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Mittwoch, 22. Februar 2017

Gefüllte Mini-Krapfen


 Gute vegane Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag sind war ein kleiner Aufwand, aber es lohnt sich! Letztes Wochenende habe ich sie auf einer Party gemacht und sie wurden ganz frisch und begeistert bis auf den letzten Krümel verzehrt. Mini-Krapfen (ø 4-5 cm) finde ich leichter und schneller zu machen als große und mir schmecken sie tatsächlich auch besser :) Probierts aus!

Für ca. 30 kleine vegane Krapfen     


400 g helles Mehl 
1 Würfel frische Hefe 
200 ml Sojamilch 
50 g neutrales Pflanzenöl oder Rapsöl mit Buttergeschmack 
60 g Zucker 
2 EL Sojamehl 
Prise Salz    
Neutrales Pflanzenöl zum Frittieren 
Apfelmus, Marmelade o.ä. zum Befüllen, ca. 200 g davon 
Puderzucker zum Bestäuben    

Die Sojamilch leicht anwärmen (nicht wärmer als Körpertemperatur, wenn man den Finger reinhält, sollte es also weder viel wärmer, noch viel kühler sein), 1 TL Zucker und das Öl hineingeben und die Hefe reinbröseln. Gut vermischen.

Dann in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Sojamehl und Salz vermengen. Die Flüssigmischung dazugeben und mit den Knethaken eines Rührgeräts einige Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Im Anschluss den Teig auf einer sauberen Oberfläche noch etwas weiter mit den Händen kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist, der nicht klebt.

Mit etwas Mehl bestäuben und in einer Schüssel mit einem Stofftuch abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. dem einmal ganz kurz angeheiztem Backofen) ca. 1 Stunde gehen lassen, er sollte mindestens doppelt so groß werden.

Nach Ablauf der Zeit den Krapfen-Teig nochmals von allen Seiten mit Mehl bestäuben und auf einer sauberen Oberfläche mit dem Nudelholz ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem schmalen Glas oder Ausstecher runde Teigkreise ausstechen und auf ein vorbereitetes Brett oder Backblech legen, das mit Backpapier und evtl. etwas Mehl bedeckt ist.

Hier müssen unsere kleinen Krapfen nun ein zweites Mal gehen, nochmal mindestens für eine halbe Stunde, bis sie deutlich aufgegangen sind.

In einem kleinen Topf mindestens 3 cm hoch Pflanzenöl erhitzen. Wenn man einen Schaschlikspieß oder Kochlöffel aus Holz in das Fett hält und kleine Bläschen aufsteigen, ist das Fett heiß genug. Nun einen Teigkreis nach dem anderen gaaanz vorsichtig aufheben und in das heiße Öl geben. Von beiden Seiten goldbraun frittieren. Am besten testet man anfangs mal einen Krapfen, um zu sehen, wie schnell sie auch innen durch sind.

Wenn die kleinen Krapfen fertig frittiert sind, auf einem Stückchen Küchenpapier abtropfen lassen und noch heiß mithilfe einer Plastikspritze oder einem Spritzbeutel mit sehr dünnem Aufsatz die gewünschte Füllung ins Herz des Krapfens spritzen und mit Zucker bestäuben.

Und dann sind sie fertig! Diese wunderbaren veganen Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen möchte. Diese fluffigen, süßen, gefüllten Teile eben. Frisch sind sie übrigens wirklich am allerbesten. Wir haben alle sehr schnell aufgegessen, aber aus früheren Krapfensessions weiß ich, dass sie sehr schnell ihre Fluffigkeit gegen Festigkeit eintauschen, wenn man sie ein paar Stunden oder gar Tage liegen lässt. Das Öl, das ich zum Frittieren verwende, filtere ich übrigens immer im Anschluss mit einem Kaffeefilter und hebe es in einem Schraubglas auf. Dann kann ich es entweder nochmal zum frittieren verwenden oder nach und nach zum sonstigen Anbraten verwenden. Und nun ran ans Fett und den Zucker, es lohnt sich!

Freitag, 22. November 2013

Mini Pizza-Taschen


Sieht vielleicht nicht so phänomenal aus, schmeckt aber großartig! Und diese deftigen kleinen Pizzataschen sind auf einem nicht-vegetarischen Buffet super angekommen und wurden viel gelobt :)

Für ungefähr 10 Pizzataschen oder 2 große Pizzabrot-Rollen

* 500 g Mehl (gerne helles & Vollkorn gemischt)
* 1 Würfel Frischhefe / 2 Beutel Trockenhefe
* 330 ml Wasser
* 1 TL Salz
* 1/2 TL Zucker
* 35 g Olivenöl

Mehl in eine große Schüssel geben und die Hefe mit Wasser, Zucker und Salz in einem Gefäß auflösen. Dann zum Mehl geben und zusammen mit dem Öl einen glatten Teig kneten. Mind. 30 Minuten gehen lassen.

* 1 Zwiebel
* 100 g Räuchertofu
* 2 Knoblauchzehen
* Blattspinat (tiefgekühlt, ich hatte 4 der vorportionierten Würfel)
* 1 Dose gehackte Tomaten
* Thymian & Oregano, jeweils 1/2 TL, Prise Chili, Pfeffer & Salz

Zwiebel, Räuchertofu und Knoblauch fein würfeln und alles zusammen kross anbraten. Dann Spinat und Tomaten dazugeben, würzen und gut abschmecken.

* 4-5 EL Öl
* 2-3 EL Mehl
* ca. 400-500 ml Wasser (gern auch einen Teil davon Sojamilch)
* 2-3 EL Hefeflocken
* 1 TL Senf
* Prise Kurkuma
* optional: 1 TL helle Misopaste

Öl in einem Topf erhitzen und mit einem Schneebesen das Mehl einrühren. Etwas anschwitzen lassen und dann stückweise mit Wasser aufgießen und immer gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Immer wieder aufkochen lassen und die restlichen Zutaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn man für einen noch käsigeren Geschmack Miso hinzufügen möchte, dann erst, wenn die Soße nicht mehr kocht - also ganz am Schluss.

Hefeteig dünn ausrollen, Pizzafüllung & unsere Käsesoße z.B. auf mind. 10x20cm große Teigstücke geben, zuklappen und mit den Finger fest verschließen. Man kann auch auf einem großen Teigstück alles dünn auftragen und zu einer großen Pizza-Brot-Rolle formen. Dann bei knapp 200°C im Backofen ungefääähr 15 Minuten backen! Schmeckt auch kalt sehr lecker, als Buffet-Fingerfood oder unterwegs...

Mittwoch, 21. August 2013

Quinoa-Hirse-Gemüse-Bällchen


Für ca. 25 Mini-Pflanzerl - dürfte auch als Burger-Bratling-Masse gehen

* 100 g Quinoa
* 250 ml Wasser
* 50 g Hirsemehl
* 1 rote Zwiebel
* 2 Karotten
* 1/2 kleine Zucchini
* Kräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch...
* reichlich Gewürze: z.B. Paprikapulver, Knoblauch, Curry, Thymian, Oregano, Chili, Salz, Pfeffer...
* optional: ein Blatt Mangold, etwas Spinat...
* einige EL Mehl oder Semmelbrösel, um die richtige Konsistenz zu erreichen

Quinoa in einem Sieb waschen (damit die Bitterstoffe weitgehend entfernt werden) und in 250 ml Wasser kochen - nach Packungsanweisung, ca. 15 - 20 Minuten. Dann in eine Schüssel geben und Hirsemehl dazu (ich habe im Thermomix ganze Hirse zu Mehl gemahlen, sollte es aber auch schon fertig zu kaufen geben, ansonsten müsste es stattdessen auch mit Grieß oder Mehl klappen). Zwiebel hacken, Karotten und Zucchini raspeln und alle Zutaten zusammen zu einer formbaren Masse verkneten. Gut würzen und dann kleine Bällchen formen und in viel heißem Öl braten/frittieren!

Dienstag, 19. Februar 2013

Nebona getestet: Münchner Bio-Gewürze


Als Partnerbloggerin von Biodeals durfte ich netterweise ein paar Produkte der Münchner Gewürzmühle Nebona testen!

BuKross Aronia

...ein knuspriges Gebäck aus süß geröstetem Buchweizen mit Ume-Essig und getrockneten Aronia-Beeren, die u.a. wegen ihrem hohen Vitamin C Gehalt beliebt sind. Zum so knabbern, aufs Müsli streuen...
Wer Buchweizen und Zimt mag, dem wird dieser Snack schmecken! Ich hatte von der Aufmachung her etwas mehr Aronia-Beeren erwartet, als tatsächlich drin waren, aber insgesamt ist das Verhältnis gut. Geschmacklich auf jeden Fall probierenswert, v.a. weil es mal ein etwas anderer Geschmack ist! An der Verpackung ist mir noch aufgefallen, dass hier sehr dickes, robustes Plastik verwendet wurde. Damit kenne ich mich natürlich nicht so gut aus, aber rein von meinem Gefühl her Müllvermeidung betreffend, fände ich eine Verpackung besser, die mit weniger Plastik auskäme! Was mir dagegen dann sehr gefällt, ist, dass die anderen Gewürze ganz umweltfreundlich und wiederverwendbar in Gläsern kommen :)

Bärlauch Pesto Rosso

Das Pesto ist zum selbst anrühren, d.h. man bekommt hier die getrockneten Zutaten (und tollerweise wirklich auch nur die, die man erwartet, keine sonstigen Geschmacks- oder Konservierungsstoffe!) und kann dann so viel wie man braucht mit Wasser und Olivenöl anrühren. Und Bärlauch und getrocknete Tomaten sind eine super Pesto-Kombination!
Mir ist nur Positives aufgefallen:
+ portionierbar (man nimmt so viel wie man braucht, andere fertige Pesti verschimmeln im Gegesatz
   dazu irgendwann im Kühlschrank)
+ ungekühlt haltbar
+ spontan: wenn man etwas leckeres zum Essen braucht und nicht kochen will, ist das Pesto
   in ein paar Sekunden angerührt
+ vielseitig: kann als Pesto mit anderebn Zutaten verfeinert werden, eignet sich aber auch als
   trockenes Gewürz Salate, Pizza, Pastasoßen...
+ vegan, da ohne Käse!
+ ohne Knoblauch (es soll ja Leute geben, die keinen Knoblauch mögen! Bärlauch bringt schon einen
   lauchigen Hauch mit, aber wenn man möchte kann man selbst auch noch Knoblauch hinzufügen)
+ sehr ergiebig: bei mir hat es für mehr als 10 Portionen Spagetti (1 kg Nudeln) gereicht,
   da ist der Preis von 5€ (auch noch bio) dann auch ziemlich gut!

Als Snack für meine 8 Gäste, die die Gewürze mittesten durften, gab es kleine mediterrane Blättereteigschnecken. Einfach Pesto angerührt, auf Blätterteig aus dem Kühlregal gestrichen und zu einer Rolle gerollt, schneidet man dann dünne Scheiben und bäckt die Schnecken bis sie schön kross sind. Geht schnell und mit sehr wenig Aufwand!



Außerdem gab es ganz klassisch Pasta Pesto (wobei ich noch eine Knoblauchzehe untergemischt habe ;) ), was sehr sehr lecker geschmeckt hat!

Zimt

Ich würze gern mit Zimt, deswegen habe ich mich über diese Zimtration zum Testen gefreut! Was leider nicht ersichtlich ist, ist, ob es sich um einen Ceylon oder Cassia-Zimt handelt und woher er kommt. Im Shop konnte ich meine Verpackung auch gar nicht finden komischerweise! Aber abgesehen davon, hat er natürlich wie erwartet sehr gut zimtig geschmeckt ;)
Ich habe daraus kleine Blätterteigzimtschnecken gemacht (mit Rohrzucker und etwas Sojasahne verrührt und dann das gleiche Verfahren wie bei den Pesto-Schnecken), die auch wieder schnell gingen und sehr lecker waren! Außerdem habe ich Apfel-Zimttaschen gemacht, dazu Äpfel klein geschnitten, mit Zimt und Agavendicksaft abgeschmeckt und dann wieder mit Blätterteig zu Taschen geformt. Was ich bisher noch nicht gemacht habe, aber unbedingt bald ausprobieren will, sind herzhafte Gerichte mit Zimt, also z.B. Reis, Curries oder afrikanische Gemüseeintöpfe...



 Sommertraum Dip

Am besten hat mit der Sommertraumdip gefallen: eine trockene Mischung aus Kokos, Orangen, Ananas, Rohrzucker und viel Vanille (auch hier freue ich mich, dass es "pur" ist und nichts Unnatürliches drin)! Ich habe mich nach längerem Überlegen, was ich daraus am besten mache, für einen Kuchen entschieden:

Für einen großen runden Kuchen

* Mürbteig aus 50 g Zucker, 100 g Alsan-Margerine und 150 g Mehl kneten

* 650 g Sojajoghurt
* 100 ml Öl
* 45 g Speisestärke
* Schale 1/2 Zitrone
* 4 gute EL Sommertraum Gewürz

Diese Zutaten gut verrühren und nach Bedarf noch etwas süßen. Dann mit dem Teig eine runde Springform auskleiden, 15 Minuten bei 175° C backen, dann die Joghurtmasse darauf verteilen und nochmal ca. 50 Minuten backen. Danach mind. 1-2 Stunde auskühlen lassen und genießen!

Das einzig Verbesserungswürdige ist noch die Optik... Die gibt farblich nämlich noch nicht so viel her! Deswegen habe ich überlegt beim nächsten Mal noch eine dünne Fruchtschicht mit Agar-Agar obendrauf zu machen, z.B. Kokos oder Orange...

Mir sind einige Dinge eingefallen, für die man die Mischung auch noch verwenden könnte: Ich könnte mir gut vorstellen im Sommer daraus ein exotisches Joghurt-Eis zu machen, statt Kuchen kann man sicher auch Cupcakes oder Törtchen damit verfeinern, ein gekühlter Milchshake im Sommer könnte sich damit auch gut machen (und als Winterpendant evtl. heiße Milch?)... Was ich mit Sicherheit bald noch ausprobieren werde, ist mein Cocos Panna Cotta damit zu verfeinern!

Alles in Allem

Nebona gleichzeitig als Traditionsfirma und Biobetrieb gefällt mir sehr! Auch im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Dingen... Gewürze, Mischungen, Öle aber auch Dinge wie Pasta aus Soja. An dieser Stelle natürlich auch nochmal vielen Dank an Biodeals und Nebona fürs Zurverfügungstellen!
 

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