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Samstag, 5. November 2016

Paranuss-Chai-Shake mit Kokosnote und feinen Gewürzen


Paranüsse mag ich besonders gern! Als Shake mit Chai-Gewürzen sowohl heiß oder kalt ein wahrer Genuss. Außer, dass sie gut schmecken haben sie aber auch einiges drauf: Sie werden auch Brasilnüsse oder Amazonenmandeln genannt und wachsen in den Regenwäldern Südamerikas. Mit einem hohen Anteil einer Vielzahl an Mineralstoffen strotzen sie nur so vor gesunden Inhaltsstoffen. Experten bezeichnen die Paranuss zudem als den größten natürlichen Lieferant für Selen. In diesem Rezept wird eine Paranussmilch hergestellt und mit indischen Gewürzen zu einem leckeren Chai-Shake verfeinert, abgerundet von einer feinen Kokosnote, wenn man möchte. Sowohl warm oder heiß ist diese fein gewürzte Nussmilch ein Traum, auch als sommerlich eisgekühlter Shake eignet sie sich. Ran an den Mixer!

Für 4 Gläser

* 100 g Paranüsse
* 1 Liter Wasser
* 1 TL Zimt
* 6 Nelken
* 6 Kardamomkapseln
* 4 EL Kokosblüten-Zucker oder Süßungsmittel nach Geschmack
* 40 g Kokoscreme oder -milch

Alle Zutaten gleichzeitig in den Mixbehälter eines leistungsstarken Mixers füllen und je nach Leistungsstärke eine halbe oder ein bis zwei Minuten mixen. Es sollten keine Stückchen mehr erkennbar sein und die Kokoscreme sollte sich gut verbunden haben. Evtl. alles ein klein wenig anwärmen, falls die Kokoscreme sich nicht durchs Mixen allein bereits gut aufgelöst hat. Um eine feine Milch zu erhalten, muss die Flüssigkeit nun durch einen Nussmilchbeutel oder ein Küchensieb geschüttet werden. Die abgesiebte Chai-Nusspaste kann man z.B. ins Müsli geben oder in einen Kuchen-, Keks- oder Brotteig mischen. Je nach Belieben kann die Chai-Nussmilch nun angewärmt, erhitzt oder so wie sie ist nochmal kurz im Mixer oder mit Pürierstab aufgeschäumt und in Gläsern serviert werden.  Tipp: Im Sommer kann man durch Eiswürfelzugabe vor dem Servieren für einen erfrischenden Drink sorgen. Auch mit etwas Kakaopulver zusätzlich kann man eine leckere heiße indisch gewürzte heiße Schokolade anrühren. Aber auch für andere Gerichte wie Milchreis oder Müsli eignet sich die fein gewürzte Paranussmilch hervorragend. Lassts euch schmecken!

PS.: Da ich dieses Rezept für MorgenLand entwickelt habe, findet ihr es auch hier :)

Freitag, 30. Mai 2014

Indische Gemüse-Pakora mit Naan, Minz-Raita & Mango-Chutney


Kürzlich veranstaltete ich mit einer guten Freundin zusammen für unsere Familien ein 8-Gänge-Menü. Das machen wir immer mal wieder zusammen - schon seit wir 13 Jahre alt sind! Dieses war das erste vegane und es war noch kreativer als die zurückliegendenen Menüs! Als eine der beiden Hauptspeisen gab es dieses indische Gericht. Das Rezept dürfte für 4 normale Hauptspeisenportionen reichen - bei uns wurden es 10 Mini-Portionen, da bei einem 8-Gänge-Menü die einzelnen Gänge nicht überdosiert sein dürfen, wenn man da lebendig rauskommen will ;)

Bei unseren Gästen kam es (so wie alle anderen Gänge auch) super an, v.a. vom Mango-Chutney wurde auch noch der kleineste Rest mit dem Löffelchen zusammengekratzt! Ich persönlich hatte davor noch nie Mango-Chutney gemacht und war ebenfalls völlig begeistert! Aber auch der Minz-Joghurt-Dip war super. Zusammen mit den Pakoras - also im Kichererbsenmantel frittiertes Gemüse - und etwas Naan war es ein Gedicht!

Für 4 große Portionen




Naan



* ½ Würfel Frischhefe

* 1 TL Zucker

* 300g Mehl

* 2 EL Soja-Joghurt

* 3 EL Pflanzenöl

* ½ TL Backpulver

* 1 TL Salz

* 150ml Wasser



Alles zusammen zu einem Teig verkneten und mind. 1 Stunde (am besten mehrere) gehen lassen. Dann zu ca. 6 dünnen Fladen ausrollen und (im Idealfall auf einem Pizzastein) im auf 200°C vorgeheizten Backofen so lang backen, bis es leicht gebräunt ist. Meist sind das nur wenige Minuten! Einfach mal an einer Ecke testen, ob es shcon durch ist.



Raita



* 30 frische Minzeblätter

* 5-10 cm Gurke

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1-2 TL Zitronensaft

* 350 g Soja-Joghurt

* 3 hauchdünne Scheiben Ingwer (kleinerfingergroß)



Knoblauch, Minze, Ingwer und Gurke fein hacken und mit den restlichen Zutaten verschmischen. Dann mit Salz abschmecken, evtl. noch etwas Kreuzkümmel dazugeben. Damit der Minz-Geschmack schön durchkommt, am besten noch so lang wie möglich ziehen lassen!



Mango Chutney



* 1 Mango, noch nicht ganz reif

* 2 mittelgroße Zwiebeln

* 4 EL Zucker

* 1 EL Weißer Balsamico
* Saft einer kleinen Zitrone

* Ingwerstückchen, Walnussgroß

* Chiliflocken, Kreuzkümmel, Curry



Die Mango klein würfeln (ca. 0,5x0,5cm), ebenso die Zwiebel. Letzteres mit Öl in einem kleinen Topf anbraten, nach kurzer Zeit die Mango dazugeben. Dann den Zucker ebenfalls in den Topf und kurz karamellisieren lassen. Mit weißem Balsamico ablöschen, wahrscheinlich braucht man auch den ein oder anderen Schluck Wasser, damit es nicht anbrennt. Mit fein gehacktem Ingwer, Zitronensaft, Salz und den genannten Gewürzen abschmecken. Insgesamt sollte es ca. 10 Minuten köcheln, damit es die typische weiche Chutney-Konsistenz ergibt!



Gemüse Pakora



* Gemüse, so viel wie man möchte (wir hatten Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Aubergine... vorgekochte (Süß)kartoffeln wären auch denkbar...)

* Kichererbsenmehl

* Kreuzkümmel, Curry & Salz

* Öl zum frittieren (Raps, Sonnenblume...)



Das Gemüse waschen und in kleine "mund-handliche" Stücke schneiden. Aus Kichererbsenmehl & Wasser eine dickflüssige Flüssigpanada anrühren und würzen. Viel Öl in einem kleinen Topf heiß machen. Wenn bei einem hineingehaltenen Holzspieß Bläschen aufsteigen, ist es heiß genug. Dann die Gemüsestückchen durch die Panade ziehen und frittieren, bis sie etwas gebräunt sind. 



Und dann: alles zusammen drapieren und genießen!


Dienstag, 22. Oktober 2013

Chana Masala - indisches Kichererbsen-Curry

Bei Chana Masala handelt sich um eins meiner liebsten indischen Curries: Kichererbsen in Tomaten mit feiner Ingwer-, Chili-, Kreuzkümmel- und Koriandernote.

Für 4-6 Portionen

* 250 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
* 2 Dosen gehackte Tomaten
* 1 Zwiebel
* 2 Knoblauchzehen
* 30-50 ml Öl
* Ingwer, frisch ca. 30 g (5 0,5cm dicke Scheiben)
* 2-3 EL gehacktes Koriandergrün oder 1 TL Korianderpaste
* Chili, Kurkuma, Curry, Koriandersamen - jeweils 1/2 TL
* 1 TL Kreuzkümmel
* 4-5 kleine Kardamonschoten, davon die kleinen inneren Kerne
* optional: Garam Masala - dann kann man sich auch einige Gewürze von oben sparen
* Salz & Pfeffer

Falls man die Kichererbsen aus der Dose nehmen möchte dürfte man 3-4 Dosen benötigen - genau kann ich das aber nicht sagen.
Die eingeweichten Kichererbsen 25 Minuten im Dampfschnellkochtopf garen (im normalen Topf mit Wasser dauert es meist eine gute Stunde). Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hacken und anbraten. Mit den Tomaten ablöschen, Ingwer fein hacken und dazugeben. Die Kichererbsen mit in die Pfanne werfen und mit den ganzen Gewürzen gut abschmecken. Nun lässt man es am besten noch eine gute Weile mit geschlossenem Pfannendeckel köcheln und durchziehen. Bei mir stand es eine halbe Stunde bei kleiner Flamme - eine viertel sollte aber auch reichen, wenn man es eilig hat.

Bei mir gabs Vollkorn-Basmati-Reis dazu. Normaler Reis, Quinoa oder Couscous eignen sich natürlich genauso gut!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Indischer gelber Linsen Aufstrich



Ich mag Linsen, weil es sie in so vielen unterschiedlichen Farben und Formen gibt, man damit in verschiedenste Geschmacksrichtungen gehen kann... nicht zuletzt aber auch, weil sie sehr gesund sind. Mit um die 25g Protein pro 100g haben Linsen zum Beispiel sogar einen höheren Eiweißgehalt als es Fleisch durchschnittlich hat! Abgesehen davon halten sie auch einige Vitamine und Mineralstoffe bereit - in 100g steckt beispielsweise über die Hälfte des täglichen Eisenbedarfs.
Aber genug gefachsimpelt: ich habe einen feinen Aufstrich aus gelben Linsen mit indischen Gewürzen kreiert. Anstatt aufs Brot kann man dieses Mus auch als Beilage essen - es hat geschmacklich ein bisschen was von Kartoffelpürree mit Indien-Touch.

Für ein größeres Marmeladenglas oder 2 Beilagenportionen

* 2 Knoblauchzehen
* 1/2 Zwiebel
* 150 g gelbe Linsen (ich hatte sie von Alnatura)
* 300 ml Wasser

* 1 TL Kurkuma
* 1 TL Curry
* 4 Kardamonsamen (aufdrücken um die kleinen Sämchen herauszubekommen)
* 1/2 TL Koriandersamen (am besten im Mörser zerstoßen)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 dünne Ingwerscheiben
* Salz & Pfeffer
* 5-6 EL Öl -> lieber großzügig, denn beim erkalten wird die Masse noch etwas härter und nicht mehr ganz so cremig!

In einem Topf etwas Öl erhitzen und gehackte Zwiebel und Knoblauch andünsten. Dann kommen die Linsen und das Wasser dazu und nach ca. 15 Minuten köcheln sind die Linsen weich. Jetzt kann man alle Gewürze dazugeben und mit Pürierstab oder Mixer cremig pürieren - evtl. noch etwas mehr Öl hinzufügen. Nochmal abschmecken und fertig! In ein heiß ausgespültes Marmeladenglas geben (im Kühlschrank aufbewahren und bald aufessen - evtl. kann man es aber auch "kochend" abfüllen und so voll konservieren) oder sofort genießen!

Freitag, 9. August 2013

Palak Chana - Spinat Kichererbsen Lasagne indisch inspiriert

Palak Paneer (Spinat mit indischem Käse) oder Palak Chana (die vegane Version mit Kichererbsen) sind leckere indische Gerichte. Statt der normalen Spinatlasagne dachte ich mir diesmal, ich interpretiere sie ein wenig indisch!

Für eine große Auflaufform / ca. 6 große Portionen


* 800 g TK-Blattspinat
* 1 Zwiebel
* Olivenöl
* 2-3 Knoblauchzehen
* 300 ml Kokosmilch
* Salz, Pfeffer, evtl. Muskatnus und 1 TL Garam Masala (sonst Curry, Chili, Kümmel...)
* 200 g Kichererbsen

Spinat auftauen. Gewürfelte Zwiebel in Olivenöl andünsten und Spinat dazugeben. Gut würzen und die restlichen Zutaten dazugeben. Dann mit Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten (ich hatte als unterstes Platten, dann Soße usw.).

Zum Überbacken habe ich mich an der Gratin-Basis von Holger aus dem Maulwurfshügel orientiert!
Einfach die folgenden Zutaten zusammen im Mixer oder einem hohen Gefäß mit Pürierstab zu einer cremigen Masse aufschlagen. Über die bereits geschichtete Lasagne geben.

* 200 ml Sojamilch
* 70 ml Öl
* 1 EL Senf
* 1 EL Gemüsebrühe
* 2 EL Zitronensaft/Essig
* 1 geh. EL Hefeflocken
* Salz, Pfeffer

Ca. 30-40 Minuten bei 170° C Umluft im Backofen überbacken!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Indisches Vegetable Toor Dhal


Auf meiner knapp zweimonatigen Reise durch Malysia, Kambodscha und Thailand habe ich sehr viel indisch gegessen - v.a. in Malysia, wo Inder ca. ein Viertel der Bevölkerung ausmachen.
Dhal wurde mir so gut wie zu allem gereicht - Naan, Chapati, Tosai... (Fladenbrotarten) - und ist auch immer verfügbar. Auf meiner Reise habe ich es fast täglich gegessen und endlich mache ich es auch mal selbst :)

Angelehnt habe ich mein Rezept an das von Manjula von "Manjula's Kitchen - Indian Vegetarian Recipes" - kennt ihr die? Für Liebhaber des infischen Essens eine super Seite!

Für 3-4 große Portionen oder 6-8 Beilagen

* 1 kleine Tasse Toor Dhal (gelbe Linsen - z.B. aus dem Asia Laden oder Biomarkt)
* 3 kleine Tassen Wasser
* Salz
* 1 TL Kurkuma
* 1 TL gehackten Ingwer (oder Pulver)
* 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt (ca. 1x1 cm)

Linsen waschen, mind. 30 Minuten einweichen und dann mit 3 Tassen Wasser und den anderen o.g. Zutaten in einen Schnellkochtopf. Ca. 15 Minuten fest verschlossen kochen lassen (Linsen sollten danach weich sein) und Topf wieder öffnen.

* 1/2 TL Kreuzkümmel
* 1 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung, habe ich nach dieser Anleitung selbstgemacht)
* 1/2 TL Chiliflocken
* 2 Lorbeerblätter
* 1/2 TL Knoblauchpulver oder 1-2 frische Zehen
* 1/2 TL schwarzer Sesam
* 1 Karotte sehr fein gewürfelt
* 1 Tomate fein gewürfelt

Restliche Zutaten dazugeben und mit Salz abschmecken. Man kann auch noch anderes Gemüse wie Okraschoten, breite Bohnen und Zucchini hinzufügen - diese am besten vorher anbraten, damit sie halbwegs gar sind, bevor sie mit in den Topf kommen.
Alles zusammen nochmal ein paar Minütchen kochen lassen und dann mit Reis oder indischem Brot (Naan, Chapati...) servieren!


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