und Zucchini hinzufügen - diese am besten vorher anbraten, damit sie halbwegs gar sind, bevor sie mit in den Topf kommen.
Alles zusammen nochmal ein paar Minütchen kochen lassen und dann mit Reis oder indischem Brot (Naan, Chapati...) servieren!


Dienstag, 18. Juni 2013

Vegan Grillen!

Ich liebe Grillen. Hab ich auch schon immer geliebt. Aber erst, seitdem die einfache Methode "in den Supermarkt gehen und sich ein Packerl Würschtl und Grillfleisch holen" nicht mehr in Frage kommt, bin ich richtig kreativ geworden! Man kann alles Mögliche grillen und so eine bunte Vielfalt genießen, deswegen hier mal ein paar Anregungen zum Nachmachen... (keine genauen Rezepte, sondern nur Anregungen - ich mache das meist alles der Nase nach und es klappt ;) )

Auf dem Bild links: Thai Reisnudelsalat mit Spargel und Tempeh, würzige Petersilienwurzelcreme, Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo, mediterrane Vollkornbrötchen und Grillgemüse.
Rechts: Bratwürstchen von Turkan, Wheaty Grillmix und selbstgemachte indische Kokos-Curry-Spieße aus Sojabällchen.

Thai Reisnudelsalat

* flache Reisnudeln einweichen
* grünen Spargel, Karotten und Tempeh in kleine Stücke schneiden und...
* mit etwas Knoblauch und Zwiebel anbraten
* die eingeweichten Glasnudeln mit in die Pfanne geben
* mit einer Mischung aus Chili Paste, Kokosmilch, Wasser und Sojasauce ablöschen und köcheln lassen
* Limettensaft und Rohzucker zum Würzen
* optional auch Kaffir Lime Blättchen und Ingwer

Würzige Petersilienwurzelcreme

Diese absolut geil würzige Creme hab ich von nach diesem Rezept gemacht. Richtig tolles Ding!

Kartoffelsalat

* Kartoffeln bissfest kochen - man kann sie auch gleich in Stückchen dampfgaren
* Rote Zwiebel klein würfeln
* Saure Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden
* Reichlich vegane Mayo dazu (schnell und easy selbstmachen, für 1 kg Kartoffeln 2-fache Mayo-Rezeptmenge)
* mit Salz, Peffer, Zitronensaft abschmecken!

Marinierte Sojabällchen

* VantasticFoods Sojawürfel (online hier, oder im örtlichen Veganladen) - Achtung sehr sehr ergiebig!
* mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach auspressen
* Marinade nach Wahl; bei mir war es Kokosmilch, Wasser, Curry, Garam Masala (Koriandersamen, Nelken, Zimt, Cayennepfeffer, Chili, Zitronengras, Ingwer...) und auf die Bällchen geben! Am besten mehrere Stunde oder auch 1-2 Tage durchziehen lassen

Grilled Veggies

* Gemüse nach Wahl (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate, Brokkoli...)
* marinieren mit: Olivenöl, Knoblauch, Salz, Peffer, Paprikapulver, Thymian...

Mediterrane Brötchen oder Baguette

* 500 g Mehl (ich mache halb/halb Vollkorn/normal)
* 1 Würfel frische Hefe
* 1-2 TL Salz
* 40 g Olivenöl (= ca. 3-4 EL)
* 220-250 ml lauwarmes Wasser
* Prise Rohrzucker
* mediterrane Gewürze: Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei...
-> In der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten, Brötchen/Baguette formen und 25-30 Min. (ohne Gehenlassen) in den unvorgheizten Backofen bei 200°C Ober-Unter-Hitze backen.

Weitere Grillideen, die nicht oben auf den Bildern sind...

* Süßkartoffelscheiben (ca. 0,5 cm dick) mit Olivenöl & Thymian mariniert
* Grüner Spargel mit etwas Öl oder Alsan und Kräutern
* Bratlinge
* Pizzataschen - Pizzateig mit Tomatensoße/veg. Bolognese füllen, zuklappen und von beiden Seiten grillen
* Bananen komplett in der Schale grillen, zum Nachtisch (bis sie außen schwarz sind!), evtl. Schokocreme dazu
* Die guten alten Folienkartoffeln in der Glut
* Maiskolben
* Tofuscheiben mariniert  - z.B. Mediterran mit Kräutern, Olivenöl, Knoblauch und Tomatenmark oder Gyros-Art mit Sojasauce, Thymian, Oregano, Majoran, Koriander...
* Tzaziki aus ungesüßtem Sojajoghurt mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kräutern, Gurke...
...

Eigentlich kann man wirklich alles grillen. Der Fantasie einfach freien Lauf lassen!

Sonntag, 16. Juni 2013

Rote Chili Paste

Seit meinem vegetarisch-veganen Thai-Kochkurs in Bangkok ist die Chili Paste ein absoluter Dauerbrenner in meiner Küche! Mit ihr kann man ganz klassisch Rotes Thai Curry oder Tom Yum Soup würzen, aber auch in allen möglichen anderen Gerichten, Soßen und sogar pur als Brotdip (wenn man ein bisschen Schärfe aushält ;) ) macht sie sich super! Im Kühlschrank hält sie sich außerdem sehr lange, die Ölschicht wirkt nämlich konservierend.

Für 1 Marmeladenglas

* 1 Tasse Öl - Für dieses Rezept am besten kleinere Kaffeetassen mit ca. 150 ml Fassungsvermögen verwenden
* 2 große Zwiebeln
* 3 Karotten
* 10-15 Knoblauchzehen
* 5 EL Sojasauce
* 2 EL Rohrzucker
* 6 EL Chiliflocken
* 4 EL Tamarindenpaste oder Essig
* optional: etwas Galangan, Kaffir Lime, Ingwer, Zitronengras...

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln grob in Streifen schneiden und zum Öl geben. Karotte schälen und in 1 cm dicke Stückchen schneiden. Knoblauch schälen und in etwas kleinere Stückchen schneiden - etwas vierteln. Auch das alles dazu in die Pfanne. Das Ganze ein paar Minuten lang brutzeln lassen. Dann alles zusammen in einen Mixer oder mit dem Pürierstab kurz und klein und smooth häckseln. Und nun: nochmal in die Pfanne zurück und weiterbraten! Jetzt kommen auch noch die restlichen Zutaten dazu und alles nochmal ca. 5 Minuten braten lassen - aber Vorsicht, dass es nicht anbrennt! Dann in ein heiß ausgespültes Marmeladenglas abfüllen und thailändisch oder anderweitig kreativ werden... Guten Appetit!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Fresh Spring Rolls & selbstgemachte Chili-Süß-Sauer Sauce mit Banana Fritters



6 Wochen bin ich nun schon wieder von meiner Reise durch Malaysia, Cambodia und Thailand zurück. Und nach und nach komme ich dazu alle leckeren Sachen von dort nachzukochen!

Heute gab es frische Frühlingsrollen - das sind die nicht-frittierten - mit selbstgemachter Chili-Süß-Sauer Sauce und als Nachtisch Banana Fritters - also Bananen im Teigmantel frittiert:

Sweet Chili Sauce - 2 Portionen

* 2 EL Zucker
* 4 EL Wasser
* 1 knappen TL Chiliflocken
* 1 EL Sojasauce
* 1/2 Zitrone oder Limette -> Saft
* 1 Knoblauchzehe
* etwas Zitronengras & Ingwer

Denkbar einfach: alles zusammen in eine Pfanne - am besten natürlich ein Wok - und ca. 10 Minuten köcheln lassen!

Fresh Spring Rolls

* Reisblätter (aus dem Asia-Laden oder Supermarkt mit größerer Asia Abteilung)
* Füllung nach Belieben: z.B. Salatblätter, Erdnussbutter, Karotten, Zucchini, Sprossen, Tofu, Seitan, Frühlingszwiebel, Sesam........

Die Reisblätter muss man ca. 10 Sekunden in Wasser tauchen, damit sie biegsam werden. Dann alles in die Mitte, was man reinhaben will, die kurzen Enden zur Mitte klappen und zu einer Frühlingsrolle rollen. Auch schon fertig!

Wem das nicht reicht, der kann zum Nachtisch noch diese leckeren, aber fettigen Banana Fritter machen:

Banana Fritters - 2 Portionen

* 2 Bananen
* ca. 5 EL Mehl (ich hatte Dinkelvollkorn + 1 EL davon Reismehl)
* Prise Zimt, Salz, Zucker
* Sojamilch
* optional: 1 EL Sesam
* Öl

Einen dickflüssigen Teig anrühren, Bananen schälen, halbieren und dann längs nochmal 3-teilen. Im Teig wenden und ab ins heiße Öl! Dazu schmeckt dann am besten noch etwas Agavendicksaft.
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