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Freitag, 22. November 2013

Japanische Miso-Suppe mit Pilzen, Hokkaido, Edamame und Wakame-Algen


Bei meiner letzten "Reise" in den Asia Laden (Reise, weil ich oft lange Zeit im Laden verbringe und mir alles ganz genau ansehe - es gibt so viel zu entdecken, das man noch nie gesehen hat!) fiel mir auf, dass ich - außer Sushi & Matcha Tee - der japanischen Küche noch nie wirklich Beachtung geschenkt habe. Und so kaufte ich helle Misopaste (das Würzmittel der japanischen Küche), Edamame Schoten (junge, grüne Sojabohnen, die man direkt aus der Schote heraus isst) und Makame Algen. Miso ist beim ersten (und evtl. auch noch beim zweiten) mal probieren wahrscheinlich gewöhnungsbedrürftig vom Geschmack. Es ist einfach eine Geschmacksrichtung, die völlig neu ist. Wenn man sich aber auf das neue einlässt, kann man tolle Sachen damit machen! Als Anregung diente mir der Blog Wagashi Maniac: es gibt v.a. viele japanische Süßigkeiten, aber

Für 4 große Portionen

* 1 kleine Zwiebel
* 8-10 frische Pilze (ruhig gemischt Champinons, Shiitake, Austernpilz......)
und/oder kleine handvoll gemischte Trockenpilze
* 1,5 l Wasser
* 1 kleiner Hokkaido Kürbis (ganz, nicht ausgehöhlt 550-600 g)
* 150 g Edamame-Schoten (grüne Sojabohnenschoten, gibts tiefgekühlt im Asia-Laden)
* optional: 1-2 Scheiben Ingwer, ca. 5 mm dick
* 2 geh. TL helle Misopaste
* 1 TL Rohrzucker
* 6 EL Sojasoße

Zwiebel und frische Pilze in dünne Scheiben schneiden und in etwas Öl in einem großen Topf anbraten. Mit 1,5 Liter Wasser aufgießen und die getrockneten Pilze dazugeben. Den Kürbis "ausnehmen" und in kleine Würfel schneiden (schälen ist nicht nötig) und zur Brühe geben. Dann 15-20 Minuten köcheln lassen und nach dieser Zeit die Edamameschoten und evtl. ein Stück Ingwer hinzugeben und weitere 12 Minuten kochen. Vom Herd nehmen und mit Sojasoße, Rohrzucker und Miso würzen. Fertig!

Samstag, 7. September 2013

Süßkartoffelcremesuppe mit Rote-Beete-Kokos-Schaum



Ich liebe Süßkartoffeln! Und als Cremesuppe machen sie sich auch wunderbar. Das optische und geschmackliche i-Tüpferl bekommt sie in diesem Fall von einem Rote-Beete-Kokos-Schaum oben drauf - man kann auch durch vielfältige Marmorierungsmöglichkeiten seiner Küchenkreativität freien Lauf lassen ;) 

Natürlich kann man sie auch ohne das Topping genießen. Alle Rote-Beete-Hasser aufgepasst: ich mag sie auch nur unter besonderen Umständen. In diesem Fall hab ich aber sogar den halben Mixer ausgeschleckt, weil der Rote-Beete-Kokos-Schaum so gut war!

Für 4 größere Portionen

* 2 große Süßkartoffeln (bei mir zusammen 650g) - dürfte auch mit Kürbis ähnlich lecker schmecken!
* 1 Zwiebel
* 1-2 Knoblauchzehen
* 750 ml Wasser
* 4 dünne Scheiben Ingwer
* 1/2 TL Kurkuma
* Chiliflocken nach Geschmack
* 200 ml Mango-, Orangen- oder Apfelsaft
* genügend Salz & Pfeffer

* 100 g gekochte Rote Beete aus dem Glas (gern auch mit etwas Saft)
* 100 ml Kokosmilch




Zwiebel & Knoblauch hacken und mit Öl in einem großen Topf andünsten. Die geschälte Süßkartoffel würfeln und zusammen mit dem Wasser in den Topf geben und ca. 15 Minuten weich kochen. Ingwer, Saft und die Gewürze dazugeben und mit einem Pürierstab oder Mixer fein cremig pürieren. Gut abschmecken. Für das i-Tüpferl Rote Beete mit Kokosmilch luftig pürieren und über die Suppe geben!


Donnerstag, 4. Juli 2013

Rote Beete-Apfel-Meerettich-Suppe mit Kokosmilch


Gestern habe ich zum ersten Mal frischen Meerettich in der Gemüseabteilung entdeckt und will damit nun etwas experimentieren. Als erstes gabs heute diese fruchtig-ganz leicht meerettich-scharfe Cremesuppe. Weitere Meerettichrezepte folgen!

Für 4 Personen

* 1 Apfel
* 1 Zwiebel
* optional: Prise Konbolauchgranulat (selbstgemacht natürlich ;) )
* 3-4 Knollen gekochte rote Beete (je nachdem wie intensiv mans mag)
* 500 ml Gemüsebrühe
* 1 EL Zitronensaft
* Sojasoße nach Geschmack
* 2-4 EL Kokosmilch
* ca. 2 EL haar-klein gewürfelten frischen Meerettich

Apfel und Zwiebel würfeln und in Öl andünsten. Dann die gewürfelte Rote Beete dazu und mit Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen - sehr fein pürieren.
Nun ein wenig köcheln lassen, währendessen ca. 4 je ca. 2 mm dicke Scheiben von der Meerettichwurzel (vorher schälen) abschneiden und sehr fein wüfeln/hacken - Achtung: roher, frischer Meerettich ist seeeehr scharf - selbst das kleine Stückchen, das ich probiert hab, hat mir die Luft wegbleiben lassen :D
Nun kann man die Temperatur ausschalten, den Meerettich zugeben (evtl. nochmal durchpürieren) und mit Zitronensaft und Sojasoße würzen. Dann ist das feine Süppchen auch schon fertig!

Mit einem Klecks Kokosmilch und wer möchte z.B. mit Sprossen und Sonnenblumenkernen garnieren.

Mittwoch, 5. September 2012

Deftiger Linseneintopf


Ich liebe Linsensuppe bzw. richtige leckere, deftige Linseneintöpfe. Da ich sowas aber noch nie selbst gekocht, sondern eher im Winter auf Hütten gegessen hatte, habe ich mich nun auch einen selbst ans Werk gemacht und es ist so ziemlich das rausgekommen, was ich mir vorgestellt habe!

Für 4 Portionen

* 250 g Linsen (ich hatte getrocknete Berglinsen aus dem Rossmann Bio-Regal)
* 2 Kartoffeln
* 1 - 2 Karotten
* 2 große Tomaten
* 50 g Räuchertofu
* evtl. Tofu-Wiener
* 1 - 2 Zehen Knoblauch
* evtl. etwas Soßenbinderpulver
* Gewürze: Gemühsebrühe, Rosmarin, Kreuzkümmel, Koriander, Rauchsalz, Thymian, Oregano, Majoran, Curry, Paprikapulver, Bohnenkraut, Lobeerblatt, Muskatnuss, Pfeffer, Salz...

Die Berglinsen die ich hatte, konnte man ohne Einweichen laut Verpackung in 40 Minuten weich kochen.
Also habe ich ca. 3 mal so viel Wasser wie Linsen in einen großen Topf und schonmal köcheln lassen. Nach 20 Minuten habe ich klein gewürfelte Kartoffeln und Karottenscheiben dazu (beides geschält natürlich). Auch den klein gehackten Knoblauch, klein geschnittene Tomaten und Räuchertofu nach weiteren 10 Minuten hinzufügen. Wichtig ist - laut Verpackung - erst ganz am Ende Salz hinzuzufügen, was mich aber nicht aufgehalten hat die ganzen Gewürze - bis auf Salz - schon vorher reinzutun: Man sieht, im Eintopf ist fast der komplette Gewürzschrank gelandet, wer aber etwas oben genanntes nicht hat, kann einfach selbst ein bisschen mit den Gewürzen rumprobieren! Kurz vor Schluss habe ich dann noch klein geschnittene Tofu-Mini-Wienerle rein (von Turkan, gibts z.B. bei Rewe und im Bioladen - die find ich geschmacklich ganz ok). Ich hab das ganze am Ende noch mit etwas Soßenbinder aufkochen lassen, weil es vorher noch etwas zu wässrig war - für meinen Geschmack.
Guten Appetit!

Übrigens: nach ein paar Stunden standzeit finde ich schmeckts sogar noch besser, also wahrscheinlich ist nun alles besser durchgezogen.
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